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| | #1 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Hallo, da meine suche keine ergebnisse brachte frage ich was ist für die berechnung der beleuchtung im bezug auf die wasserpflanzen ausschlag gebend. Watt oder Lumen? Watt pro Liter gilt als grobe faustformel sagt aber garnichts da die lichtstromstärke je nach lichtfarbe und hersteller sehr unterschiedlich sein kann. Wer weis wat? Gruß Lindy2010 Geändert von Lindy2010 (04.09.2010 um 22:03 Uhr) |
| | #2 |
| Eigentlich wird immer von Watt geredet. Meistens von Leuchtstoffröhren. LED haben da ganz andere Maßstäbe. Habe mir auch mal den kopf darüber zerbrochen, habe es aber dann sein gelassen, da die Pflanzen einwandfrei wachsen. Jan | |
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| | #3 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Hallo Jan, eben eigentlich. die faustformel bezieht sich halt auf W/L und ist veraltet. Bei mir sind es überlegungen zu meiner neuanschaffung eines leuchtbalken mir t5 röhren. @all: wer weis genaueres? Gruß Lindy2010 |
| | #4 | |
| Registriert seit: 05.09.2010
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| hiWeder - noch. Entscheidend ist die Lichtmenge, die eine bestimmte Blattoberfläche erreicht, also Lux. Lux sind Lumen pro Quadratmeter. Wobei Lumen bezogen sind auf die für das menschliche Auge sichtbaren Spektralbereiche. Pflanzen verwerten aber unterschiedliche Spektralbereiche und in dem Zusammenhang wurde der Begriff PAR - plant active radiation - eingeführt. Das ist aber eine eigene Wissenschaft. Die ominösen Watt pro Liter sind sehr wohl geeignet für eine überschlägige Beurteilung einer AQ-Beleuchtung. Für eine genauere Beurteilung müssen viele Faktoren betrachtet werden, das wäre in der Praxis ohne entsprechende meßtechnische Ausrüstung nicht machbar und ist auch nicht relevant. Zitat:
Leuchtstoffröhren bewegen sich so zwischen 70 und 90 lm/W, andere Leuchtmittel zumeist ebenso. Die Unterschiede von sohin plus/minus 15% haben in aller Regel keine praktische Auswirkung. Pflanzenwachstum ist zwar primär von der Lichtstärke bestimmt, die CO2- und Düngerversorgung ist aber keinesfalls unwesentlich. Ich denke, es ist herzhaft sinnfrei, die Beleuchtung auf Punkt und Komma optimieren zu wollen. Denn dazu müsste man auch zwischen Kurztag- und Langtagpflanzen unterscheiden und auch den Jahresrythmus entsprechend emulieren. Schönen Tag noch. | |
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| | #5 | |
| Zitat:
Vergleiche mal verschiedene Röhren. Ich rechne dies auch mal vor. Also: Eine 20w Röhre darf demnach 1400Lumen bis 1800 Lumen besitzen. Erstaunliche Leistung. Schauen wir mal der realität entgegen und betrachten auch mal die Lichtfarbe dabei. 20W Sunglo, 4200K --> 1230 Lumen 20W Aquaglo, 18000K --> 400 Lumen 20W Floraglo, 2800K, --> 670 Lumen 20W Marineglo/Lifeglo, 6700K, --> 1375 Lumen 20W Powerglo, 18000K, --> 1130 Lumen Also ich komme da auf eine spanne von ca. 20 lm/W und rund 70 lm/W. ![]() Mit anderen Leuchtmitteln meinst du Wohl HQI-Lampen, oder? Diese bewegen sich tatsächlich in deinem vorgegebenen Rahmen. Teilweise auch noch mehr. Jan Geändert von J.Dienstbach (05.09.2010 um 16:57 Uhr) | ||
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| | #6 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Hallo, bei meiner suche nach den optimalen röhren habe ich ebenfalls festgestellt das (bei T5 39W röhren der verschiedensten hersteller) die Lumenzahl einen größeren unterschied als +/-15 % ausmacht und sehrwohl im zusammenhang mit der farbtemperatur stehen. Das ist eine feststellung! Da ich Watt nicht ins becken geben kann denke ich als laie das die lumen sehr viel bedeutender sind was das pflanzenwachstum angeht. Bei mir wird unter anderem mit CO2 gedüngt. Ich werde mich wohl für 2 * T5 39W/865 und 2 * T5 39W/840 HO von Osram entscheiden. Danke für eure beiträge. Gruß Lindy2010 Geändert von Lindy2010 (06.09.2010 um 13:41 Uhr) |
