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Alt 16.04.2016, 18:57  
Sonnentänzerin
 
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Hallo Algerich

Schwierig. Weil man so schlecht sagen kann, wann sich ein Fisch tatsächlich wohlfühlt, oder ob er sich einfach arrangiert, und wenn, ob das dann immer nur schlecht sein muss.

Bei den Denisonbarben steht für mich außer Frage, dass es Schwimmer sind.
Aber: es wurde auch berichtet, dass sie einen großen Teil des Tages voller Entzücken vor einer gewaltigen Strömungspumpe "stehen".
Und das, obwohl dieser Barbenschwarm 1000l Wasser zur Verfügung hat.

.

Dornaugen:
Werden hier für Becken ab 54l empfohlen.
Ich persönlich habe meine Gruppe auch schon einmal nachts gesehen.
Empfindliche Fische haben da nichts mehr zu lachen, vor allem, wo sollen sie sich in kleinen Becken zurückziehen, wenn die Dornaugen im Hormonrausch überall herumtanzen?

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Mollys:
Hm. Ganz ehrlich? Ein ganz kleines Etwas finde ich es manchmal doch übertrieben.
Ich PERSÖNLICH fand auch schon ein Becken mit 112 Litern bei Bekannten, nur mit BLACKmollys besetzt, stimmig. (aber siehe oben, finden das die Mollys auch)?

SILBERmollys habe ich selbst. In 300 Litern. Und sie brauchen auch bei mir gewaltige Pflanzenmengen. Sehr lebhaft, und sie geben niemals auf, vor allem ihren gleichgeschlechtlichen männlichen Artgenossen klarzumachen, wer hier das Segel aufstellen darf. Das sieht durchaus spielerisch aus, aber wohl nur deshalb, weil der Unterlegene sich aus der Sicht schaffen kann.
Da es Hybriden mit Segelkäfplingblut sind, für die Silberlinge ganz klar viel Raum.

Allgemein:
ich überlege mir so etwas auch oft, manchmal vergleiche ich es mit Pferden in menschlicher Obhut:
WILL Pferd wirklich zig Kilometer am Tag fresslaufen?
Oder läuft es, WEIL es so viel fressen muss?

Schnecken halte ich selber ohne zu zögern auch in meinen kleinen Becken.
Voraussetzung: angepasste Wasserwechsel UND Zugabe von Aufhärtesalzen. Meine Überlegung: was "möchte" die Schnecke, die statt eines Gehirns nur Ansammlungen von Nervenenden besitzt?

Versteht mich nicht falsch, ich bemerkte selbst, dass Schnecken sogar lernfähig sind, und dies auch lange behalten könne, ich bin völlig vernarrt in Schnecken usw.
Trotzdem sieht ein schöner Tag aus Schneckensicht für mich so aus:
Angenehme Umgebung, in der ich ein tolles Gehäuse bilden und erhalten kann,
Futter natürlich. Möglichst, ohne mit knurrendem Magen ewig weit kriechen zu müssen.
Fortpflanzung. Keine ständige Dauerstörung durch wüste Fische.

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Octopus - Tintenfische

Waaaaahnsinnig intelligent, ein Grauen für so ein Tier, in ein quadratisches Becken alleine eingesperrt zu werden ....


Gruß Sonne
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