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Alt 18.05.2019, 18:50  
Otocinclus2
 
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Standard Heft 3/2019: Medaka Japanische Reisfische

Die neue aquaristik 3/2019 (Mai/Juni 2019) ist da.

Das Titelthema seht ihr oben.

Subtitelthemen sind: Was sind Biofilme und Dornaugen - Schmerlen für jedermann.


Nach den Kurzmitteilungen auf den ersten Seiten kommt - wie gewohnt - Ingos Fischecke. Ingo Seidel präsentiert auf den Seiten 10 und 11 insgesamt 5 Fische, nämlich:
  • Kalimantan Gürtelbarbe (Puntigrus cf. anchisporus)
  • Tupájos Rüsselzahnwels ( Leporacanthius sp."L 263"), von dem wir hier erfahren, dass er ein Insektenfresser (!) ist, der mit seinen wenigen langen Zähnen Insektenlarven aus Totholz "erntet".
  • Rotstreifensalmler (Hemigrammus rubrostriatrus). Ein wirklich attraktiver Fisch, wie aus dem beigefügten Foto ersichtlich ist.
  • Brabantbuntbarsch (Tropheus moorii "Chipimbi Gold"), eine goldfarbene Zuchtform.
  • Rotlinien Halbschnäbler (Hemirhamphodon phaiosoma)


Dann geht es mit dem Titelthema los.

Den Anfang macht Günther Lange ( der Gründer der Medaka Gesellschaft Deutschand) mit seinem Beitrag: Medaka Der neue Millionenfisch
Auf den Seiten 12 - 15 erläutert er uns, warum die Medakas dabei sind, dem Guppy Konkurrenz zu machen.


Detlef Buisker schildert uns dann auf den nächsten beiden Seiten, dass die embryonale Entwicklung des Medaka 28 Tage voller Spannung bringen.


Die Heimat der Medaka stellt uns Roberto Pellegrini auf den Seiten 18 - 22 vor.


Kleiner Koi ganz groß. Klingt ganz schön großspurig! Aber Günther Lange erklärt uns, warum es die Kleinen (Medakas) mit den ganz Großen durchaus aufnehmen können - natürlich mit entsprechenden Bildern belegt (Seiten 24 - 27).


So. Jetzt geht's mal um Pflanzen.
Leuchtend rote Pflanzen im eigenen Aquarium möchten Viele haben.
Sascha Hoyer zeigt uns auf den Seiten 28 - 31 mit vielen prächtigen Fotos, wie (und mit welchen Pflanzen) es geht. Wobei natürlich das Licht eine ganz ausschlaggebende Rolle spielt.


Harro Hieronimus präsentiert uns dann eine Überraschung, nämlich:
Weißwasser ist gar nicht weiß (Seiten 32 - 35).

Schwarzwasser war für mich schon seit meinen ersten Aquarianertagen ein Begriff - wohl nicht zuletzt auch deshalb, weil damals Tetra damit sein Produkt Torumin bewarb. Aber Weißwasser?

Wir erfahren hier, dass man bei tropischen Gewässern 3 Gewässertypen unterscheidet. Schwarz-, Klar- und Weißwasser.

Die meisten Aquarienfische stammen aus Weißwasser. Und das heißt so, weil es durch feinste Sedimente hell (meist wie Milchkaffee) gefärbt ist.
Wir erfahren, dass viele bekannte und beliebte Fische aus Weißwasser stammen, wie z.B. der Schmetterlingsbuntbarsch oder der Trauermantelsalmler.


Es gibt Zahnkarpfen mit Empfehlung.
Nämlich den lebendgebärenden Kuba-Kärpfling (Limia vittata). Der ist robust, hübsch, anspruchslos, vermehrungsfreudig und damit ein hervorragender Anfängerfisch. Und diesen Fisch bringt uns Uwe Werner auf den Seiten 36 - 39 näher.


