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Alt 23.08.2013, 12:13   #11
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Hallo Roland,

Wundermittel habe ich geschrieben, nicht du.
Ich nenns so, weil da alles möglich drauf versprochen wird.


ich halte einfach von dem Zeug nix, das es mMn nix bringt, hab schon genug Becken gesehen, wo solche Mittel eingesetzt wurden, hat aber nicht funktioniert, die Algen kamen immer wieder und neue, unerklärliche Probleme kamen noch hinzu.

Außerdem fehlt mir hier der Lerneffekt.
Wenn ich selbst verschiedene Maßnahmen ergreife und diese zum Erfolg bzw. Misserfolg führen. Das kann ich dann unter Erfahrung verbuchen. Dann kann man auch besser helfen. Wenn ich mir hier durchlese, dass unbedingt der CO2 Wert erhöht werden soll kann ich das einfach nicht nachvollziehen. Das ist eine flankierende Maßnahme, die nützlich sein kann (kann u.U. aber auch nach hinten losgehen). Wasserwechsel und Schnellwachser einsetzen und Algen absammeln ist da viel wichtiger. Außerdem freut sich auch der Besatz über frisches Wasser, über einen Schwapp Algenvernichter hingegen sicher nicht.

Ich kann meinerseits nicht verstehen wie man ungeduldig irgendwelche Vernichtungsmittel da reinschütten kann, nur um sich ein halbes Jahr später zu wundern, dass die höheren Pflanzen plötzlich eingehen, ohne dass man was geändert hat. Die Algenmittel wirken (je nach Produkt) sehr wohl auf höhere Pflanzen, jedoch dauert es hier länger bis man Veränderungen sieht. Von der Wirkung auf Wirbellose will ich garnicht erst anfangen.

Wenn gar nix hilft würde ich neu einrichten.


Aber das sieht jeder anders und das akzeptiere ich.

BTW Wünsche euch allen ein schönes Wochenende

Grüße, Mardn

Geändert von Mardn (23.08.2013 um 12:16 Uhr)
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Alt 23.08.2013, 14:46   #12
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Becken ist jetzt mal mit sehr großem Wasserwechsel (die Fische hatten noch 5 cm Höhe an Wasser drin) und starkem Rückschnitt der befallenen Pflanzen hoffentlich auf einem Weg der Besserung.

Den CO2-Wert werde ich mal heute und morgen testen um zu sehen, wie er sich verändert.

Wenn ich das richtig verstanden habe in meinem Testheft, dann müsste der CO2-Werst steigen, wenn KH und PH sinken, richtig?
Dann wäre ich evtl. schon auf einem Weg in die richtige Richtung, da ich vorgestern mein scheinbar aufhärtendes Lochgestein rausgenommen habe.
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Alt 23.08.2013, 15:05   #13
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Hallo,

versuche es erst einmal mit viel Hornkraut, Wasserpest etc.
Als ich ein Algenproblem hatte, hat allein ein Bund Wasserpest auf 20l den Algenwachstum extrem eingegrenzt.

Lies dir mal das hier durch:
http://www.verenas-aquaristik.de/ind...=86&Itemid=198

LG
engill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2013, 15:07   #14
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Moin,
Zitat:
Zitat von Jezziez Beitrag anzeigen
Wenn ich das richtig verstanden habe in meinem Testheft, dann müsste der CO2-Werst steigen, wenn KH und PH sinken, richtig?
nein, auf die KH hat der CO2 Gehalt keinen Einfluß. Der pH sinkt, wenn der CO2 Gehalt steigt.

Gruß Knut

Geändert von Knut (23.08.2013 um 15:31 Uhr)
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Alt 23.08.2013, 17:53   #15
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@Knut: Ich dachte nur, weil der CO2 in der Tabelle aus KH und PH errechnet wird (wie auch immer die das da machen). Und da mein aufhärtender Stein raus ist, müsste die KH ja endlich mal unter 9 sinken und evtl. auch der PH-Wert? Und damit würde laut Tabelle der CO2-Wert steigen.

So, hier mal ein Bild nach dem Kauf von Wasserpest, da Hornkraut nicht vorrätig war:

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Alt 23.08.2013, 18:07   #16
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Hallo Jessica,
Zitat:
Zitat von Jezziez Beitrag anzeigen
@Knut: Ich dachte nur, weil der CO2 in der Tabelle aus KH und PH errechnet wird (wie auch immer die das da machen).
ja, das ist ein chemisches Naturgesetz die Formel für die Berechnung läßt sich bei Interesse im Netz finden. Muß man sich aber nicht merken. Es gibt ja die Tabellen, aus denen man die Werte ablesen kann. Die sagen aus, verändert man die KH oder den Gehalt an CO2, so ändert sich der pH Wert.
Zitat:
Zitat von Jezziez Beitrag anzeigen
Und da mein aufhärtender Stein raus ist, müsste die KH ja endlich mal unter 9 sinken und evtl. auch der PH-Wert? Und damit würde laut Tabelle der CO2-Wert steigen.
So funktioniert das leider nicht. Wo soll das CO2 auch herkommen?
Die KH sinkt, wenn man das Wasser mit KH freiem Wechselwasser verschneidet. Die KH sinkt auch, wenn sie durch Säure entfernt wird. Passiert das im Aquarium so wird pro 1° zerstörter KH rund 15 mg/l an CO2 frei, das aber ziemlich rasch von Pflanzen aufgenommen wird oder über die Oberfläche das Wasser verlässt.
Der CO2 Wert steigt dauerhaft nur, wenn man von aussen CO2 zuführt.

