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Alt 26.05.2018, 21:23   #51
DEUMB
 
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Sonst lass uns im Chat reden, damit ich Deinen Thread nicht weiter zumülle
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Alt 27.05.2018, 00:24   #52
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Hallo DEUMB,

auf den Clip kann man ja verschiedene Filter aufschrauben. Auf dem, den Du hast, steht auch das Wort "STAR". Das ist ein Sternfilter. Den benutzt man dazu, um Gegenlichtsterne zu erzeugen. Das geht sonst nur bei größeren Sensoren und ganz geschlossener Blende am Objektiv.

Was Du hast, ist der hier:
https://www.arktis.de/zomei-star-fil...hoCHpoQAvD_BwE

Was Du brauchst wäre z.B. der hier:
https://www.arktis.de/zomei-cpl-polf...hoCKiMQAvD_BwE

Da steht dann nicht "STAR" sondern "CPL" drauf, und da kann man das Filterglas auch unabhängig vom Filtergewinde drehen.

Danke: (1)
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Alt 27.05.2018, 07:24   #53
DEUMB
 
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Hannes Du bist mein Held!
Habe ich schon geordert muss ohnehin gleich zu Arbeit, und werde berichten was es bringt.
Nochmals Danke!

Geändert von DEUMB (27.05.2018 um 07:37 Uhr)
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Alt 17.07.2018, 22:57   #54
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Standard 4. Kamera-Empfehlungen

4. Kamera-Empfehlungen

Kommen wir nun zum letzten Teil: Was für eine Kamera brauche ich für die Aquarienfotografie, welche Kameratypen gibt es?

4.1 DSLR-, DSLM- oder Kompaktkamera ?

Grundsätzlich würde ich zwischen drei Arten von Kameras unterscheiden: DSLR (digitale Spigelreflexkamera), DSLM (digitale spiegellose Systemkamera) und Kompaktkameras. Den ersten beiden ist gemein, dass die Objektive gewechselt werden können, Kompaktkameras hingegen haben ein fest verbautes Objektiv.
Wie gut die Bildqualität ist, hängt nicht davon ob ,um was für einen Typ von Kamera es sich handelt, dieser beschreibt lediglich die Bauweise der Kamera.

DSLR

Spiegelreflexkameras nutzen für die Projektion des Bildes in den optischen Sucher einen halbdurchlässigen Spiegel. Wenn man durch den Sucher blickt, schaut man quasi direkt durch das Objektiv aus der Kamera heraus. Beim Auslösen wird der Spiegel umgeklappt und die Objektiv-Projektion auf den Sensor gelenkt.
Der Vorteil hierbei ist, dass man durch den optischen Sucher quasi einen unverfälschten Blick durch das Objektiv auf das Motiv hat. Gleichzeitig ist das auch der Nachteil, denn der gewählte ISO-Wert und die gewählte Belichtungszeit wirken sich nicht auf das Bild im optischen Sucher aus.
Man sieht also nicht vorher durch den Sucher, wie das aufgenommene Bild hinterher tatsächlich aussehen wird. Durch die Spiegelmechanik sind Spiegelreflexkameras meist etwas voluminöser und schwerer.

Böswillig könnte man behaupten, dass man eine Spiegelreflexkamera daran erkennt, dass der Fotograf nach dem Auslösen immer sofort auf dem Bildschirm nachschaut, ob das Bild korrekt belichtet wurde

Im allgemeinen bieten Spiegelreflexkameras auch einen Liveview, wenn nicht durch den Sucher geschaut wird. Dann sieht man auf dem Display "live" schon vor der Aufnahme, wie das Foto aussehen wird. Im Lifeview ist allerdings meisten der schnellere Phasenautofokus nicht aktiv und es wird mit Kontrastautofokus gearbeitet. Speziell bei Einsteigerkameras wird die Serienbildgeschwindigkeit dann sehr gering, es gibt eine merkliche Auslöseverzögerung und der Lifeview reagiert recht träge.