Das kennt man ja: Totgesagte leben länger.
Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Fische, hier speziell für den Tequila-Kärpfling (Zoogoneticus tequila) aus Mexiko. Elke Weiand berichtet uns auf den Seiten 46 - 49 darüber, dass dieser seit 1992 in der Natur als "verschollen" geltende Fisch nun in Aquarien, in denen sich Bestände erhalten hatten, "wiederentdeckt" wurde. Ein weiterer Beleg dafür, dass Aquarianer weniger zur Ausrottung, als vielmehr zur Erhaltung von Arten beitragen.
Ganz nebenbei erfahren wir dann auch, dass der hübsche Fisch seinen Namen nicht von dem bekannten Schnaps (was ja gerade bei "Totgesagten" naheläge, wenn diese nach durchzechter Nacht wider aller Erwartung doch noch aufwachen ) bekommen hat, sondern von dem Vulkan gleichen Namens.


Nun kommen die "Scaper" wieder auf ihre Kosten.
AQUA DESIGN AMANO präsentiert auf den Seiten 51 - 53 Ein Layout mit dekorativen Materialien.


Dass Vietnam - nicht nur für Rambo interessant, sondern auch eines der Traumziele für Aquarianer ist, versucht uns Heiko Blessin auf den Seiten 54 - 57 näherzubringen. Schmerlen, Grundeln und Garnelen spielen da eine Rolle.


Dann kommt ein unschönes Thema:
Fragwürdige Eingriffe in die Natur und hier speziell: Neonfarbene Fische dutrch Gentechnik.
Daniel Konn-Vetterlein befasst sich mit diesem Thema (Seiten 58 - 60).
Ich denke, wenn der Handel mit solchen Kreaturen hierzulande (ganz anders als z.B. in den USA) nicht (zu Recht) verboten wäre - sie würden bestimmt in nicht wenigen Becken hier herumschwimmen...


Dass Biofilme im Aquarium nicht nur im Stoffwechsel des Aquariums eine wichtige Rolle spielen, sondern auch eine wesentliche Nahrungsgrundlage für Schnecken, Garnelen und auch Fische sind, erklärt uns Ulli Bauer auf den Seiten 62 - 65.


Dornaugen sind Niedliche Schmerlen für jedermann. Meint jedenfalls Frank Schäfer. Und hat damit wohl recht. Jedenfalls versucht er uns auf den Seiten 66 - 69 mit etlichen Fotos davon zu überzeugen.


Aus Schwarz mach Gold. Das war wohl damals der Auftrag für Johann Friedrich Böttger, der für August den Starken Gold machen sollte. Wie wir wissen, hat das nicht geklappt - es kam "nur" das Meißner Porzellan dabei heraus.
Auch in der Aquaristik ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber wie aus schwarzen Mollys durch unerwartete Zuchtergebnisse neben anderen Farbschlägen auch goldfarbene Exemplare hervorkamen, erfahren wir von Harro Hieronimus (Seiten 70 - 73).


Nun ein ganz wichtiges Thema - auch wenn manche hier (völlig zu Unrecht!) dafür nur ein "Igitt" übrig haben dürften:
Mehr als "nur" Dreck - Mulm!

Harro Hieronimus erklärt uns auf den Seiten 74 - 76, wie wichtig Mulm für ein funktionierendes Aquarium ist. Und das nicht nur als Nährstoffspeicher für die Pflanzen, sondern auch als Nahrungsbasis für die Fische. So weist er u.a. darauf hin, dass man z.B. bei Diskusfischen in der nahrungsarmen Trockenzeit bis zu 85 % Detritus (= Mulm) in den Mägen gefunden hat, in der nahrungsreichen Regenzeit (wo es also Nahrung in großer Auswahl gibt) immer noch rund 50 %!
Fazit: Für ein gesundes Aquarium ist Mulm unverzichtbar!


Für das aktuelle Heft wieder mal eine klare Kaufempfehlung!



Vorschau auf's nächste Heft:

  • Zwergbuntbarsche
  • Kirschflecksalmler
  • Und wieder Medakas, nämlich Reisfische und ihre Farben


Gruß
Otocinclus 2


Geändert von Otocinclus2 (18.05.2019 um 19:04 Uhr) Grund: Korrektur von Seitenzahl
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