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Alt 09.11.2019, 13:35   #1
Volker1986
 
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Mahlzeit Leute,

für ein Projekt mit meiner befreundeten Aquariumbesitzerin hab ich die letzten Tage rum gesucht, jedoch nicht unbedingt viel an positiven Erfahrungen gefunden. Das bedeutet meistens das Projekt wird nicht funktionieren .

Wir wollten Übriges verwerten das wir haben(Steine, Wurzeln, mehr oder weniger Pflanzen), ein 39,99 € Becken nehmen und dieses ohne den nicht sehr erfreulichen (meine Erfahrung) Filter und ohne Heizer fahren. Ganz ohne eine Funzel wird es eher nicht klar kommen (wegen der Betrachter).

Zur Sache: ich finde zwar Berichte über den Versuch der Fischhaltung, die meisten sind aber in die Hose gegangen.

Hat jemand von euch ein technikarmes oder technikfreies Becken mit Fischen laufen? Wie klappt es?

Soll nichts Aufregendes sein, ein paar Boraras vielleicht. Einfach damit ein bisschen was wimmelt.

Geht sowas auf Dauer oder geht das Becken mangels Filter den Bach runter? Wenn dem so ist gibt es ein Aquaterrarium ohne bewusst eingesetzte Lebewesen. Auf eine zweite Schneckokalypse hab ich keinen Bock.

Gruß

Volker

Geändert von Volker1986 (09.11.2019 um 14:04 Uhr)
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Alt 09.11.2019, 14:27   #2
carpenoctemtom
 
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Guck mal bei Balu oder DEUMB. Einer von beiden betreibt ein Bürobecken erfolgreich techniklos...
Tom

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Alt 09.11.2019, 14:35   #3
Volker1986
 
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Jetzt wo ich nochmal rein gucke hast du recht. Hatte es irgendwie als Fehlschlag in Erinnerung
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Alt 09.11.2019, 15:12   #4
dumdi65
 
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Hi Volker.

Ich hoffe du hast dich bei Maik schon eingelesen, er schildert das sehr interessant und informativ.

Beim Besatz würde ich mir aber schon genau Gedanken machen. Ich könnte dir da die Heterandria formosa empfehlen. Bei mir im Teich ist zwar einige Stunden am Tag ein kleiner Filter in Betrieb, aber eben nicht ständig

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Alt 09.11.2019, 15:43   #5
Volker1986
 
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Hi Balu,

Maiks Thread hab ich gelesen, jetzt auch die letzte Seite.

Hatte ich irgendwie ausgeblendet dass nach den Todesfällen noch was kam.

Heterendria formosa ginge auch, das war bisher nur Platzhalter bis wir klar sind ob wir Fische rein machen wollen.

Von mir aus können wir nen Oxydator rein stellen. Da hab ich noch einen. Nur nicht diesen lüttigen Fitzelfilter.

Gruß

Volker
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Alt 09.11.2019, 15:47   #6
dumdi65
 
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Hi Volker,

Ich denke mal es soll ohne Heizung sein, was die Fischsuche einschränkt. Als Filter, wenn ihr denn einen installieren wollt, würde ich einen Lufthebefilter empfehlen, die versorgen mit Lüftung und Lebendfutter aus der Filterpatrone.

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Alt 09.11.2019, 16:09   #7
Volker1986
 
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Zitat:
Zitat von dumdi65 Beitrag anzeigen
Hi Volker,

Ich denke mal es soll ohne Heizung sein, was die Fischsuche einschränkt.
Ja und nein. Standort ist ihr Wohnzimmer (ein weiteres Becken hier ist momentan kaum zu etablieren), wo sich auch ihr 240 Liter Aquarium befindet. Jenes fährt auf 24 Grad; die Heizung haben wir entfernt weil es höchstens nachts mal auf 22 - 23 fällt. In Betracht kommt also was eine Toleranz von 22-26 Grad mitbringt.

Interessant, dass auch erfahrenen Aquakollegen wie Dir die Vorstellung schwer fällt keinerlei Filter zu verwenden . Ich traue dem Experiment auch nicht so ganz. Aber es reizt schon vlt. 10 kleine Fische mit ohne Filter und die Biologie nur über Wasserwechsel und evtl. Oxydator zu lenken..
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Alt 09.11.2019, 16:17   #8
dumdi65
 
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Das war dann wohl ein kleines Mißverständnis. Die Empfehlung eines Lufthebefilters war gedacht wenn ihr einen installieren wollt. Mit der richtigen Animpfung wird jedes Becken ohne Filter, bei ausreichend Wasserwechsel, zu recht kommen. Das ist meine Meinung.

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Alt 09.11.2019, 16:34   #9
Volker1986
 
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Stimmt, hatte ich anders verstanden. Nichts für ungut Balu!

Bespreche das mal per Whatsapp. M.m.n. ist es den Anlauf wert...

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Alt 09.11.2019, 18:23   #10
Mattenpaule
 
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Hallo,

ich kenne Maiks Thread mit dem technikarmen Büro-Aquarium aktuell nicht...

Doch für solch ein Projekt würde ich keine Fische (oder zumindest in einer ersten, längeren Testphase keine Fische), sondern Zwerggarnelen (Neocaridina davidi) nehmen.
Die "wuseln" auch! Allerdings, das stimmt schon, nicht so dolle wie (die meisten) Fische.

Der Nahrungsbedarf der Garnelen ist jedoch vergleichsweise (deutlich) geringer. Der Stoffwechselumsatz und damit der Grad der Wasserbelastung auch.

Ich sehe einzig perspektivisch die Vermehrungsfreude dieser Tierchen, ihre nach und nach heranwachsende Biomasse mit den damit verbundenen Begleiterscheinungen als mögliches, "beckenökologisches" Problem.

Für den Start eines solchen Projekts würde ich persönlich die Ansprüche und den erforderlichen Pflegeaufwand erstmal "möglichst niedrig" ansetzen.
Die Chancen, daß es auch gelingt, sind dann vermutlich größer.

"Weniger", das zeigt einem die praktische Erfahrung mit der Zeit, ist oft genug wirklich "Mehr"...

Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (09.11.2019 um 18:32 Uhr)
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