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Alt 22.12.2018, 15:38   #11
Otocinclus2
 
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Hmm...
Eigentlich wollte ich nur im Titel einen Schreibfehler korrigieren.

Und jetzt sehe ich, dass der Beitrag doppelt ist. Wie kann ich jetzt den Post #10 löschen? Oder kann einer der Mods den rausschmeißen?


Gruß
Otocinclus2
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Alt 22.12.2018, 21:26   #12
Hannah
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Kein Problem, ich lösche mal Post 10 weil beim vorherigen schon einige den "Danke"-Button benutzt haben.
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Alt 02.03.2019, 13:46   #13
Otocinclus2
 
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Standard Heft Nr. 82 Shiner, Minnow & CO.

Die neue AMAZONAS (März/April 2019) ist da!
Das Titelthema seht ihr oben.
Subthemen: Elassoma, Grossmäuler, Apistogramma.
Wobei Letztere nur bei den Kurzvorstellungen auftauchen!



Das Titelthema beginnt ab Seite 10.
Dass Shiner, Minnow & Co. - nicht nur für Extremaquarianer! sind, versucht Friedrich Bitter uns auf 10 Seiten (10 - 19) näher zu bringen.
Es handelt sich bei diesen Fischen um Karpfenfische aus Nordamerika, die durchweg zumindest zur Fortpflanzungszeit ausgesprochen prächtig gefärbt sind. Das wird mit zahlreichen Fotos eindrucksvoll belegt.

Zu diesen Fischen gehört auch die Regenbogenelritze (Notropis chrosomus), die wohl fast jeder von uns schon mal gesehen hat.



Auf den Seiten 20 - 27 erklärt Marco C. Haupt uns, warum Elassoma - kleine Rohdiamanten der Aquaristik sind.
Stefanie (Öhchen) wird in diesem Artikel sicherlich nichts Neues über die Zwergschwarzbarsche lernen können -alle anderen aber bestimmt. Die Haltung und die Nachzucht (einschließlich der Freilandnachzucht) werden sehr detailliert beschrieben.


Und dann wird es Einfach heftig: Springbarsche
Friedrich Bitter stellt uns diese interessanten Tiere, die es hinsichtlich Färbung locker mit Korallenfischen aufnehmen können, auf den Seiten 28 - 35 in Wort und Bild vor.


Freud und Leid bei der Nachzucht von Parancistrus nudiventris versucht Jaqueline Heijmen Bennett-Leaver ab Seite 36 auf insgesamt 6 Seiten mit den Lesern zu teilen.


Dass Betta macrostoma - die Schönheit von Brunei ist, erfahren wir dann von Daniel Elster. Der Autor beschreibt auf den Seiten 42 - 47 diesen wirklich herrlich gefärbten, maulbrütenden Kampffisch. Dabei verschweigt er aber nicht, dass er alles andere als einfach zu halten und zu züchten ist, weil er hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellt. Wie man es trotzdem schafft, erzählt er allerdings auch.


Bedroht: der Atlantische Küstenregenwald, die Mata Atlántica
Kein schönes Thema, über das Erik Schiller, unterstützt mit Fotos von Ingo Seidel auf den Seiten 48 - 51 berichtet. Aber auch dem muss man sich stellen.
Hier geht es haupsächlich um die Gefährdung der Panzerwelse der Gattung Scleromystax.


Lokalform, Hybride oder doch eine neue Art?
Das fragt Stefan Baldus. Die Antwort kann er uns (noch) nicht liefern, weil die Diskussion noch im vollen Gange ist. Aber die Haltung und Vermehrung der Medaka-Art Oryzias cf. marmoratus schildert er uns schon mal auf den Seiten 52 - 57.

Sebastian Wolf berichtet dann ab Seite 58 über Sinorhodeus microlepis - ein neuer Bitterling aus Zentralchina auf insgesamt 5 Seiten.


Und nun was für die Freunde der Killifische:
Ein Blick auf die Aphyosemion-cameronense-Gruppe
Joris Aerts und Peter Venstermans stellen uns auf den Seiten 68 - 71 diese prächtigen Fische vor.


Kurz vorgestellt werden dann von Friedrich Bitter und Hans Georg Evers der Zwergbuntbarsch Apistogramms agassizii "Tefé" sowie die Salmler Hemigrammus machadoi und Leporinus sextriatus.




