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Alt 27.06.2016, 10:19  
Sonnentänzerin
 
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Hallo Wilma

Zitat:
Nur eine Schnecke gab es leider nicht. Der Verkäufer riet uns auch bei einer Schnecke erst das Aquarium einfahren zu lassen.
Naja, für die Schnecke ist es auf alle Fälle der sicherere Weg.

Empfindlich auf Neueinrichtungen zeigten sich bei mir Pianoschnecken (Nitrit)
Und alle Rennschnecken, Geweihschnecken tun sich in kahlen Becken schwer, weil es Wildfänge sind, die lange Wege hinter sich haben und weder im Laden noch im neuen Becken Algen- und Biobeläge finden können.
Viele gehen aber dann doch auch an Kunstfutter wie Glaskarotten, getrocknete Zucchini aus der Nagerabteilung (kann länger ohna Nachteile im Wasser bleiben als Frisches)

Andererseits sind sehr viele Schnecken auch eine große Hilfe, DAMIT das Aquarium auch WIRKLICH beginnt, einzufahren.

Das Abstehen lassen 3 Tage, bis sich die Bläschen verzogen haben, finde ich persönlich eh immer tiergerechter.

Dann aber brauchst Du irgendwann jemanden, der frisst und vor allem verdaut
Denn nur dann steigt die Anzahl der guten, verarbeitenden Bakterien auch an.

Du könntest Dein Aquarium auch 6 Monate einfahren lassen, leer, und würdest dennoch Probleme bekommen, wenn dann ein 30er Schwarm Fische auf einmal einzieht.

Ihr könnt auch nach 3 Tagen mit ca 3 der ersten Fische anfangen.
Man wählt die Unempfindlichsten, die man vorhat, sich zuzulegen.

Danach WARTEN. 1-2 Wochen.
Dann die Nächsten.

.

Renn- und Geweihschnecken, Napfschnecken
vermehren sich GAR NICHT.

Tylomelania nur, wenn man viel Glück hat, da getrenntgeschlechtlich, müssen selber schon sehr groß sein.
Wenn, dann alle Monate EIN Kleines.

Pianoschnecken ebenfalls nur, wenn beide Geschlechter vorhanden,
alle 8 Wochen ein Kleines.

.

Für DEIN zukünftiges Becken:

Tylomelania und Kampffisch hat gute Chance auf Vergesellschaftung.
Die Schnecke braucht es mindestens 25° warm.
Nicht übertreiben, ab 29° C verheizt Du Deinen Kampffisch und seine Lebenserwartung.

Zwei meiner Tylomelania leben seit vielen Jahren in einem meiner Kampffischbecken.
Sie haben schon verschiedene Kampffische nacheinander kennen gelernt, und nur einer hat der einen Schnecke die langen Fühler gekürzt.

Alle anderen haben anfangs kurz geschaut, vielleicht auch einmal zugestoßen, sich aber schnell an die Schnecke gewöhnt.

Der Tylomelania mit den kupierten Fühlern geht es gut.
(schön war es ganz sicher nicht für sie damals....)

Du hättest ja aber die Möglichkeit, die Schnecke ins andere Becken umzusetzen, falls Du einen Kampffisch erwischst, der so gar nicht sein Becken teilen will.

Übrigens: Tylomelania sind auch lieber zu Zweit.

Das kleine bissl mehr lässt sich bei so wenig Wasser ja schnell mehr wechseln.
Sie braucht weiches Futter, wie gerade GLASkarotte.
Sie mag feinen Kies oder Sand, sie gruschtelt mit ihrem gelben Rüssel gerne im Boden herum.

.

Renn- Geweih-Napfschnecken kommen noch weniger aus dem Gehäuse vorne heraus als eine Tylomelania.
Falls es mit Tylo und Kampffisch nicht funktioniert, immer eine Alternative.

Gruß Sonne

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