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Alt 17.01.2009, 13:11   #1
 
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Standard Nitritpeack????

Hallo,
bin zwar neu hier, aber möchte mal meine Erfahrungen mit Nitrit im Aquarium los werden.
Also, ich habe jetzt seit über 30 Jahren verschiedene Becken gehabt.
Auch schon zu DDR Zeiten.
Was gab es damals groß zum Wassertesten?? NICHTS!!
Und was hat man damals gemacht?
In die Zoohandlung gegangen, Becken, Filter, Heizung & Pflanzen gekauft.
Den Kies oder Sand hast du entweder auch gekauft oder dir woanders besorgt.
Dann hast du dein Becken soweit fertig gemacht.
Die meisten Pflanzen habe ich mir damals immer aus den Teichen gesucht und kurz abgespült und in das Becken gesetzt. Gab nie Probleme mit den Pflanzen.
Du hast dann das Becken ca. 3-4 Tage laufen lassen und dann die ersten Fische rein gesetzt. Ging auch alles gut!!
Bei mir ist nie ein Fisch innerhalb der ersten 6-7 Monate gestorben.
Und so mache ich es heute noch!! In meiner Gegend ( Harz ) gibt es genug Teiche & Seen, wo man verschiedene Wasserpflanzen findet. Ich kaufe ganz selten mal eine Pflanze. Auch kommt bei mir kein Zusatzmittel in das Wasser und kein Dünger.
Das Wasser ist glasklar und die Pflanzen wachsen und gedeihen.
Ich habe auch noch nie Wasserwerte gemessen.
Und meinen Fischen geht es gut und sie vermehren sich auch. Auch die Jungfische sind putzmunter.
Also: Aber das ist meine eigene Meinung.
Ich persönlich finde das mit der langen Einlaufzeit übertrieben.
Bei dem einen kann es gut gehen & bei dem anderen nicht.
Aber ich hatte nie Probleme und mein Aquarium war immer innerhalb von 7 Tagen komplett fertig, auch mit Fischbesatz.
Auf heftige Kritik hagelnd hoffe ich mal auf eure Meinungen.
Wolfgang ( aus dem Harz )
Neon_123 ist offline  
Alt 17.01.2009, 14:06   #2
 
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Hi Wolfgang,
du hast sicherlich recht, wenn du meinst Wasserwerte sind nicht das wichtigste. Ich glaub auch wenn man ein Händchen dafür hat, dann muss man sich auch nicht großartig drum kümmern. Meiner Meinung nach entstehen die größten Probleme auch nicht zwangsläufig durch falsche Wasserwerte, sondern durch falschen oder zu hohen Fischbesatz, der wiederum schlechte Werte als Rattenschwanz nach sich zieht. Wenn ein Becken rund läuft und gut besetzt ist, dann kann man das Wassertesten auch vernachlässigen, zum Aquarienstart als blutiger Anfänger jedoch halte ich es nicht für verkehrt sich mal die Wasserbeschaffenheit genauer anzugucken.
Also keine heftige Kritik meinerseits =)
Hast du ein paar Bilder von deinen Becken? Würd mich jetzt interessieren, wie die aussehen mit ausschließlicher "Teich-/Seebepflanzung"!
pixel165 ist offline  
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Alt 17.01.2009, 17:27   #3
 
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Hallo
ich muß dir da mal recht geben erst mal gab es zu DDR zeiten fast nichts da musste man zusehen , und man kann auch das AQ auch kaputt testen ,ich habe auch noch nie einen wassertest gemacht obwohl ich 80% regenwasser nehme und den rest mit leitungswasser auffülle und ich hatte auch nie groß krankheiten gehabt. und nie fischterben.
aber pflanzen aus denn teich oder see ,das habe ich noch nicht gemacht. was für pflanzen nimmst du (Bild )

Grüße von der Ostsee
otti
Otti ist offline  
Alt 17.01.2009, 18:31   #4
 
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Hallo,
Zitat:
Auf heftige Kritik hagelnd hoffe ich mal auf eure Meinungen.
Von mir gibts auch keine......
Ich mache es (mittlerweile) so ähnlich wie du.
Habe bestimmt schon 2 Jahre keine Wasserwerte mehr gemessen.
Mache in allen Becken jede Woche ca. 50% Wasserwechsel ohne jeglichen Schnickschnack und fahre wohl gut damit.Selbst in neuen Becken fange ich nach 4-5 Tagen langsam an, (wenige) Fische einzusetzen.
(sowas würde ich aber nicht unbedingt einem Anfänger empfehlen)
Ging bis jetzt immer prima,man entwickelt vielleicht auch einen Blick dafür,wenn mal was nicht stimmt.
Okay,ganz am Anfang habe ich natürlich auch gemessen,alleine schon um die ganze "Materie" zu verstehen,wa so vor sich geht,was sich verändert......
Die Messerei wurde immer weniger,weil sich nix (mehr) groß verändert hat.