Fazit:
Die AMAZONAS hält weiterhin ein ausgesprochen hohes Niveau!
Das sollte auch durch Kauf des Heftes unterstützt werden.


Vorschau auf Heft Nr. 83:
Haupthema ist die Nanoaquaristik



Gruß
Otocinclus2

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Alt 04.05.2019, 16:54   #14
Otocinclus2
 
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Standard Heft 83 (Mai/Juni 2019) Immer spannend: NANO-AQUARISTIK

Das Heft 83 der AMAZONAS ist da.

Das Titelthema seht ihr - wie mittlerweile schon gewohnt - oben.
Die Sub-Titelthemen sind: Zwergbungtbarsche, Nachzuchtsensation und Killifische.


Zu Beginn des Heftes (Seite 6) weist der Chefredakteur Friedrich Bitter auf die Weltweit größte Killifischausstellung vom 30.05. - 02.06.2019 in Stuttgart-Vaihingen hin.

Volker Bohnet gibt auf der gleichen Seite unter der Überschrift Zwergcichliden aktuell: ebenfalls einen interessanten Hinweis, nämlich auf das Jahrestreffen des AKZ (Arbeitskreis Zwergcichliden im VDA) in Verden an der Aller vom 24. - 26. Mai. Auch Nichtmitglieder können dort teilnehmen, müssen dafür allerdings einen Obulus von 15,00 € entrichten.
Ist auch hier nachzulesen: https://www.arbeitskreis-zwergcichli...streffen-2019/

Friedrich Bitter referiert dann auf Seite 7 kurz über Artemia-Nauplien als Starterfutter bei Reisfischen.


Nanu? Nano! So heißt der erste Artikel von Lou Herfurth, der damit das Titelthema des Heftes startet. Auf den Seiten 10 - 13 zeigt er eine Reihe ausgesprochen attraktiv gestalteter Nano-Becken.

Und er macht dann auch gleich weiter. Auf den nächsten 10 Seiten erklärt er, wie man Vom Modellbau zur Aquariengestaltung gelangt. Mit vielen informativen Hinweisen (auch zur Technik) und auf Seite 21 mit einem kurzen Exkurs: Aufsitzerpflanzen - und das alles natürlich mit aussagekräftigen Bildern.

Und da der gute Lou schon mal so in Schwung ist, berichtet er auf den Seiten 24 - 29 Aus der Praxis: Pflanzen, Hilfsmittel, Pflegemaßnahmen.


Nun greift Torsten Kortum zur Feder. Macht auch im Nano eine gute Figur: der Kirschfleck-Dario (Seiten 30 - 32), heißt sein interessanter Beitrag, in dem er u.a. auch über die Vermehrung dieses hübschen Fischleins berichtet.


Jetzt kommt die Nachzuchtsensation: Nachzucht gelungen - Der Blauaugen-Harnischwels Panaque cochliodon wurde "geknackt"! verkünden Hans-Georg Evers und Jeffrey Christian auf den Seiten 34 - 39 voller Begeisterung.


Der nächst Artikel hat gleich 4 Autoren: Adolfo Gonzáles, Carlos Vizcaino, Francisco Portal und Heinz Ott erzählen uns, dass Äquatorialguinea Ein kleines afrikanisches Land mit großartigen Fischen ist - Killifischen nämlich. Ganz nebenbei stellt sich die "Viererbande" als erfolgreiche Fänger dieser herrlichen Fische vor, die sie auf den Seiten 40 - 47 mit vielen tollen Fotos mitsamt ihren Biotopen vorstellen.


Wie Ein Aquarienraum entsteht wird ja aktuell in unserem Forum von NoParley hier: https://www.zierfischforum.info/zuch...chtanlage.html berichtet.
Günter Eigner weiß hierzu auf den Seiten 48 - 53 aber auch viel Interessantes zu berichten.


In der Rubrik 100 plus stellt Friedrich Bitter Fischarten vor, deren aquaristische Laufbahn mittlerweile mehr als 100 Jahre andauert. Ein alter Bekannter aus diesem Kreis ist der Reisfisch Oryzias latipes. Drei Seiten werden diesem Fisch mit seinen vielen attraktiven Zuchtformen gewidmet - mitsamt Hinweis auf die Möglichkeit der Freilandhaltung in relativ kleinen Gefäßen.


