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Alt 24.10.2016, 10:30   #21
Sonnentänzerin
 
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Hallo Montelino

Zitat:
ich habe ihn heraus genommen. In seiner Schüssel frisst er aber winzige Teile (habe 1/4 einer Spirulina Tablette mit zu ihm gegeben) und atmet normal (langsam und schwach, aber so wie im Hauptbecken eben auch war), schnappt nicht nach Luft oder fächert wie es der Guppy tat.
Das hätte ich in diesem Fall nicht gemacht
(finde sonst das Herausnehmen vereinzelter Kranker gut, um das Hauptbecken vor weiterer Ansteckung zu schützen), weil

das gesamte Becken im Moment ja sowieso mit einem Medikament behandelt wird,
ein Molly einen extremen Stoffwechsel hat, beinhaltet recht hohen Sauerstoffbedarf

In der Schüssel bekommt er keine Luft.
So etwas wäre schon für einen gesunden Fisch eine lebensbedrohliche Herausforderung, dieser Molly wird darin ohne Sauerstoff keine zwei Tage überleben

Dazu ist Herausfangen und auch die Isolation sehr großer Stress.

Die Mollys müssen auch nicht zwingend eine Krankheit mitgebracht haben, die sie jetzt an die anderen "verbreiten"

Es scheint nur einfach so, dass sie - im Gegensatz zu hier einfacheren Arten wie beispielsweise die Bitterlingsbarbe - extrem schwierig ein- und umzugewöhnen sind.

Da darf dann nicht das Geringste kommen wie Enge im kleineren Becken, andere Keimbesiedelung von anderen Fischen, vielleicht noch aus anderem Laden, zu weiches Wasser usw

Das zeigt sich mir daran, wie anders die nächsten Generationen dastehen, die im eigenen Becken geboren werden.

Auch ein Breitbandmedikament, also gleich mehrere Wirkstoffe, wie Esha 2000, kann den gerade im Aufschwung befindlichen Mollys den Rest gegeben haben.

Wirkstoffe im Medikament schwächen zwar manche Krankheitserreger,
können aber natürlich nicht zwischen "guten" Filterbakterien unterscheiden.
Bedeutet, ein Teil Deiner Nitrit abbauenden Bakterien sind jetzt auch tot.

Bedeutet, noch mehr Wasserwechsel. Bedeutet übermäßigen Stress für angeschlagene Fische, wechselst Du nicht, auch Stress durch Nitrit (und Ammoniak)

Die Kiemen scheiden übrigens auch Ammoniak aus.
Wer schon einmal einen Pferde- oder Kuhstall grundgemistet hat, weiß, wie sehr es Atemwege reizt.
Deshalb verwundern mich bei totkranken Fischen rote Kiemen nie.

Auch eingefallene Bäuche müssen nicht zwingend auf einen Horrorkrankheitserreger im Becken hinweisen.
Fische besitzen wie wir ein Immunsystem. Und wie bei uns findet da viel auch im Darm statt.

Jeder Fisch hat auf seiner Schleimhaut "Leben", genauso wie die menschliche Haut "besiedelt" ist. Außen wie auch innen (Verdauungstrakt)
Erreger, die sonst nicht schaden, können dann zu einem Problem werden.

Der Molly ist ein Superheizverbrenner: schnelles, aktives Leben, hoher Futterbedarf, schnappt bei steigender Ammoniakkonzentration bei mir sofort nach den empfindlichen Nadelwelsen nach Luft, weit vor einer Bitterlingsbarbe, vor einem Platy.

Zu Temperaturschwankungen:

Fallen und steigen im Tag-Nachtrhythmus, also langsame Veränderung, GERINGE Veränderung, gelegentliches Absinken unter Wohlfühlgrenze
dürften kein Problem bereiten.
Bei gesunden Tieren.
Hier sicher sogar immunsteigernd.
Für angeschlagene Tiere vermutlich ein weiterer Sargnagel.

Bei mir haben ALLE Becken einen leicht schwankenden Temperaturrhythmus.

Langsamstes Abfallen der Temperatur für mehrere Tage auf 24° (dies 2 Tage) durch Ausfall eines Lichtbalkens bis zum Eintreffen des Neuen zeigte bei meinen Mollys keine Veränderung.
Macht aber einen Molly generell krankheitsanfälliger.

