Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 03.06.2017, 11:39  
Birka
 
Registriert seit: 29.02.2016
Ort: 36041 Fulda
Beiträge: 2.364
Abgegebene Danke: 670
Erhielt: 666 Danke in 498 Beiträgen
Standard

@hallo,
die Düngekugeln werden in den Bodengrund unter die Pflanze gedrückt und müssen nur ca. halbjährlich erneuert werden.
( ich bin sehr zufrieden mit den 7 Kugeln von JBL)
Wie meinst du das mit dem JBL ProScape ShrimpSoil?
Als Depotdünger ?
Soil ist meines Wissens Bodengrund - meist für Nano /Garnelenbecken, der arbeitet, also das Wasser weicher macht .
Abgesehen davon, dass ich von sowas sowieso die Hände lassen würde - da hab ich schon seltsame Dinge bezüglich der sich unerwartet ändernden Wasserwerte gehört -
ist eben natürlicher Aquariensand einfach das Solideste.
Annette hat den Sansibar Dark vorgeschlagen , der hat allgemein einen guten Ruf, ist halt dunkelgrau, nicht schwarz.
Schwarzen ungefärbten Sand hab ich noch nie gesehen.
Meiner ist natürlich und beige /rötlich, da ich aber immer ein paar Seemandel /Buche /Eichenblätter im Becken habe, sieht das sehr natürlich und nicht hell aus.
Den Garnelen reicht sicher das Javamoos, ein bißchen Tang in einer Ecke ist klar o.k. - er bleibt nur nicht da - die Corys und anderen Fische werden es "verteilen. "
Für Skalare wäre mir zusätzlich zum schon aufgezählten Aspekt das Becken zu klein .
Der jetzt angedachte Gesamtbesatz :
Habe ich meine Meinung schon geäußert , zu viele Arten.
In meinen Anfängerjahren ( vor 2 Jahrzehnten) hab ich auch ordentlich Fische verschiedener Arten in's Becken "geknallt " - das wurde ja logischerweise von den Verkäufern forciert.
Abgesehen davon, dass du heute im Handel kaum noch so robuste Fische wie damals aus Polen bekommst - die werden gewerblich in Chemiebrühe aufgezogen, und sind sehr häufig entsprechend krankheitsanfällig - sind weniger Arten einfach interessanter zu beobachten, weil sie ihr natürliches Verhalten bei ausreichend Platz und Struktur im Becken besser ausleben können.
Es ist übrigens eine oft vorherrschende irrige Meinung, dass kleinbleibende Fische weniger Platz als Größere brauchen.
Das kommt ganz auf die Art an - meine Rotkopfsalmler z.B. sind ca. 5 cm groß, und nutzen als reine Schwarmfische absolut die 1,50 m Kantenlänge.
1,20 m sind grenzwertig, geht noch, aber jeder hier, welcher diese schwimmfreudigen Fische schon gepflegt hat, wird dir das Gleiche sagen.
Und wenn man dagegen mal liest, was im Net da für Beckengrößenangaben gemacht werden !
Was auch mitunter nicht stimmt, sind die angegebenen Aufenthaltszonen der Freischwimmer , s. Annettes Erfahrung mit den N. nannostomus, oder meine Keilfleckbarben früher - sie sind eigentlich nur oben geschwommen
Das Richtige ist ja sowieso , du setzt die einzelnen Fischgruppen in Abständen von Wochen ein - dann kannst du den jeweiligen Besatz erstmal auf dich wirken lassen.
Vielleicht hast du ja dann doch den Eindruck, dass weniger (Artenvielfalt ) manchmal einfach mehr ist
Schwimmpflanzen würde ich auf jeden Fall einbringen - Froschbiss und Muschelblume sind recht robust - die Fische haben alle gern Deckung von oben, und es sieht natürlich aus.
Ich habe immer die beiden genannten Arten in meinen Becken - oft flutet auch noch Hornkraut mit - wenn es zu dicht wird, kommt ein Schwung raus.

Danke: (1)
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Sponsor Mitteilung 03.06.2017   #0 (permalink)
Mister Ad
Verbraucherinformant
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 4682
Abgegebene Danke: 46
Erhielt 456 Danke für 893 Beiträge