Jetzt wird es auch etwas wissenschaftlich: Wallaceochromis & Enigmatochromis - sie waren auch mal Pelvicachromis. Aber keine Angst, Anton Lamboi befasst sich auf den Seiten 58 - 65 nicht nur mit dröger Nomenklatur, sondern stellt uns diese prächtigen Fische in Wort und Bild vor - samt Hinweisen zu interessanten Verhaltensweisen und die Vermehrung im Aquarium.


Dass es nicht nur in Afrika Killifische gibt, sondern auch Killifische aus den USA kommen, vermittelt uns Friedrich Bitter mit vielen herrlichen Fotos von Isaac Szabo (Seiten 66 - 71). Mir gefallen sie sogar noch besser, als die afrikanischen Arten.



NIcht nur bei Menschen gibt es das: "Liebe auf den ersten Blick" beim Zebrabärbling. Roland Schreiber hat das bemerkt und erzählt uns auf zwei Seiten davon.


Kurz vorgestellt werden uns von Anton Lamboj zwei afrikanische Salmer, nämlich Neolebias cf. trewavasae und Nannocharax altus (Seiten 74 und 75).




Und schon sind wir durch.

Vorschau auf Heft 84:
Titelthema ist Schatztruhe Südamerika. Subthemen sind Aquarienvorstellung, Bullenklasse und Beifänge.

Gruß
Otocinclus2
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Alt 29.06.2019, 17:51   #15
Otocinclus2
 
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Standard Heft 84 (Juli/August 2019) Schatztruhe Südamerika

Die neue AMAZONAS ist da.

Titelthema: siehe oben.

Subtitelthemen: Aquarienvorstellung, Bullenklasse, Beifänge.


Das Titelthema wird von Ernst Sosna eröffnet: IQUITOS - eine Insel im Regenwald. Auf den Seiten 10 bis 17 berichtet er von seiner Reise nach Iquitos (Peru) am Amazonas. Er schildert Bootsfahrten auf dem Amazonas und Ausflüge in den Regenwald. Bei der Beschreibung edr Tierwelt bilden Fische den Schwerpunkt, aber auch Vögel und Säugetiere finden Erwähnung, insbesondere die Flussdelfine.


Über Neue Panzerwelse für das Hobby berichtet dann Ingo Seidel ab Seite 18. Auf 6 Seiten stellt er insgesamt 14 neue Panzerwelse in Wort und Bild vor. Fast alle sind wissenschaftlich noch nicht beschrieben und sind deshalb mit CW-Nummern versehen. Mir gefällt CW 127 am besten - wer sich vor dem Kauf des Heftes schon einen Eindruck von ihm verschaffen will, kann hier nachschauen: https://www.planetcatfish.com/common...pecies_id=6701


Ansgar Bußkamp beschreibt dann die Erfolgreiche Nachzucht von L 82, dem Opalflecken-Vampirharnischwels auf den Seiten 24 bis 31.

Den furchteinlößenden deutschen Namen haben sie von Seidel & Evers erhalten, weil sie im Maul nur einzelne, aber kräftige Zähne haben. Allerdings sind sie ausgesprochen friedlich, wenngleich sie sich carnivor von Insekten, Garnelen und gelegentlich wohl auch Aas ernähren. Sie werden rund 20 cm groß und sehen äußerst atraktiv aus: schwarz mit weißen bzw. cremefarbenen Punkten. Im Zuchtaquarium wurden die Tiere übrigens mit den nicht minder attraktiven L 46 (Zebraharnischwels) gehalten; beide Arten kamen gut miteinader aus.


Der CriqueVoltaire im Westen von Französich-Guayana ist die Reiseempfehlung von Ernst-Otto von Drachenfels. Leider sind viele der eigentlich schönen Fotos etwas klein geraten. Aber sie müssen sich eben den Platz auf den 4 Seiten mit dem (recht klein geschriebenen!) Text teilen. Offenbar durfte der Gesamtumfang des Heftes von 84 Seiten nicht überschritten werden.

