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Alt 20.02.2013, 14:47  
radlhans
 
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Standard Fragen zum Eck-HMF

Hallo zusammen,

ich möchte mir in naher Zukunft ein zweites, größeres Becken anschaffen (neben meinem Rio125) und bin gerade bei der Ideenfindung, wie es werden soll.
Es soll so um die 350 ltr brutto haben. Abzüglich freiem Raum oben bis zum Rand, Kies, Deko etc. werden wohl so ca. 200 ltr Netto-Wasservolumen übrig bleiben.
Als Besatz sollen Skalare und (Schmuck-)Salmler hinein, die beide ja eher ruhigere Strömung bevorzugen.
Entweder kommt ein Außenfilter (evtl. Eheim prof 2075 - siehe Extra-Thread von mir) oder ein Eck-HMF zum Einsatz. Formeln und Berechnungen zur Auslegung gibt's ja genug im Netz.
Wenn ein HMF, dann nicht mit Luftheber, sondern mit einer Kreiselpumpe. Zu dieser Erkenntnis bin ich nach vielen Meinungen und Erfahrungen anderer gelangt (Membranpumpe ist lauter, erzeugt weniger Strömung im Becken als Kreiselpumpe, treibt evtl. zu viel CO2 aus, ...)

Zum Thema HMF habe ich aber noch jede Menge Fragen:


1.) Ein HMF würde sich doch bei obig geplantem Besatz anbieten, oder? Beim HMF soll das Wasservolumen ja "nur", also langsam, ca. 2 mal pro Stunde umgewälzt werden.

2.) Reicht die Faustformel "2-fache Umwälzung" aus, um die Pumpenleistung auszuwählen? Geht man da vom Brutto- oder vom Netto-Volumen aus? Ich denke doch, sinnigerweise vom Netto, oder?
Ist der Widerstand der Filtermatte zu vernachlässigen?

3.) Wie dick sollte die Matte sein? Wären 3cm ausreichend oder lieber dicker, 5cm, um mehr Besiedlungsfläche für die Bakterien zu bieten?

4.) Auf welche Höhe sollte man den Wasserauslass (druckseitig der Pumpe) legen? Knapp unter die Wasseroberfläche, damit es nicht so laut plätschert? Was sind eure Erfahrungen?

5.) Sollte ich, wie momentan, noch Spezial-Filtermaterialien benötigen, um z.B. überschüssiges Nitrat oder Silikat herauszufiltern, kann ich dieses einfach hinter den HMF in die Klarwasserzone legen und das funktioniert dann?
Ja, ich weiß, es gibt zuvor noch bessere Möglichkeiten, ein Zuviel an Nitrat wegzubekommen durch z.B. häufigere und größere TWW oder z.B. durch Wasserlinsen, aber gerade mit dem Silikat habe ich bei unserem Leitungswasser große Probleme. Und aufgrund meiner Erfahrungen der letzten Monate bin ich der Meinung, dass der Silikatgehalt einen großen Anteil an der Entstehung der Pinselalgen hat.

Puh! Langer Text, aber ich hoffe ihr habt durchgehalten und könnt mir mit eurem Wissen und eurer Erfahrung hierbei weiterhelfen.

Gruß,
Gerd
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