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Alt 27.11.2002, 12:15  
Ralf Rombach
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Hallo Gerd,

geliebte Fadenalgen.

Nun, wie fängt man da an.

Also: Meine Erfahrungen mit Algen sind:

Algen haben nichts mit den Wasserwerten zu tun, in vielen Fällen wenigstens nicht.

Einige Algengruppen, insbesondere eben die Fadenalgen, entpuppten sich bei mir als absolute Reinstwasserzeiger. Die habe ich nur in Aquarien mit nicht messbar nachweisbarer Belastung, d.h. Nitrat und Phosphat 0. Sie treten immer dann auf, wenn die Becken gut eingefahren sind.

Geliebt deshalb, weil sie es mir möglich machen, auch mal meine Fische, selbst Skalare einige Tage nicht zu füttern.

Ich habe ein 54 l Becken seit 1,7 Jahren, wenn ich das hier präsentieren würde, bekämt ihr die Krise. Voll mit Pinsel-, Bartalgen, Pflanzenwuchs gut. Wasserwerte top, das Becken ist absolut unansehnlich, aber den Fischen geht es gut, auch wenn ich die mal eine Woche nicht füttere. Dort leben Guppies und Chaetostoma drin. Besser kann so ein Becken biologisch nicht laufen.

Die Algenmanie ist in meinen Augen eine Phobie, sie hat nur ästhetische Gründe, biologisch sind Algen für mich top. Ich konnte Sterbai Panzerwelse und nicht wenig ohne Zufütterung in becken mit dichtenst veralgten Wurzeln aufziehen mit Zuwuchsleistungen, die jeder Artemia Fütterung Hohn spotten. Ausfälle sichtbar keine.

Ich konnte bisher keine Zusammenhänge zwischen Algen, Licht, Wasserwerte und Fütterung erkennen. Einen einzigen Zusammenhang gibt es, die Laufzeit eines Becken. Je länger es läuft, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit für Algenwuchs.
 
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