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Alt 18.12.2017, 22:18   #11
Wasserwelt
 
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Hallo Frank

Danke für die Antwort, jetzt weiß ich auch was ein "Schneckenroller" ist.
Hab mir das Teil eben gerade angesehen.

Danke: (1)
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Alt 19.12.2017, 00:25   #12
Mattenpaule
 
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Hallo, Wasserwelt,

ich meine, Dennerle nennt den von mir etwas eigenmächtig als "Schneckenroller" bezeichneten Apparat "Snail Catcher".
Dieses englische Wort löst bei mir unweigerlich Tagträume von Wildnis und Abenteuer aus, die so rein gar nichts mit der Sisyphos-Arbeit des "Schneckenrollens" an Aquarienscheiben gemeinsam haben.
Wahrscheinlich pflegt der Berufszweig der Werbetexter und Wortschöpfer privat keine eigenen Aquarien!

Viele Grüße
Frank

Danke: (1)
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Alt 23.12.2017, 14:57   #13
HonkongBlue
 
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Hallo zusammen,

was spricht Eurer Meinung nach gegen die Tds, da sie lebende Pflanzen ja nicht anknabbern?
Imo ist das Futterangebot bei extremer Tds-pupulation zu groß für die Fische, so dass für die Schneckenvermehrung zu viel übrig bleibt.

Grüße
Patrick

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Alt 23.12.2017, 15:12   #14
Schneckinger
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Hi Patrick,

da stimme ich Dir 100%ig zu. Massenvermehrungen von Schnecken -insbesondere solcher Arten , die keine lebenden Pflanzen anfressen- sind fast immer ein Zeichen von (zu) reichlicher Fütterung. Egal ob gewollt oder ungewollt.

Die Schneckenmassen sind dann oft die letzte Rettung vor dem Umkippen des Beckens. Sie entsorgen auf (relativ) unschädliche Weise was sonst vergammeln würde. Daher ist das Absammeln dieser Schnecken -egal ob per Hand oder per Schneckenroller- für die Beckenbiologie oft ausgesprochen kontraproduktiv...

Wie eine Kommune ohne Müllmänner ;-)

Tschüß,
Schneckinger

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Alt 23.12.2017, 15:36   #15
HonkongBlue
 
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Hey Schneckinger, Frank, etc.,

eben drum, alles an Futter, was "normalerweise" im Gesellschaftsbecken nicht innerhalb weniger Minuten nach der Fütterung von den Fischen verputzt wurde, ist eigentlich zuviel.

Außerdem haben die Tds noch den nützlichen "Regenwurmeffekt", heißt vor den Tds konnte ich einmal im Jahr den kompletten Bodengrund austauschen, weil sich irgendwann Fäulnisstellen bildeten. Grub man z.B. Pflanzen ein, stiegen erstmal größere Luftblasen aus dem Pflanzloch im Boden auf. An Sand als Boden war bis dahin gar nicht zu denken.
Seit 2007 MIT Tds ist Quarzsand im Becken und egal wie man darin rumstochert oder gräbt, es gibt KEINE Gasblasen mehr.

Die Tds lockern also den Boden auf, setzen überschüssiges Futter um und versorgen so die Pflanzen auch im Wurzelbereich mit Dünger ohne Faulstellen.

Für mich sind die Tds in einem naturnahen Becken ohne ständigen hohen Arbeitsaufwand eher unverzichtbar als unerwünscht. (Und ihre Population regelt sich bei weniger Futterüberschuss auch von selbst. Also sammele ich höchstens pflanzenfressende Schneckenarten ab, wenn es mal versehentlich durch neue Pflanzen welche gibt.)

Grüße
Patrick

Danke: (2)
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Alt 26.12.2017, 04:08   #16
Mattenpaule
 
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Hallo, Patrick,
hallo, Schneckinger,

Eure Argumente bezüglich der angesprochenen TDS-Massen in meinem Becken sind überzeugend, weil sie sachlich in allen Punkten korrekt sind.

