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Alt 21.04.2016, 21:16   #31
Hugolinchen
 
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Hallo, so .. heute habe ich nochmals nen neuen Ansatz mit den Mikrowürmchen gemacht, somit 2 neue - beim ersten sind schon viele Würmchen in vollem gange.
Beim alten habe ich die oberste verfärbte Schicht abgetragen und weggeschmissen ... ein paar neue Haferflocken reingetan, etwas Wasser und vermischt ... na mal schaun ob sie sich erholen. Vllt klappts ja, die Schicht unter dem verfärbten war ja ganz normal.

Die Grindalwürmer fressen die paar Haferflocken brav ... den Babybrei gab ich ihnen noch nicht. Ja das mit den Früchten vor allem jetzt im Sommer klingt logisch ... na mal sehen ob jmd den mit Früchte haben möchte, werden die Leute wieder tratschen, da ich kein Kind habe ...
Lg
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Alt 21.04.2016, 23:18   #32
Hans T
 
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Hallo Stefanie,

habe ich auf Wikipedia auch gelesen. Die Cyclops, die ich kenne, sehen rötlich aus und vermehren sich bei mir in Kombination mit Wasserflöhen sehr stark. Das, was ich als Hüpferlinge kenne (hat man mir jedenfalls gesagt, ich weiß es aber nicht sicher), ist eher weiß. Ich habe auch schon versucht, die zu züchten, aber die vermehren sich nicht wesentlich. Der Körper der Hüpferlinge sieht aus wie eine große Kugel mit zwei kleinen Kugeln dran. Beim Verfüttern kommen sie zwangsläufig mit ins Aquarium, da landen sie dann auf der Scheibe und bewegen sich extremst ruckartig und sind sehr schnell. Die Hüpferlinge sind manchmal auch bei mir in den Cyclops-Wannen mit drin, da vermehren sie sich aber nicht gut.

Viele Grüße
Hans
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Alt 22.04.2016, 19:13   #33
AznFafi
 
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Hallo Hans,

ich werde für meine zukünftigen Boraras brigittae Mikrowürmchen züchten. Eine paar Fragen hätte ich:
1) Kann ich die Zuchtansätze in den Aquariumschrank geben wo kein Licht ist?
2) Beim erneuern dieses Breis werden dann aus den alten Zuchtansätzeb einfach die Würmchen mit einem Wattestäbchen abgewischt und in den Neuen reingeben oder?

Grüße Nico
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Alt 22.04.2016, 20:12   #34
Hans T
 
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Hallo Nico,

den Mikrowürmchen ist es egal, ob es hell oder dunkel ist, nur in die Sonne würde ich sie nicht stellen. Wenn ich eine neue Dose ansetze, gehe ich folgendermaßen vor: Ich setze eine Dose mit Brei an, wenn der fertig gequollen ist, nehme ich eine gut laufende Dose und nehme mit einem Teelöffel die Oberfläche von mindestens 2/3 der Dose ab und gebe ihn auf den zuende gequollenen Brei. Keine Angst, die alte Dose wird am nächsten Tag schon wieder gefüllt sein. Mit einem Schaschlikspiess verbreite ich das ein wenig mehr über die gesamte Oberfläche. Damit gewährleiste ich, dass sie sich sehr schnell verbreiten und sich keine Kamhaut bildet, was durchaus passieren kann, wenn der Ansatz zu klein ist. Am Anfang ist es ratsam, öfter als einmal am Tag die Dose zu öffnen um der Kamhaut entgegenzuwirken und den Würmchen genug Sauerstoff zu geben. Unter Umständen vielleicht auch noch mal durchrühren. Wenn ich gerade keine gut laufende Dose habe, fülle ich in der alten Dose erst zwei schwache Teelöffel nach und entnehme erst am nächsten Tag Würmchen für die neue Dose. Oder ich entnehme aus dieser wieder volleren Dose gleich eine halbe Dose um in einer neuen Dose gleich den Boden zu füllen, warte da auch wieder einen Tag und fülle dann zwei schwache Teelöffel nach um die Dose richtig in Schwung zu bringen. Wenn die Dose nach dem Nachfüttern zu trocken geworden ist, sprühe ich auch noch ein bisschen Wasser drauf.

Liebe Grüße
Hans
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Alt 22.04.2016, 20:17   #35
Hans T
 
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Ach ja, ich nehme kein Wattestäbchen, ich nehme immer einen Pinsel. Den kann man gut im Aquarium auswaschen und mit einem Wassersprüher kann man ihn auch gut über einen Neuansatz aussprühen. Harte Pinsel sind da besser geeignet als Echthaar-Weichpinsel
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Alt 24.04.2016, 20:18   #36
Hugolinchen
 
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Hallo, heute habe ich ne 2,5 L Eisbox genommen mit gewaschenem Seramis befüllt - Scheibe voll mit Würmern reingelegt und auf die alte 1,2 L Box ne neue mit etwas Futter gelegt.
Also den Brei (Vorerst noch den mit den Früchten) lieben sie sehr, im Gegenteil zu den Haferflocken ...

