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Alt 20.11.2016, 00:31   #11
Schneckinger
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Hi,

eine sichere Diagnose ist da leider nicht möglich. Ich würde auf eine bakterielle Infektion nach Verletzung tippen.
Eine medikamentelle Behandlung wäre da kaum sinnvoll.

Was mir aber auffällt:
1.
Du machst relativ wenige und dazu noch relativ kleine Wasserwechsel. Ich würde jetzt sofort einen 80%igen Wasserwechsel machen und dann auch regelmässig einmal die Woche ca. 50% wechseln.
2.
Soweit man das auf den kleinen Bildausschnitten beurteilen kann (ein Übersichtsbild des ganzen Beckens wäre wirklich gut) wirkt das Becken sehr hell. Auch sind alle abgebildeten Fische recht blass. Der Neonsalmler im Hintergrund inklusive. Da würde eine etwas dichtere Bepflanzung, speziell ein paar Schwimmpflanzen, sehr zum allgemeinen Wohlbefinden der Tiere beitragen.

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 20.11.2016, 10:07   #12
Jannik1965
 
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Was könnte man den bei einer bakteriellen Infektion machen? Hatte so etwas noch nie. Wasserwechsel habe ich gestern schon gemacht. Ja das stimmt Becken ist wirklich nicht so sehr stark bepflanzt wollte dem nächst auch noch ein paar Pflanzen rein setzen.

Jannik
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Alt 20.11.2016, 11:34   #13
Schneckinger
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Hi,

bei jeglicher Infektion gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten sie zu bekämpfen.

1. Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte der Fische durch optimale Haltungsbedingungen. Dazu gehört z.B. die schon erwähnte passende Bepflanzung, eine angemessene Vergesellschaftung, abwechslungsreiche Fütterung.

2. Senkung der Keimzahl im Becken. Das heisst eine Verdünnung der "angreifenden" Krankheitserreger. Da geht es um eine angemessene Filterung und VOR ALLEN DINGEN um ausreichende Wasserwechsel. Zugleich werden durch regelmässige, ausreichend große Wasserwechsel schädliche Stoffwechselprodukte entfernt.

3. Und letzte Möglichkeit: Direkte Bekämpfung der Krankheitserreger.
Das beginnt mit "Naturheilmitteln" wie Eichenlaub, Erlenzapfen (mein persönlicher Favorit), Seemandelbaumblättern, Ceylonzimt (habe ich überhaupt keine persönliche Erfahrung), Walnusslaub....
Und dann gibt es natürlich verschiedenste "echte" Medikamente aus dem Chemiebaukasten. Verschreibungsfreie im Zoohandel. Verschreibungspflichtige beim Tierarzt. Sämtliche derartige Medikamente würde ich aber nur in wirklich schlimmen Fällen und nach einer (wenigstens halbwegs) sicheren Diagnose einsetzen. Sonst richtet man schnell mehr Schaden als Nutzen an.

Bei Dir wären für mich 1 und 2 erst einmal die Mittel der Wahl:
-Große häufige Wasserwechsel
-Bessere Bepflanzung
-Eichenherbstlaub und Erlenzäpfchen
Zur Verwendung dieser natürlichen "Heil"mittel habe ich mich hier:
Herbstlaub und Erlenzapfen im Aquarium: Eine kleine Abhandlung ;-)
schon einmal sehr ausführlich geäussert. Eichen- (und in geringerem Masse Buchen-)Herbstlaub hat auch noch weitere positive Wirkungen durch eine leichte Stabilisierung/Absenkung des PH-Wertes. Es scheint definitiv die Abwehrkräfte der Fisch(Schleim)haut zu stärken.

Tschüß und viel Erfolg,
Schneckinger
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Alt 20.11.2016, 11:48   #14
Jannik1965
 
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Ok danke für die Hilfe ein paar Pflanzen werde ich mir die nächsten Tage noch besorgen und mit den Naturheilmitteln das werde ich mal probieren von Medikamenten halte ich nämlich auch nicht so viel.

Jannik
Jannik1965 ist offline   Mit Zitat antworten
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