Wer einen Eindruck von dem Aquarianer Ernst-Otto von Drachenfels erhalten will, kann hier nachschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=-fBNJVihq-Q

Und hier berichtet er über seine 30 bis 40 (so genau weiß er es selber nicht mehr) Expeditionen in Französich-Guayana:
https://www.youtube.com/watch?v=dNyyTCJM5ZI


Kaum zu glauben: erfolgreiche Nachzucht des seltenen Dornwelses Wertheimeria maculata Hans-Georg Evers berichtet auf den Seiten 36 bis 39 über diesen Erfolg.


Horst Röttger stellt dann Thesen zur ökologischen und artgerechten Haltung von Aquarirnfischen und Wasserpflanzen auf.

Der Autor ist wahrlich kein Jungspund. Zwar verrät er uns sein genaues Alter nicht, erwähnt aber gleich zu Anfang, dass er schon seit über 70 Jahren in der Aquaristik tätig ist, viele Jahre davon beruflich.

Seine Thesen hat er nicht an irgendeine Kirchentür genagelt, sondern in der AMAZONAS veröffentlicht. Aber die haben es in sich, räumen sie doch mit vielen Vorurteilen und vermeintlichen "Goldenen Regeln" auf. Deshalb möchte ich an dieser Stelle etwas ausführlicher auf diesen Artikel eingehen.

Eine Aussage möchte ich wörtlich zitieren:
"Ich glaube, dass etwa 10 % aller Aquarianer mehr Fachwissen besitzen, als so mancher Fachhändler. Wenn "einfache Aquarianer" in Internetforen und sozialen Netzwerken Rat suchen müssen, stimmen in manchen Fällen Brratungsfähigkeit und/oder Wissen des Fachpersonals nicht. Hier könnte der ZZF (Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe) deutlich besser werden."

Dann geht es los mit seinen Thesen:

Röttger meint, bei der Temperatur würden wohl die meisten Fehler gemacht. Anstatt eine Dauertemperatur von 26° zu halten, würden 23° bis 24° in den meisten Fällen reichen. Auch sollte man die Heizung mit dem Licht koppeln, sie also nachts ausschalten, damit es Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gibt. Er empfielt, beim Wasserwechsel mit deutlich kälterem Wasser auzufüllen, da auch in der Natur die Niederschläge zumeist kälter als die Umgebungstemperatur seien. Insbesondere die Haltung von Diskusfischen bei dauerhaft 28 bis 30° kritisiert er - meines Erachtens völlig zu Recht.

Bei der Beleuchtung seien 10 bis 12 Stunden zuviel; 8,5 Stunden mit einer Mittagspause seien ausreichend.

Den Wasserwerten werde eine zu hohe Bedeutung beigemessen, insbesondere was die schon fast sklavische Einhaltung einmal eingestellter Wasserwerte betreffe. In der Natur gebe es auch oft erhebliche Schwankungen und die Fische würden das aushalten.

Bei Wasserpflanzen und Düngung empfielt er den Einsatz von Langzeitdüngern, die Pflanzen über 2 Monate oder länger versorgen.

Auch bei Futter und Fütterung würden oft gravierende Fehler gemacht. Er empfiehlt Granulat statt Flockenfutter und mehrmaliges Füttern täglich, ohne dass die Fische dabei einmal satt sein sollten. Denn in der Natur seien sie normalerweise ständig auf Futtersuche und selten satt.

Auch Kohlenstoffdüngung, Filter und Filterung sowie Neukauf und Neueinrichtung werden von ihm angesprochen.

Ich meine, der Kauf des Heftes lohnt sich (ohne die anderen Artikel jetzt in ihrer Qualität herabsetzen zu wollen) schon allein wegen dieses Artikels, auch wenn man Röttger wohl nicht zwingend in allen Punkten folgen muss. Aber interessanter und zu Diskussionen anregender Stoff sind seine Thesen allemal.


Weniger polarisierend geht es dann auf den Seiten 46 bis 53 weiter.
Jan-Willem Hietbrink: Sich Träume erfüllen oder: eine nicht ganz typische Aquarianerlaufbahn.
Der Autor stellt uns sein Becken vor und schildert uns, wie es über die Jahre hinweg entstanden ist, bis es seine jetzige (wirklich außerordentlich prächtige) Form gefunden hat. Und das tut er nicht nur mit viel Begeisterung, sondern auch so detailliert mit zahlreichen Fotos und Pflanzplänen, Angaben zur Technik etc., dass die Leser in die Lage versetzt werden, dieses herrliche Becken "nachzubauen".