| | #7 |
| Registriert seit: 20.07.2010
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| Hallo, Licht ist eine elekromagnetische Welle. Die tatsächliche ENERGIE ist abhängig von der Frequenz. Verschiedene Frequenzen haben auch einen unterschiedlichen Spektralbereich. Insofern ist die Lichtfarbe nicht ganz unerheblich. Wattangaben sind mit Vorsicht zu geniessen da ein erheblicher Teil in Wärmeenergie umgewandelt wird, speziell bei T5. Grundlagen. Gruß, Peter. |
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| | #8 | |||
| Registriert seit: 05.09.2010
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| hi Zitat:
Ich werde das sicher nicht tun und auch niemandem empfehlen. Ebenso die anderen Exotenfunzeln zumal 20W nach DIN EN 60081 nicht vorgesehen sind. Zitat:
Die Absorptionsspektren von Chlorophyl zeigen auch deutliche Peaks im roten und blauen Bereich. Dem gegenüber steht der Emmerson-Effekt, wonach in Kombination alle Spektralbereiche von Pflanzen genützt werden. Und in der Praxis merkt man keine Unterschiede, solange Lichtstärke und Beleuchtungsdauer über einem Minimum liegen. Zitat:
Durch den geringeren Durchmesser haben sie eine kleinere wärmeabgebende Oberfläche und sohin höhere Oberflächentemperatur. Dafür liegt auch ihr temperaturbezogenes Wirkungsgradmaximum höher als bei T8. Servus. helmut | |||
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| | #9 |
| Was spricht dagegen? Zumahl es extra für süßwasser vorgesehen ist. Ich habe es im Becken und habe keinerlei bedenken damit. Aber wenn man die 18000K mal weglassen würde, käme ich trotzdem maximal bei T8 auf <70lm/W. Erklärungsnotstand? Und hatte vorher nicht jemand gesagt, das es theoretisch egal ist, welche Lichtfarbe die Pflanzen bekommen, da sie das komplette spektrum nutzen? ![]() Ein wenig widersprüchlich... Und die 20W, die ich meinte, sind eigentlich die 18W aus der Standartisierung. Geändert von J.Dienstbach (07.09.2010 um 10:22 Uhr) | |
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| | #10 | |
| Registriert seit: 20.07.2010
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| Zitat:
2 Dinge: 1. Unterschiedliche Pflanzen haben unterschiedliche Lichtbedürfnisse. Die Chlorophylproduktion der Chloroplasten ist dabei nicht der einzige Zweck den Licht erfüllt; Auch gibt es hier wiederum Arten die das "besser" können als andere. Pauschalformeln oder Aussagen sind hier deshalb eher mit Vorsicht zu geniessen. 2. Einfach mal ne T5 Leuchte berühren: Die Verlustwärme ist ein VIELFACHES von T8 Leuchten. Du kannst doch nicht einfach den Wirkungsgrad der Lampen unterschagen . Denn der muss natürlich ebenfalls mithochgerechnet werden.T5 entwickelt ihren besten Wirkungsgrad erst bei 35°C Vergleich T8: 25°C. Die Lampen sind also von vornherein "heisser" Wärme = ENERGIE; Je höher die Temperatur, desto mehr Energie wird auch abgegeben von dem Körper bzw. wird Energie in Wärme umgewandelt. Erst bei "passivem Energieverlust" spielt die tatsächliche Abstrahlfläche des Körpes erst so richtig eine größere Rolle. (Wärmeleitung, Wärmeübergang). Alles andere ist in erster Linie eine reine Sache des Wirkungsgrades. Die größte Energieeinsparung erzielt T5 nach wie vor durch die Verwendung von EVG statt KVG (einfach mal vergleichen durch Anfassen) - nicht ganz unerheblich wenn man Rückschlüsse auf tatsächliche lm/W ziehen möchte... Gruß, Peter Geändert von cfish (11.09.2010 um 06:00 Uhr) | |
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