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| | #1 |
| Registriert seit: 08.08.2010
Beiträge: 744
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| Hallo zusammen, da ich zur Zeit zwei Sorgen habe, frage ich noch mal die Fachleute hier, denn im großen weiten Internet findet man ja 100 verschiedene Meinungen zu einem Thema. Sorge eins: meine Apfelschnecken waren am Tag der Ankunft (Donnerstag) fit und fröhlich aber seit dem Abend desselben Tages hat sich keine mehr blicken lassen. Sie liegen bzw treiben apathisch rum, manchmal hängt eine halb raus, um nach wenigen Sekunden den Deckel wieder zuzuklappen. Da man mir im Wirbellosen-Thread den Tipp gegeben hat, dass sie auf Kupfer empfindlich reagieren, habe ich mich bei unseren Wassewerken über die Werte informiert. Die liegen bei <o,o2. Unser Haus ist 5 Jahre alt, also noch eher neu, und hat meines Wissens nach Kupferrohre. Macht es in meinem Fall Sinn, einen Wasseraufbereiter zuzugeben? Um jetzt zu versuchen, den Schnecken zu helfen? Ich werde morgen mal bei meinem Händler auf Kupfer testen lassen, heute geht das ja nicht. Wie ist eure Meinung zu Wasseraufbereitern? Dann noch eine Frage zu Nitrat. Unsere Werte hier in Hürth sind <5, auf den Teststäbchen bleibt alles weiß. Aber ist Nitrat nicht ein "Dünger" für Pflanzen? Meine sind ja eher unglücklich und wachsen bisher nicht sichtbar. Steigt der Wert beim Einfahren von allein irgendwann, durch bakterielle Prozesse o.Ä.? Oder sollte ich da irgendetwas unternehmen? Wieder so Fragen, die in Einsteigerbüchern wenig behandelt werden *seufz* Danke für eure Hilfe! Baggi |
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| | #2 |
| Moderatorin Registriert seit: 05.05.2008
Beiträge: 7.495
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| hallo ich halte das verhalten der schnecken immer noch für unbedenklich, weil schnecken einfach nicht unbedingt die agilsten bewohner des beckens haben. aber wenn du dich sicherer fühlst, dan kannst den kupfer wert ja testen lassen. zum nitrat, das ist im moment auch noch unbedenklich. wenn erst mal bewohner eingezogen sind und auch gefüttert wird und die nitritfikationskette richtig angelaufen ist, wird sich das ausgleichen. also erst mal abwarten lautet die devise gruß pry |
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| | #3 |
| Registriert seit: 08.08.2010
Beiträge: 744
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Erhielt 30 Danke für 30 Beiträge
| Hallo Pry, vielen vielen Dank! Es ist echt cool, dass ihr immer alle eine Antwort parat habt! Ich versuche mich in Geduld zu üben und werde wegen der Pflanzen auf jeden Fall abwarten. Wegen der Schnecken habe ich halt einfach Angst, dass es meinen ersten Bewohnern gleich nicht gut geht und sie sich vielleicht quälen - und ich möchte ja nichts falsch machen! Meine Töchter fragen mich immer, ob alles ok ist, weil man keine einzige mehr sieht. Und dabei waren sie so wuschig und lebendig am ersten Nachmittag, und jetzt liegen sie auf der Seite und schlabbern halb aus den Häuschen... ist halt irgendwie beunruhigend. *seufz* Außerdem hab ich etwas Angst vor den Stinkbomben zu denen sie sich entwickeln, wenn es mal zum Äußersten kommt! Hoffe, das bleibt mir erspart. Liebe Grüße an euch!! Baggi |
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| | #4 |
| Registriert seit: 26.11.2009
Beiträge: 715
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| Moin! Also das messen lassen der Wasserwerte ist sicherlich der richtige Schritt. Die anlaufende Nitrifikationskette ist sicherlich auch richtig, allerdings entscheidet hier natürlich auch wie dicht Dein Becken bepflanzt ist bzw. welche Nährstoffquellen vorhanden sind, wie Du die Filterung laufen hast etc.... Ich habe es auch erst ohne Dünger versucht, inzwischen dünge ich allerdings unterdosiert und seitdem wächst alles im gewünschten Maße. Eine Sache die ich aus Deinem Thread nicht rausgelesen hab ist wie lange das Becken am laufen? Weil das die Pflanzen noch nicht sichtbar wachsen kann ja z.B. daran liegen das derzeit erstmal noch Wurzeln gebildet werden. Ich hab keine genauere Zeit im Kopf, aber ich würde mal schätzen das es bei mir so 3-4 Wochen gedauert hat bis die Pflanzen ohne Dünger richtig angefangen haben zu wachsen. Nachtrag: Die eigentliche Frage Wasseraufbereiter... Ich habe am Anfang auch Wasseraufbereiter verwendet, allerdings halte ich das inzwischen für Geldschneiderei solange man nicht wirklich schlechtes Wasser aus der Leitung bekommt. Eine Sache die dazu mal hier im Forum geschrieben wurde (weiß leider nichtmehr von wem oder in welchem Thread). Wasseraufbereiter können die Schadstoffe nur binden aber nicht abbauen. Diese bleiben also noch im Becken. Laut der damaligen Aussage ist es sogar so, das Schadstoffe wie in einer Art Hülle eingeschlossen werden. Diese "Hüllstoffe" können allerdings z.B. im Filter abgebaut werden... Sprich die Schadstoffe würden wieder freigesetzt werden. Nagut, mit jedem Wasserwechsel neuen Aufbereiter... Aber wieviel? Wie schnell werden die Stoffe wieder abgebaut? Alles Fragen die man nicht wirklich beantwrten kann. Ich für meinen Teil lasse daher den Aufbereiter inzwischen aus dem Becken und habe keinen negativen Effekt. Wo ich ein paar Tropfen reingebe, ist Transportwasser wenn ich Tiere verkaufe. Denn wenn da Gifte gebunden werden, dann ist das positiv fürs Tier und in der Transportzeit senkt es somit die Stressfaktoren ein wenig. Transportwasser wird dann eh weggekippt und somit ist der Einsatz zeitlich sehr begrenzt. Geändert von Snow (30.08.2010 um 16:24 Uhr) |
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| | #5 |
| Registriert seit: 26.12.2008
Beiträge: 381
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Erhielt 4 Danke für 4 Beiträge
| Moin Trinkwasser ist das meist und best kontrolierte Lebensmittel in Deutschland nur die Härte liegt in jedem Gebiet anders . Wasseraufbereiter macht nur den Hersteller reich (meine Meinung) deinen Besatz suchst du sowieso nach den Werten aus oder muß es aufhärten oder weicher machen je nach Besatz . die korekten Werte über Nitrat und Nitrit gibts eh erst wenn es richtig läuft . Gruß Urfin |
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