Frühjahr, Sommer - Tümpelzeit Friedrich Bitter schildert uns auf 2 Seiten (54 und 55), was man sich beim Tümpeln so alles als Beifang "einhandeln" kann.


In der Rubrik 100 plus (Fischarten, deren aquaristische Laufbahn schon mehr als 100 Jahre andauert) stellt uns Lou Herfurth Girardinus metallicus, der Metallkärpfling vor.

Auf 3 Seiten versteht er es, Interesse für diesen nur auf dem ersten Blick unscheinbar wirkenden lebendgebärenden Zahnkarpfen zu wecken, berichtet über Haltung und Vermehrung.


Dass Pfauenaugenbuntbarsche Großmäuler mit Charakter sind, erzählt uns Friedrich Bitter dann auf den Seiten 60 bis 63 mit einigen schönen Fotos, die dokumentieren, wie prächtig diese Fische in den verschiedenen Farbschlägen aussehen können. Aber natürlich verheimlicht er auch nicht, dass man für ausgewachsene Tiere ein entsprechend großes Becken braucht - viel kleiner als 1.000 Liter sollte es nicht sein!


Dann berichtet Oliver Drescher über Erstnachzucht "made in Austria": Amphilius cf. uranoscopus
Dieser afrikanische Wels sieht wirklich attraktiv aus, wie die Bilder in Dreschers ausführlichem Bericht (Seiten 64 bis 71) zeigen.


Kurz vorgestellt werden von Georg Evers eine vermutlich neue maulbrütende Kampffischart Betta cf. compuncta "Candy" und von Anton Lamboj der Buntbarsch Parananochromis ornatus (Seiten 74 und75).


Und schon sind wir durch!

Noch rasch die Vorschau:
Titelthema des nächsten Heftes: Im Fokus: Bachlinge
Subtitelthemen: Blaubarsche, Bucephalandra und Kolumbien


Gruß
Otocinclus2

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Alt 29.06.2019, 18:19   #16
carpenoctemtom
 
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Achja, das waren noch Zeiten. Quappenwelse Amphilius sind tolle Tiere, die aber teils deutlich größer werden, als die 12-19cm mit denen sie meistens angegeben werden,
Ich hatte sie in den 80/90ern in meinem großen Malawibecken. Keine Ahnung mehr welche Art genau. Meine waren jedenfalls deutlich über 25cm, als ich das Becken umzugsbedingt und weinend aufgeben mußte. Und das größte Problem war, für die Quappenwelse ein neues Zuhause zu finden.
Danke Oto für diese Erinnerung...
Tom
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Alt 01.07.2019, 21:14   #17
Otocinclus2
 
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Aus gegebenem Anlass noch ein Nachtrag zu Horst Röttgers Thesen zur ökologischen und artgerechten Haltung von Aquarirnfischen und Wasserpflanzen in der AMAZOMAS 84:

Röttger hatte (was ich in meinem vorangegangenen Post #15 noch nicht expressis verbis mitgeteilt habe) bei seinen Ausführungen zu Filter und Filterung auf Seite 44 u.a. ausgeführt:

"Viele Außenfilter sind schon beim Kauf mit verschiedenen Filtermaterialien bestückt, von denen einige als Besiedlungsfläche für Bakterien gedacht sind. Die für Aquarianer wichtigen Nitrobacter siedeln sich aber nicht auf Mineralstoffen an! Sie bevorzugen Schaumstoffe, Kunststoffe und organisches Material."

Diese Aussage hat er allerdings nicht belegt. Schon gar nicht mit wissenschaftlichen Nachweisen, aber auch nicht mit eigenen substantiierten Erfahrungswerten.

Eine Aussage, die mich schon einigermaßen verblüfft hat. Denn bislang war ich immer der festen Überzeugung, dass substratgebundene Bakterien vielleicht durchaus gewisse Substratvorlieben haben, grundsätzlich aber jedes Substrat besiedeln können - mit Ausnahme von für sie giftigen Substraten, wie z.B. Oberflächen aus Kupfer oder Silber.

