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Alt 19.02.2016, 19:49   #1
Katrin17
 
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Hallo!

Nachdem ich gestern nen ganzen Schwung rote und weiße Mückenlarven, Tubifex, Artemia und Wasserflöhe verfüttert habe, befriedigt mich diese Art des Fütterns nicht, bzw nur teilweise.

Die Perlhuhnbärblinge sind hinter den Artemia her gejagt, als gäbe es kein Morgen. War sehr lustig.
Die Platys verschlucken die Artemia schon mit einmal zwischenkauen.
Im 1000l Becken haben ich 5 Beutel Futter für ca 4 Euro versenkt, nach allerhöchstens 10sec war es zu 95% weg. Muss noch mit Tabletten ergänzen.
Im anderen 1000er ebenso.
Ein Haps und alles ist weg, die Viecher sind einfach zu winzig für meine Tiere.

Jetzt habe ich was von Stinten gelesen. Spricht was dagegen, die aufgetaut einfach ins Aquarium zu geben? Dann müssen die mal für ihr Futter arbeiten.
Gehen die überhaupt unter?
Gräten vernachlässigbar?

Regenwürmer?
Zum Angeln nimmt man die ja auch...

Asseln? (Martina, wo kaufst du die denn? )

Noch Ideen?

Grüße Katrin
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.02.2016, 20:50   #2
Stippo
 
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Ich denke Regenwürmer sind zu groß für Platy und PH. Selbst mini Maden so genannte Pinky dürften zu groß sein. Du könntest höchstens größere Mengen Mückenlarven die großen ( Bloodworm) verfüttern. Die sind nicht gerade günstig, schau einfach hier der ist noch der günstigste den ich kenne http://www.stipp-profi.de/epages/612...bendk%C3%B6der
Gruß
Olli
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Alt 19.02.2016, 21:08   #3
GuppyFadenfisch
 
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Moin
Ich würde garkeine Roten Mückenlarven verfüttern weil,
1.Die absolut keine Nährwert haben, sprich du könntest deine Tieren auch Papier geben.
2.Es kann ein Bandwurm in den Mülas sein
3.Es gibt viele Fische die den Roten Farbstoff nicht Vertragen
4 Es gab Leute die Haben mit den Roten Mückenlarven ihre ganz Lwels Zucht umgebracht
Lg

PS Großes Lebnd Futter,davon hast du 5 an jeder Hand.
Ich glaub die Heißen Finger
GuppyFadenfisch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2016, 21:27   #4
Katrin17
 
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Hallo,

Olli:
Sorry, ich hab's nicht dazu geschrieben, es geht um die Netzschmerlen und die Prachtschmerlen in meinen beiden 1000l Becken.

Rote Mückenlarven verfüttern wir schon "immer", allerdings gefroren und gemischt mit anderen gefrosteten Tieren.
Lebende vielleicht 1x im Monat.

Wir haben auch schon XXL Würmer verfüttert, die waren dann 3-4cm lang und dreimal so dick wie die Winzlinge im Laden. Bisher keinerlei Probleme.

Naja, Nährwert gleich null... anderes Lebendfutter sieht auch nicht so anders aus...
http://www.kampffischnet.de/index.ph...228&Itemid=266

Hier steht noch was zur Zucht:
http://www.firstfish.de/cms/front_co...t=57&idart=154

Grüße Katrin

Geändert von Katrin17 (19.02.2016 um 21:33 Uhr)
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Alt 19.02.2016, 21:45   #5
Schneckinger
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Hi,

@Guppyfadenfisch:
wer behauptet, dass rote Mückenlarven keinen Nährwert haben? Relativ hoher Eiweißgehalt, mittlerer Energiegehalt. Durchaus ein wertvolles Futter. Rote Mückenlarven schlechter Qualität können relativ stark keimbelastet sein, daher sind sie ein umstrittenes Futter bei empfindlichen Fischen wie Diskus.

Bei vielen Buntbarschen mit vorwiegend pflanzlicher Ernährung (z.B. Malawi Mbunas, manche Mittelamerikaner...) sind sie nicht empfehlenswert, weil sie zuviel tierisches Eiweiß für diese Arten enthalten.

Einen Bandwurm holst Du Dir vielleicht mit rohem Schweinefleisch, aber definitiv nicht mir roten Mückenlarven.

Auf Deutsch gesagt:
Du schreibst da Quatsch :-(

@Kathrin:
Ich würde es bei Deinen Schmerlen auf jeden Fall mit
-Regenwürmern versuchen. In milden Wintern wie heuer, kann es sich sogar um diese Jahreszeit lohnen den Kompost mal umzugraben.
-Fischfilet oder Muscheln sind auch immer eine gute Idee. Einfach tiefgefroren im Supermarkt kaufen und in mundgerechte Stücke schneiden.
-Als gelegentliche Leckerbissen eignen sich Mehlwürmer. Sind aber ziemliche Fettbomben ;-)
-ebenfalls nur als gelegentlicher Leckerbissen empfehlenswert: Geschabtes Rinderherz.