Gruß Knut
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Alt 23.08.2013, 18:07   #17
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Moin Moin,


vllt etwas spät aber:

jaaaa, mit Fadenalgen habe ich auch arg zu kämpfen, zeitweise.
Bei mir sind sie jedoch nicht so massig, dafür aber an wirklich jeder Pföanzen einschließlich Mooskugeln.

Bei uns liegts bzw lags am Futter bzw der menge und der massigen Strömung (2211 an 54L Becken) am Filterauslauf ist gegeben durch die Strömung der Wuchs viel schneller und schlimmer.

Eigentlich kann man die Fäden, sofern lang genug, einfach abreisen/schneiden.
Am heftigsten treten sie auf wenn mit Mückenlarven gefüttert wird (Beim Flockenfutter dauerts bis zu einer Woche ), das Ergebnis sieht man meist schon am Tag danach.


zur Chemie: Ins Wasser gelippt habe ich noch nie etwas, Futterpause, Menge überdenken und senken und zurückschneiden bzw entfernen hat bis jetzt immer ausgereicht.

Gibt aber auch eine Alternative Marke JBl, komme gerade nicht auf den Namen, das FIltermaterial soll den Algen wohl vorbeugen und diese auch abbauen, bestätigen kann ich es nicht da nie getestet.


Liebe Grüße
LozFiz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2013, 22:06   #18
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Hi,

Zitat:
jeder schreit keine Chemie einsetzen bei Algen wuchs aber dann wird bei jedem wasser wechsel solche Wasseraufbereiter hineingeschüttet ( Was ich als nutzlos und überflüssig halte ist ja auch Chemie) und dann kommt noch die ewige Düngezugabe hinzu und da ist auch zb Molybdän enthalten was nichts anderes als ein ügberangs metal also ein Chemiches Elemet auch enthalten ist Methylparaben und das ist ei synthetischer Konservierungsstoff
dagegen hat keiner etwas das wird sogar noch empfohlen
aber bei Chemie gegen Algen geht das Gezeter los nie verwenden
Na ja, dazu muss man wissen, dass in vielen Algenmitteln Cu als Algizid enthalten ist. Aber ein paar Algen halten da sogar die Dosierungen aus bzw brauchen Kupferdosen, bei denen das Aquariumwasser nicht mehr in die Kanalisation eingeleitet werden dürfte. Und solch hohe Dosen sind verheerend für die ganze niedere Tierwelt, angefangen bei den PHs bis runter zu den Mikroben.Und Femanga? Vielleicht sollte man dazu google anwerfen.

gruß jo
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Alt 30.08.2013, 07:17   #19
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Ich hatte ja durchaus auch erstmal an ein Mittel gedacht, aber ich hab dem Becken mit den Medis schon genug zugemutet, da muss nicht noch mehr rein innerhalb der paar Wochen. Außerdem war mir die Suche nach einem Garnelenfreundlichen Mittel zu aufwändig, das gestehe ich sofort.

Dank den gut 10 Pflanzen Wasserpest hat sich zumindest der Befall mit den Pelzalgen sehr in Grenzen gehalten. Ein paar Blätter sind noch befallen, aber die werde ich demnächst zupfen.

Fadenalgen hab ich noch ein paar, aber die werden immer schön abgesammelt.

Und meine Garnelen freuen sich ziemlich über den vielen Bewuchs, die sind fleißig unterwegs.
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Alt 30.08.2013, 14:42   #20
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Hallole,

miss mal Phosohat. Ich habe derzeit auch n Problem mit Algen, weil bei mir das Wasser schon mit 1,5mg/l Phosphat aus der Leitung kommt. Daher muss ich auch erstmal das Phosphat austreiben. Hatte das Problem zuvor nie, erst als die Phosphatwerte in der Leitung explodiert sind. Ein flüssiger Phosphatabsorber hilft, Granulat im Filter hilft bei der Menge leider nichtmehr, den benutze noch zusätzlich ich um die Restwerte zu binden. Ansonsten helfen die zuvor schon beschriebenen Mittel falls es nicht am Phosphat liegt. Ein stärken der Pflanzen und ein gesundes Gleichgewicht an Nährstoffen im Becken hilft in aller Regel selbst gegen die nervigste Alge, solange man das Problem früh genug erkennt, so wie du es gemacht hast.
Paradiesfischle ist offline   Mit Zitat antworten
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