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Alt 15.12.2015, 21:17   #11
friedel 60
 
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Hallo so komplett

verkehrt ist es nicht Toilettenspühlung geht auch mit Regenwasser
frisches ist zu schade ist leider bei mir auch so .
Währe ich 30 würde ich es nochmal umbauen aber in meinem alter ist es zuspät.
Aber richtig währe es sich etwas mehr Gedanken zu machen es kann nicht verkehrt sein
Mfg friedel

Geändert von friedel 60 (15.12.2015 um 21:20 Uhr)
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Alt 15.12.2015, 22:19   #12
Schneckinger
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Hi,

wie ich schon schrieb. Durchaus starker Tobak. Wobei die Verbote zum Teil nachvollziehbar sind:

-Bei den Krebsen würde ich das Verbot der Marmorkrebse sofort unterstützen. Überträger der Krebspest, enormes Vermehrungspotential durch Jungfernzeugung und fast unkaputtbar. Die haben das Potential große Teile Europas zu besiedeln. Von der Mittelmeerküste bis Südskandinavien.
-Bei den Clarkis sehe ich die Sache schon differenzierter. Die haben zwar auch ein großes "Invasionspotential". Die Krebspest haben wir hier auch. Allerdings nicht ganz so robust und wenigstens keine Jungfernzeugung ;-) Wenn mann die jetzt tatsächlich verbietet, wird es wahrscheinlich zu zigtausenden Panik/Entsorgungsaussetzungen kommen. mit schlimmeren ökologischen Folgen als jetzt schon. Da wäre wahrscheinlich Aufklärung wichtiger, was für ein Risiko diese Tiere in der heimischen Natur darstellen.

-Beim Ochsenfrosch wäre ein sofortiges Haltungsverbot auch absolut sinnvoll.

-Bei der Amurschläfergrundel wäre ein HALTUNGSverbot weitestgehend sinnlos. Die hat sich über Schiffartswege/Ballastwasser ausgebreitet und nicht über Aquarianer. Eine gezielte Teichhaltung gibts ja auch nicht.

-Bei den beiden Schildkrötenarten finde ich ein komplettes Haltungsverbot übertrieben. Eine Genehmigungs/Anmeldepflicht fände ich aber absolut sinnvoll. Allerdings weniger aus Naturschutzgründen als aus Tierschutzgründen. (Von mir geschätzte) 95% dieser Tiere werden unter miserablen Bedingungen gehalten.

Zu den anderen Arten (incl. Pflanzen) kann ich mich mangels Wissen nicht sinnvoll äussern ;-)

Warum Nebelgeist (den ich ansonsten sehr schätze) für einen derart sinnfreien Erguß auch noch mehrere "Danke" bekommt, muss man wohl nicht verstehen. Guppyfadenfischs "Beiträge" zu kommentieren erspare ich mir.

Tschüß,
Schneckinger

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Geändert von Schneckinger (15.12.2015 um 22:30 Uhr)
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Alt 15.12.2015, 22:36   #13
Rinkikäfer
 
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Oh,
bei den Pflanzen sind mehrere dabei, die wir hier Zuhause haben. Manche davon gibt's bei Ikea und diversen Discountern.
Wir entsorgen Pflanzenreste im Garten. So können sie wohl kaum in heimische Gewässer gelangen. Dann müsste ich sie trotzdem vernichten?
Liebe Grüße
Annette

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Alt 15.12.2015, 22:52   #14
Ansaj
 
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Hallo,
mich persönlich betreffen drei Pflanzenarten:
- Auf die Cabomba kann ich durchaus verzichten, die wächst bei mir eh nicht so toll. Aber ich verstehe nicht ganz das Problem um diese Pflanze, würde sie sich wirklich in der Natur ansiedeln können? In Deutschland wahrscheinlich nicht.
- Myriophyllum aquaticum habe ich zugegebermaßen im Teich. Bei mir wächst die seit Jahren ohne merkliche Ausbreitung. Die Winter übersteht sie problemlos, sie vebreitet sich nur nicht sonderlich. Das ist dann wohl auch ein Fall, der in unserem Klima wenig Probleme bereiten würde, aber da das Verbot ja die ganze EU betrifft...
- Ähnlich verhält es sich mit Eichhornia crassipes, die übersteht bei uns keinen Winter, deswegen habe ich seit diesem Jahr aufgehört sie mir immer wieder nachzukaufen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass die gelisteten Pflanzenarten für wärmere Klimata problematisch sein können, auch wenn deren Verbot aus deutscher Sicht kaum Sinn ergibt. Aber vielleicht hilft es ja tatsächlich sie EU-weit zu verbieten und eine Einschleppung aus Nachbarländern auszuschließen.

