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Alt 26.04.2016, 13:46   #21
Snausen
 
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Aha, und warum?

Ciao Susanne
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Sponsor Mitteilung 26.04.2016   #21 (permalink)
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Alt 26.04.2016, 18:07   #22
Birka
 
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@hallo,

Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen

es geht nicht um die "Wichtigkeit" eines Fisches. Algerich
doch, natürlich schon - jeder Fisch ist ein Lebewesen und hat den gleichen Anspruch auf artgerechte Pflege wie z.B. ein teurerer, exotischerer und schwierig zu erwerbener F - Fisch - aber:

Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen
Die von Birka vorgetragene Überlegung scheint mir wie folgt zu argumentieren:

Fisch A (=Anfängerfisch) stirbt nicht gleich, wenn die Wasserwerte nicht seinem Habitat entsprechen oder wenn versehentlich zuviel gefüttert oder der Wasserwechsel vergessen wird; er ist auch nicht so anfällig für Infektionskrankheiten und ziemlich stressresistent.
Fisch F (=Fortgeschrittenenfisch) ist empfindlich. Wenn die Temperatur beim Wasserwechsel sich verschiebt, ist mit Infektionen zu rechnen, eine Verschlechterung der Wasserqualität durch organischen Abfall (Pflanzenreste) kann zum Tode führen, Wasserwechsel sind unbedingt einzuhalten und das Wasser muss verschnitten werden.

Daraus folgt: Fisch A wird Fehler, die ein Anfänger leichter macht als ein erfahrener Aq1uarianer leichter "verzeihen", sprich: überleben und es gibt auch insgesamt weniger Probleme, auf die der Anfänger achten muss, so dass es ihm leichter fällt, in der Aquaristik "anzukommen". Wenn er das alles bewältigt hat, kann der Anfänger sich an komplizierteren Projekten versuchen.Algerich
Genau, das ist die Erklärung für meine These, das ein aqu. Neueinsteiger
erstmal mehr Freude an einem A - Fisch haben wird !
Und es gibt viele Fischarten, welche man unter diesen Aspekten als A - Fisch bezeichnen könnte - damit ist aus meiner Sicht in keinster Weise
die "Wertigkeit" eines Fisches gemeint - und wenn ein Altaquarianer (so ca. 30 Jahre Aquaristik genossen ) immer noch genauso eine Freude an seinen Guppys oder Platys hat wie in seinen Anfängerjahren, finde ich das einfach absolut super !

Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen
Diese Logik ist richtig und gut, wenn es um das Erlernen von Fertigkeiten geht: Klavierspielen lerne ich nicht, indem ich mit dem Spielen einer Mozart-Sonate beginne.

Ob sie für die Aquaristik taugt, war Gegenstand meiner Frage.Algerich
Ich bin (aus Erfahrung) der Meinung, das diese Logik auch für die Aquaristik hundert Prozent zutrifft !
Ich wage zu behaupten, das die meisten Neueinsteiger gar keine bestimmte Fischart anvisieren - Kriterien sind am Anfang fast immer -
wie ja schon beschrieben - a. Farbe (bunt, leuchtend, schillernd),b. Präsenz,
(mich jedenfalls hätte am Anfang ein dämmerungsaktives, nichtbuntes Dornauge nicht die Bohne interessiert ) und c. Menge der Fische.
Bei richtiger, fachlicher Beratung , welche auch für einen Anfänger logisch nachzuvollziehen ist, dürfte es nicht schwierig sein den Einsteigerfisch Nr. 1 zu finden ( farbig, agil, robust) und ihn in vertretbarer Menge mit
Einsteigerfisch Nr. 2 im ersten , eigenen Becken zu pflegen !
Wie schon eingangs erwähnt - es könnte der Fisch"für's Leben" werden.


Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen
Sicher: wenn der Anfänger noch nicht weiß, wieviel Zeit er für sein neues Hobby erübrigen kann/will, wie er mit diesem oder jenem zurechtkommt, dann empfiehlt sich ein ressourcenschonender Einsatz, der baldige Erfolgserlebnisse verspricht.Algerich
Zumindest erhöht ein solches Vorgehen die Chance auf Erfolgserlebnisse doch wohl erheblich!
Und woher bitte soll ein Anfänger (der Name sagt es ja - er fängt erst an, hat es noch nie getan) überhaupt wissen, wieviel Zeit er für das neue Hobby braucht?
Richtig, er weiß es später aus Erfahrung - so in etwa- ich verschätze mich da auch heute noch erheblich, aus geplanten Minuten werden oft Stunden, aber das wußte ich dann ja auch -
und kann dann realistischer einschätzen ,ob er Zeit und Aufwand auf Dauer erübrigen kann und will !

Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen
Trotzdem frage ich mich, was der Anfänger in dem "einfachen" Becken tatsächlich lernt, was er späte umsetzen kann. Auf mein Beispiel von den Bienengarnelen im ersten Beitrag darf ich mich beziehen.Algerich
Das Beispiel mit den Bienengarnelen passt - auch wenn später die F - Fischart ansprüchlicher und schwieriger zu pflegen ist - der ehemalige Anfänger weiß nun, wie man allgemein Fische richtig pflegt, er ist sensibilisiert was Beckenhygiene, Beobachtungsgabe und die immer wieder erforderlichen Vorgehensweisen anbegeht - und das wird er später
auf jeden Fall bei seinem F - Fischbesatz umsetzen ! (als Basis sozusagen)

Algerich[/QUOTE]Ebenso frage ich mich, was für den Neuaquarianer frustrierender ist: ein anfänglicher Fehlschlag, der, wie Susanne zutreffend anmerkt, bei allen Projekten auftreten kann, oder ein Besatz, der gut funktioniert, aber schlicht nicht seinen Vorstellungen entspricht.