DSLM

Spiegellose Systemkameras unterscheiden sich von DSLRs eigentlich nur dadurch, dass sie keinen Spiegel für die Projektion des Bildes in den Sucher oder auf den Sensor benutzen. Der elektronische Sucher ist nur ein weiteres Display und zeigt genau wie das eigentliche Display ein direktes Abbild des Sensors an, man sieht also auch durch den Sucher wie das Bild später aussehen wird.
Wie gut die Abbildungsqualität des elektronischen Suchers ist, hängt von der Auflösung des Sucherdisplays und der Bildwiederholfrequenz ab. Gute optische Sucher stehen einem optischen Sucher inzwischen in nichts mehr nach, haben aber den schon erwähnten "Lifeview"-Vorteil. Nachteil ist der höhere Stromverbrauch. Der Akku hält also meist nicht so lange wie bei einer DSLR. Da die Spiegelmechnik wegfällt, fallen DSLM bei gleicher Sensorgröße deutlich kleiner aus als vergleichbare DSLR. Das bezieht sich allerdings nur auf den Kamerabody, nicht auf die Objektive.

Einfache spiegellose Systemkameras kommen wie einfache Kompaktkameras auch ganz ohne Sucher daher.

Kompaktkameras

Eine Kompaktkamera ist eigentlich nichts weiter als eine spiegellose Kamera mit fest verbautem Objektiv. Es gibt sogar Kompaktkameras mit APS-C oder sogar Vollformatsensoren und wirklich guten Optiken z.B. von Leica oder Sony. Der Spaß kostet dann aber auch ein paar Tausender. Kompaktkamera ist also nicht gleichbedeutend mit schlechterer Bildqualität.

Viele Kompaktkameras, vor allem "Reisezoomkameras" kommen allerdings immer noch mit einem 1/2,3" Sensor daher, der dann im Weitwinkel kaum bessere Fotos als ein Handy liefert. Man hat allerdings den Vorteil, dass die Optiken einen sehr großen Brennweitenbereich abdecken. KB-äquivalente Brennweiten von 720mm sind heutzutage eher die Regel als die Ausnahme.


Welcher Kameratyp ist denn für mich der Richtige?

Die allererste Frage, die man sich stellen sollte ist: Möchte ich Objektive wechseln (können) ?

Es macht nämlich überhaupt keinen Sinn, sich eine DSLR oder DSLM zu kaufen und dann nur mit dem Kit-Objektiv zu fotografieren. Da gibt es im Bereich der Kompaktkameras (z.B. mit 1" Sensor) bessere Alternativen: Handlicher, schneller, auf neuerem technischen Stand und... auch besserer Bildqualität durch bessere Objektive und Sensortechnik (trotz etwas kleinerer Sensoren).

Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein gutes Objektiv, welches die größeren Sensoren in DSLR/DSLM-Kameras (MFT, APS-C/DX-Format, Vollformat) auch ausnutzt, schnell nochmal genauso soviel kostet wie die Kamera samt Kitobjektiv oder sogar ein Vielfaches davon. Bei Kameras mit Objektivwechselsystem investiert man das Geld in gute Objektive und tauscht alle paar Jahre mal den Kamerabody aus und nicht umgekehrt.

Wenn man also keine Lust hat öfter mal das Objektiv zu wechseln und auch mal Festbrennweiten einzusetzen, sich um Sensorverschmutzung keine Sorgen machen möchte, dann sollte man gar nicht erst über eine Spiegelreflex- oder Systemkamera nachdenken sondern zu einer guten Kompaktkamera greifen.
Tatsächlich sind die Superzoom-Objektive mit einem großem Brennweitenbereich, die meist verkauften Objektive für DSLR und DSLM. Trotz der nicht so guten Abbildungsqualität im Vergleich zu Festbrennweiten oder Zoom-Objektiven mit einem kleineren Zoombereich. Der Mensch ist halt bequem...