Es darf einmal etwas niedriger werden, der Molly bleibt aber ein wärmeliebender Fisch.

Kritischer sehe ich das Auffüllen mit viel wärmerem Wasser (Stoffwechselbelastung) auf einmal oder innerhalb 5 Minuten.
Und das plötzliche Abkühlen im Sommer per Schlauch.

Als damals in meinem Molly-Quarantäne-Eingewöhnungs-Becken der Heizstab über Nacht ausfiel, bekamen alle drei Tiere sofort die Pünktchtenkrankheit. Weil geschwächte Fische.


Neon:

Vorsicht, der Rote Neon kann empfindlich auf Medikamentenwirkstoffe reagieren.

Gruß Sonne

Geändert von Sonnentänzerin (24.10.2016 um 10:32 Uhr)
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Alt 24.10.2016, 16:07   #22
Wasserwelt
 
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Zitat:
Zitat von Birka Beitrag anzeigen

@Wasserwelt, hallo
richtig, im EsHa ist Kupfer - aber die winzigen Restmengen, welche nach der Behandlung und akribischem Wasserwechsel noch im Becken bleiben sind doch zu vernachlässigen.
Ich habe im Laufe der Jahre mehrmals mit diesem Mittel behandelt - niemals mit Kohle endgefiltert, immer nur etwas mehr WW danach gemacht.
Auch bei mir ist kein einziges Mal auch nur eine Schnecke oder Garnele verstorben.
@ Birka
Was glaubst du wo sich das Kupfer absetzt? Nicht im "freien" Aquariumwasser, sondern im Bodengrund!
Dieses Mittel hat mir vor langer Zeit meine Corydoras sterbai "gehimmelt".
Anwenden werde ich dieses Mistzeug nie wieder.

Edit: Und gerade bei Mittel, die gegen mehrere Krankheiten "helfen" sollen, ist Vorsicht geboten...

Geändert von Wasserwelt (24.10.2016 um 16:13 Uhr)
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Alt 24.10.2016, 22:24   #23
montelino
 
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Hallo,

Jetzt doch noch eine Frage: Soll ich Esha 2000 weiter geben? Lt. Zettel wäre die Behandlung heute schon vorbei.

Zitat:
Zitat von Sonnentänzerin Beitrag anzeigen
Neon:
Vorsicht, der Rote Neon kann empfindlich auf Medikamentenwirkstoffe reagieren.
Seufz, ja, aber mit dem Pilz(?)fell am Rücken eines Neons fing die Misere ja an. Der Neon war definitiv befallen, separieren half den anderen nicht mehr rechtzeitig vor Ansteckung, da sie sich scheuerten.

Der Thread hier war jetzt vllt. irreführend, da die Behandlung der Neons gut anschlug (auch jetzt noch bin ich begeistert, kein weiterer ist krank, und ihnen geht es blendend) und gar nicht so recht problematisch erschien. Meine weiteren Beckenbewohner sind wie gesagt die Mollys, und denen sollte ja die Behandlung nicht schaden, denn aufsalzen und warm machen - dachte ich - ist ja eher gut für sie als schlecht.
Der schwarze Molly war quietsch lebendig, und fit, aber scheuerte sich. Der Weiße auch hin und wieder. Der Weiße war noch anderweitig befallen, vllt. deswegen schwach, weil die anderen sahen/sehen auch anders aus. Ich habe den Kopf des erlösten Weißen einer Nachbarin (Biologin) mitgegeben zum mikroskopieren. Bin gespannt was sie mir morgen sagt.

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Dass der Schwarze hier plötzlich schwach wurde, von jetzt auf nachher, sich hinlegte und ab da nur noch torkelnd schwamm, das fressen direkt vor dem Mund gerade noch so hin bekam, und immer wieder ausruhte, das verstehe ich nicht. Die Symptome waren nicht dieselben wie beim Weißen, aber das Verhalten war genauso. Die Symptome waren aber auch nicht die des kranken Neons. Jetzt im Ruhezustand sah ich keinen weißen Flaum, nirgends. Was weiß ist, das ist original so. Kiemen auch o.k. Ich werde auch den dann morgen meiner Nachbarin/Biologin mitgeben. Die wird sich wundern, jeden Tag einen Fisch, oh je, die Arme.

