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Alt 25.06.2016, 23:28   #1
JRatte
 
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Standard Neues Projekt 240l AQ

Hallo,

Im folgenden würde ich euch gerne mein neues Projekt kurz Vorstellen & Anschließend ein paar Fragen loswerden.

Erst die Fakten:

Becken: 240l (120x40x50cm)
Beleuchtung: 2x ~30W T8 Röhren (im Deckel)
Filter: HMF
CO²: ja
Heizung: muss noch gekauft werden
Besatz: VIELE Neons
Harnischwelse/Antennenwelse
sonst hab ich mich noch nicht festgelegt aber

Das AQ steht bei mir in der Ecke neben meinem Schreibtisch, deswegen würde ich gerne eine Art Uferszene gestalten bei der der Bodengrund richtung Ecke (rechts) ansteigt.

Hardscape habe ich mir überlegt Islandlavasteine und einen möglichst Dunklen Bodengrund zu nehmen & im linken Vordergrund würde ich gerne Schwarzen Sand nehmen (hab ich noch 20l) übrig.
Irgendwo will ich auch meine Wurzel unterbringen (für die Welse)

Zu den Fragen:
1. Mit welchen Bodengrund lässt sich gut arbeiten wenn man eine konstante Steigung haben will (möglichst Dunkel, scharz o. braun)?

2. Welchen Nährboden?

3. Welche Bepflanzung?
Ich hab mir erst vor Kurzen meine CO2-Anlage angeschafft und hab deswegen noch nicht viel mit Pflanzen arbeiten können (ich war froh wenn einige länger überlebt haben).
Ich hab mir vorgestellt, links hinten einen kleinen Teppich mit
"Hemianthus Callitrichoides Cuba" zu versuchen.
Dann in der Steigung etwas was hinter den Lavasteinen raus kommt & ein paar Pflanzen die zwischen den Steinen raus kommen. Dann bräuchte ich noch etwas für den Vordergrund.
Auf den Steinen etwas Moos (welches?).

Wie ihr seht hab ich von Pflanzen keine Ahnung

Ich hoffe ich habs einigermaßen verständlich erklärt was ich vorhab & würde mich sehr über Anregungen & Tipps freuen

LG Ju
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Alt 26.06.2016, 00:34   #2
Algerich
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Standard

Hallo,

zu später Stunde nur ein paar kurze Assoziationen:

a) Wenn Du ein Ufer imitieren willst ist, definieren sich die Räume anders. Der höchste Punkt (hinten rechts, der niedrigste also vorne links, mit der Folge, dass der Hintergrund eben auch in der rechten hinteren Ecke ist, während die hintere linke Ecke fast noch zum optischen Vordergrund zählt. Wenn Du mit verschiedenen Bodengründen arbeiten willst, müsen die diese Abgrenzungen einigermaßen nachzeichnen.

Auch wenn Du einen klassischen Planzenteppich im Vordergrund haben möchtest, gehört der an die linke Seite des Beckens. Mutmaßlich stört da der Filter, aber das ist erst einmal nicht zu ändern. Der Punkt ist, dass Du am Ufer die Dichte Uferbepflanzung hast, die zum Freiwasser hin immer karger und spärlicher wird. Du schaust dann praktisch von vorn links aus der Taucher-Perspektive zum Ufer hin. Das ist eine durchaus schwierige Raumgestaltung. Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verdeutlichen, was ich denke; wenn nicht, versuche ich morgen einen zweiten Anlauf.

b) Wenn Du den Höhenverlauf mit farblich verschiedenem Bodengrund darstellen willst, müstest Du von tief=dunkel=schwarzer Sand vorn links immer heller werden. Das ist allerdings mit Welsen im Becken, die am Boden arbeiten und diesen durcheinander bringen auch nur sehr begrenzt umsetzbar.

c) Für die Höhengestaltung gibt es im Handel Terrassenstücke, die Du einsetzen kannst. Alternativ sind Schieferplatten in schwarz oder rot ein etwas grobschlächtiges aber natürliches und gutes Abgrenzungsmedium.

d) Für Wurzel und Steine würde ich vor allem Aufsitzerpflanzen verwenden. Die sind vor allem einfacher zu pflegen als zwischen den Deokationen wachsende Pflanzen, an die Du später nur schwer herankommst.

e) Beim Moos käme es für mich darauf an, wo ich es aufbringen iwll. Ich selbst würde wahrscheinlich die Anhöhe damit bepflanzen. Dann kann es gern auch ein wucherndes hochwachsendes Moos (Javamoos, Flammenmoos) sein. Wenn das Moos mehr im gedanklichen Freiwasserbereich wachsen soll, würde ich eine eher kriechende Art (Süßwassertang, Perlmoos) bevorzugen.

f) Du brauchst nicht mehr viel für den Vordergrund. Bei einem Uferbild lebt das Becken, wie schon erwähnt, vom Kontrast zwischen üppiger Uferbewachsung und einer immer kärglicher werdenden Bepflanzung. Da dürfen gern freie oder mit Steinen felsig gestaltete Teile verbleiben, ebenso eine kleine wohlgeformte Wurzel ohne Bepflanzung. Das kann durchbrochen werden durch eine wirklich solitär stehende kleine aber schöne Pflanze auf dem goldenen Schnittpunkt vorn links - Cryptocoryne wendtii brown wäre hier ein schönes Objekt im Konktrast zu einer grönen Echinodorus am Rand der Ufersteigung.