Und auch die Mikrowürmchen mit den Haferflocken sind brav am vermehren, morgen besorge ich noch einige passende Gläser und versuche noch 1-2 Eisboxen zu besorgen damit ich immer genügend da habe, Grindalwürmchen kommen bei allen Fischen toll an.
Lg und danke für die Tipps.
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Alt 28.04.2016, 12:05   #37
Hans T
 
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Standard Rettichtierchen (Spirostomum cf. ambiguum)

Hallo,

mit der Zucht der Rettichtierchen gab es immer wieder Probleme, sie sind mir mehrfach ausgestorben. Ich habe vieles ausprobiert und jetzt eine vielversprechende Methode gefunden. Ein Bekannter brachte mir ein Glas voller Rettichtierchen mit, da bei ihm die Zucht sehr erfolgreich lief. Er fütterte nicht mit Milch, sondern mit Brennesselblättern (Tee), daher habe ich das auch einmal versucht. Er nimmt zwar Frischwasser aus dem Hahn, ich bin aber sicherheitshalber wieder auf abgekochtes Wasser zurückgekommen. Ich werde aber demnächst auch wieder ein Glas mit Frischwasser ausprobieren, ob das genausogut funktioniert.

Ich habe also das mitgebrachte Glas auf drei Gläser verteilt und in jedes Glas auch etwas von dem Bodensatz gegeben. Am nächsten Tag konnte ich im Ursprungsglas (mit abgekochtem Wasser aufgefüllt) schon wieder soviel Tiere sehen, dass ich sie noch einmal in drei zusätzliche Gläser gegeben habe, diesmal allerdings ohne Bodensatz. Stattdessen habe ich in diese drei Gläser etwas zerriebene Brennesselblätter getan. Das hatte nicht die von mir erhoffte Wirkung, die Population blieb, im Gegensatz zu den drei Gläsern mit Bodensatz, eher dürftig. Daraufhin habe ich aus einem halben gestrichenen Teelöffel Tee in einer kleinen Teeschale aufgebrüht und abkühlen lassen. Den Tee habe ich dann mit dem enthaltenen Satz auf die drei schlechten Gläser verteilt. Innerhalb von zwei Tagen waren diese Gläser dann auch voller Rettichtierchen.

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Das ist das Ursprungsglas mit Restbodensatz, die undeutliche Wolke sind alles Rettichtierchen

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Hier kann man die Rettichtierchen etwas deutlicher erkennen, sie sind aber eigentlich zu klein für ein vernünftiges Foto

Die Gläser mit Rettichtierchen stehen bei mir nicht auf der Fensterbank in der Sonne, sondern im Regal mit etwas Lichteinfall.

Vor einer Woche habe ich hier Fotos eingestellt, auf denen man die Mikrofex sehen kann, die gerade anfangen, ein Salatblatt zu besiedeln. Zum Vergleich habe ich heute noch mal ein Bild von diesem Salatblatt gemacht, ich glaube, man erkennt den Unterschied sofort, obwohl ich seit fünf Tagen täglich davon verfüttere.

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Auf diesem Bild ist ein halbes Salatherz zu sehen, von dem ich auch täglich verfüttere, die freien Stellen waren heute morgen noch voller Mikrofex. Da kann man gut sehen, dass man sie herausbekommt ohne Reste vom Salat dabei zu haben.

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Viele Grüße
Hans
Hans T ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2016, 11:54   #38
JonnyB
 
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Hi Hans.
Zitat:
Zitat von Hans T Beitrag anzeigen
Rettichtierchen
"Lohnen" sie sich zur Aufzucht kleinster Fischlarven? Wie werden sie im Vergleich zu Pantoffeltierchen angenommen?
JonnyB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2016, 15:06   #39
Hans T
 
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Hallo JonnyB,

Rettichtierchen sind sehr nährstoffreich, meine Ramirezi-Nachzuchten sind damit sehr gut gewachsen. Sie sind noch kleiner als die ersten hundert gerade geschlüpften Artemien. Für kleinste Fischlarven gibt es aber noch ein kleineres, sehr gutes Futter, nämlich Amerikanische Dauerinfusorien. Erfolg hatte ich, als ich diese drei Futtersorten kombiniert angewendet habe. Zuerst habe ich es nur mit Artemien versucht, einige sind damit auch durchgekommen, aber eigentlich waren Artemien zu groß. Mit der Kombination habe ich aus einem Gelege ungefähr fünfzig Ramirezi groß gekriegt (ohne Wasseraufbereitung). Zum Vergleich mit Pantoffeltierchen kann ich wenig sagen, die habe ich noch nicht ausprobiert. Von Rettichtierchen braucht man auf jeden Fall nicht so große Menge wie Pantoffeltierchen und meine Fische nehmen sie super an. Damals habe ich die Rettichtierchen noch jeden Tag mit kleinsten Mengen Milch gefüttert, die Methode mit dem Brennesseltee ist da viel sicherer, man gibt nur den Tee rein und muss dann nichts mehr machen.

Gruß
Hans
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Alt 02.05.2016, 11:43   #40
Hans T
 
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Hallo,

die Rettichtierchen haben sich so stark entwickelt, dass ich sie jetzt besser auf dem Foto darstellen kann, weil die Gläser extrem voll sind. Im Gegensatz zur Milchfütterung, bei der die Tierchen sich immer in großen Mengen an der Oberfläche versammelt haben, ist bei den Brennesselblättern festzustellen, dass sie sich um diese stark ballen. Das passiert aber erst, wenn sich um den Tee Schleim- oder Fadenalgen (vermute ich) bilden.

Diese beiden Fotos sind von gestern, man kann deutlich erkennen, wie sich die Schwaden um das Futter versammeln:

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Die beiden Bilder habe ich heute gemacht, es ist offensichtlich egal, wo sich das Futter befindet, ob es am Boden liegt oder schwimmt. Auf dem ersten Foto sieht man, dass sich im Glas so viele Tierchen befinden, dass von ihnen immer wieder welche als Wolke absacken:

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Viele Grüße
Hans
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