Und dass eine Bakteriengattung, die es schon seit Millionen wenn nicht Milliarden Jahren gibt, ausgerechnet nahezu ausschließlich auf Kunststoff fixiert sein soll und mit mineralischen Substraten (wie z.B. Sand!) so rein gar nichts anzufangen wissen soll...
Nun ja, das hat mich schon ziemlich skeptisch gemacht.

Im Netz habe nichts gefunden, das Röttgers These stützen könnte. Gar nichts.

Irgendwelche Kontaktdaten, unter denen ich ihn direkt anschreiben und hätte befragen können, habe ich auch nicht gefunden.

Also habe ich mich zunächst mal damit begnügt, die Firma Sera anzuschreiben, und sie mit dem Zitat von Röttger zu konfrontieren, verbunden mit der Frage, ob sich auf dem (mineralischen!) Filtersubstrat Siporax denn tatsächlich keine Nitrobacter ansiedeln können.

Die (für mich nicht ganz überraschende) Antwort:

"Hallo,
dass Nitrobacter Bakterien sich nicht auf Mineralstoffen ansiedeln würden
dann hätten die in der freien Natur aber arge Probleme... . Dort stehen ihnen - vom Umweltverschmutzungen mal abgesehen, aber das kann ja nicht als ernsthaftes Beispiel herhalten - nahezu ausschließlich mineralische Substrate, meistens auf Quarz- oder Silicatbasis, zur Verfügung.
Siedeln sich Nitrobacter-Bakterien auf Siporax an?
Ja, sicher. Das wird schon allein durch die enorme Nitrifikationseffizienz von siporax (die im Übrigen um Größenordnungen besser ist als bei Kunststoffkörpern) belegt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Bodo Schnell sera GmbH Borsigstr. 49 52525 Heinsberg Germany"


Um Eines klarzustellen:

Ich will damit jetzt nicht den Artikel von Röttger insgesamt diskreditieren. Denn nach wie vor meine ich, dass er interessante Thesen aufstellt, die zur Diskussion anregen, wenn nicht gar provozieren. Und Diskussionen regen zum Nachdenken an - jedenfalls im Idealfall. Und Nachdenken kann einen gelegentlich durchaus auch einmal etwas weiterbringen...
Und einigen Thesen kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen heraus auch zustimmen.

Vielleicht geling es mir, über die Redaktion der AMAZONAS an Röttger heranzukommen, um ihn dazu näher zu befragen...


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2019, 21:39   #18
David Teichfloh
 
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Hi,

da kann ich eigentlich nur meine persönliche Erfahrung hinzu fügen.
Ich hab ja schon viele Filter verwendet, meistens mit Schaumstoff, aber auch mit den verschiedensten keramischen Stoffen, aber auch "Plasten". Dabei ist mir aufgefallen, dass die Schaumstoffe schnell besiedelt werden - sie werden, wenn man ihnen Zeit läßt, so richtig "matschisch" oder "schleimig". Bei den Plasten , aber auch bei Glas fühlt sich das auch so an. Aber bei keramischen Stoffe -> nie. Auch habe ich in meinen Filtern nie einen Unterschied feststellen können, wenn ich keramische Stoff drinnen hatte. Schaumstoff wirkte schneller und effektiver.
Allerdings hab ich auch nicht gemessen! Man könnte es wahrscheinlich messen:
- nach einer reichlichen Fütterung (ca. 1/2 bis 1h später), tritt ein kleiner Nitrit-Peak ein. Wer baut ihn schneller ab?

Danke: (2)
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2019, 22:14   #19
dumdi65
 
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Hallo Oto,

ich habe diese Seite gefunden,

http://aquarienservice-roettger.de/

das Profil könnte zu dem Herrn Röttger aus der Amazonas passen.

Danke: (1)
dumdi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2019, 22:40   #20
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von dumdi65 Beitrag anzeigen
das Profil könnte zu dem Herrn Röttger aus der Amazonas passen.
Ja, könnte passen, auch wenn er in dem Artikel über 70 Jahre Erfahrung für sich in Anspruch nimmt, und nicht nur 30, wie auf der Webseite.
Ich versuchs einfach mal...


Gruß
Otocinclus2
Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
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