Gruß!
Algerich[/QUOTE]

wie bereits erwähnt glaube ich persönlich nicht an die konkreten Vorstellungen einer bestimmten Fischart bei den Neuanfängern , und selbst wenn das ausnahmsweise so ist - ein gut funktionierender, harmonisch und ästethisch anzuschauender Besatz ist allemal besser und motivierender als Krankheiten und Todesfälle in geballter Form bei dem absoluten Wunsch /Traumfisch" !( natürlich können "Fehlschläge bei allen Projekten" auftreten, auch mit A - Fisch wird man nicht nur Positives erleben - aber die Gefahr ist einfach deutlich geringer!)
Das entschädigt bestimmt jeden Fischliebhaber für das vorläufige sinnvolle Zurückstellen seines Traumes - zumal er weiß, der Traum wird irgendwann zur realistischen Umsetzungschance !

@Susanne, hallo
darf ich dich abschließend fragen, wer Olaf ist ?
Ich möchte die Diskussion - welche auch ich spannend finde - gern umfassend verfolgen - irgendwie stehe ich auf dem Schlauch bei dem Namen Olaf !

Danke: (2)
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Alt 26.04.2016, 18:25   #23
thefreak
 
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Obwohl ich schon ein paar Jahre mit Aquaristik zu tun habe und es für mich als Hobby ansehen, halte ich mich persönlich immer noch für einen Anfänger.
Und man kann auch, wie schon geschrieben wurde, mit einem sogenannten Anfängerfisch viele Jahre Spaß an diesem Hobby haben.
Ich habe momentan aus privaten Umständen heraus nicht die Zeit und Möglichkeiten mir das entsprechende Wissen anzueignen, das einige hier im Forum haben.

Was man aber mit einem "Anfängerfisch" lernen kann - wenn man das auch will - ist auf jeden Fall die Grundzüge der Aquaristik. Thema Wasser und entsprechende Hygiene, Pflanzen und deren Wachstum/Vermehrung und die Pflege inklusive Düngung. Und natürlich auch die Fische selber. Das Verhalten der Fische, wann muss ich reagieren, wie muss ich reagieren. Das sind auf jeden Fall die Dinge die man lernen kann.
So ein Wissen wie einige hier haben, geht nur über die Zeit und intensives Auseinandersetzen mit der Materie. Wer das macht, weil er es will und die Zeit und eventuelle finanzielle Mittel dazu, perfekt. Der wird mit Sicherheit bald ein/mehrere schöne Becken haben. Und sich dann auch entsprechend verhalten können, wenn irgendwas aus dem Ruder läuft, sollte es dazu überhaupt kommen.

Prinzipiell aber finde ich das hier eine gute und interessante Diskusion. Wobei ich mich frage: wann bin ich kein Anfänger mehr sondern Fortgeschrittener?

Viele Grüße
Jürgen

Danke: (1)
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Alt 26.04.2016, 20:08   #24
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@Jürgen, hi
wenn du schon ein paar Jahre Aquarianer bist, würde ich dich durchaus als "Fortgeschrittenen" bezeichnen !
Es spielt gar keine Rolle, wenn du vielleicht in diesem Zeitraum "nur" sogenannte Anfängerfische ( A- Fische ) gepflegt hast,denn wie du ja schreibst, das Wissen und die Erfahrung wachsen mit den Jahren !
Ganz bestimmt könntest du (klar, Zeit und Aufwand sind oft ausschlaggebene Faktoren) inzwischen auch ein Becken mit Fortgeschrittenen - Fischen (F- Fischen ) -
inclusive guter Beckengestaltung und Bepflanzung betreiben
Ist ja auch noch nicht aller Tage Abend - das Leben bietet immer wieder neue Chancen
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Alt 26.04.2016, 22:12   #25
Snausen
 
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Hallo,

ich habe meine Ansichten zu diesem Thema schon gesagt und möchte mich nicht wiederholen. Deshalb nur noch kurz:
Ich bin ja eher der Meinung, dass es mir nicht viel dabei hilft eine Mozart-Sonate zu erlernen, wenn ich nur 'Alle meine Entlein' spiele. Ich kann doch nur das lernen, was ich auch übe.

@Birka
Algerich=Olaf. Aber da er sich ja selbst Algerich nennt, werde ich das ab jetzt auch wieder tun.

Ciao Susanne
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Alt 27.04.2016, 10:43   #26
Birka
 
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@Susanne, guten Morgen
danke für die "Namensaufklärung" - ich kenne hier tatsächlich nur den Realnamen, wenn der User mit ihm unterschreibt !
Und ansonsten war ich zum diskutierten Thema ausführlich genug unterwegs -
ich bleibe dabei:
Wenn meine Vision ist, irgendwann eine Mozart Sonate spielen zu können, beginne ich mit "alle meine Entchen " und "für Elise" , das übe ich lange und gründlich - und wenn schwierige Klavierstücke von Mozart nicht mein Ziel sind , beherrsche ich letzendlich die "Anfängermelodien" so gut, das es mir und Anderen Spaß macht !
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2016, 11:34   #27
Snausen
 
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Moin Birka,

das ist doch ganz in Ordnung. Ich habe gar nichts gegen Anfängerfische, meine Fische sind ja auch alle für Anfänger geeignet. Sie können doch ebenso wie alle anderen Fische ein Traumbesatz sein.

Ciao Susanne
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