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Alt 03.01.2018, 12:05  
Sonnentänzerin
 
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Hallo Heinz

Wissen tu ich hier natürlich gar nichts, deshalb nur ein paar Gedanken.

Ich habe neulich eine Sendung gesehen. Es gab ebenfalls wenig Frischwasser, wenig Geld, es sollte aus dem, was da war, so viel wie möglich erreicht werden.

Es ging hier um Süßwasserfische, die im selben KREISLAUF mit Anpflanzungen von Gemüse und co zusammen lebten.

Die Fische wurden mit Abfällen von der Bepflanzung gefüttert.
Die Bepflanzung wiederum zog für ihr Wachstum Nitrat aus dem Wasser.
Ein Endprodukt der Fischverdauung.

Ich meine, das Ganze war auch noch "BIO".

Entweder man braucht so eine Idee für ärmere Länder, dann ist dieser
KREISLAUF
irgendwie eine tolle Sache,
oder für die reichen Länder, und hier liegt der Trend ja immer mehr bei BIO.
(dahinter kommen dann solche netten Gedanken, die Tiere sollten es auch gleichzeitig ganz ordentlich haben)

.

Eure Garnelen leben ja in Salzwasser.
Scheidet also der Kreislauf mit den Pflanzen aus.

Sie wurden versuchsweise mit Schlachtabfällen gefüttert.
Was natürlich eine gute Sache wäre, denn den Menschen in dieser Umgebung auch noch ihre letzten essbaren Sachen wegzunehmen, um sie für eine Speisegarnelenproduktion zu verwenden, wäre nicht Sinn der Sache.

Aus Diskusaquarien kennt man es, wenn manche noch immer große Mengen an Säugetierfleisch ins Wasser geben, dass es zu einer starken Wasserverschmutzung kommt, denen die Halter mit großen Frischwasserwechseln begegnen müssen.

Eine moderne Filterung für die Garnelenzucht würde wohl wiederum zu viel Geld verschlingen.

Kreisläufe.

Inzwischen stößt es manchmal überhaupt schon leicht bitter auf, dass für Aquakulturen die Meere leergefischt werden.
Also Fisch mit Fisch gefüttert wird.

Auch für Aquarienfische gibt es wohl schon Gedanken, das Mehl von Krebstieren zu verwenden statt Frischfisch.
Fischmehl dürfte andererseits Schlachtabfall sein.
(Köpfe, Gräten, und sicher auch der Beifang)

KREBSE verwerten so einiges.

In der Schweiz läuft wohl sei Kurzem so ein Projekt mit den Larven von Soldatenfliegen.

Diese könnten vermutlich auch mit den SCHLACHTABFÄLLEN gefüttert werden.
Also eine Stufe dazwischengebaut.

Nicht die Schlachtabfälle an die Garnelen, was zu hohem Wasserverbrauch führt, sondern die Schlachtabfälle als Futter für Soldatenfliegenlarven.

Aus denen entsteht dann hochwertiges Eiweiß.
Sie sollen wohl irgendwann auch eine Art Mehl geben.
Bestimmt ist das dann für mehrere weitere Ideen geeignet.

Wenn es die Freigabe in der EU erhält.

.

Vielleicht kann man das aber schon bestellen?

.

Was man wohl auch oft verwendet, sind "billige" Rohstoffe wir
Weizen und Soja

(übrigens auch in Fischfutter, in Katzenfutter)

Damit kann man fein den Proteingehalt anheben, und muss nicht so viel frisches Fleisch verwenden.

Weizen nimmt man ja gerade gerne, um überhaupt Pellets und Flocken herstellen zu können. (Klebereiweiß) Ich wüsste nicht, was für ein zusätzliches Bindemittel in Fischflockenfutter sonst noch drinnen sein dürfte, ich vermute gar keins.
Von daher lässt sich vermutlich mit geringem Aufwand daraus ein Granulat herstellen, mit dem die Speisegarnelen gefüttert werden könnten.

Das wäre dann die pflanzliche Idee einer Fütterung.
Ich bin mir nicht sicher, ob diese Garnelen mit nur einer Proteinquelle auskommen, oder ob sie doch sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung benötigen.

Gruß Sonne
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