Die Trachemys scripta bereiten mir ziemliche Kopfschmerzen. Ich fände es ok, sie nicht mehr nachzüchten/importieren zu dürfen, da sie sehr schwer artgerecht zu halten sind. Aber was passiert mit den vorhandenen Tieren? Im Tierheim gibt es recht viele Gelb- und Rotwangenschildkröten, die so schon schwer vermittelbar sind und die Tierpfleger setzen eigentlich eine Haltung im eingezäunten Teich vorraus.
Was passiert mit diesen Tieren, die 50 Jahre und älter werden können?
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Alt 16.12.2015, 00:46   #15
Champsochromis
 
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Hi Ansaj,

Cabomba caroliniana ist in Deutschland schon seit rund 10 Jahren aus einem einzigen !!!!!!! Gewässer in Nordrhein-Westfalen bekannt.

MfG Frank

Geändert von Champsochromis (16.12.2015 um 01:11 Uhr)
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Alt 16.12.2015, 01:12   #16
NebelGeîst
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... aus dem aber auch Guppys, Zebrabuntbarsche und dergleichen mehr bekannt sind... Weil das Kühlwasser eines Kraftwerks durchfließt und daher ganzjährig warm ist...

Die Cabomba gehört ja wohl zu den alt eingesessensten Pflanzen in der Aquaristik, und oh Wunder, wir ersticken auch heute noch nicht daran!
Ja, der Marmorkrebs ist beispielsweise ein heikler Kandidat, nicht umsonst wird in Wirbellosenkreisen seit Jahren davon abgeraten, die Art überhaupt auch nur zu halten. Aber diese Verbotsliste als Ganzes ist zum in die Tonne klopfen und mit der Tonne dann nach Politikern schmeißen.
Verzeih, Schneckinger, aber mir geht bei solchen Nachrichten nicht nur die Hutschnur hoch sondern auch das Messer im Sack auf, wenn sich mal wieder 'Expertenkremien' treffen und bei Kaffee und Häppchen auf unsere Kosten beratschlagen, was sie mal wieder alles unsinniger Weise verbieten können, anstatt sich mal drängenderen Problemen zu widmen.
Selbst Buddleja davidii zu verbieten, würde mehr sinn machen, als Myriophyllum aquaticum, denn DAS ist eine Pflanze, die sich tatsächlich wie die Pest verbreitet. Eichhornia crassipes mag vielleicht in den Everglades invasiv sein, aber wir sind hier weit weg von Florida... Oder greift man der Klimaerwärmung etwa schon vor, weil man beim Umweltgipfel eh nur wieder viel heiße Luft ablässt und tatsächlich sowas von nichts gebacken bekommt? Dann sollte man aber alle niederländischen Vertreter aus dem Kremium schmeißen, weil die bis dahin eh abgesoffen sind...

Und da wundern die sich noch, wenn zunehmend antieuropäisch und im gleichen Zug rechts (radikal) gewählt wird?

Ich weiß schon, warum ich die Einladung abgelehnt habe, denn wenn ich so einen Schmarrn lese, kann ich nur übers Ziel hinaus schießen und mich nicht mehr gemäßigt artikulieren.
Alles Vollpfosten da drüben in Brüssel!

Danke: (1)

Geändert von NebelGeîst (16.12.2015 um 01:22 Uhr)
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Alt 16.12.2015, 01:30   #17
Champsochromis
 
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beim Kamberkrebs, Signalkrebs und Blaubandbärbling wär ein Haltungsverbot wie bei der Amurschläfergrundel auch vollkommen sinnlos

Der Kamberkrebs ist schon seit 100 Jahren in Europa eingebürgert, der Signalkrebs wurde von den 1960ern bis in die 1990er als Satzkrebs verwendet und ist daher heute in so gut wie allen Flüsse, Kanälen, Seen ect. anzutreffen und nie mehr loszuwerden. Gleiches gilt für den Blaubandbärbling. Der ist seit dem Einführen als Futterfisch in rumänische Fischzuchten in den 60ern auch schon in fast jedem Fluß Europas zu Hause

(nur in Aquarien oder Gartenteichen sind diese drei Arten heute kaum noch anzutreffen)

MfG Frank

Geändert von Champsochromis (16.12.2015 um 01:53 Uhr)
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Alt 16.12.2015, 01:41   #18
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Zitat:
Zitat von NebelGeîst Beitrag anzeigen
... aus dem aber auch Guppys, Zebrabuntbarsche und dergleichen mehr bekannt sind...
Hi,

nee,
das einigste deutsche Cabomba-Vorkommen liegt in nem kleinen Rohrkolbensee in nem Naturschutzgebiet (Teverener Heide).

