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Alt 29.09.2003, 14:49  
joern
 
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Hi,
die Idee war folgende:

aus Osmose kommt (beinahe) 0 DH und KH raus. Bei 1:1 Verschnitt wärest Du bei Deinem Mischwasser = zukünft. AQ-Wasser bei DH 2-3 und KH ca.8.

Das wäre eigentlich eine ganz gute DH, die KH dann weiter mit HCl senken, z.B auf 3 bis 4 (also wieder etwa 50%). Dann bist Du im Weichwasserbereich, ohne gleich "extrem" zu sein.

Da Osmose offensichtlich Neutralaustauscher (gute Nachfrage, Dany, da hatte ich gar nicht dran gedacht!) nachgeschaltet ist, müßte eigentlich das gehen.

Dadurch wird die Osmosewassermenge klein gehalten (Spülwasser fällt ja auch an, und ich denke bei dem Wassser eher 1:4 als 1:3), Rest der KH eben mit Säure "nachhelfen". Dann sind auch die Chloridmengen erträglich, da die Hälfte ja schon durch Osmose draußen ist.
Erst wenn die Karbonathärte "unten" ist, macht CO2 überhaupt Sinn.

Das müßte man im Detail noch mal durchrechnen (hab da grad keine Zeit zu), aber ich denke, die Größenordnungen bleiben. Und bei diesem Wasser vielleicht ein guter Kompromiß zwischen Aufwand und Resultat.

Ich würde bei den zukünftigen Wasserwechseln mit dem Mischwasser s.o. loslegen. Wenn DU heute 50% rausnehmen würdest und durch Osmose ersetzen, wärest Du ja quasi "sofort" bei einem Weichwasser. Aber die Fische und Pflanzen sollten sich doch auch daran gewöhnen können. Von daher würd ich es langsam machen, z.B. ab sofort Wasserwechsel mit dem beschriebenen Misch-Weichwasser.
joern ist offline  
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