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Alt 09.11.2019, 17:09   #21
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 6/2019 Harnischwelse

Die aquaristik 6/2019 ist da.

Titelthema: Harnischwelse Empfehlenswerte Arten - Erfolgreiche Zucht
Subtitelthemen: Ediths Kampffisch und Pastellgrundel

Die ersten Seiten des Heftes enthalten das Vorwort, das Inhaltsverzeichnis und eine Reihe von Kurznachrichten, die ich hier mal überspringe.


Auf den Seiten 10 und 11 präsentiert Ingo Seidel Frische Fische fürs Auarium.
Diesmal stellt er

  • Brombeersalmler (Hyphessobrycon wadai)
  • Harlekinschwertträger (Xiphophorus hellerii var. „Harlekin“)
  • Orangesaum-Rüsselzahnwels (Leporacanthicus triactis)
  • Bauchbandbrackwassernadel (Hippichthys spicifer)
  • und die Gelbe Königsgrundel (Mugilogobius rexi)
vor.


Und da Ingo Seidel bekanntlich einer der renommiertesten Kenner der Welse ist, eröffnet er das Titelthema mit seinem Beitrag Harnischwelse - mit dem Mund dicht am Boden (12 - 16). Nicht nur die bekannten „Dicken Brocken“ wie Ancistrus kommen darin vor, sondern auch einige Otocinclus-Arten.


Aber auch Daniel Konn-Vetterlein beweist Expertise. Auf 5 Seiten mit vielen prächtigen Fotos erzählt er uns etwas über Kleine Harnischwelse und gibt nützliche Habitatinformationen für die Pflege im Aquarium.


Dass Harnischwelse Züchten - Keine hochkomplizierte Wissenschaft ist, vermittelt uns dann Andreas Tanke auf den Seiten 22 bis 25.


Nun etwas für die Pflanzenfreunde: Bucephalandra: Der Trendsetter unter den Aufsitzerpflanzen. Ulli Bauer stellt auf 4 Seiten einige Arten in Wort und Bild vor.


Ediths Kampfisch (Betta edithae) weist eine Besonderheit auf: Bei dieser maulbrütenden Kampffischart ist es das Männchen, das Mit voller Schnauze die Brutpflege übernimmt. Hansjürgen Dieke beschreibt es auf den Seiten 30 bis 33, und auch die attraktiven Fotos hat er beigesteuert.


Nun kommt Heiko Blessins Rubrik Traumziele für Aquarianer.
Diesmal: Belize - unberührte Natur gibt es noch. Auf insgesamt 4 Seiten stellt er dieses Reiseziel vor.


Dieter Untergasser setzt seinen im Heft 5/2019 begonnenen Beitrag Physiologie der Fische mit Teil 2: Innere Organe fort (Seiten 42 - 44).



Auf Seite 45 stellt Harro Hieronimus eine attraktive Pflanze vor: Tannenwedelähnlicher Sumpffreund (Limnophila hippuridoides). Je nach Lichtintensität reicht die Färbung dieser Stängelpflanze von Grün über Rot bis Rotviolett.


Nun greift Ulli Bauer wieder zur Feder. Auf den Seiten 48 bis 50 referiert sie über Natürliche Heilmittel im Garnelenaquarium.
Verschiedene Blätter und Erlenzäpfchen sind da uns allen ja schon hinlänglich bekannt. Und das Zimtstangen gegen Bakterien und Pilze wirken, wird wohl auch der ein oder andere wissen. Ein echter Geheimtipp dürfte aber wohl das Fenchelkraut sein. Das soll gut gegen innerliche bakterielle Infektionen helfen, weil es gut gefressen wird und so von innen wirken kann.


Jetzt kommt ein alter Bekannter. Besonderes Kennzeichen: feuerroter Schwanz. Àngel Cánovas und Marc Puigcerver schreiben auf 4 Seiten aber nicht nur über den Feuerschwanz (Epalzeorhynchos bicolor, Syn.: Labeo bicolor), sondern auch über einige seiner Verwandten. Für mich neu: Es gibt auch eine Hybridform von Feuerschwanz und Siamesischem Algenfresser.


Maike Wilstermann-Hildebrand startet eine Reihe, die für viele Pflanzenfreunde hier hilfreich sein kann: Mangelsymptome an Aquarienpflanzen. Auf Seite 56 beginnt sie mit dem 1. Teil und erklärt uns mit instruktiven Bildern, wie man Nährstoffmängel erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten kann.


Ein Urgestein der Aquaristik, nämlich Dr. Wolfgang Staeck, berichtet auf den Seiten 60 - 63 mit vielen tollen Bildern über Die Pastellgrundel - Schmuckstück für kleine Aquarien. Wir erfahren, wie man diese herrlichen Fische hält und vermehrt.


Die Freunde der Lebendgebärenden Zahnkarpfen kommen auch auf ihre Kosten: Metallkärpflinge mit gelben oder schwarzen Bäuchen. Uwe Werner erzählt uns auf 5 Seiten, dass die Pflege und Zucht dieser zwei Varianten einfach ist.


Natürlich werden auch die Scaper in diesem Heft bedient: ADA beschreibt auf den Seiten 71 - 74 Iwagumi - Natürliche Felsformationen im Aquarium. Es wird dargestellt, wie durch naturbelassene Materialien die Richtung der Wasserströmung sichtbar wird.