Geändert von Champsochromis (16.12.2015 um 01:48 Uhr)
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Alt 16.12.2015, 08:06   #19
Heikow
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Zitat:
Zitat von Ansaj Beitrag anzeigen
Aber was passiert mit den vorhandenen Tieren? Im Tierheim gibt es recht viele Gelb- und Rotwangenschildkröten, die so schon schwer vermittelbar sind und die Tierpfleger setzen eigentlich eine Haltung im eingezäunten Teich vorraus.
Was passiert mit diesen Tieren, die 50 Jahre und älter werden können?
Das wurde doch beschrieben. Die Halter haben sicher zu stellen, dass die Tiere nicht ausbrechen können und alles zu veranlassen, eine Vermehrung zu vermeiden.

Zitat:

Zitat:
(1) Abweichend von Artikel 7 Absatz 1 Buchstaben b und d dürfen Besitzer von zu nichtgewerblichen Zwecken gehaltenen Heimtieren, die zu den in der Unionsliste aufgeführten invasiven gebietsfremden Arten gehören, diese Tiere bis zum Ende ihrer natürlichen Lebensdauer behalten, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

a) die Tiere wurden bereits vor ihrer Aufnahme in die Unionsliste gehalten;
b) die Tiere werden unter Verschluss gehalten, und es werden alle geeigneten Maßnahmen getroffen, um eine Fortpflanzung oder ein Entkommen auszuschließen.

(2) Die zuständigen Behörden unternehmen alle angemessenen Schritte, um nichtgewerbliche Besitzer über von den Mitgliedstaaten organisierte Sensibilisierungs- und Aufklärungsprogramme in Bezug auf die mit der Haltung von Tieren gemäß Absatz 1 verbundenen Risiken und über die zur Minimierung des Risikos der Fortpflanzung und des Entkommens zu treffenden Maßnahmen zu informieren.

(3) Nichtgewerblichen Besitzern, die die Einhaltung der Bedingungen gemäß Absatz 1 nicht gewährleisten können, darf nicht erlaubt werden, die betreffenden Tiere in ihrem Besitz zu behalten. Die Mitgliedstaaten können diesen Besitzern die Möglichkeit anbieten, ihre Tiere zu übernehmen. In diesem Fall ist dem Tierschutz gebührend Rechnung zu tragen.

(4) Die in Absatz 3 genannten Tiere können von den Einrichtungen gemäß Artikel 8 oder in Einrichtungen, die von den Mitgliedstaaten zu diesem Zweck errichtet wurden, gehalten werden.
btw. es geht um die EU. Dass hier in Deutschland klimatisch für viele Arten nicht die Bedingungen herrschen, sich invasiv zu verbreiten, macht für südlichere Gefilde der EU keinen Unterschied.
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Alt 16.12.2015, 10:59   #20
Champsochromis
 
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Hi Heiko,

das Halter sicherzustellen haben das ihre gehaltene Tiere/Pflanzen net in die freie Natur entweichen ist doch schon seit Jahren bei allen Arten vorgeschrieben

z.B Apfelschnecken der Gattung Pomacea: Haltung (der Restbestände) ist weiterhin erlaubt (die Vermehrung in eigenen Becken auch), aber nicht die Weitergabe

ein Haltungsverbot wäre was ganz anderes, das heißt "darf man gar net mehr im Aquarium, Terrarium, Gartenteich ect. haben"

was da einem mal wieder sauer aufstößt, überall steht mal wieder was von "nichtgewerbliche Besitzer". Heißt also der Privatmann kriegt wieder mal gehörig auf die Finger gekloppt, wärend andere wie Landwirtschaft, Firmen und Staaten - die brauchen dann ja net dafür Sorge zu tragen das sich Fische, Krebse und Co. weiterhin über Verkehrsnetze - würde ja schließlich massiv Geld kosten alles genau zu überprüfen - ungestaft für die Verbreitung von invasiven Arten sorgen können

MfG Frank

Geändert von Champsochromis (16.12.2015 um 14:31 Uhr)
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