Grüße
Ulrike

PS: Wenn man Anfänger ist und von der ganzen Sache kaum/keine Ahnung hat (wie ich auch vor knapp 6 Jahren) halte ich das Messen schon für sinnvoll.
Lilli ist offline  
Alt 17.01.2009, 20:50   #5
 
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Hallo,
leider kann ich euch kein Bild zeigen, da keine Digitalkamera da ist.
An Pflanzen aus dem Teich habe ich Wasserpest, Sumpffreund und sogenanntes Fettblatt. Wenn ich mir welche aus dem Teich / See suche, mache ich es einfach. Tief unten die Pflanzen anfassen, um möglichst Wurzeln mit zu bekommen. Dann nach Hause, Pflanzen sortieren und dann lege ich sie in eine Schüssel mit Wasser ( aus dem Aquarium ). Wird täglich gewechselt. Nach ca. 1 Woche sind garantiert alle eventuell vorhanden Schadstoffe raus. Wenn die Pflanzen zu lang sind, werden sie gekürzt und dann erst mal in das kleine Becken. Die wachsen dann super. Und wenn ich sie für das große Becken brauche, habe ich Pflanzen mit Wurzeln.
Geht mal in die Zoohandlung und kauft mal Wasserpest oder andere Bunde. Erstens bezahlt ihr ne Menge Geld und an den Bunden sind keine Wurzeln. Wieviel Stengel habt ihr in so einem Bund? Mehr wie 8 Stengel sicher nicht, oder? Wenn man da ein Aquarium neu bepflanzen will, geht es richtig ins Geld. Und mit Pech gehen dir die Pflanzen ein. Passiert mir nicht. Und alles ohne Dünger, Wasseraufbereiter u.s.w.
Grüße aus dem Harz
Neon_123 ist offline  
Alt 17.01.2009, 23:34   #6
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Hallo,

also auch von mir keine Kritik: Warum auch?
Es geht alles, wenn man es vorsichtig anfängt. Also kleinen Besatz und wenig füttern. Wenn man dann noch die Zeichen richtig deuten kann, wie z.B. schnelles Atmen, dann weiß man auch, welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind.
Trotz allem ist es für Anfänger nicht so zu empfehlen. Es gibt leider auch genug Fälle, die schief gegangen sind.
Tetraodon08 ist offline  
Alt 18.01.2009, 19:49   #7
 
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Hallo,
klar gibt es auch Fälle, wo es schiefgehen kann. Das war ja nur mal so meine Meinung, die auf meine jahrelange Erfahrung aufgebaut ist. Es soll aber jeder so machen, wie er es für richtig hält. Jetzt gibt es ja auch eine Menge, mit der man das Wasser kontrollieren kann. Aber als ich anfing ( zu DDR - Zeiten ), gab es eben nichts.
Neon_123 ist offline  
Alt 18.01.2009, 21:57   #8
 
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Schließe mich Tetra an. Solange man ganz langsam anfängt, zu besetzen, klappt das mit Erfahrung.

Aber sagt man einem Anfänger, Einlaufzeit braucht kein Mensch, dann wird der Anfänger losrennnen, sich das 54 L Becken besorgen, aufstellen und gleich 10 Neons, 7 Guppies, 5 Schwertträger, 2 Ancistrus, 7 Panzerwelse und am Besten noch 2 Prachtschmerlen und noch 5-7 Blackmollies reinquetschen. Dazu noch 1-2 Pflanzen und täglich groooßzügig gefüttert. Dann ist der GAU vorprogrammiert.

Insofern immer langsam mit den jungen Pferden. (Außerdem gibt die Einlaufzeit dem Anfänger auch Zeit, sich etwas in die Aquaristikmaterie einzulesen und Besatzgedanken zu machen.)

Als ich vor gut 25 Jahren mit Aquaristik angefangen hatte, gab es zwar schon Tests, aber als Schüler konnte man sich auch nicht alles leisten - insofern war ich nur mit pH-Test ausgestattet. Aber schon damals riet mir der Fischhändler, 3 oder besser 4 Wochen das Becken einlaufen zu lassen und dann wollte er mir auch nur stückweise den Besatz verkaufen.
Heute impfe ich Becken mit dem Filterschlamm aus einem laufenden Becken an und dann kann man schon deutlich schneller besetzen. Aber wie gesagt, das "Händchen" und Aq-Gefühl hat man als Anfänger oft nicht und dann halte ich lesen und abwarten für die beste Lebensversicherung des Erstbesatzes.

Gruß,
HonkongBlue
HonkongBlue ist offline  
Alt 18.01.2009, 22:05   #9
 
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Hallo, HonkongBlue.
Ich gebe dir auch recht, aber wie ich sehe ( Ortsangabe ), hast du damals nicht in der DDR gelebt. Da gab es keine Test's!!!
Da musstest du dich auf dein Gefühl verlassen.
Ich habe ja auch nichts gegen das einlaufen lassen.
Stimme dir auch wirklich zu,das man sich erst mal kundig machen sollte.
Aber bei " alten Hasen " spricht auch die Erfahrung mit!
Neon_123 ist offline  
Alt 18.01.2009, 22:26   #10
 
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Ja, schon korrekt, es gab damals sicher schon mehr Tests, aber die hatte ich wie gesagt nicht, außer ph.
Und wie auch schon gesagt, das "Händchen" und das Aq-Gefühl von uns alten Hasen muss man sich eben erstmal erarbeiten. Und wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, wäre mir auch so manche Aq-Panne erspart geblieben.
Also ist bei den Empfehlungen lieber Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

Heute teste ich auch schon lange nicht mehr soviel, wie noch vor ein paar Jahren, aber wenn heute irgendwelche Alarmsignale auftauchen, kann man kurz testen und weiß dann, warum die Fische z.B. japsen. Sie können eine Krankheit haben oder zuwenig Sauerstoff oder zuviel Nitrit. Komplett ohne Tests lassen sich dann nur Vermutungen anstellen ohne Erfahrung.

Gruß,
HonkongBlue
HonkongBlue ist offline  
 

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