Bedenke, dass groß werdende Pflanzen immer eher einen Urwald, als eine abfallende Uferlandschaft charakterisiren werden.

g) Was jetzt kommt, ist wirklich nur meine Meinung und wird von vielen ganz anders gesehen werden: Verzichte auf einen Nährboden. Es gibt erfreulicherweise Düngekugeln, die den Wurzeln Nahrung verschaffen und die viel leichter zu ersetzen sind, als ein neuer Nährboden eingebracht ist, der sich mit der Zeit verbraucht.

Wie gesagt, ein sehr subjektiver Gedanke: ich habe nie mit Nähboden gearbeitet, weil mich das konzept nicht überzeugt. Wenn Du das Becken nicht jedesmal, wenn sich der Nährboden verbraucht hast, neu gesalten willst, wirst Du doch düngen müssen und dann spricht nichts dagegen, von Beginn an damit anzufangen.

h) Deine Besatzideen gefallen mir sehr gut. Über welche Neons (Neonsalmer, Rote Neons, Blaue Neons oder gar Schwarze Neons reden wir hier?) werden in dem Becken gut zur Geltung kommen, wenn Du die Gruppe wirklich groß wählst (mindestens 20, gern auch 30 Tiere) und ein Wels ist allemal eine Attraktion. Zu gegebener Zeit kann man sich Gedanken über eine schöne Gruppe Schwarzschwingen-Beilbäuche für die Oberfläche machen, aber ich würde das Becken mindestens drei-sechs Monate laufen lassen, um zu sehen, ob es die wirklich braucht.

i) Was ich natürlich noch einsetzen würde, wären Schnecken, zumindest Turmdeckelschnecken.

Bei Bedarf gern mehr.

Viel Erfolg!

Algerich
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Alt 26.06.2016, 11:29   #3
JRatte
 
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Du hast eig. sehr gut umrissen was ich vor hab

Zu deinen Fragen:

Den Filter wollte ich rechts an der Wand bauen mit einer Acrylglasscheibe als Sandbarriere.
Click the image to open in full size.
Ich hab mal versucht mein Plan ein bisschen mit Paint zu skizzieren
Die steine wollte ich so anordnen, dass sie nach oben (zum Ufer) immer großer werden...


Die verschiedenen Bodengründe hab ich nur angedacht weil ich noch 20l schwarzen Sand hab (den ich sehr schön find). Nur für eine Steigung dachte ich is etwas groberes besser, da der sand warscheinlich schnell einfach runterläuft...
Das sich Sand und anderer Bodengrund mischen is mir klar, find ich sogar ganz schön (sieht natürlicher aus ) aber ich hätte es trotzdem ein bisschen mit STeinen abgegrenzt

Was für Düngekugeln meinst du? Ich hab in meinem aktuellen AQ auch kein Nährboden aber dafür mit Düngekugeln gearbeitet. Aber die waren etwas... naja... Die waren irgendwie auf Lehmbasis und wenn ein Fisch die ausgegraben hat oder ich was an den Pflanzen ändern wollte war das ganze AQ staubig...

Beim Besatz meinte ich die ganz stink normalen Neonsalmler (meine Lieblingsfische). Schnecken kommen natürlich auch rein
Ich wollte nur sagen das ich kein Problem bei der Pflanzenauswahl hab da ich nur kleine & Friedliche Fische haben will.

Beim Aufbau weiß ich noch nich wie ich schöne Höhlen einbauen kann... Ich Hab gedacht evtl schaff ich es mit meinen Kokusnuss schalen unter den Steinen kleine Höhlen zu bauen...

Danke für deine Anregungen =)
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Alt 28.06.2016, 12:09   #4
JRatte
 
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Nochmal eine Frage zum Bodengrund.

Hat jemand Erfahrungen mit dem JBL Volcano Material als Bodengrund gemacht?
https://www.amazon.de/dp/B00MCXHRKE/...0NMBT73H&psc=1

Kann mir vorstellen das sich das gut eignet um eine Steigung hin zu bekommen die nich gleich runterläuft!
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Alt 28.06.2016, 12:51   #5
Rinkikäfer
 
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Hallo Ju,

soviel ich weiß nutzt man den nur um Erhöhungen/Terrassen zu unterfüttern.

Dafür haben wir es verwendet. Nur blöd, dass unsere Schmerlen und wahrscheinlich auch die TDS das nach oben wühlen. Jetzt hab ich das schon vorne auf dem Sandbereich liegen und muss alles einsammeln.

Einpflanzen kann man da auch nichts, das hält nicht.

Liebe Grüße
Annette
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Stichworte
deko, einrichtung, pflanzen

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