Scheut man die Mühen des Objektivwechselns hingegen nicht, sollte man zu einer DSLM oder DSLR greifen. Vor allem die Möglichkeit lichstarke Festbrennweiten einzusetzen, eröffnet ganz neue Möglichkeiten.
Ob nun DSLR oder DSLM sei dahin gestellt. Viele schwören immer noch auf die Spiegelreflexkameras mit optischem Sucher. Und das trotz der Nachteile bei Größe und Gewicht und dass man nicht vorher schon genau sehen kann, wie das Foto hinterher aussehen wird.
Ist ein bißchen wie mit Schallplatte und CD oder MP3. Über eine DSLR würde ich heute nur noch nachdenken, wenn ich mir eine Vollformatkamera zulegen wollen würde. Aber auch da werden Canon und Nikon wohl dieses oder nächstes Jahr mit entsprechenden DSLMs auf den Markt kommen. Die Spiegelreflexkamera ist nicht tot, aber ihr gehört sicher nicht die Zukunft.

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Alt Gestern, 14:38   #55
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Standard Welche Sensorgröße ist erforderlich ? (Teil 1)

4.2 Welche Sensorgröße ist erforderlich ?

Wer das vorhergehende Kapitel zum Cropfaktor und dem ISO-Wert gelesen hat, wird schon wissen was kommt:

Für gute Fotos, speziell bei der Aquarienfotografie, sollte es schon mindestens ein 1" Sensor sein, darunter macht es nicht viel Sinn. Bei DSLM/DSLR dann etwas größer mit MFT- bzw. APS-C Sensor. Vollformat ist natürlich ganz toll, aber dann stoßen wir nicht nur bei der Kamera, sondern vor allem bei den Objektiven, schnell in ganz andere Preisregionen vor.

Natürlich kann man mit dem Handy auch schönen Aquarienbilder machen, aber nur unter bestimmten Umständen:
  • ausreichend Licht
  • keine schnell durch die Gegend flitzende Fischen

Ich habe mir mal meinen neuen Betta vorgenommen und ihn mal mit meinem relativ neuen 190€ Handy (also nix Besonderes) geknipst. Ich habe unzählige Versuche gebraucht, bis ich ihn dann mal scharf erwischt habe.
Licht war genug da, so dass die Aufnahme mit ISO 200, 1/50s, F2.2 geklappt hat.

Sieht jetzt nicht so schlecht aus
Click the image to open in full size.

Dann habe ich mir mal die APS-C Kamera genommen, ebenfalls ISO 200, 1/160s, F2.8. Sieht schon noch etwas besser aus, obwohl der Unterschied jetzt nicht riesig ist
Click the image to open in full size.

Wenn ich jetzt aber mal einen Ausschnitt vergrößere, dann sieht man den Unterschied deutlich. Das Handyfoto kann man vielleicht noch als 10x15 Abzug oder in einem Fotobuch verwenden. Das Foto aus der APS-C Kamera taugt auch für ein DIN A3 Poster oder noch größer.

Handy 100% Crop
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APS-C Kamera ca 60% Crop (da ist noch etwas Luft)
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APS-C Kamera 100% Crop
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Was bringt mir ein größerer Sensor noch ?

Dass ein größerer Sensor bei wenig Licht ein deutlich besseres Rauschverhalten zeigt, wissen wir schon. Auch die mögliche Detailauflösung ist bei einem größeren Sensor besser (siehe Bilder oben), das hängt aber auch vom verwendeten Objektiv ab.

Ein größerer Sensor bietet aber vor allem einen größeren Dynamikumfang. Dass heißt er kann mehr verschiedene Helligkeiten gleichzeitig auf einem Bild erfassen.

