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Alt 02.11.2019, 14:20  
Otocinclus2
 
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Standard Heft Nr. 86 November/Dezember 2019

Die neue AMAZONAS ist da.

Titelthema: Indische Karpfenfische.
Subtitelthemen: Ährenfische, Chocó und Wüstenfische.

Ralf Britz beginnt mit dem Titelthema ab Seite 10. Auf insgesamt 6 Seiten berichtet er über Die Western Ghats in Indien - ein Hotspot für Karpfenfische.
Da werden bekannte Tiere vorgestellt, wie etwa die mittlerweile zu recht sehr populäre Denisoni-Barbe Sahyadria denisoni oder die Glühkohlenbarbe Haludaria fasciata. Aber auch weniger bekannte Arten, wie z.B. die Grüne Maskarabarbe Dawkinsia assimilis - ein wirklich prächtiger Fisch, wie man auch hier sehen kann:
https://my-fish.org/fishothek/zierfi...-maskarabarbe/
https://www.seriouslyfish.com/specie...sia-assimilis/

Darüber hinaus werden auch einige Schmerlen und Dornaugen in Wort und Bild vorgestellt.


Pethia-Barben der Western Ghats - zunächst sehen sie alle gleich aus... behauptet Unmesh Katwate auf den Seiten 16 bis 25. Und da zeigt er uns dann mit informativem Text und zahlreichen Bildern, dass sie eben doch nicht alle gleich sind.


Nun kommt der Chefredakteur Friedrich Bitter zum Zuge: Hochflossen- und Segelflossenbarben - leicht übersehen, aber beachtenswert (Seiten 26 - 31).
Dass sie wirklich beachtenswert sind, kann man auch hier sehen:
http://www.nymphaea-leipzig.de/html/...reichthys.html


Jetzt kommen die Freunde der Labyrinther und hier speziell der Kampffische auf ihre Kosten:
Der Rote Sumatra-Kampffisch von Banda Aceh - ein Phantom bekommt ein Gesicht. Auf 5 reich bebilderten Seiten erzählt uns Hansjürgen Dieke einiges über die Haltung und die Zucht dieses attraktiven kurzflossigen Kampffisches Betta rubra.
Den kann man sich auch hier anschauen:
https://www.deine-tierwelt.de/kleina...sch-a83798355/


Un poco del Chocó (ein wenig Chocó) lautet die sich nun nicht unbedingt selbst erklärende Überschrift des Artikels von Michael Pilack und Peter Buchhauser (Seiten 38 - 45). Wir lernen, dass es sich bei Chocó um eine im Westen von Kolumbien gelegene Region (Departamento) handelt, die die beiden Autoren bereist haben. Ihr Hauptaugenmerk galt dabei vor allem den dort vorkommenden Buntbarschen.


Wir bleiben in Südamerika. Frans Vermeulen berichtet auf den Seiten 46 bis 51 über Annuelle Fische aus Bolivien. Etliche der dort vorkommenden farbenprächtigen Killifische werden in Wort und Bild vorgestellt.


Roman Burkardt geht Ab in die Wüste - Fische beobachten (Seiten 52 - 57). Er hat gemeinsam mit Reisebegleitern einige Biotope von Wüstenfischen in den USA aufgesucht, musste allerdings feststellen, dass einige der früher dort vorkommenden endemischen Arten, wie z.B. der Stahlblaue Wüstenfisch Cyprinodon macularius, offenbar tatsächlich ausgestorben sind. Stattdessen fand er massenhaft Gambusen vor, die dort vor einiger Zeit zur Mückenbekämpfung ausgesetzt wurden. Und auch Rote Flusskrebse Procambarus clarkii haben sich dort massenhaft vermehrt.


Nun kommt der 2. Teil von Sebastian und Richard Wolf: Die Pfütze für zu Hause - Noch mehr Futtertiersorten. Sie erläutern hier auf 6 Seiten (wie schon im 1. Teil im Heft 85), wie man selbst mit überschaubarem Aufwand Lebendfutter züchten kann.


Uwe Werner Wolf referiert dann auf den Seiten 64 bis 69 über Eleganz in Rot - Thorichthys maculipinnis. Den Feuermaulbuntbarsch Thorichthys meeki (früher: Cichlasoma meeki) kennt wohl jeder.
Thorichthys maculipinnis sieht ihm sehr ähnlich - wirklich prachtvolle Tiere.


Anschließend greift Friedrich Bitter wieder zur Feder: Er macht Betrachtungen zu Bedotia madagascariensis, dem Rotschwanzährenfisch. Auf 4 Seiten berichtet er über Herkunft, Haltung und Zucht dieses Fisches.


Alles in Allem: Wieder ein sehr interessantes Heft. Mit vielen, gewohnt qualitativ hochwertigen Fotos. Dass der durch Text vermittelte Inhalt nicht zu kurz kommt, wird leider mit einer sehr kleinen Schrifttype erkauft.


Die nächste AMAZONAS erscheint am 27. Dezember.
Hauptthema: Gepanzerte Scherenträger.
Außerdem: Unterschrankbau, Pteronotropis, Tanganjikasee


Gruß
Otocinclus2

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Geändert von Otocinclus2 (02.11.2019 um 19:17 Uhr) Grund: Schreibfehler korrigiert
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