Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 25.01.2019, 18:18  
dumdi65
 
Registriert seit: 16.09.2017
Ort: Neuhofen/Pfalz
Beiträge: 3.539
Abgegebene Danke: 1.452
Erhielt: 942 Danke in 693 Beiträgen
Standard

Hallo.

Auch der Blaubandbärbling, Pseudorasbora parva, ist kein Einheimischer Fisch. Er stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde vermutlich über Osteuropa zu uns eingeschleppt. Sie gilt seit mindestens 2015 bei uns als etabliert.

Da der Blaubandbärbling als sehr robust gilt, er verträgt sowohl hohe Temperaturen und auch geringe Sauerstoffgehalte in Gewässern gut, hat er es leicht geschafft sich in unseren Kanälen, Teichen oder kleine Seen auszubreiten. Dadurch ist er ein direkter Nahrungskonkurent unserer einheimischen Arten geworden.

Das Nahrungsspektrum des Blaubandbärblings geht von Kleintieren, wie Insekten bis zu Jungfischen, sowie Fischeiern. Sie leben hauptsächlich von Zooplankton. Die Aufnahme größerer Nahrung ist schon durch die kleine Maulöffnung nicht möglich. Bei Nahrungsmangel werden auch Algenbeläge abgeweidet. Somit zeigt sich das Problem mit unseren eineimischen Arten deutlich.

Seit 2016 ist der Blaubandbärbling auch in die „Liste der unerwünschten Spezies“ für die Europäische Union aufgenommen worden.

Geändert von dumdi65 (25.01.2019 um 18:20 Uhr)
dumdi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Sponsor Mitteilung 25.01.2019   #0 (permalink)
Mister Ad
Verbraucherinformant
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 4682
Abgegebene Danke: 46
Erhielt 456 Danke für 893 Beiträge