Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 18.12.2017, 11:55  
Sonnentänzerin
 
Registriert seit: 08.06.2013
Beiträge: 3.593
Abgegebene Danke: 198
Erhielt: 873 Danke in 426 Beiträgen
Standard Grünalgen - was MÖGEN sie

Andrea,
ziemlich sicher bin ich mir mit Kalium.

Ich habe KaliumSULFAT aus der Apotheke.
Bekam es problemlos.

Da wir wegen unserer bescheidenen Wasserenthärtungsanlage im Wechsel gegen kostbares Calcium und Magnesium (das ich wieder zukaufen und ins Becken kippen darf grrr) leider eh schon zu viel Natrium im Wasser haben,
habe ich mich für -Sulfat entschieden.

Dosierung?
Tja... Ich gebe alle paar Wochen bis Monate, auf Sicht, wenn die Alge heller wird, einfach nach einem großen Wasserwechsel etwas Pulver mit in die Strömung.

Ich löse es nicht einmal vorher in destilliertem Wasser auf.
Achte nur darauf, dass sich die Fische nicht auf eine größere Portion davon stürzen.

WENIG auf jeden Fall. Sonst gibt es womöglich die falschen Algen im Aquarium.

Auf 300l verabreiche ich sicher nicht einmal einen Teelöffel auf einmal.

.

Immer wieder lese ich:
Grünalgen entstehen, wenn jemand (zu viel) NITRAT im Wasser hat (oder auch nicht)

In unserer alten Wohnung hatten wir ab Leitungswasser 50 mg pro Liter.

Da hatte ich ebenfalls eine Enthärtungsanlage, nur nicht im Haus aufgezwungen, sondern im Wasserwerk.
(jetzt tue ich mir wieder leid, ich will auch mal anständiges Wasser haben seufz)

Einem Baby hätte ich das schon nicht mehr zugemutet, auch wenn sie es gerade so mit Fremdwasser zugemischt hatten, dass dieser Grenzwert
eingehalten wurde - meistens...

Mit 50 mg /l NITRAT entstand das allererste Bild oben!!!

.

Komisch nur, dass jetzt in der aktuellen Wohnung GAR KEIN NITRAT im Leitungswasser ist.
Und ich habe immer noch schöne Grünalgen

Erst einmal, nach mehr als einem ganzen Jahr habe ich einen Volldünger mit Nitrat gekauft.
Ich dünge ja nur auf Sicht, und seitdem ich das große Becken wegen mehrerer Hand-OP´s leider auf langsamwachsende Pflanzen umstellen musste und meine herrliche Pracht aufgeben musste, dünge ich absichtlich sehr wenig.
Sonst wachsen mir die Pflanzen zu schnell, und ich muss wieder schauen, wie ich in dem 65 cm hohen Becken hantiere.

.

Allerdings gebe ich in das 300l Becken sehr viel Frostfutter.
Also vielleicht doch ausreichend Nitrat?

Andere Becken allerdings hatten zeitweise nur geringen Schneckenbesatz zu Aufzuchtzwecken, oder ich hatte absichtlich nur ein Trio Platys als Bewohner eingesetzt.
Also auch nur sehr wenig Futter.
Und die Grünalge wuchs trotzdem.


Verdacht:
Solange sie wenigstens kräftige Wasserwechsel bekommt, überlebt sie?
Denn sie blüht definitiv danach auf.
Sie kümmert und wird gelblich, wenn man ein Becken einmal für mindestens vier Wochen nicht anfasst.

Aber wird nicht immer gerade extremer Wasserwechsel empfohlen, wenn es Algenprobleme gibt?
Oder muss ich da aufpassen, und für Grünalgen gelten anderen Dinge?

Pflanzen wachsen besser. Wenn es ein Problem gibt, und jemand hält sich an den Tipp, mach doch erst einmal ganz normale, billige Wasserwechsel.
Dann erholen sich viele Pflanzen - aber da die Grünalge ihnen so ähnlich ist, profitiert sie genauso davon.


Wasserhärte - oder Calcium?

In nur EINEM Aquarium mag sie sich nur schwer halten.
Und das habe ich im Geschäft stehen.
WEICHWasser. Nitratfrei.

Ich hatte ihr einmal etwas Kalium mitgebracht, da hatte ich den Verdacht, es gehe ihr danach etwas besser.

Wir härten das Wasser dort auch auf.
Wegen der schönen Schnecken, und weil es meiner Meinung nach bei nur 27 Litern Wasser einfach sicherer ist.
(pH)
Falls mal jemand doch zu viel füttert.

Aber vielleicht ist ihr diese Aufhärtung zu wenig.

In reinem Weichwasser fühlt sie sich scheinbar nicht so wohl.


.

Phosphat-Nitrat-Verhältnis

Soll man so und so einstellen, oder aufpassen, dass, usw.
Dann verschwänden die Algen

Dank unserer elenden Hauswasserenthärtungsanlage bekommen wir frei Haus Phosphat zudosiert....
Rohrschutz, nachdem die Anlage das Wasser ja weicher macht.

Pfui Spinne...

Trotzdem laufen meine ganzen Aquarien sehr gut.

Ich kippe in ein Becken dazu ja noch extreme Mengen an Frostfutter.
Mein Phosphatwert muss manchmal grausam sein.

Natürlich wechsel ich meist auch alle zwei Wochen 80%
Aber in der letzten Zeit eben manchmal auch nicht. Über vier Wochen nicht und auch einmal zwangsweise noch länger nicht.

Keine Veränderung an der Grünalge.

Nur den Kirschblättern ging es schlechter.

Das könnte aber auch mit meiner absichtlich sparsamen Eisendüngung zusammenhängen.

.

Eisen??

Soll ja auch zu mehr Algen führen.
Wie praktisch.

Habe mir reines Eisenpulver gekauft.

Warum?
Weil ich nicht Geld aus dem Fenster werfe für einen Rohstoff, den ich scheinbar so billig bekomme,
UND
weil eine Firma ihren Eisendünger extra so bewirbt, dass er:

"es den Algen schwerer macht, und nur die Pflanzen unterstützt"

Wer weiß also, was da so manchmal drinnen sein könnte. (Kupferverdacht vielleicht)

Ich habe nämlich überhaupt kein Eisen gedüngt. Da ich ja fast nie dünge.

Jetzt habe ich zwei Becken einen Hauch an Eisen gegönnt.

Habe aber Angst... da gibt es irgendetwas (tut mir leid, meine Chemikenntnisse reichen nicht)

Eisen mit Phosphat, oder mit pH?

Und dann entsteht Schneckenkorn...

Oder gefährlich für meine Fächergarnelen.

Schwer zu sagen, es ist mir schon einmal passiert - und das soll auch gleich das letzte Mal bleiben... dass ich noch irgendeine Düngung vorgenommen habe,
danach hatten die Großschnecken in diesem Wasser ein Problem.

Es muss irgendeine Reaktion gewesen sein.

Vielleicht probiere ich es einmal in einem Minibecken ohne Besatz aus.
Wie sich Eisenzugabe auf die Grünalge auswirkt.

Gruß Sonne

Geändert von Sonnentänzerin (18.12.2017 um 12:18 Uhr)
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Sponsor Mitteilung 18.12.2017   #0 (permalink)
Mister Ad
Verbraucherinformant
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 4682
Abgegebene Danke: 46
Erhielt 456 Danke für 893 Beiträge