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Die Neons - wie gesagt - alles gut, ich beobachte sie kritisch, sie sind fit, fressen, schwimmen im Schwarm. Symptome keine mehr bis jetzt.

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Und hier Dalmatinermolly - frisst und schwimmt - aber auch viel am Spiegelbild entlang, jetzt ist der allein, kann das sein, dass das nicht gut ist, jetzt da ein Stress-Problem dazu kommt?? und ein weiterer jetzt leider fehlt? Die anderen beiden sind ja jetzt leider weg. Oder ist das zu menschlich gedacht?

Mit meinen Kindern hatte ich Krisengespräch (haben natürlich geheult um die Fische, die wir nicht retten konnten) und habe ihnen ganz genau erklärt, dass wir die Babys aufziehen, eigener Nachwuchs ist ja auch der der nicht in Medikamenten vom Händler aufgezogen wurde, sondern normal aufwächst. Bis die groß sind steht unser größeres Becken hoffe ich mal. Dann werden die ein schöneres großes Zuhause bekommen. Wenn's zu lange dauert (das Angebot war heute schonmal nicht im Postfach :-() geben wir den Dalmatiner ab. Aber aktuell aus einem "kranken" Becken wohl nicht. Aber sie sehen es ein, dass wir zu einem guten Ende kommen müssen.

LG montelino
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Alt 25.10.2016, 16:10   #24
Birka
 
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@montelino, hi
gerade bin ich über die Beckenmaße gestolpert, welche du bräuchtest für den Standort Ikea Regal.
Du schreibst, maximal 104 x39 x 45.
Verstehe ich grad nicht, warum du die mit Sicherheit nicht preiswerte Variante beim Beckenbauer anstrebst .
Es gibt doch Becken verschiedener Hersteller, die größenmäßig passen und wo dann auch der Preis stimmt.

Hier z.B.

http://www.hornbach.de/shop/Vollglas...mc_id=de12a999

Das sind brutto 160 l - und man muß es ja nicht online bei Hornbach kaufen, da sind die Versandkosten hoch.

Teurer, aber dafür mit passendem Innenfilter und Heizer :

http://www.dehner.de/zoo-aquaristik-...428/?ac=-s-404

Ich habe bei Dehner und Obi vor Ort ( das ist wohl bei Hornbach ähnlich) schon Einzelbecken mit den Maßen 100 x 40 x40 gesehen, immer unter 50 € .

Die 45 er Höhe gibts wohl da eher nicht, 50 er massenhaft.
Aber falls eins mit 100 x 40 x 40 passen würde, hast du ja die Meterlänge, halt 20 l weniger - aber dafür nicht teuer.
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Alt 25.10.2016, 16:47   #25
montelino
 
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Hi Birka,
ja, das ist die Crux, die meisten sind 100x40x40, scheint ein Standard-Maß zu sein.
Die 40 cm in der Breite sind eben das Problem.
Mein Aquarium muss in die Ikea-Regalwand passen. Aktuell geht es über 2 Felder, geplant ist die Ausweitung auf 3 Felder und noch bessere Ausnutzung des Platzes.
Das Ikea-Regal ist max. 39 cm breit, ein 40 cm Becken würde leider 1 cm überstehen, die Bodenplatte oder die Silikon-Naht an einer Unterkante längs in der Luft hängen, was für die Statik leider schlecht ist auf Dauer. Eine Verstärkung des Regals von innen/unten wegen des vielfachen Gewichts von jetzt ist nicht das Problem, aber der Überstand.
LG montelino

Edit: PS.: Die 104 sind nur max. Breite. 100 geht natürlich auch, und die Höhe 45 wäre mal das maximale, dass der Deckel noch gemütlich gut auf geht.

Geändert von montelino (25.10.2016 um 16:53 Uhr)
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Alt 25.10.2016, 17:23   #26
NebelGeîst
 
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Hi,

1. Bist du sicher, dass das Ikearegal die Last trägt? Besonders Maßanfertigungen werden gern mit dickerem Glas produziert, als beim Standardbecken üblich. Bereits 1mm mehr Dicke macht ein Becken von dieser Größe bedeutend schwerer. Das Leergewicht geben Aquarienbauer dann in der Regel auch an.
Kommen noch Einrichtung, Abdeckung und Wasser hinzu. Das ist nicht wenig Gewicht in Summe.