Tendenziell füttere ich (zu) viel, ...
- um im Handel neu gekaufte Fische "aufzupäppeln" (nicht, sie zu mästen),
- um "schlechten" Fressern in einer Gruppe "ausreichend" Nahrung anzubieten,
- um dem hin und wieder aufkommenden Panzerwels-Nachwuchs "mehr" Nahrung anzubieten (neben Lebendfutter Frost- und Trockenfutter zerkleinert)

Ab einem gewissen Zeitpunkt füttere ich nicht mehr tagtäglich.
(Mir ist bewußt, auch bei der Einhaltung von Futterpausen kann man grundsätzlich zu viel geben.)

Nachdem ich mit dem Roller vor wenigen Tagen nochmal eine auffällig gering gewordene Anzahl ausnahmslos kleiner, "normaler" TDS abgesammelt hatte, sieht man derzeit so gut wie keine Schnecken dieser Art mehr im Becken.
Die Anzahl und Präsenz der mitvergesellschafteten Clea helena hat sich sichtbar, aber moderat, erhöht.

Nachtrag
Ich rechnete nicht damit, daß die Clea helena in der Lage seien, eine große TDS-Population restlos auszulöschen, sondern war der Annahme, daß sie deren Vermehrungsrate auf längere Sicht abbremsen würden.
Auch darum hab ich bis vor kurzem noch ohne Bedenken Schnecken von den Scheiben abgesammelt.
Nun verwundert es mich umso mehr, daß man von den TDS fast gar nichts mehr zu Gesicht bekommt.
Die Population kann doch unmöglich (und derart schnell) zusammengebrochen sein!

Viele Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (26.12.2017 um 10:59 Uhr)
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Alt 26.12.2017, 10:24   #17
Nordlicht1
 
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Hallo Frank,

zu deiner Frage der Krankheit der schwarzen Neonsalmler zurück.

Ich selbst habe keine schwarzen (oder andere) Neonsalmler gehalten, aber zwei andere Salmler, nacheinander und beide Arten - erst Schwarze Phantomsalmler, danach Funkensalmler - sind mir aus unerklärlichen Gründen in relativ kurzer Zeit nach und nach gestorben. Alle anderen Fische halten sich im selben Becken gut. Und ich hatte einiges versucht: mit Torf, Erlenzapfen, Seemandelbaumblättern und ohne, viele große Wasserwechsel, wenig Wasserwechsel, CO2 mit und ohne, diverse Futtersorten inkl. Frost und Lebendfutter. Konnte keinerlei Einfluss auf das Sterben feststellen. Das ging auch nach und nach, bei den Phantomen habe ich alle 15 Tiere in ca. 9 Monaten verloren, bei den Funkensalmlern von insgesamt 42 in etwas über einem Jahr 39. Die restlichen drei leben seit fast 3 Jahren nun mit den anderen Fischen und es scheint ihnen gut zu gehen.

Die Phantome hatten Knötchen bekommen, wie Tumore, von außen sichtbar. Manche sind aber einfach so gestorben.

Die Funken wurden innen schwarz, aber auch hier sind einige ohne sichtbare Symptome gestorben.

Sera Omnipur hatte übrigens auch nicht geholfen.

Zu beiden Problemen konnte ich im Netz recht viele gleichlautende Berichte finden, scheint sich also bei den entsprechenden Arten um häufiger auftauchende Probleme zu handeln.

Was ich damit sagen will ist, dass man solche Dinge nicht inmer erklären und behandeln kann und ich denke auch nicht, dass du zwingend etwas falsch gemacht hast. So etwas kann einfach passieren.

Meine persönliche Konsequenz ist es keine Salmler mehr zu halten.

