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Alt 23.01.2012, 21:26   #1
 
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Standard Medizinisches Eisen für Aquariendüngung?

Hallo ihr Lieben!
Eisen ist für das Wachstum unserer Pflanzen enorm wichtig, wie wir ja alle wissen.
Neulich räumte ich unseren Apothekerschrank aus und ein paar Ampullen Eisen kamen zum vorschein. Mein Großvater hatte diese einmal benötigt, doch jetzt braucht er sie nicht mehr und sie liegen rum.
Und da kam mir die Idee (im Bad hat man ja bekanntlich die besten Ideen ) -> kann man dieses Eisen nicht auch zum Düngen von Aquarienpflanzen nehmen?
Auf der Packung steht: 100mg/5ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 1563-1887mg Eisen(III)-hydroxid und der Wirkstoff ist ein Eisen-Sucrose-Komplex.
Da ich überhauptkeine Ahnung von soetwas habe aber und ich mir dachte "wegschmeißen kann ich es immernoch", wollte ich einmal diese ungewöhnliche Frage stellen!
Ich hoffe ihr habt ein paar gute einfälle :-)!
xXbellaXx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2012, 07:04   #2
 
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Hi,
die Idee finde ich schon mal gut.
Das Eisen(III)hydroxid [Fe(OH)3] müsste eig. recht gut von den Pflanzen aufgenommen werden.
Der Eisen-Sucrose-Komplex müsste irgendein Zucker sein, sollte in den Mengen auch nichts ausmachen.
Ideal wäre natürlich, es an einem Pflanzenbecken ohne Fische zu testen.

MfG
Kevin
Paludarianer ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 24.01.2012, 14:47   #3
 
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Kinders,

machts doch nicht so ein Bohei, nehmts doch einfach Fetrilon von Compo.
Dat fusioniert auch.
Dennis Furmanek ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2012, 17:56   #4
 
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Ach lieber Dennis Furmanek, wenn ich mein Aquariumpflanzen mit diesem Dpünger düngen würde, würden bald alle Tiere sterben. Ich würde an deiner Stelle auch die Finger davon lassen (beließ dich mal etwas über Blaukorn und solche "witzigen" Sachen die in Zimmerpflanzendünger enthalten sind, bevor du deine Fischlein killst :-)). Und auch wenn du es lieb meinst, bitte überprüfe nocheinmal deine Rechtschreibung. Ich muss mich schließlich auch an die Forenregeln halten :-)!
@ Paludarianer:
Danke für deine Antwort!
Leider habe ich derzeit kein Becken in dem nur Pflanzen sind und auch über mögliche Rückstände würde ich mir dann Gedanken machen. Das was ich schoneinmal rausgefunden habe - dieses Eisen rostet zumindest nicht ;-)! Damit hätte es schoneinmal einen Pluspunkt für die Düngung :-)!
xXbellaXx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2012, 19:08   #5
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Hallo
Fetrilon (F) nehme ich auch. Das hat absolut nichts mit Blaukorn zu tun und ist eigentlich nur Eisen und Spurenelementen.
Toxisch bei Forellen ab 100mg je kg Körpergewicht. Die Menge macht das Gift.
F. wird in unzähliegen Becken genutzt, darunter sogar Diskusbecken, ohne Nebenwirkungen oder Todesfälle die auf F. zurückzuführen wären.
magdeburger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2012, 19:11   #6
 
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Hallo,

Zitat:
Ach lieber Dennis Furmanek, wenn ich mein Aquariumpflanzen mit diesem Dpünger düngen würde, würden bald alle Tiere sterben.
Was sie beim Einsatz von Fetrilon zur Eisendüngung der Pflanzen demonstrierbar nicht tun.

Zitat:
Ich würde an deiner Stelle auch die Finger davon lassen (beließ dich mal etwas über Blaukorn und solche "witzigen" Sachen die in Zimmerpflanzendünger enthalten sind, bevor du deine Fischlein killst :-)).
Ja, Blaukorn wird von vielen Aquarienpflanzenenthusiasten als NPK-Dünger im Aquarium eingesetzt.

Zitat:
Und auch wenn du es lieb meinst, bitte überprüfe nocheinmal deine Rechtschreibung. Ich muss mich schließlich auch an die Forenregeln halten :-)!
Es war gar nicht mein Ziel, in meinem Posting eine formal korrekte Rechtschreibung einzusetzen, da es für Mundart keine formale Rechtschreibung gibt. Übrigens: Tu quoque!

Geändert von Dennis Furmanek (24.01.2012 um 19:18 Uhr)
Dennis Furmanek ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2012, 19:39   #7
 
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Und wieder wurde ich eines besseren Belehrt.
Mir wurde immer gesagt (und das nicht nur von meinen Zoohändler der mir den teuren Aquaristikdünger verkaufen wollte) das man herkömmlichen Pflanzendünger auf keinen Fall für die Aquaristik nehmen sollte, das es darüber weder Langzeitstudien gibt und auch schon geringe Überdosierung zum Tot führen kann.
xXbellaXx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 20:15   #8
 
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Hi,

ich persönlich würde keinen NPK Dünger (Blaukorn od. Flüssigdünger) im AQ verwenden. Zumal im NPK Dünger Phosphate enthalten sind. Das Zeug ist auf Garten (Blaukorn) bzw. Balkonpfanzen (Flüssigdünger) zugeschnitten. Blaukorn hat selbst im Garten (ich hatte mal einen Kleingarten) und Landwirtschaftsbereich einen zweiflhaften Ruf, da er auf dauer Bodenlebewesen zerstört. Wenn überhaupt, dann würde ich das höchstens in einem Testbecken ausprobieren...

