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Alt 26.02.2002, 05:23  
Walter
Gast
 
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Hallo,
das Hauptproblem ist anders geartet.
Es geht nicht so sehr darum, dass Jungfische das Aufziehen der Nachkommen sozusagen "mit der Muttermilch einsaugen", sondern primär darum, dass Fische mit einem gestörten Brutpflegeverhalten, sprich einem eventuellen "Gendefekt" diesbezüglich, in der Natur niemals erfolgreich Nachkommen produzieren könnten.
Das heißt, sie haben in der Natur eine genetische Fitness von 0. Nach einer Generation ist dieses Problem gelöst.
Im AQ können derartig "geschädigte" Fische aber durch das künstliche Aufziehen der Brut durch den Pfleger ihre Gene erfolgreich weitervererben. Hauptsächlich deshalb gibt´s bei einigen Aquarienstämmen von diversen Fischen relativ viele Individuen mit diesem "nicht Brutpflegen können Defekt".

Andere Probleme sind dann natürlich das eventuelle Weitergeben von diversen Enzymen, ... durch den Kontakt der Eltern mit den Jungen und dadurch größere Resistenz dieser gegen gewisse Krankheitserreger. Das ist aber IMHO bis jetzt nicht bewiesen worden, nur Theorie.
 
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