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Alt 21.04.2014, 22:01   #11
Schneckinger
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Hi Jürgen,

ich hatte zwar noch nie so etwas edles wie einen Weinstock in meinen Becken ;-) Grundsätzlich sollte das Holz von Reben aber nicht giftig sein.

Mehr Angst hätte ich vor Düngemitteln, Insektiziden und Herbiziden, die ja in Weinbergen leider fleißig versprüht werden.

Ich würde deine "Steinschleuder" grob reinigen, einige Zeit unter fleißigem Wasserwechseln wässern und dann in irgendeiner Regentonne oder einem Mörtelkübel einen Daphnientest machen, wie in Post 6 für Amnell beschrieben. Bloß brauchst Du natürlich ein größeres Gefäß ;-)

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 01.05.2014, 17:33   #12
thefreak
 
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Hallo Schneckinger

Auch wenn ich mich recht spät erst melde.....
Danke für Deinen Hinweis. Habe ja noch ne alte Mülltonne auf der Terrasse stehen, aber da schaut die Weinrebe raus... Liegt jetzt in einer Muschel aus Plastik, die eigentlich als Kinderbecken gedacht ist. Das mit dem Test mache ich auf jeden Fall bevor die Rebe ins Becken kommt.
Vielen Dank für Deinen Tip.

Gruß
Jürgen
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Alt 26.09.2014, 21:55   #13
j.kasimir85
 
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Ich hoffe hier guckt noch jemand nach.
Wir haben bei uns im wald durchforstet. Dabei ein paar wunderschöne Wurzeln vom holunder rausgegraben. Konnte ich die auch nehmen? Sind dieses Frühjahr ausgegraben.
j.kasimir85 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2014, 02:47   #14
K-town
 
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Morgen,

da die Holunderfrüchte ja leicht giftig sind könnte auch das Holz giftig sein. Nix genaues weiss ich net wäre aber vorsichtig.

Wenn das Holz selbst net giftig ist dann immer rein damit.
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Alt 27.09.2014, 08:16   #15
Ruthchen
 
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Hallo Schneckchen und alle

Wir habe unseren Garten ausgegraben und da viel holz und Wurzeln dabei waren, werde ich jetzt alles über winter unter dem karport draußen trocknen. nächstes jahr werde ich es dann frei im garten hängen damit der regen sein werk tut.
Darunter sind viele korkenzieher äste, die möchte ich auf jeden fall für mich nehmen. Meinst du ich kann sie ab dann in Herbst benutzen?

LG
Ruth
Ruthchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2014, 08:30   #16
Schneckinger
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Hi Miteinander,

@i Kai:

Danke für Deinen Hinweis!

Allerdings enthält der heimische schwarze Holunder in allen seinen Teilen durchaus beachtliche Mengen an Giftstoffen.

-In Blättern und Blüten, der (frischen) Rinde sowie Früchten:
Sambunigrin, das auch beim Menschen zu heftigem Erbrechen führen kann.
-In den (besonders den unreifen) Früchten zusätzlich die Chlorogensäure. Auch diese führt beim Menschen zu Übelkeit und Brechdurchfall.

Allerdings sind alle Giftstoffe des schwarzen Holunders gut wasserlöslich. Das heisst, wenn das Holz über längere Zeit Regen und Sonne ausgesetzt war und dadurch "ausgewittert" ist (wie im Eingangspost beschrieben), sind alle relevanten Giftstoffe ausgewaschen.

Ganz nebenbei sind diese Giftstoffe auch nicht hitzebeständig. Omas Holundermarmelade/Gelee darf also bedenkenlos weiter genossen werden.

In der Praxis relevanter bei der Verwendung von (auch abgelagertem) Holunder im Aquarium ist das -zentral in den Ästen und Zweigen gelegene- sehr weiche Mark. Dieses zersetzt sich im Wasser sehr schnell. Das kann dann durch Abbauvorgänge zu Wasserbelastungen führen. Auch ist das Holz insgesamt sehr weich und unbeständig.