2. Es scheinen multible Infekte vorzuliegen, nicht nur bei den verschiedenen Individuen, sondern auch innerhalb des Fisches. Das bringt mich zum Ausgangspunkt zurück.
Du schreibst, dass die Mollys ja andere Symptome/Krankheiten haben, es daher nichts mit dem Neon zu tun haben kann. Das ist falsch. Es kann schon, es muss nur nicht. Wenn es sich um einen Pilz handelte, wird auch die Sporenzahl im Wasser gestiegen sein, dass kann das Immunsystem der anderen Fische durchaus beeinträchtigen, denn erhöhter Keimdruck = erhöhtes Infektionsrisiko, das Immunsystem muss ja mehr arbeiten. Das wird umso wahrscheinlicher, je mehr begünstigende Faktoren zusammen treffen.
Im Biotop Aquarium gibt es aber eine Vielzahl von Erregern, ein geschwächtes Immunsystem muss nicht zur Folge haben, dass die exakt gleiche Krankheit ausbricht, wie beim Patient 1. Zumal Verpilzungen normal nicht bei intakter Haut auftreten. Auch wie die erworbene Immunantwort geprägt wurde, kann hier mit rein spielen.
Je nachdem, wie der Pelz genau aussah, kann es zudem auch eine bakterielle Infektion gewesen sein, die sehr oft mit einer Verpilzung verwechselt wird.
Nicht von vorne herein sagen, kann ja gar nicht sein, eher fragen, wie es denn möglich sein könnte.

3. Symptome der gleichen Krankheit müssen nicht bei allen Fischen gleich ausfallen. Sie können gelegentlich sogar recht gegensätzlich sein. Für jetzt nicht relevant, aber für die Zukunft: Wenn eine Krankheit ausbricht, nicht gleich von verschiedenen Infektionen ausgehen, nur weil ein Fisch so aussieht/reagiert und der andere so.

Eine Diagnose kann ich dir leider auch nicht bieten. Da es aber wie geschrieben ohnehin vermutlich mehr als eine Infektion gibt, ist das eh kaum möglich.
Wenn schon mit eSHa 2000 behandeln, würde ich aber auch nicht nach 3 Tagen aufhören.
Allerdings muss ich offen sagen, dass ich wenig Hoffnung habe, dass der Molly noch lange durch hält, nach deinen Schilderungen. Ich würde mich schonmal mit dem Thema Erlösen von Fischen befassen und ggf. auch die Kids mit einbinden, um sie damit vertraut zu machen, dass es manchmal besser ist, ein Tier zu töten, als es leiden zu lassen, wenn kein/kaum Hoffnung besteht.

Danke: (2)
NebelGeîst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2016, 22:35   #27
montelino
 
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Hallo zusammen,

es gibt doch ein Puzzle, das zusammen passt:

der Weiße war eingeschmuggelt im Labor an der Uni (zwar bei Vogelkundlern, aber Mikroskop und Skalpell haben die auch). Er hatte Parasiten (Kiemenwürmer (?)) auf den Kiemen. Welche Art konnte die Biologin nicht sagen, da das gar nicht ihr Gebiet ist, aber mir reicht ja schon die Aussage, dass da welche erkannt wurden unter dem Mikroskop. Sie sagt, ein Wunder dass das so lange ging mit dem. Sie hat meine Aufpäppelversuche mitbekommen. Er war wohl heftigst verseucht damit.

Den Neon hatte ich ihr nicht mitgegeben, da ich da noch keinen Zusammenhang vermutete. Neben dem auffälligen Pilzfell hatte er ja die roten geschwollenen Kiemen. Vermutlich war das das Ursprungsproblem, warum bei ihm der Pilz ausbrach. Oder eine Verletzung vom scheuern, weil er sich aber eigentlich wegen den Kiemen scheuerte. Das tat der Weiße ja auch.

