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Alt 26.10.2001, 21:58  
Judith_
 
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Hallo Ihr Lieben,

ich habe kein wirkliches Problem, also dient mein Beitrag eher der Unterhaltung. Alle Zeitknappen können hier also aufhören zu lesen. Da es aber mit Fischen zu tun hat gehört es wohl hier hin und nicht zu Smalltalk. Falls doch falsch, möge mein verehrter Ralf es verschieben. *g*

Es ist doch immer wieder das Selbe. Man liest hier schlaue Dinge, schaut daraufhin entsetzt ins Aquarium, überlegt sich, dass man ja sooo vieles falsch macht und versucht seinen geliebten Fischis bessere Bedingungen zu bieten. So geschehen in meinem kleinen Becken: Nachdem ich hier gelesen habe, dass Corys unbedingt Sandboden zum wühlen brauchen, obwohl ich vorher immer dacht, Kies, wenn nciht scharfkantig reicht auch, nahm ich mein kleines Becken auseinander und tat in den hinteren Teil feinen Kies (fast sand) und vorne Plättchenkies (5-7 mm) hinein. Getrennt durch eine Stufe aus Rückwandmaterial. Der Boden ist sowohl hinten, als auch vorne gleichmäßig unbepflanzt/beflanzt. Statt sich nun begeistert auf den Sand zu stürzen - was machen die kleinen Monster? Halten sich NUR noch vorne auf, wollen gar nicht in den Sand. Das geht jetzt seit ca 8 Wochen so. Wofür hat sich Frauchen eigentlich die Arbeit gemacht? Ich denke, jedesmal wenn ich ihnen frustriert beim Wuseln im Kies zuschaue, lachen sie mich aus. Die Futtertabletten im Sand holen sich die Ancisthrus.

Meine Guppies vermehren sich nicht, hat sich was mit Millionenfisch, dafür fressen meine Ancithrus Blaualgen, was sie ja angeblich auch nicht tun.

Genauso in meinem Barschbecken: jeder sagt: Wurzeln säuern das Wasser an! Bei mir nicht.

Barsche brauchen Höhlen! Bei mir nicht. Alles schwimmt trotz reichlicher Steinaufbauten durchs Wasser und versteckt sich in den wildwuchernden Pflanzen, die ja eigentlich auch nicht existieren sollten bei Malawis. Nicht mal den Tigerlotus fressen sie an. Ich habe fast besseren Pflanzenwuchs als früher, im Diskusbecken. Ich dünge nicht mehr, es gibt kein CO2 mehr, der pH ist bei 8,5, aber die Pflanzen finden's toll. Über die Höhlen freuen sich vorwiegend die Schmerlen, denen es überraschenderweise bei den Barschen zunehmend gefällt, zumal sie jetzt Geschmack an jungen daffodils gefunden haben *g*. Rudeljagdverhalten: Zwei lenken die Eltern ab und eine darf fressen. Beim nächsten Mal wird getauscht.

Irgendwie macht mich das fertig. Ich wünschte, dass die Viecher wenigstens einmal - einmal das tun würden, was mir gesagt wird, dass sie tun sollten. Wie soll ich denn jemals irgendwem mit meinen Erfahrungen weiterhelfen können, wenn diese derart von der Norm abweichen? Wie soll ich jemals jemandem meine Probleme klarmachen, wenn meine Fische so anders sind als andere? Spricht irgendeiner von euch genügend fischisch um den kleinen, schlüfrigen Biestern den Inhalt von Büchern und Forenbeiträgen zu übersetzen? Wenigstens einmal will ich einen meiner Malawis beim Annagen einer Pflanze sehen, nur einmal einen meiner Pandas im Sand wühlen sehen und ein Feenbarschjunges in einer Höhle ---- NUR EINMAL!

_________________
Liebe Grüße

>>((((°>

Judith

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: jambalaya am 2001-10-26 16:04 ]</font>
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