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Alt 15.08.2014, 12:51  
Algerich
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Hallo,
es ist etwas schwierig, in die Fragen eine Struktur zu bringen, aber ich will es versuchen:

1. Man "braucht" ganz sicher keine Welse. Welse sind auch nicht übertrieben nützlich oder etwas in der Art - sie werden nur von vielen Aquarianern als besonders originell/interessant/schön empfunden.

2. Man "braucht" auch nicht unbedingt Schnecken, außer vielleicht in einem Kugelfischbecken. Die meisten Schnecken, vor allem Turmdeckelschnecken, sind aber durchaus nützlich, weil sie Futterreste vertilgen und durch ihre Grabtätigkeiten bei der Bodenhygiene helfen.
Auch wird sich die Ansiedlung von Schnecken vielfach nicht vermeiden lassen, weil swie mit Pflanzen usf. eingeschleppt werden.

3. Dornaugen sind - abgesehen davon, dass sie sich kaum vermehren lassen - sehr dankbare Aquarienbewohner, die sich gut mit anderen Fischen vergesellschaften lassen. Allerdings sind die Tiere recht scheu und bleiben oftmals versteckt. Wurzeln oder dichte Pflanzen, in denen sie sich verbergen können, tragen daher zum Wohlbefinden der Fische bei. Da sie überdies sehr gesellig sind, würde ich eine Gruppe von 10 Tieren kaufen.
Allerdings gibt es Stimmen hier im Forum, die meinen, dass 54 oder 60 Liter zu klein für Dornaugen sind. Ich selbst teile diese Ansicht nicht und denke, dass ein gut strukturiertes 54-Liter-Becken genügend Lebensraum bietet.

4. "Einen" Kampffisch kannst Du in Deinem Becken natürlich halten. Ich selbst pflege keine Kampffische, kann daher nur auf die vorherrschende Meinung hier im Forum verweisen, nach der man die Hochzuchten von betta splendens in Einzelhaltung pflegen sollte.
Die von Dani angesprochene Kombination "Kampffisch-Dornaugen-Garnelen" könnte vielleicht funktionieren, kann aber auch leicht zum Totalverlust der Garnelen führen.

5. Was gefällt Dir eigentlich an Kampffischen? Die Farbigkeit? Dann könntest Du vielleicht über Zwergbuntbarsche nachdenken, gerade, wenn Du nicht unbedingt Panzerwelse halten möchtest. Ansonsten wäre ein Trio (ein Männchen, zwei Weibchen) Honigguramis vielleicht eine Lösung?

6. Wie steht es eigentlich mit Krebsen? 54 Liter können ein CPO-Paradies werden. Weit Moosanlagen, Muschelblumen oder Froschbiss, Lavasteine und ein paar Stengelpflanzen - dazu vielleicht noch Yellow-Fire-Garnelen und Posthornschnecken als Nahrungsreserve für die Krebse. Ein solches Becken läuft bei mir mit regelmäßigem CPO-Nachwuchs seit zwei Jahren stabil, ohne grüßen Arbeitsaufwand zu erfordern.

Bei konkreteren Fragen gern mehr.

Gruß!

Algerich
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