Sehr wahrscheinlich ist, dass der Weisse Molly schon ab Verkauf die Parasiten eingeschleppt hat. Im Verkaufsbecken sah ich heute ein ähnliches Exemplar. Zwar noch fit (das war meiner ja zwi-durch auch) aber in Ansätzen meinem vergleichbar.
Also mein Weißer war von Anfang an zweifelhaft unterwegs.

Der Guppy, der mir gestorben ist, hatte ja sehr nach Luft gejapst in seinem Separé. Auch da könnte es sein, dass der davon befallen war. Die Kiemen waren zwar nicht rot, und m.M.n. nicht geschwollen, aber ich habe auch keine brauchbaren Fotos, um das im Nachhinein zu sehen. Den könnte ich exhumieren, wenn man das wissen will.

Der Dalmatiner Molly, dem es sehr gut geht im Moment, zeigte auf einer Seite einen durchschimmernden winzigen rötlichen Punkt auf Höhe der Kiemen. An der anderen Seite sind die Kiemen unter dunkler Hautfarbe, da sieht man nichts. Diese Rötung ist im Moment nicht sichtbar, ist aber auch sehr schwer erkennbar. Auf dem Foto in meinem Beitrag weiter oben sieht man das auch nicht.Ich habe seither nichts drauf gegeben, da er fit ist, aber jetzt macht es mir Angst, und würde zum Gesamtbild passen.

Den schwarzen konnte sie noch nicht unters Mikroskop legen. Er sieht zwar völlig anders aus, aber mich würde es nicht wundern (bzw. ich würde hoffen) da dasselbe zu finden.

Wie lange und wie viel Esha 2000 sollte ich Eurer Meinung nach weiter geben?

Ich hätte jetzt gestoppt, tägl. 10 Liter WW gemacht, um langsam wieder normal zu kommen.

Wg. dem Regal: Klar, 300 kg hält das so einfach nicht aus. Es würde daher von innen in den Würfeln mit passenden Edelstahlprofilen verstärkt.

LG montelino

Geändert von montelino (25.10.2016 um 22:42 Uhr)
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Alt 25.10.2016, 22:51   #28
Öhrchen
 
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Hallo,
gegen Kiemenwürmer würde ich gezielt mit sera Tremazol vorgehen (oder dem vergleichbaren Mittel von JBL). Genau durchlesen, die Behandlung muss in bestimmten Abständen wiederholt werden, und das ist temperaturabhängig!
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Alt 25.10.2016, 23:04   #29
montelino
 
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O.k. Erstmal Esha stoppen, wie beschrieben. Ab wann sollte ich mit dem anderen Zeug weiter machen? Doch mit Aktivkohle erstmal sauber machen?
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Alt 25.10.2016, 23:05   #30
Heikow
 
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Zitat:
Zitat von montelino Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

es gibt doch ein Puzzle, das zusammen passt:

der Weiße war eingeschmuggelt im Labor an der Uni (zwar bei Vogelkundlern, aber Mikroskop und Skalpell haben die auch). Er hatte Parasiten (Kiemenwürmer (?)) auf den Kiemen. Welche Art konnte die Biologin nicht sagen, da das gar nicht ihr Gebiet ist, aber mir reicht ja schon die Aussage, dass da welche erkannt wurden unter dem Mikroskop.
Siehe Beitrag 18. Meist aus der Gattung Dactylogyrus. Wie gesagt, die sind weit verbreitet und schaden einem ansonsten gesunden Fisch nicht groß. Sind die Fische aber geschwächt durch zB unglückliche Haltungsumstände (Nein das ist kein Vorwurf) ,kommt es schnell zur Massenvermehrung der Würmer.

Zitat:
Wie lange und wie viel Esha 2000 sollte ich Eurer Meinung nach weiter geben?
Gar nicht. Das wirkt nicht sondern schwächt die Fische nur noch mehr. Am besten direkt wegwerfen das Zeugs.

Gegen die Würmer, so es denn Dactylogyrus sind, wirkt Levamisol. Bekommst Du beim Tierarzt. Oder eben wie von Stefanie bereits geschrieben Tremazol. Und das gesamte Becken behandeln, nicht nur einzelne Fische. Behandlung möglichst sofort beginnen.
Heikow ist offline   Mit Zitat antworten
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