Tschüß,
Schneckinger

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Alt 19.02.2016, 22:10   #6
Stippo
 
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Hallo Katrin, dann würdre ich Dir Pinky Maden oder kleine Dendrobena Würmer empfehlen.
Findest du auch auf der Seite oder mal unter Superwurm in google suchen. Nur mit den Maden aufpassen sehr Nahrhaft. Halten sich lange im Kühlschrank, die Puppen werden zumindest beim Angeln von den Fischen auch sehr gerne genommen.
Gruß
Olli

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Alt 19.02.2016, 22:10   #7
NebelGeîst
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Rote Mülas keinen Nährwert? Eigentlich ist der beim Lefu höher als bei weißen Mülas...
http://www.petra-und-peter.de/peter-.../lebendfutter/
http://www.heimbiotop.de/futter.html#Mueckenlarven

Lebendfutter aus Futtertierzuchtfarmen sollte zudem auch keine Parasiten enthalten, wüsste nicht, warum ausgerechnet bei roten Mülas das Risiko höher sein sollte. Auch dass der rote Farbstoff (Hämoglobin) nicht vertragen wird, halte ich auch für ein Gerücht, schließlich ist der in Regenwürmern und Wirbeltieren (inklusive zu Fischmehl verarbeiteten Fischen) ja ebenfalls enthalten.
Diskutiert wird aber regelmäßig, ob die Mandibeln oder die Häkchen am Schwanzende zu Verletzungen im Verdauungstrakt führen können.

On Topic:
Um welche Fische handelt es sich?
Mögliche Futtertiere wären durchaus Regenwürmer und Kellerasseln, die man selbst (auch zusammen) halten kann.
Außerdem Enchyträen, die sich recht gut züchten lassen, vermehren sich besser als Regenwürmer.
Glanzwürmer wären eine weitere Option.
Tropische weiße Asseln vielleicht, wenn deine Fische schnell ran gehen, denn die halten sich nicht so lange wie Kellerasseln im Wasser. Bei mir sanken sie recht schnell ab und waren wohl am Boden schlecht zu finden. Sind ja auch recht klein.
Mexikanische Bachflohkrembse, wenn diese nicht viele Versteckmöglichkeiten im AQ finden, da sie schnell invasiv werden können.
Buffalowürmer sind weich genug um von größeren Fischen angenommen zu werden.
Soldatenfliegenlarven hätten auch ihre Vorteile, auch wenn hier Horrorgeschichten kursieren..
Gibt eigentlich vieles, dass man versuchen kann und da kann man sich auch beim Terraristikfutter umschauen.

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Alt 19.02.2016, 22:11   #8
merlins
 
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Hi Katrin,

guck mal meine Wurmkiste, Beitrag 84.
Auf Seite 5 habe ich beschrieben wie man so eine Wurmkiste anlegt.
Ist sehr ertragreich und macht wenig Arbeit, allerdings ein bisschen... unappetitlich?

Gruß,
Dana

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Alt 20.02.2016, 08:36   #9
glubschi
 
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Hallo,

ich wollte nur mal richtig stellen, dass die Aussage von Scheckinger so nicht ganz stimmt.
Mbunas sind keine Pflanzen- sondern eher Aufwuchsfresser. Dies können Algen sein, aber genauso alle darin vorkommenden Kleinstlebewesen. Demzufolge kann man sie schon mit Lebendfutter oder Frostfutter füttern.
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Alt 20.02.2016, 19:49   #10
Champsochromis
 
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Zitat:
Zitat von glubschi Beitrag anzeigen
Hallo,

ich wollte nur mal richtig stellen, dass die Aussage von Scheckinger so nicht ganz stimmt.
Mbunas sind keine Pflanzen- sondern eher Aufwuchsfresser. Dies können Algen sein, aber genauso alle darin vorkommenden Kleinstlebewesen. Demzufolge kann man sie schon mit Lebendfutter oder Frostfutter füttern.
von reinen Pflanzenfressern steht da bei Schneckinger gar nichts, sondern nur was von "Buntbarschen mit vorwiegend pflanzlicher Ernährung" (vorwiegend heißt >50% der täglichen Nahrungsmenge sind pflanzlicher Herkunft)
die Kleintiere die im Algenaufwuchs stecken und von Mbuna mit abgeweidet werden machen kaum 10-20% der gesamten täglich aufgenommenen Futtermenge aus. Heißt bei füttern von tierischer Kost dann also in etwa ne 100g Tafel Daphnien, Krill, Artemia, Müla ect. mit 500-1000g Algen vermischen

MfG Frank

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Geändert von Champsochromis (20.02.2016 um 20:04 Uhr)
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Stichworte
beschäftigung, groß, lebendfutter, regenwürmer

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