Allerdings können geduldige Bastler aus Holunderästen sehr schöne Welsröhren basteln. Einfach das Mark komlett herauspulen. Viele raspelnde Welse nehmen diese Höhlen gerade wegen ihres weichen Holzes sehr gern an. Allerdings haben sie dann meist spätestens nach einem Jahr die schönen Höhlen niedergeraspelt ;-)

Insgesamt ist die Warnung vor Verwendung von Holz heimischer STRÄUCHER im Aquarium durchaus berechtigt, da es unter diesen einige, z.T. duraus potente, Giftpflanzen gibt. Darum habe ich ja im Eingangspost auch ausdrücklich darauf hingewiesen, das ich im Allgemeinen nur die Verwendung heimischer LaubBÄUME empfehle und vor den STRÄUCHERN ausdrücklich gewarnt.

@Ruth:

An "Korkenziehern" kenne ich bei uns nur den Haselstrauch und die Weide. Beide sind sehr gut für das Aquarium geeignet. Allerdings würde ich die Äste/Wurzeln, die fürs Aquarium vorgesehen sind erst gar nicht groß unter dem Carport trocknen, sondern gleich von Anfang an Wind und Wetter aussetzen.

Bei Haselnußholz hatte ich in der Vergangenheit häufiger kräftige (aber harmlose) Bakterienrasen. Die verschwanden aber immer nach relativ kurzer Zeit.
Weide gehört zu den wenigen Hölzern, die ich sogar ganz frisch im Aquarium verwende.Bei der Weide gibt es ein anderes "Problem". Wenn sie nicht sehr lange abgelagert ist, treibt sie -auch nach erstaunlich langer Zeit- wieder aus, wenn sie ins Wasser kommt. Kann aber durchaus sehr reizvoll wirken ;-)

Tschüß und ein schönes Wochenende,
Schneckinger

Geändert von Schneckinger (27.09.2014 um 08:40 Uhr)
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Alt 27.09.2014, 17:00   #17
Ruthchen
 
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Hallo Schneckchen

Ich danke dir für deine Antwort und werde es dann auch so machen. Die Äaste der Witterung sofort aussetzten und warten was passiert. Nächstens jahr im Herbst werde ich sie dann verwenden.

Super, ich freue mich total darauf. Ich habe auch noch Wurzeln, aber die sind von Holunder, Kirschlorbeer und Hibiskus. Ich werde sie in den Kontainer schmeißen, die lohnen sich nicht.
Waldspaßiergang ist sowieso bald nötig, brauche Herbstlaub.

LG
Ruth
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Alt 07.11.2014, 14:48   #18
Familion
 
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Moin,

ich habe nun auch hier mal eine Frage. Genau genommen ist sie zwar schon beantwortet, aber ich tue mich schwer damit, 15 € wegzuschmeißen :

Wir haben letztens eine größere "Mangroven"-Wurzel gekauft. Die wurde nun eingesetzt, ragt aber ein Stück aus dem Wasser - und hat prompt angefangen, dort zu schimmeln. Auch der aus dem Wasser ragende Teil ist schon allein wegen Verdunstung feutcht. Wir haben sie deswegen nochmal ausgiebig abgekocht, und bislang ist der Schimmel noch nicht wieder aufgetaucht.

Wäre es trotzdem besser, das Holz zu entsorgen? Und falls ja, gibt es dann überhaupt eine Möglichkeit, aus dem Wasser ragendes Holz vor dem Schimmeln zu bewahren?

Vielen Dank im Voraus (um keine Einzeiler posten zu müssen ),
Familion
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Alt 07.11.2014, 15:13   #19
Wolfgang Z.
 
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Hallo Familion,

Wasser und Sauerstoff ist immer schlecht für Holz. Allerdings fault es dann normalerweise, der Schimmel könnte andere Ursachen haben. Wenn Du das Stück auskochen kannst dann koche es in mind. 5%igem Salzwasser (normales Haushaltssalz, kein Jodsalz!). Das mache ich mit neuem Holz vorsichtshalber immer.
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Alt 07.11.2014, 15:28   #20
Schneckinger
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Hi Familion,

wenn nur der kleine Bereich über Wasser verschimmelt war, würde ich das nicht so eng sehen.

Eine Säge schnappen. Den kritischen Bereich absägen und wieder rein mit der Wurzel ins Becken. Wenn Du willst, darfst Du sie natürlich vorher auch abkochen ;-) Wenn nichts mehr über die Wasseroberfläche ragt, wird der Schimmel kaum wiederkommen.

Entsorgen würde ich ein so schönes Stück nur, wenn es großflächig verschimmelt war/ist.

Tschüß,
Schneckinger
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äste, buche, eiche, heimisches holz, holz, laubholz, nadelholz, rinde, zweige

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