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Alt 29.01.2019, 11:38   #1
carpenoctemtom
 
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Standard Oxidativer-Fragen

Da im Becken meiner Aulonocara ständig die Schläuche dicht werden, mal ein paar Fragen zu Oxidatoren.
Ich habe auch eine vermehrte Bildung von Kammhaut und Algen. Vermutlich wegen der Heizungsluft.
Und ja klar, auch durch die Fütterung, etc.
Wasserwerte messe ich ja im laufenden Betrieb nicht, aber auf Grund der verstärkten Bildung von Biofilmen und Algen werden sicher Stickstoff, etc. erhöht sein, da ich bis auf den Javafarn keine anderen Pflanzen im Becken habe.

Da mir das ständige Schlauchreinigen auf den Keks geht, habe ich mal über Oxidatoren nachgedacht/-googled. Das könnte Abhilfe schaffen, oder wie sehr Ihr das?

Tom
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Alt 29.01.2019, 11:44   #2
dumdi65
 
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Hi Tom.

Da bist du sicher auf der richtigen Fährte mit deiner Vermutung. Im Prinzip müßtest du das dann ja auch an deinem Filter feststellen.

Danke: (1)
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Alt 29.01.2019, 12:10   #3
carpenoctemtom
 
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Jupp Balu, dessen Schläuche sind ja ständig dicht. Nachher werde ich auch mal den Filter durchreinigen. Aber das wird vermutlich auch wieder nur kurzfristig helfen. Wenn die Schläuche sauber sind, ist der Durchfluß ja wieder ok.

Danach werde ich erstmal abwarten. An der Fütterung an sich hat sich nichts verändert, auch an den anderen Voraussetzungen nichts.

Je schwächer der Durchfluss, je stärker der Biofilm, etc.

Falls der Oxidator da hilft, werde ich mir mal einen auf Halde legen. Und in Ruhe überlegen, wo ich ihn hinpacke ohne ihn zu sehen, falls ich ihn einsetzen sollte.

Tom
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Alt 29.01.2019, 12:18   #4
dumdi65
 
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Also gehen die Schläuche vor dem Filter zu, interessant.

Wenn es dir nur um die Algen ginge wäre vielleicht auch das interessant:

https://www.aquasabi.de/Twinstar-M3?ref=ao

Da dein Becken wegen der Aale ja geschlossen ist, fällt die Idee mit einem Pflanzentopf, der etwas im Wasser steht und sich daraus mit Nährstoffen versorgen kann, ja auch raus. Schwimmpflanzen wären vielleicht noch eine Alternative.

Danke: (1)
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Alt 29.01.2019, 13:46   #5
Volker1986
 
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Ich verlinke mal einen informativen Beitrag von Otocinclus zu Oxydatoren:

https://www.zierfischforum.info/877965-post37.html

Sollte danach für Deine Zwecke hilfreich sein.

Danke: (1)
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Alt 29.01.2019, 14:39   #6
carpenoctemtom
 
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Danke Euch beiden. Ne die Algen sind eigentlich ok, Balu.
Und diesmal waren es tatsächlich nicht die Schläuche, die waren noch recht frei. Das Feinfiltermedium war dicht.
Ich hatte einen neuen Filter im Dezember installiert und dazu die Medien aus dem alten Filter verwendet. Und da danach "scheinbar" die Schläuche schnell dicht wurden, habe ich die Medien nicht mehr angefaßt. Beim Wasser ausgießen (damit der Filter einfacher wieder anläuft) hatte sich das feine Medium vermutlich wieder etwas "freigespült", wurde aber natürlich schnell wieder dicht und die Schläuche anschließend natürlich auch, so dass die scheinbar die Schuldigen waren.
Lach!!!
Den Oxidator werde ich trotzdem auf Halde stellen und dann jetzt erstmal abwarten, evtl. ist der Feinfilter für das Becken und meine Fütterungen auch einfach zu fein...
Tom
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Alt 29.01.2019, 14:46   #7
Volker1986
 
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Den Oxydator kannst du auch einfach so einsetzen und sehen ob das Problem besser wird. Er hat noch andere positive Eigenschaften (siehe Beitrag und Artikel). Außerdem braucht es eine Zeit bis das Becken sich an die neuen Verhältnisse adaptiert, zu erkennen auch daran dass er am Anfang viel mehr verbraucht. Bei mir ist er auch geblieben, sieht sogar auch interessant aus.

Geändert von Volker1986 (29.01.2019 um 14:53 Uhr)
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Alt 03.02.2019, 18:38   #8
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von Volker1986 Beitrag anzeigen
Außerdem braucht es eine Zeit bis das Becken sich an die neuen Verhältnisse adaptiert, zu erkennen auch daran dass er am Anfang viel mehr verbraucht.
Hallo Volker,

bei der Gelegenheit noch ein paar Anmerkungen zur Funktion eines Oxydators bzw. seinem Verbrauch an Oxydatorlösung (Wasserstoffperoxyd).
Es entspricht auch meinen Beobachtungen, dass ein erstmals mit Oxydatorlösung befülltes Gerät mehr Lösung verbraucht bzw. diese schneller verbraucht, als bei den nachfolgenden Nachfüllungen. Gleiches konnte ich beobachten, wenn ein längere Zeit außer Betrieb befindliches Gerät wieder befüllt und erneut in Betrieb genommen wurde.

