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Alt 27.10.2015, 12:14  
Schneckinger
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Mahlzeit!

eine Schwimmpflanzendecke kann durch ihre Beschattung und durch die Nährstoffaufnahme beim Wachstum immer helfen ein Biotop zu stabilisieren. Die Wurzelkürzung hättest Du Dir allerdings sparen können. Ohne dieses wiederholte Kappen der Wurzeln wären die Schwimmpflanzen vermutlich noch deutlich besser gewachsen und hätten ihre Arbeit NOCH besser tun können.

Die dunkle Verfärbung der Wurzeln ab einer bestimmten Größe ist nichts Negatives, sondern nur ein Zeichen, dass sie mit einer Schicht aus Mikroorganismen und Algen bewachsen werden. Dies schränkt die Funktion nicht ein. Im Gegenteil, diese Bewohner sollen die Effektivität des Wurzelwerks sogar im Sinne einer Symbiose steigern. Die Quelle zu dieser Info finde ich leider nicht mehr :-(

Zum Überwintern:

-Muschelblume (Pistia stratiotes):
Leicht möglich auf jedem oben offenem Aquarium mit ausreichend Beleuchtung. Die Pflanzen bleiben meist (wesentlich) kleiner als im Freiland, überleben aber problemlos bis zum Frühjahr. Was Muschelblumen nicht mögen, ist Schwitzwasser von oben. Eine Abdeckung, die zuwenig Luftraum bietet oder gar eiine Abdeckscheibe knapp über der Wasseroberfläche führt meist zu Kümmerwuchs und Fäulnis der Blätter.

-Schwimmfarn (Vermutlich Salvinia natans?)
Da gilt eigentlich das gleiche wie für die Muschelblumen. Aufgrund seiner geringeren Größe kommt er allerdings oft mit weniger "Luftraum" aus, reagiert dafür aber empfindlicher auf zu starke Oberflächenbewegung des Wassers.

-Flutende Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes)
Aufgrund ihrer Größe, wirst Du sie nur in komplett offenen Aquarien über den Winter bringen. Und sie braucht auch extrem viel Licht. Mir ist es noch nie gelungen diese schönen Pflanzen erfolgreich zu überwintern. Die Mutterpflanzen gehen mir "drinnen" immer relativ schnell ein. Zwar "hinterlassen" sie dabei meist ein paar Tochterpflanzen. Die erreichen dann aber keine vernünftige Größe und spätestens bei der 3. Generation ist dann endgültig Schluß :-(

Tschüß,
Schneckinger
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