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Alt 22.05.2016, 11:40   #11
Verena
 
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Hi,
Zitat:
NO3 Wert (Nitrat): 0
PO4 Wert (Phosphat): heute 0,5; gewöhnlich 0
Nur mal als Tip.
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Alt 22.05.2016, 14:42   #12
Ancylus
 
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Hallo,

also ich hatte da auch mal dasselbe Problem wie du. Bei mir war eigentlich das gesamte Becken voll mit den Cyanobakterien, hatte dann auch ein Präparat, das hatte allerdings nur bedingt Erfolg, denn das hat zwar das Wachstum gestoppt, nach dem Ende der Behandlung jedoch wuchsen die Blaualgen einfach weiter, waren also nicht abgetötet worden.

Habe dann die Methode mit der Dunkelkur gegriffen, allerdings leicht abgewandelt, wie sie hier schon beschrieben wurde. Denn wenn alle Cyanobakterien absterben, wäre mir das Risiko doch zu groß, dass da irgendetwas entsteht, was den Fischen schaden kann. Deshalb würde ich zuvor so viel wie möglich absammeln oder absaugen, dann nochmal Wasser wechseln.
Dann habe ich 10-14 Tage das Licht nahezu komplett aus gelassen, nur zum Füttern habe ich es kurz angemacht, um einmal nachzuschauen ob bei den Fischen alles passt. Ich habe jedoch auch nichts mit Pappe oder so abgedunkelt, bei mir scheint jedoch die Sonne auch nicht ins Becken.
Nach dem Ende der Dunkelkur habe ich nochmals alles abgesammelt bzw. abgesaugt, was ich bekommen konnte und gleichzeitig habe ich dann nochmal einen größeren Schwung schnell wachsender Pflanzen reingeschmissen. Das waren bei mir im Wesentlichen Hornkraut und Wasserlinsen, andere nahezu anspruchslose Pflanzen gehen natürlich auch. Nur brauchst du da mMn sofort eine starke Konkurrenz zu den Bakterien, sonst besteht die Gefahr, dass diese sich wieder durchsetzen.
Außerdem habe ich nach der Dunkelkur noch neue Leuchtstoffröhren eingebaut.

Was davon jetzt im Einzelnen den Ausschlag gegeben hat, weiß ich nicht, aber in der Summe war das das Erste was funktioniert hat und seitdem habe ich kein Problem mehr mit den Cyanobakterien (obwohl die Lampen mittlerweile schon älter sind, als die die ich zuvor hatte, das Hornkraut ist mittlerweile auch nicht mehr drin und eine komplette Neueinrichtung hat das Becken auch seither hinter sich).

Also eigentlich würde ich dir raten, die verschiedenen Ansätze hier auszuprobieren, denn nichts anderes habe ich letztendlich auch gemacht. Im Prinzip habe ich ja nur die Dunkelkur durchgeführt und gleichzeitig eben versucht, vermehrte Konkurrenz zu schaffen durch neue Pflanzen sowie die neuen Leuchtstoffröhren. Wenn du die Wasserwerte änderst, kann das denselben Effekt haben, dass die vorhandenen Pflanzen wieder besser wachsen und die Blaualgen weniger. Absammeln würde ich sie jedoch in jedem Fall.

Viel Erfolg, Ancylus

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Alt 22.05.2016, 20:12   #13
Katrin17
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Zitat:
Zitat von jope06 Beitrag anzeigen
Kalium ist Bestandteil diverser Nährstofflösungen für Blaualgen. Das scheint bei flowgrow nicht bekannt zu sein und wird dann hier von Leuten, die keine Ahnung haben, unreflektiert nachgeplabbert.
gruß jo
Hi,
Ich antworte mal in deinem Stil: die Dosis macht das Gift!
Grüße Katrin
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2016, 22:51   #14
Kirschblatt
 
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Hallo

und nochmal ein großes Danke.
Es hilft wirklich ungemein, viele Meinungen, Erfahrungen und Ansätze zu hören.
Es ist sehr erleichternd zu wissen, dass die Blaualgen, den Fischen wahrscheinlich nicht schaden werden und geschadet haben.

Das mit dem Kalium ist nicht wirklich was für mich. Ich würde lieber durch dauerhafte Veränderung der Wasserwerte/ Lichtverhältnisse Herrin der Situation werden. Notfalls muss ich halt regelmäßig weiter absaugen.