Woran das genau liegt, weiß ich nicht, an dem Sauerstoffbedarf des Beckens allerdings nicht. Denn dazu müsste der Oxydator ja so etwas wie Sensoren haben, die den Sauerstoffgehalt des umgebenden Wassers messen können - und er müsste die technische Möglichkeit haben, darauf flexibel reagieren können. Beides hat er nicht.

Das Gerät ist (Murphys Gesetz zum Trotz...) narrensicher, aber eben auch simpel.
Das Funktionsprinzip - von Söchting selbst erklärt:
https://www.oxydator.de/soechting-oxydatoren/

"Nachdem nun bekannt ist, woher der Sauerstoff kommt, stellt sich die Frage, wie er kontinuierlich in der Menge dosiert wird, in der ihn die Lebewesen im Teich oder Aquarium benötigen. Leicht verständlich wird die Antwort anhand der Skizze: Das kleine Katalysator-Steinchen setzt Sauerstoff frei, dieser wirkt als Treibgas und drückt die Flüssigkeit tröpfchenweise über ein kleines Loch aus dem Vorratsbehälter. Die Menge der ausgetriebenen Flüssigkeit hängt nicht von der Größe der Austrittsöffnung ab, sondern ganz allein von der Aktivität des kleinen Katalysator-Steinchens. Es ist wohl leicht einzusehen, daß die Herstellung dieses Katalysators besondere Sorgfalt erfordert,
denn ist er zu stark, wird zuviel ausgetrieben, ist er zu schwach, zu wenig.

Zu recht werden Sie sich jetzt sagen, bis jetzt wissen wir nur, daß dosiert Flüssigkeit abgegeben wird, aber Woher kommt denn nun eigentlich der Sauerstoff?
Der Sauerstoff entsteht erst in einem zweiten Schritt. Dazu ist zu erklären, daß der mit H202 + Katalysator gefüllte Vorratsbehälter in einen äußeren Becher, der ebenso wie der Katalysator aus einer speziellen Keramik besteht, versenkt werden muß. Erst in diesem Behälter wird die ausgetriebene Flüssigkeit in reinen Sauerstoff und Wasser gespalten, wobei der Sauerstoff in so kleinen Bläschen erzeuqt wird, daß er fast vollständig in Lösung geht und nur einige wenige der größeren Bläschen, und auch die nur im Aquarium, sichtbar werden.
Dies ist im Grunde alles, was zum Verständnis des Oxydators nötig ist."

Ein höherer Sauerstoffbedarf des Wassers bewirkt nur indirekt eine gesteigerte Produktion des Oxydators - nämlich über die Temperatur:
"Eine Temperaturerhöhung von 8°C bewirkt jeweils eine Verdopplung der erzeugten Menge Sauerstoffs."

Übrigens kann man selbst die Menge der Sauerstoffproduktion eines Oxydators durch ganz einfache Maßnahmen steigern:
Nämlich zum einen dadurch, dass man die Zahl der Katalysatorsteinchen im Behälter bei gleicher Wasserstoffperoxyd-Konzentration erhöht, oder indem man bei gleichbleibender Zahl der Katalysatorsteinchen eine höhere als die für das Gerät empfohlene Wasserstoffperoxyd-Konzentration einfüllt - oder eben eine Kombination aus Beidem.
Allerdings: Eine Steigerung macht natürlich nur solange Sinn, wie die produzierte Menge an Sauerstoff auch absorbiert und verwertet werden kann. Sonst werden es (teure) "Perlen für die Säue".


Gruß
Otocinclus2

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Alt 03.02.2019, 19:06   #9
Volker1986
 
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Hallo,

die Erklärung, dass sich am Anfang das Beckenmilieu anpassen muss ist z.B. hier nachzulesen:

https://www.garnelen-tom.de/zwerggar...-Oxydator-Mini

Inwieweit das physikalisch/chemisch korrekt ist kann ich schwerlich beurteilen, aber es klingt erstmal logisch und stimmt mit den Beobachtungen überein.

Gruß Volker
Volker1986 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2019, 17:21   #10
carpenoctemtom
 
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Standard Wann beginnt er Oxidator zu wirken?

Ich hab ja inzwischen einen Oxidator. Aber noch nicht im Einsatz, da sich das Becken wieder gefangen hat. Nun überlege ich, ihn einzusetzen, wenn mal wieder eine Party ansteht, um einem evtl. Sauerstoffmangel profilaktisch zuvor zukommen (nach der letzten Party gabs den ja).
Wie lange vorher muß ich ihn einsetzen?
Tom
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