Das ist besonders dann wichtig, wenn man z.B. bei Gegenlicht fotografiert, wo der Unterschied zwischen Hell und Dunkel enorm groß ist. Dass kann man zwar mit HDR-Aufnahmen kompensieren (dabei werden mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung gemacht und dann verrechnet). Das können heute auch schon die meisten Handys. Allerdings funktioniert das nur bei statischen Motiven.

Während ein 1/2,3" Sensor in einem Handy oder einer einfachen Kompaktkamera vielleicht einen Dynamikumfang von 7 bis 8 Blendenstufen (entspricht ca. einem Kontrastverhältnis von 1:100 bis 1:250) liefert, schafft ein guter APS-C Sensor auch 13 oder 14 Blendenstufen (Kontrastverhältnis ca. 1:15.000 - 1:30.000).

Um das mal zu veranschaulichen, habe ich mir mal ein Bild aus meiner Fotosammlung geschnappt, bei der die Belichtung von mir komplett verrissen wurde.

Dunkle Statue im Schatten vor hellem Himmel:
Grundlagen der (Aquarien-)Fotografie-dsc03413.jpg

Die Kamera hat aber viele feine Helligkeitsunterschiede registriert, die das menschliche Auge auf dem Originalbild gar nicht sieht. Aus so einem Bild kann ich in der Bildbearbeitung die Schattenbereich in der Helligkeit selektiv hochziehen:
Grundlagen der (Aquarien-)Fotografie-dsc03413_shadow_high.jpg

Das Ausgangsbild war dabei noch nicht einmal eine RAW-Datei sondern nur ein JPG, sonst wäre das noch besser und mit mehr Kontrast möglich. Mit einem kleineren Sensor hat man bei so einem Bild verloren.


Sensorgröße = Sensorgröße ?

Sensorgröße ist aber nicht so ganz gleich Sensorgröße, denn es hängt auch von der Art des Sensors ab, welchen Dynamikumfang er bietet und wie das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten aussieht.

Zum einen ist die Verteilung der lichtempfindlichen "Pixel" auf dem Sensor bei den unterschiedlichen Herstellern unterschiedlich.

Nikon, Sony, Panasonic und Olympus verwenden eine klassische Bayer-Matrix, die dann aber meistens einen Tiefpassfilter bei der Bildverarbeitung erfordert (Warum tragen Nachrichtensprecher keine gestreiften Hemden ? ). Und das kostet etwas Schärfe im Bild.
Fuji hat eine andere Anordnung, die ohne Tiefpassfilter auskommt und Canon geht einen noch anderen recht speziellen Weg.

Ausserdem kommt es darauf an, wie der Sensor "verkabelt" ist. Bei einem FSI-Sensor (Front-Side-Illuminated), müssen sich die lichtempfindlichen Dioden die Sensorfläche mit den Leiterbahnen teilen. Die Verkabelung "verschwendet" also einen Teil der Fläche des Sensors. Wenn die Leiterbahnen aus Kupfer statt aus Aluminium sind, sind sie etwas dünner und nehmen etwas weniger Platz weg. Der effektivr Unterschied zwischen Aluminium- und Kupferverdrahtung entspricht ca. 1/3 Bldendenstufe, also nichts Weltbewegendes.

Es gibt aber auch sogenannte BSI-Sensoren (Back-Side-Illuminated). Dabei werden die lichtempfindlichen Dioden auf der Rückseite des Sensors angebracht und müssen sich den Platz nicht mit den Leiterbahnen teilen und können entsprechend etwas größer ausfallen. Tatsächlich wird der Sensor aber nicht rückseitig belichtet, wie die Bezeichnung vermuten läßt, sondern der Sensor wird in der Kamera umgedreht verbaut und damit liegt die Verdrahtung hinten. Eine Bezeichnung BSW-Sensor (Back-Side-Wired) wäre eigentlich passender.

