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Alt 30.12.2009, 17:00  
HonkongBlue
 
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Zitat:
Zitat von DIDI1403 Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe auch viele blaue Floridakrebse.

ad 1. Einzelhaltung ist möglich, aber wenn es mehrere sind, finde ich es schöner, meine Krebse lassen die Jungtiere in Ruhe.

ad 2. wichtiger als die BeckenGröße in Litern, ist die Grundfläche z.B. 60x40 bei einem Tier, größer ist natürlich immer besser.

ad 3. zu den Wasserwerten findet man in der Literatur sehr breit gestreute Angaben, aber meiner Erfahrung nach sind sie sehr tolerant gegenüber der Wasserhärte, Temp. ca. 15-25 Grad

ad 4. Bodengrund sollte Aquarienkies verschiedener Körnungen sein, Achtung die Gestalten sich ihr Becken, wie es ihnen gefällt

ad 5. Garnelen würde ich nicht nehmen, friedliche Fische sind ganz gut, meine leben zusammen mit Guppies und Antennenwelsen.

ad 6. diese Frage hat jetzt nicht nur mit den Krebsen was zu tun, generell sollte das Becken eingefahren werden, ob mit oder ohne Starterbakterien, wenn du gleich Tiere reinsetzt, mußt du unbedingt das Nitrit beobachten.

Bist du evtl. aus der Nähe von 66333 - ich habe ein paar blaue abzugeben.
Hi,
hab da etwas andere Erfahrungen machen müssen.

ad 1. "Schöner" finde ich mehrere Krebse auch. Normale Rangeleien mit Flucht sind auch nicht problematisch und kommen in der Natur sicher auch vor. Das Problem entsteht, wenn ein Krebs sich gerade gehäutet hat (sog. Butterkrebs). Er ist dann den Angriffen eines anderen Krebses schutzlos ausgeliefert. Hatte leider schon 2 "halbierte" Krebse im Becken. Im relativ begrenzten Habitat Aq ist also eine Einzelhaltung überlegenswert.

ad 4. Sie "stochern" auch gern im Quarzsand nach Fressbarem. Der Bodengrund ist also eher unproblematisch unproblematisch und reine Geschmackssache. Nicht untinteressant dagegen sind ausreichend Versteckmöglichkeiten. Eventuell auch z.B. ein Lochgestein, das bis an die Wasseroberfläche ragt. Meine mögen es manchmal, oben auf dem Stein zu sitzen und den Rücken, pardon Panzer, aus dem Wasser zu strecken. In der Literatur findet man manchmal den Hinweis, sie würden so Ihren Panzer nach der Häutung härten wollen. Habe aber die Zeitpunkte nicht genau beobachtet, wann sie hochkommen.

ad 5. Hier sind meine Erfahrungen komplett konträr. Kleine Antennenwelse, Guppies und Mollies wurden als nächtlicher Snack betrachtet. Ebenso jegliche Schneckenart. Große Antennenwelse wurden zumindest Recht heftig in die Nase gezwickt.
Meine CR-Garnelen haben dagegen mit ihren Fühlern ein Frühwarnsystem, das ihnen die Flucht ermöglicht, bevor ein Krebs sie erwischt.

Ansonsten hätte ich auch noch einen Blauen Alleni "über" sowie ein paar (partheongenetische) Marmorkrebse.

Gruß,
HonkongBlue
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