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| | #1 |
| Registriert seit: 23.09.2009
Beiträge: 96
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| Hi ! Ich würde euch gerne mal fragen wie ihr es denn mit eurem Besatz handhabt, wie errechnet ihr euch ob es zu viele sind ? Z.B. ein größerer Schwarm Fische der sich tagsüber in der Mitte und nachts nahe dem Bodengrund aufhält + ein kleiner Schwarm Fische, die sich ausschließlich direkt unter der Wasseroberfläche aufhalten. Wenn man die cm zusammen rechnen würde, käme bei so manchem AQ heraus (vorallem mit der 1cm/1l Regel), dass es zu viele Fische wären. Ich komme nur darauf, da ich mir derzeit ein neues kleines AQ einrichte, mit Zwergkrallenfröschen und Salmlern, soll ich bei den Fröschen dann auch die 1cm Regel anwenden ? Manchmal bringt sie doch einfach nichts, wie in meinem ersten Beispiel ? Also.. habt ihr etwas besseres parat um die Besatzdichte einzuschätzen ?LG Jasmin |
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| | #2 |
| Registriert seit: 27.01.2010
Beiträge: 219
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| Nunja ich mach das mehr nach gefühl als nach allem Anderen! Ich bin auch der Meinung das Weniger oft mehr ist zB. setzt man sich ja wohl nicht in ein 80l AQ so 40 bis 50 Neons ( sähe aber bestimmt cool aus so`n Schwarm) Oder schau mal wie die das bei den Naturaquarien machen (Viel Pflanzen und nur wenig Fisch). Und wenn ich mir überlege das eigentlich so ziemlich alle AQ`s überbesetzt sind, würde ich lieber etwas weniger Fisch nehmen! (hab auch zuviel in meinem 160l Becken gehabt!) Außerdem gibts glaub ich nicht wirklich ne Formel um den Besatz auszurechnen (fals doch würde ich sie gerne wissen) Letztens wurde ich im Forum so`n bischen von der Seite angemacht weil ich sowas ähnliches von mir gegeben hatte wie 1L=1cm! Mir wurde dann erklärt das man ja auch keinen 40cm Fisch in ein 40er Becken setzen könnte( wie schlau! ich meinte dann nur DIAGONAL geht )Aber das das jedem von uns klar ist finde ich selbstverständlich und fand diesen Komentar etwas daneben! Mich interresiert dieses Thema aber auch und werde diesen Tread witer verfolgen, hoffentlich werden wir etwas schlauer |
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| | #3 |
| Moderatorin Registriert seit: 05.05.2008
Beiträge: 7.485
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| hallo also, die 1cm/l regel find ich den größten schmarrn überhaupt, da er nix, aber auch wirklich gar nix charakterisisches berücksichtigt (schwimmverhalten, aggressionen, einzel-oder gruppentiere) wie der besatz aussehen soll ist dneke ich reine gefühlssache wenn ich mein becken vom bloßen anblick her zu unruhig finde, dann ist es definitiv zuviel oder unpassend besetzt. andererseits bin ich aber jemand, der so dürftig besetzte becken auch wieder nicht mag, wo wenig fisch drin zu sehen ist. ein bisschen leben möcht ich auch haben. man kann das sehr gut steuern ohne groß rumzurechnen, da man eh nie alle fische auf einmal einsetzt. man setzt was ein und guckt dann was könnt noch passen oder was nicht gruß pry |
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| | #4 |
| Hi, ich denke, es ist wirklich reine Gefühls - und Geschmacksache! In meinem 200 Liter Becken schwimmen über 70 (!!!) Fische! Klingt zuerstmal richtig viel und überfüllt, ist es aber nicht! Ich habe sehr viel Grün im Becken und einen sehr groß dimensionierten Filter. Am Boden tummeln sich 12 Corydoras Paleatus, in der Mitte 1 Schwarm mit 35 Neons + 1 Schwarm mit 22 Keilfleckbarben, oben und im Becken verteilt paddelt ein Trio Fadenfische herum, dazu noch 1 Pärchen L144 und 10 Amanogarnelen. Es gibt im Becken ruhige als auch lebhafte Zonen. Die Neons halten sich gerne zwischen den Pflanzenstengeln auf, die Keilflecke sind lebhafter und balgen sich ständig was für Bewegung sorgt, die Panzerwelse wuseln am Boden herum, oder liegen irgendwo faul im Becken herum, die L - Welse raspeln an den Scheiben oder Pflanzen herum und die Amanos schwirren immer wieder durchs Becken. Und wenn sich die FaFi´s austoben rührt sich richtig was im Becken! So hab ich immer was anzusehen im Becken. Ich finde die 1 cm - 1 Liter Regel für Angfänger sicherlich einen Anhaltspunkt, aber dennoch nicht optimal. Gruß Klaus | |
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| | #5 |
| Registriert seit: 12.08.2009
Beiträge: 839
