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Alt 01.10.2013, 12:13  
Schneckinger
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Mahlzeit Jessica,

-typische Wurzelzehrer bilden in kurzer Zeit starke verzweigte Wurzelstöcke aus. Die Verzweigungen gehen bis in den kaum noch sichtbaren Bereich. Die Pflanze hält sich nicht nur im Boden fest, sondern bildet einen "Nährstoffänger" mit maximaler Oberfläche. Viele wenn auch nicht alle Wurzelzehrer haben eher derbe flächige Blätter. Klassische Beispiele: Echinodorus, Cryptocorynen, Valisnerie

-typische Blattzehrer bilden keine oder nur geringe Wurzeln aus, selbst wenn man sie in den Bodengrund einsetzt. Die Wurzeln dienen nur zum Festhalten, kaum zur Nährstoffaufnahme. Die Wurzeln sind meist relativ dick und haben kaum feine Verzweigungen. Dafür sind bei klassischen Blattzehrern die Blätter oft stark verzeigt und hauchdünn um eine maximale Oberfläche zu erreichen. Typische Beispiele sind Wasserpest (sowohl Kanadische als auch Argentinische), Hornkraut, Tausendblatt.

Natürlich gibt es auch viele Pflanzen, die sich nicht nur auf einen der beiden Wege der Nährstoffaufnahme beschränken. Alle Grade von Mischformen kommen vor.

Tschüß Ihr zwei,
Schneckinger
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