Der Unterschied zwischem einem BSI-Sensor und einem FSI-Sensor liegt bei ca. einer Blendenstufe. Das ist schon etwas und entspricht ungefähr dem Unterschied zwischen einem Vollformatsensor und einem APS-C Sensor. Meistens sind aber gerade die kleineren Sensoren BSI-Sensoren, denn die Ausschussrate steigt bei der Fertigung überproportional mit der Sensorgröße. Es gibt natürlich auch BSI-Vollformat-Sensoren, der Spaß kostet dann halt einen ordentlichen Aufpreis

APS-C Sensoren gehören sicher zu den verbreitesten Sensoren im Bereich der DSLM und DSLR.
Hier baut Fuji sicher die z.Z. besten Sensoren und Canon besonders bei den älteren Modellen und den Einsteiger-DSLRs die schlechtesten Sensoren. Der Unterschied zwischen einer Fuji XT-20 für ca. 1000€ und einer Canon 200D für ca. 500€ liegt bei deutlich über 2 Blendenstufen, obwohl beide fast die gleiche Sensorgröße haben.

Meine alte Canon 600D hatte den 18 Megapixel APS-C Sensor verbaut und damit war bei ISO 1600 das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Bilder waren eigentlich nichts besser als an der FZ1000 mit 1" BSI-Sensor und ebenfalls ISO 1600. Da das Objektiv der FZ1000 lichtstärker als das Kitobjektiv der 600D ist, machte die FZ1000 unter dem Strich auch bei weniger Licht die besseren Bilder, obwohl der Sensor fast 3-mal kleiner ist.

Ganz schön verwirrend ? Macht nichts...im letzten Unterkapitel schreibe ich dann mal ein paar Empfehlungen, wo man viel fürs Geld bekommt.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg DSC03413.jpg (57,3 KB, 18x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC03413_shadow_high.jpg (110,1 KB, 15x aufgerufen)

Danke: (1)
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Alt Gestern, 20:44   #56
Otocinclus2
 
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Hallo Hannes,


vielen Dank für die Fortsetzung.
Eine Frage zur Makrofotografie habe ich nun aber doch noch:

Zitat:
Zitat von Hero Beitrag anzeigen
3.5 Naheinstellgrenze/Makrofotografie

Die Naheinstellgrenze ist im Übrigen nicht etwa durch den Abstand von Objektiv und Motiv bestimmt, sondern durch den Abstand von Motiv zum Sensor!!! Bei einer FZ1000 bedeutet das aufgrund das nicht ganz kurzen Objektivs selbst im Weitwinkel, dass man die Kamera mit Objektiv auf eine Ameise stellen kann und die Ameise trotzdem noch scharf bekommt.

Das ist beeindruckend!
Allerdings:

Zitat:
Zitat von Hero Beitrag anzeigen
Die tatsächliche Naheinstellgrenze liegt nämlich tatsächlich nicht vor sondern im Objektiv

Wie bekomme ich nun die Ameise ins Objektiv, damit ich die perfekte Makroaufnahme von dem kleinen Racker bekomme?
Bitte lass mich nicht rat- und hilflos zurück...


Gruß
Otocinclus2
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Alt Gestern, 22:54   #57
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@Oto: Die Naheinstellgrenze ist die kürzeste Distanz bei der noch scharf gestellt werden kann. Weiter weg scharf stellen geht immer Die Ameise muss also nicht im Objektiv sitzen.

Die Naheinstellgrenze ist der minimale Abstand, der zum Motiv eingehalten werden muss, nicht der maximale.

Die Schärfeebene gegen Undendlich kann man bei jedem Objektiv einstellen. Und: Abhängig von Brennweite und Blende gibt es sogar eine sogenannte hyperfokale Distanz. Dass ist die Distanz auf die man die den Fokus setzen kann und alles dahinter bis ins Unendliche ist ebenfalls scharf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperfokale_Entfernung

Umgekehrt funktioniert das leider nicht.
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