Fetrilon als Eisendünger kann man natürlich nehmen. Nur ist da nichts anderes als Eisen drin. Wichtige weitere Spurenelemente fehlen also. Was sich noch gut verwenden läßst, ist Pottasche (wird für Gebäcke verwendet und bekommt man als kleine Tüten ähnlich Hefe im Discounter; Lidl, Aldi etc) als Kaliumdünger (Kaliumcarbonat).

Aquariendünger ist sicherlich nicht gerade günstig, aber auf den Bedarf dieser Pflanzen entwickelt worden und man braucht nichts runterrechnen, da die Mengenangaben der Dosierung (Richtlinien) bereits angegeben sind.

Ob sich Eisen aus der Apotheke einfach so als Dünger verwenden läßst, weiß ich nicht. Zumindest denke ich mal, ist der Bedarf bei Eisenmangel im Menschen ein anderer, als bei AQ Pflanzen. Ich nehme z.Z. Eisenkapseln wegen Eisenmangel und in meinen sind 304,3 mg Eisen drin. Tja, könnte ich direkt mal testen, nur welche Menge davon im AQ anmischen .

Auf Dauer jedenfalls ist Eisen zu "Apothekerpreisen" sicher deutlich zu teuer als Dünger . Aber wenn man welchen über hat, warum nicht mal testen?

@ xXbellaXx
Zitat:
Auf der Packung steht: 100mg/5ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 1563-1887mg Eisen(III)-hydroxid und der Wirkstoff ist ein Eisen-Sucrose-Komplex.
Infusionslösungen werden eigentlich sehr selten verschrieben. Ich würde mir evtl. solch kleines, günstiges 12 liter Zuchtbecken als Testbecken zulegen . Da kannst dann ja nach Herzenslust rumprobieren...

Solllte keine Düngerabhandlung von mir sein...

Grüße
lösli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 20:33   #9
 
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Hallo,


Zitat:
Zumal im NPK Dünger Phosphate enthalten sind.
Ja, es ist auch vollkommen widersinnung, bei Phosphatmangel mit Phosphaten zu düngen...


Zitat:
ich persönlich würde keinen NPK Dünger (Blaukorn od. Flüssigdünger) im AQ verwenden. [...]
Das Zeug ist auf Garten (Blaukorn) bzw. Balkonpfanzen (Flüssigdünger) zugeschnitten.
In wie fern unterschieden sich denn die Nährstoffe im Bezug auf die Eignung zur Düngung von Landpflanzen und Wasserpflanzen? Es muss demnach einen Unterschied geben, der als Sachargument gegen die Verwendung von Blaukorn, Düngestäbchen und Flüssigdünger (als Landpflanzendünger) zur Düngung von Wasserpflanzen beweiskräftig ist.

Zitat:
Blaukorn hat selbst im Garten (ich hatte mal einen Kleingarten) und Landwirtschaftsbereich einen zweiflhaften Ruf, da er auf dauer Bodenlebewesen zerstört.
Zum einen stelle ich erstmal die Richtigkeit dieser Behauptung (ordnungsgemäße Anwendung vorausgesetzt) (Welche Bodenlebewesen werden wie/wieso durch Blaukorn zerstört?) in Frage und frage mich auch, in wie fern das für den Einsatz im Aquarium relevant ist.
Dennis Furmanek ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2012, 21:21   #10
 
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Hi Dennis,

Zitat:
Ja, es ist auch vollkommen widersinnung, bei Phosphatmangel mit Phosphaten zu düngen...
Im AQ Dünger ist aus gutem Grund kein Phosphat drin. Ein hoher Phospatgehalt in Verbindung mit hohen Nitritwerten kann zu übermäßigem Algenwachstum führen. Für mich heißt das, ohne vernünftige Wasserwertemessung kann das wie das "Horneburger Schießen" ausgehen. Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.

Zitat:
Zum einen stelle ich erstmal die Richtigkeit dieser Behauptung (ordnungsgemäße Anwendung vorausgesetzt) (Welche Bodenlebewesen werden wie/wieso durch Blaukorn zerstört?...) in Frage
Ich habe Dein Zitat erstmal etwas aus dem Kontext gerissen, um auf den Garten - und Landwirtschaftsbereich besser antworten zu können...

Du findest hier mehr wissenswertes od. auch nicht dazu.

Zitat:
...und frage mich auch, in wie fern das für den Einsatz im Aquarium relevant ist
Auf den ersten Blick läßst sich das sicher verwenden. Ist ja auch nur Chemie. Das Problem ist nur, dass das Blaukorn so angemischt werden müßte, das es gefahrlos im AQ verwendet werden könnte. Tja, mal Hand auf's Herz...Wer kennt sich damit so gut aus? Bleibt für mich also ein erhebliches Restrisiko der Überdüngung.

Ich schrieb auch nur, dass ich das so persönlich nicht verwenden würde. Ich bin kein Dünger Guru od. Wissenschaftler in Sachen...Düngen gut & günstig, so wird es gemacht. Jeder ist seines Glückes Schmied...

Waren halt nur so meine Überlegungen zu diesem komplexenThema.

Grüße
lösli ist offline   Mit Zitat antworten
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