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Alt 14.09.2018, 22:09  
Otocinclus2
 
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Hallo Tom,



Zitat:
Zitat von carpenoctemtom Beitrag anzeigen
Daran das sie lieber erschöpfen als ihre Jungen aus zu spucken, sieht man ihren Einsatz, wobei, ich glaube das ist ein Reflex.

ja, stimmt, das kann man als Reflex bezeichnen. Ein hormongesteuerter Reflex.
Wobei: Wir Menschen unterscheiden uns gar nicht mal so sehr von den Tieren, wie z.B. von den Fischen. Die Fische gehören ja auch zu unseren Vorfahren. O.K. - die Kreationisten werden das anders sehen. Aber wenn man das von religiöser Verblendung losgelöst sieht, dann ist unser Verhalten nach aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis ein Erbe unserer Evolution, und damit auch ein Erbe der Fische.



Wir Menschen sehen uns ja gerne so, dass unser Verhalten rein rational gesteuert ist. Weit gefehlt! Wir sind sehr viel mehr hormonell gesteuert, als wir wahrhaben wollen.
Beispiel: die (aufopferungsvolle) Mutterliebe. Bei der spielt selbst bei dem "nackten Affen" Mensch ein Hormon eine ausschlaggebende Rolle. Nämlich das Oxytocin.
Kleine Kostprobe:
https://www.focus.de/gesundheit/baby...id_136068.html
https://www.wissenschaft.de/umwelt-n...d-mutterliebe/


Das mag ja für Manche ernüchternd wirken, wie wenig unser vermeintlich rationales Handeln bringt. Und dabei wäre es vielleicht wohl besser, wenn es bei Instinkten bleiben würde. Denn es ist wohl nicht unser instinkgetriebenes (hormonelles) Verhalten, sondern unser "rationales Potenzial", das unsere Umwelt so negativ beeinflusst hat. Kein rein nstinktgesteuertes Lebewesen hat es geschafft, die Umwelt an den Abgrund zu steuern - außer wir.


Aber jetzt werde ich doch arg offtopic - und lasse es deshalb besser.




Gruß
Otocinclus2

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