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| Hallo ! Ich glaube, ich habe mittlerweile in meinen 450er an die 50 Fische schwimmen und ab und zu seh ich gar keinen weil sie sich zwischen den Pflanzen herumtreiben.Viele kommen auch nicht mehr nach - aber den Kirschfleckschwarm möchte ich noch von 8 auf 15 Stück aufstocken. Zentimeterweise wären es aber - wenn die Schwertträger irgendwannmal groß sind - dann schon genug. LG Irene |
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| | #6 |
| Registriert seit: 15.03.2009
Beiträge: 460
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| Ahoi! Naja, nach der 1cm Regel könnte man ja auch einen Wabenschilderwels in ner 54er Pfütze halten... Was praktisch ja nicht umsetzbar ist. Greetz, Vanjimmy |
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| | #7 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Hallo allerseits, auch ich stimme pry voll zu! ich würde wenn überhaupt die 2 Liter/cm fisch handhaben bei sehr kleinen/kleinbleibenden tieren. zu berücksichtigen (sehr wichtig) ist auch die biologische filterleistung. denke das es mit einem mickrigen innenfilter da nicht getan ist. Hab auch schon gelesen das man sagt max. 70g fisch auf 100 liter. was ich realer halte als L/cm. MfG retep Geändert von retep (10.03.2010 um 11:37 Uhr) |
| | #8 |
| Registriert seit: 20.06.2001
Beiträge: 763
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| Die Regel mit dem Zentimeter Fisch pro Liter oder auch pro zwei Liter kann man getrost komplett in die Tonne kloppen. Was ist ein Zentimeter Fisch? Ein Zentimeter Dornauge ist sicher was anderes als ein Zentimeter Diskus, und nochmal was anderes als ein Zentimeter Kugelfisch. Nach der Faustregel kann man einen 15 Zentimeter langen Haiwels auch in einem 40cm - Aquarium halten. Dann sollte man vielleicht noch erwähnen das es die Quadratzentimeter sind... ansonsten greift die Formel mit Diskus/Dornauge/Feuerstachelaal/Süßwasser-Seenadel usw. usw. nämlich überhaupt nicht. ne, also ich denke das es wichtig ist ein Gespür zu entwickeln, und vor allem die Fische als Individuen betrachten, die alle ganz eigene Bedürfnisse haben. Ich denke das solche Faustregeln wie 1 cm Fisch = 2 L Wasser einen Anfänger eher dazu verführt, das Maximum auszureizen, ohne zwischen Genügsamen Fischen und hektischen zu Unterscheiden. Ich weiß noch - vor mindestens 10 Jahren - hatte ich eine Gruppe halbwüchsiger Brassenbarben in meinem 200L - Gesellschaftsaquarium. Von der cm - Faustregel hätte es sicher super geklappt. Aber das Becken war ein Schlachtfeld, obwohl es friedliche Pflanzenfresser sind. Aber eben wild ohne Ende. (Hab den Beitrag zusammenkopiert aus 2 anderen Beiträgen von mir, weil ich dazu schonmal was in diesem Forum geschrieben hab) |
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| | #9 |
| Registriert seit: 10.03.2010
Beiträge: 208
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| Hallöschen Also ich habe meien Besatz, nach dieser Regel ausgesucht. Ich habe ein 270L Deltabecken, das sind also 270 cm Fisch ![]() Ein bekannter hat mir gesagt, dass diese Regel anzuwenden geht, bei fischen bis ca. 15 cm gesammt länge ausgewachsen. So hab ich es gehalten und folgende Fische sind drinnen... 4 braune Antennenwelse 1 Hexenwelspärchen 1 Purpurbuntbarschpärchen 10 Rotkopfsalmler 5 Netzschmerlen und 2 Schwielenwelse das sind knapp 270 und es reichtvölig |
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| | #10 |
| Moderator Registriert seit: 24.04.2008
Beiträge: 9.778
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| Hallo, eine immer anzuwendende Formel gibt es nicht. Als Faustregel und für einen ersten groben Überblick rechnet man 1 cm Fisch auf 2 Liter Wasser. Nur ist das auch trügerisch. Bei jeder noch so schönen Regel muss man immer die Bedürfnisse der Fische sehen. Ein Antennenwels wird im Schnitt um die 15 cm. Das hieße, er bräuchte nur 30 Liter Wasser. Klasse, würde doch in einem 54 Liter Becken passen. Nur so darf man es nie sehen, denn ein Antennenwels wird definitiv zu groß. Wenn man ein großes Becken hat, kann man ungefähr die Formel nehmen. Nur muss das Aquarium für alle Ansprüche groß genug sein. Besser man verlässt sich auf sein eigenes Gefühl, welches man entwickelt. Dann weiß man schon, ob es reicht oder nicht. Weniger ist in der Aquaristik oft mehr in Bezug auf den Fischbesatz. @ Pelomina Leider geht deine Rechnung nicht auf. Du hast den Besatz nach einer völlig veralteten Formel ausgesucht. Um die Fische einigermaßen artgerecht zu halten, wurde die Formel neu berechnet: 1 cm Fisch auf 2 Liter Wasser. Wie lang sind denn die Seiten des Beckens? Geändert von Tetraodon08 (10.03.2010 um 12:55 Uhr) Grund: Text editiert |
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