@ Verena: Dein Tip hilft mir leider nicht wirklich weiter. Geht es etwas ausführlicher, eventuell mit einem Lösungsansatz?
Ich habe heute auch wieder mit der Düngung angefangen. Ich dünge erst mal auf halber Dosis mit ProFito von easy life, um zu sehen, wie sich die Situation verändert. Wenn es nichts hilft, werde ich mal die Beleuchtungsdauer ändern und vielleicht eine Mittagspause einlegen. Das ist ja ein kontroverses Thema, aber wer weiß, ob es in meinem Fall etwas tut.
Und währenddessen versuche ich auch, wieder an einen Druckminderer zu kommen und Erlenzapfensud aufzutreiben.

Wenn da was gegen einzuwenden ist, könnt ihr es mir gerne sagen.

Liebe Grüße
Kirschblatt
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Alt 23.05.2016, 19:21   #15
Kirschblatt
 
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Standard Dünger hat die Situation etwas verschärft

Hallo,

ich habe jetzt 2x gedüngt, je 1,4ml ProFito, gestern einmal, heute einmal. Ich dünge morgens, kurz nach dem Einschalten der Beleuchtung.
Bis jetzt - ich weiß, viel Zeit ist nicht vergangen- kann ich am Pflanzenwachstum noch nichts positives Vermerken. Die Algen allerdings wachsen mehr, finde ich. Es haben sich kleine Flecken auf den Wurzeln, in den Wurzeln des Microsorums und an den älteren Blättern der Echinodorus Kleiner Bär gebildet. Dort sind auch andere Algen, also denke ich, dass die Blätter die Zeit ohne Bodengrund nicht so gut verkraftet haben und absterben werden. Sie schiebt neue nach.
Ich hab heute also mal abgesaugt.

Zurück zum Dünger: Soll ich weitermachen und warten, wie es sich entwickelt, also ob die Pflanzen sich drauf einstellen? Oder lieber wieder aufhören, damit die (Blau)algen weniger wachsen?
Morgen oder übermorgen kommen eins/zwei Bünde Hornkraut dazu.

So, im Anhang hatte ich zwei Bilder vom Becken, mal gucken, ob das geklappt hat und ob es jetzt noch was hilft. Man sieht die Algen nicht, weil das Problem ja im neu eingerichteten Becken noch nicht überhand genommen hat.

Liebe Grüße
Kirschblatt
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 2016-05-21 16.53.54.jpg (86,4 KB, 31x aufgerufen)
Dateityp: jpg 2016-05-21 16.54.08.jpg (87,8 KB, 34x aufgerufen)

Geändert von Kirschblatt (24.05.2016 um 09:17 Uhr)
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Alt 24.05.2016, 11:15   #16
Kirschblatt
 
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Hallo nochmal,

heute morgen gucke ich ins Becken, wieder Blaualgen. Und zwar zum Teil auch an den Stellen, die ich gestern erst abgesaugt habe. Also wieder die gleiche Prozedur. Und ich habe bestimmt immer noch was übersehen.

Ich installiere heute oder morgen noch die CO2-Anlage und hoffe mal, dass das den Pflanzen einen Vorteil verschafft. Hornkraut kommt auch dazu.

Lg Kirschblatt
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Alt 24.05.2016, 11:21   #17
Rinkikäfer
 
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Hallo Kirschblatt,

treten sie bei dir vorwiegend an hellen Stellen auf? Dann würde ich das schnellstens beschatten, mit Schwimmpflanzen, Laub...
Das habe ich selbst nicht ausprobiert, aber angeblich soll Weidenrinde auch helfen.

Liebe Grüße
Annette

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Danke: (1)
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Alt 24.05.2016, 23:07   #18
Kirschblatt
 
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Hallo ihr Lieben,

@Annette: danke für die Antwort. Das Becken ist ja zur Zeit überwiegend hell, weil die Pflanzen noch ein bisschen wachsen müssen (- das Hornkraut ist endlich da, tut aber nichts zur Sache, weil es hinten in der Ecke mit dem Außenfilterein-/auslauf ist). Die Algen treten sowohl im Schatten als auch im Hellen auf. Zum Beispiel wickeln sie sich komplett um die Wurzeln vom Microsorum. Diese beschatten sich ja gegenseitig und sind im Becken außerdem unter den Vallisnerien. Vorhin habe ich auch halb unter einer der Wurzeln einen Fleck gefunden. Sie sind aber auch auf den älteren Blättern der Echinodorus - also in vollem Licht. Dazu muss ich noch sagen, dass das Becken sowieso nur mit 2 Leuchten ausgestattet ist, also eigentlich sollte das nicht zu viel sein bei einer Beckenhöhe von 45cm. Vielleicht irre ich mich auch.
Da die Blaualgen zuerst in dichtem Wurzelgestrüpp von Froschbiss aufgetreten sind, denke ich, dass es nicht an zu viel Licht liegt. Wenn, dann ist es zu wenig, es sind ja teilweise schon Pflanzen drin, die Licht ganz gerne haben.
Wie meinst du das mit der Weidenrinde? Als Blaualgenbekämpfung generell - also durch irgendwelche Wirkstoffe oder als Beschattung. Als Wirkstoff hört es sich interessant an. Hast du einen Link oder könntest du mir sagen, ob die Rinde von ganz normalen Weiden reicht? Oder muss es eine bestimmte sein?