Gruß
Angelika

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Nordlicht1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2017, 11:47   #18
Mattenpaule
 
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Hallo, Angelika,

ich danke Dir sehr für Deinen Erfahrungsbericht!
Das hilft mir ein Stück weit sehr, das, was meinen Neon bislang "widerfahren" ist, für mich selbst besser einzuordnen.
Und, das spüre ich jetzt gerade, "geteiltes Leid ist halbes Leid"!

Mir ist natürlich klar, daß man sich davor hüten sollte, die eigene "Sichtweise" zu den Abläufen in einem Aquarium vorschnell 1:1 auf ein anderes Becken zu übertragen. Denn oft genug sind einem als Otto-Normalverbraucher die (komplexeren) Bedingungen selbst im eigenen Becken unbekannt, teils sind sie bekannt, aber unter Umständen zu speziell.

Auffällig ist in Deinem und meinem Fall aber schon, daß die beobachteten Symptomatiken über weite Strecken, vorsichtig ausgedrückt, eine "gewisse Ähnlichkeit" aufweisen.

Was mich betrifft, werde ich zukünftig (noch) stärker an der Wasserhygiene arbeiten.
Ob ich in der Folge dann noch zusätzlich ein Breitbandmedikament einsetze, weiß ich jetzt noch nicht.

Die Schwarzen Neon gefallen mir vom Charakter her nach wie vor, weil sie ruhig und vor allem nicht kleinstterritorial sind.
Und wenn sie gelegentlich mal als geschlossener Pulk durch´s Becken ziehen, sieht das im richtigen Licht einfach wunderschön aus!

In der Vergangenheit habe ich bereits die eine oder andere Salmlerart gepflegt.
Aber, mit Ausnahme des "normalen" Neon (Paracheirodon innesi), machten mir bisher ausschließlich Neon in der Haltung nachhaltig Probleme (Paracheirodon axelrodi und Hyphessobrycon herbertaxelrodi).

Alles Gute wünscht
Frank

Geändert von Mattenpaule (26.12.2017 um 12:00 Uhr)
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Alt 26.12.2017, 11:57   #19
Schneckinger
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Hi Frank (Und Angelika),

bei einem derart langfristigen und gleichzeitig eher chronischen Problem würde ich mich an Deiner Stelle mal nach einem echten Fachtierarzt für Fische umsehen. Bevorzugt die Unikliniken, es gibt aber auch einige (privatwirtschaftliche) Kollegen, die sich auf Zierfische spezialisiert haben.

Mit der ausgewählten Praxis/Klinik schon mal im voraus über die Problematik kurzschließen. Und wenn dann mal wieder ein Tier (mehrere Tiere) die typische Problematik zeigt, dieses LEBEND zum Tierarzt bringen. Höchstwahrscheinlich wird dieses Tier dann im Rahmen der Diagnostik "geopfert" werden müssen. Aber lieber verliere ich ein (oder 2-3) Tier auf diese Weise und weiß hinterher Bescheid, als das mir Tiere im zweistelligen Bereich ohne Diagnose verenden...

Tschüß,
Schneckinger

Danke: (2)
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Alt 26.12.2017, 12:23   #20
Mattenpaule
 
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Hallo, Schneckinger,

Danke erstmal für diesen Tipp!

An die Konsultation eines bestimmten, ortsansässigen Fachtierarztes hatte ich auch schon gedacht.

Aber zum einen stellt sich mir ganz praktisch das Problem, 2 oder 3 erkrankte Fische mit spezifischer Symptomatik aus einem Pulk von etwa 50 Artgenossen aus einem auch noch relativ großen und versteckreichen Becken herauszukriegen.

Zum anderen konnte mir jener ortsansässige Fachtierarzt in einem früheren Fall mit seiner (einmalig doch recht kostenintensiven) Medikation nicht wirklich helfen. So etwas bleibt als negative Erfahrung natürlich "hängen".

Den niedergelassenen Fachtierarzt und die Uniklinik werde ich nun aber doch mal gesondert anrufen, und beiden Stellen mein Problem schildern.
Dann wird man weitersehen.

Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (26.12.2017 um 12:31 Uhr)
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