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Alt 29.07.2018, 10:31   #1
Algerich
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Standard Pflanzenloses Becken

Hallo,

auch wenn Pflanzen natürlich unendlich viele Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten bieten, gibt es immer wieder auch sehr schöne pflanzenlose Becken. Es kann dahinstehen, ob dies wegen eines pflanzenfressenden Besatzes oder aus sonstigen Gründen erfolgt, jedenfalls stellt sich die Frage, wie diese Becken stabil zu halten sind, damit nicht unerwünschte Algen oder Cyano-Bakterien die Abwesenheit höherer Pflanzen ausnutzen, um das Becken ihrerseits zu erobern.

Einige Stichpunkte sind schnell gemacht:

- mäßiger Besatz (geringe Nährstoffdichte);
- gute Filterung. Ist ein Nitratentferner hier sinnvoll oder gar nötig?
- geringe Beleuchtung;
- möglichst geringer natürlicher Lichteinfall;
- regelmäßige große Wasserwechsel

Andererseits: Wer will schon ein unbesetztes, unbeleuchtetes Becken in den Keller stellen und den ganzen Tag mit Wasserwechseln verbringen?

Vielleicht wäre es hilfreich, hier einige Erfahrungen zum Thema zu sammeln.

Gruß!

Algerich
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Alt 29.07.2018, 13:03   #2
Otocinclus2
 
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Standard

Hallo Algerich,


Hero hat seit März 2017 gute Erfahrungen mit Zeolith als Filtermedium im pflanzenlosen Becken gemacht.

Schau mal hier:

https://www.zierfischforum.info/wass...em-becken.html


Eine weitere Möglichkeit, Nitrat ohne Pflanzen und ohne Wasserwechsel zu redutieren, ist der Einsatz von Filtermedien mit anaeroben Zonen, wie z.B. Siporax.
Schau mal hier:
http://www.aquarium-bbs.de/filter/siporax/siporax1.htm




Gruß
Otocinclus2

Danke: (1)
Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.07.2018, 13:23   #3
Mii
 
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Standard

Hallo Algerich,

Pflanzenlose Becken funktionieren genauso wie bepflanzte. Ich hatte jahrelang keine Pflanzen in einigen Becken. Jetzt ein sind auch nur für die Optik ein Anubias und Cryptocorynen drin. Die Pflege macht keinen Unterschied. Einmal die Woche Wasserwechsel, alle zwei bis drei Wochen die Scheiben putzen.

Pflanzenlose oder nur dürftig bepflanzte Becken sind bei den meisten Buntbarschhaltern gang und gäbe. Und die Becken sind im Vergleich zu bepflanzten Becken sogar eher dicht Besetzt. Trotzdem hört man genauso wenig oder oft von Algen, Cyanos und co.
Die Menge an durch Pflanzen entferntem Nitrat wird oft komplett überschätzt.

Was die Beleuchtung angeht, kommt auch auf dem Besatz an. Grade in einem Tropheus-Becken wird sogar oft extra stark beleuchtet, damit ein paar Algen wachsen.

Ein unbepflanztes Becken ist meiner Meinung nach oft sogar deutlich einfacher als ein bepflanztes.

Vorteile:
Man braucht nur einen Filter und je nach Besatz und Raumtemperatur eine Heizung.
Man kann das Licht, die Strömung, den Bodengrund und die Wasserwerte frei an die Bewohner anpassen, ohne auf Pflanzen Rücksicht nehmen zu müssen.
Mulm ist einfacher zu entfernen, sofern er überhaupt noch auftritt bzw nicht in den Filter geströmt wird.
Man muss nicht düngen.

Nachteile: Je nach Bewohner ist es schwieriger ausreichend Verstecke zu bieten.
Die Einfahrphase kann länger dauern. Damit meine ich nicht den Nitrat-Kreislauf, sondern die Algenphasen zu beginn.

Danke: (3)
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