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Alt 20.01.2015, 19:39  
Tobi_2201
 
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Standard Klein-Tanganjika im Wohnzimmer

Hallo zusammen,
Es ist passiert... Ich bin in Afrika gelandet. Genauer gesagt im Tanganjika-See.
Vorgeschichte:
Nachdem ich nun lange begeistert von den Schwertträgern war und immer noch bin, drängte etwas in mir nach neuem. Tage und Nächte habe ich das Internet durchstreift. Videos geguckt und Haltungsberichte gelesen. Hängen geblieben bin ich bei afrikanischen Cichliden. Malawi fiel für mich raus, da ich nicht sonderlich auf das Lochgestein stehe. Vieles in den Flüssen wird zu groß. Also habe ich mich für Tanganjika entschieden. Für die Größe meines Aquariums fällt vieles raus, daher fiel die Entscheidung über den Besatz leichter, aber immer noch schwer.
Dazu aber später.
Bekräftigt wurde ich letztlich zusätzlich noch durch die Abzählung des Stromzählers.
Durch den mittlerweile doch größeren Bekanntenkreis mit Aquarien war die Unterbringung des ein oder anderen Fisches kein Problem. Das Becken wurde komplett umstrukturiert.
Es sieht jetzt so aus:
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Die Beleuchtung wurde angepasst. Aktuell sind 4x9 Led-Spots verbaut mit insgesamt 2,8 Watt. Die Temperatur wurde von 26 Grad auf 23,5 Grad geregelt. Der Filter ist geblieben, es wurde nur ein Diffusor angebracht, zwecks Sauerstoffanreicherung.
So komme ich bei der Beleuchtung von vorher rechnerischen 108 Watt auf 2,8 Watt. Die Heizung muss auch 2,5 Grad weniger heizen, also auch hier deutliche Ersparnis. Zusätzlich habe ich letzte Woche alle meine Aquarien mit Styroporplatten gedämmt. Das macht im Jahr dann schon was aus.
Die Wurzeln sind teilweise geblieben, teilweise habe ich Neue gekauft. Zusätzlich habe ich einiges an Schiefer eingebracht und Höhlen gebaut. Kies wurde durch Sand ersetzt.
Allgemein ist es jetzt natürlich etwas düsterer, aber ich finde das hat auch seinen Reiz.
Nun zum Besatz:

Der besteht aus:

ein Päarchen Altolamprologus Calvus:

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Fünf synodontis petricola:

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Zwei Päarchen Lamprologus Ocellatus:

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Ich finde die Schwertträger wirklich wunderschön, aber gemessen an den Barschen jetzt waren die todeslangweilig. Das Sozialverhalten jetzt ist sehr spannend zu beobachten. Vorallem die Ocellatus sind sehr freche kleine Burschen. Gehe ich mit der Hand in die Nähe ihrer Schneckenhäuser werde ich sofort attackiert, obwohl meine Hand um ein vielfaches größer ist. Auch wie sie ihre Häuser zurecht rücken und einbuddeln ich klasse. Die Synodontis petricola bewegen sich einfach richtig elegant fort, errinert stark an Haie. Und die Altolamprologus Calvus sehen sehr majestätisch aus mit ihren kammartigen Flossen und hechtähnlichen Mäulern.
Alles in Allem bereue ich die Entscheidung bisher nicht und sitze vor einem sehr spannendem Auszug des Biotops Tanganjika-See.

Liebe Grüße, Tobi
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