Heute habe ich noch Mal gedüngt und abgesaugt. Es ist nicht massig viel, was ich auf einmal weg bekomme, aber immer wieder etwas. Dann habe ich die älteren, auch mit Bartalgen (?) belegten Blätter der Echinodorus abgeschnitten. An den neueren waren bisher keine Blaualgen. Also toitoitoi.

Was ich noch überlege, zu ändern und auszuprobieren:
1. Immer weiter absaugen.
2. CO2-Anlage in Betrieb nehmen und weiter auf halber Dosis düngen.
3. Erlenzapfensud oder eventuell die Weidenrinde oder beides auftreiben
4. eine Lampe gegen eine Röhre mit rötlichem Licht austauschen

Was haltet ihr davon? Noch Vorschläge oder Einwände?

Danke und liebe Grüße
Kirschblatt
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Alt 25.05.2016, 00:23   #19
Rinkikäfer
 
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Hallo,

ich krieg das mit dem Handy nicht hin, dir links dazu einzufügen.

Hier im Forum wurde das auch schon diskutiert und mir ist das andauernd als Tipp gegen alle möglichen Algenarten und auch Cyanos begegnet. Ich habe das aber selbst nicht ausprobiert.

Liebe Grüße
Annette

Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk
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Alt 26.05.2016, 00:29   #20
Kirschblatt
 
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Hallo noch mal,

@Annette, kein Problem, ich kann ja auch selber die Suchmaschine anschmeißen. Habe ich gestern auch getan und die wildesten Vorschläge gegen Blaualgen gefunden. Alles von einfach warten bis die Population zusammenbricht (dabei keine Wasserwechsel oder Düngung; kann ich mir einfach nicht vorstellen, das zu machen) über Weidenrinde bis Aspirin. Weil das wohl den Wirkstoff enthält, der in Weidenrinde auch ist. Ich war ziemlich schockiert - auch über die Erfahrungsberichte, die von vollem Erfolg bis Verschlimmerung der Situation reichten. Naja. Das Medikament kommt für mich jedenfalls nicht in Frage.
Ich bin mir auch nicht sicher, wie ich an Weidenrinde kommen soll; einfach abkratzen vom Baum geht ja wohl nicht. Ich weiß auch nicht so genau, wo die nächste Weide steht... Also, bevor ich darauf zurückgreife, probiere ich's erst mal mit Blättern von Eiche, Banane, Seemandelbaum usw. Oder mit Schwarztee.
Ich habe mir auch noch mal Gedanken über deinen Vorschlag, die hellen Bereiche abzudunkeln, gemacht. Heute habe ich wieder Blaualgen auf dem hellen Sand gefunden. Ich habe überlegt, etwas Laub (habe ich getrocknet vorrätig) abzukochen und dann im Becken zu versenken. An den Stellen, wo sie den Pflanzen kein Licht nehmen. Ich habe aber folgende Bedenken: 1. durch die größere Menge an organischem, totem Material könnte ich mir vorstellen, dass sich andere Algen breitmachen
2. Wäre das Problem der Überbelichtung damit überhaupt behoben? Es wäre ja lediglich der Sand abgedunkelt, aber auf die Blätter würde genauso viel Licht fallen, wie vorher auf den Sand. Also würden sich die Blaualgen einfach auf den Blättern breit machen. Oder tun sie das nicht, weil die Blätter zu dunkel sind, oder irgendwelche Stoffe enthalten, die die Blaualgen nicht so toll finden?

Was meint ihr dazu?

Heute früh war ich positiv überrascht, die Blaualgen hatten ihr Wachstum nicht so schnell fortgesetzt wie die letzten Male - sie waren nicht auf den Wurzeln zu finden. Dafür habe ich sie dann abends vom Sand und aus den Wurzeln des Microsorums gesaugt. Naja, trotzdem eine Verbesserung, finde ich. Vielleicht verdanke ich das ja schon dem Hornkraut.

Liebe Grüße und immer wieder vielen Dank
Kirschblatt
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blaualgen, cyanobakterien, eingefahrenes becken

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