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Alt 26.10.2001, 12:36  
Ralf Rombach
Gast
 
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Schlagi schrieb am 2001-10-25 23:26 :
Hallo

> - Welche Wasserwerte (Härte) muss ich
> langfristig anstreben?

Gute Frage, nächste Frage. Hängt nat+rlich nur vom Besatz ab. Bei den von Dir gewünschten Tiere etwa KH 3 und GH 6 als obere Werte, dann ist es gut.


> 1. Weiteres Einlaufen des Beckens (läuft
> nun seit 6 Tagen)
> 2. Wenn der Nitritpeak überstanden ist,
> ansielden der ersten PW's
> 3. Ab dann mit den Wasserwechseln wie von
> Ralf beschrieben beginnen (1x pro Woche ca.
> 50%, 1/3 reines Wasser, 2/3
> Leitungswasser).

Uups, anders rum 2/3 Osmose 1/3 Leitung. Das kann auch schon mal etwas schwanken, das ist nicht schlimm.


> 4. Währenddessen nach und nach Einsetzen
> der restlichen Fische.
> Spricht etwas dagegen oder sollte ich mit
> dem Besatzen erst beginnen, wenn ich die
> optimalen "Härtewerte" erreicht habe?

Kannst Du so machen, aber frag den Händler auf jeden Fall nach seinen Wasserwerten in der Härte noch mal. Und DU musst Di, je unterschiedlicher die Härte bei Dir und beim Händler mehr Zeit zum Umsetzen und Gewöhnen an des neue Wasser nehmen.


> - Wieso schlagt ihr so häufigen
> Wasserwechsel vor - die Faustregel sagt
> doch alle 2 Wochen 1/3?

Es gibt keine Faustregeln, die einen sagen so, die anderen sagen so. Und es gibt die ganz Bequemen, die nie Wechseln, selbst das kann unter gewissen Rahmenbedingungen funktionieren. Die Menge hängt vor allem vom Besatz mit Fischen inkl. der Fütterung udn vom Pflanzenwuchs ab. Aus meiner eigenen Erfahrung hat sich als Untergrenze für den Wasserwechsel 30 % wöchentlich bewährt, in einigen stärker besetzten Becken mache ich auch deutlich mehr bis 50 %. Wenn wir Dir so viel Wasserwechsel, so liegt das auch daran,. daß Wasserwechsel der mit Abstand einfachste Weg ist, ein Becken zu stabilisieren aus biologischer Sicht, egal was irgendwo von irgendwem erzählt. Mit viel und regelmäßig Wasserwechsel hält man sich die meisten Probleme vom Hals.

Als Du solltest schon IMO 30-50 % wechseln wöchentlich, daß wird sich bezahlt machen.


Noch was, was wir gerade einfällt. Du könntest in einigen Wochen das Pech haben und es kommt zu Algenwchastum bei Dir. Bitte, kippe nichts chemisches ins Becken und übe Dich in Gedulde. Auch das ist normal und kann auch eine längerfristige Geschichte werden. Am besten, die versucht, ein wenig Toleranz gegenüber Algen zu entwickeln, auch die gehören dazu und die Otocinclus werden sich darüber freuen. Danke vieler veralgter Wurzeln brauche ich mir über Jungfischfutter keine Gedanken zu machen. Die hängen den ganzen Tag in den Algen und picken und fressen und machen und tun. :wink:

Wünsche allen eine gute Nacht!

Herzliche Grüsse
Jens
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