Nun kommt eine sehr instruktive Anleitung: Schritt für Schritt zum Biotopaquarium - Ein Flusslaufaquarium für Ohrgitterwelse. Gregor Schwanke zeigt uns, wie es geht (Seiten 75 - 77).


Fazit: Ein rundum gelungenes Heft! Uneingeschränkte Kaufempfehlung.


Das nächste Heft erscheint am 13. Dezember für Abonnenten und liegt ab dem 18. Dezember im Handel aus.
Titelthema: Killifische
Subtitelthemen: Schneckenbuntbarsche und Sumatrabarbe & Co.


Gruß
Otocinclus2

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Sponsor Mitteilung 09.11.2019   #21 (permalink)
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Alt 21.12.2019, 16:53   #22
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 1/2020

Die aquaristik 1/2020 ist da.

Titelthema: Killifische - Erfolgreicher Einstieg und Zucht
Subtitelthemen: Tigergarnelen und Praxis Wasserflöhe


Ein Hinweis vorab: Dieses Heft ist etwas umfangreicher als sonst. Auf 32 Seiten werden Die schönsten Aquarien der Welt vorgestellt. Damit der sonstige Inhalt dadurch nicht zu kurz kommt, wurde der Umfang um 16 Seiten erweitert. Aber dazu später mehr.


Nach einigen Kurzmitteilungen auf den ersten Seiten kommt Ingos Fischecke. Ingo Seidel stellt auf den Seiten 10 und 11 Frische Fische fürs Aquarium vor.

Zuerst stellt er den Galaxy-Candy Kampffisch (Betta splendens) vor. Diese „scheckigen“ Fische gibt es in verschiedenen Farbschlägen, wie man z.B. hier sehen kann:
https://www.aquariumglaser.de/fischa...-galaxy-candy/
Der von Ingo abgebildete Fisch hat allerdings die Farben Blau, Weiss, Schwarz und Rot.

Dann kommt der Indonesische Glaswels (Kryptopterus minor), der im Handel meist als Indischer Glaswels angeboten wird, obwohl sie fast nie aus Indien importiert werden.

Der Blaue Tapajós-Salmler (Hyphessobrycon melanostichos) wurde erst vor etlichen Monaten als Import aus Brasilien eingeführt. Dementsprechend hochpreisig wurde er verkauft. Mittlerweile gibt es aber auch schon Nachzuchten, und die sind erschwinglich. Attraktiv sind diese Salmler allemal, wie man z.B. in diesem Video sehen kann:
https://www.youtube.com/watch?time_c...ature=emb_logo

Beim Langschnauzen-Smaragdpanzerwels (Brochis multirdiatus) ist es ähnlich:
Importe aus den natürlichen Habitaten sind teuer. Aber es gibt Nachzuchten aus Osteuropa, die man sich leisten kann.

Und schließlich stellt Ingo auch noch den Tuxedo-Koi-Guppy (Poecilia reticulata) vor.


Dann startet Harro Hieronimus das Titelthema mit Killifische auf den Seiten 12 und 13 mit einem Überblick.


Auf den Seiten 14 bis 20 wird es dann etwas ausführlicher. Rudolf Pohlmann berichtet, wie die Erfolgreiche Zucht von Killifischen gelingen kann.


Wie man Ein Killifisch-Biotop einrichtet, bringt und dann Gregor Schwanke auf 4 Seiten mit einer praktisch bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung bei. Unter anderem erfahren wir, wie man durch Auskochen von Erlenzäpfchen und/oder Blättern (alternativ: fertige Huminstoffpräparate) Schwarzwasser mit der perfekten Farbe einer Regenwaldpfütze erhält.


Auf den Seiten 27 - 29 staunt Oliver Mengedoht: „Unfassbar, was hier los ist“
Er berichtet über die 8. aqua EXPO Tage in Dortmund. Eigentlich wollte ich da auch hin, hab dann aber doch nicht die Zeit dazu gefunden.


Nun kommt der 2. Teil des Beitrags von Maike Wilstermann-Hildebrand: Mangelsymptome an Aquarienpflanzen. Auf 4 Seiten mit aussagekräftigen Fotos und Zeichnungen beschreibt sie, an welchen Symptomen man erkennen kann, welche Nährstoffe den Pflanzen jeweils fehlen. Diesen Artikel sollte sich jeder zu Gemüte führen, der Wert auf eine attraktive Bepflanzung seines Aquariums legt.


Das Wort Influencer gehört ja mittlerweile schon zu unserem „Denglish“-Sprachschatz. In der Folge 1 von Influencer - Facebook, YouTube, Instagram & Co - Influencer in der Aquaristik stellt sich Lucas-Torben Müller, der Macher hinter „Garnelen-TV - Alles über Aquaristik“ vor (Seiten 38 - 43).


Nun kommt Ingo Seidel wieder zum Zuge: Aber bitte mit Streifen! Hier erfahren wir auf 4 Seiten mit vielen prächtigen Fotos Interessantes über die Sumatrabarbe und ihre nicht minder attraktiven Verwandten.


Ulli Bauer schreibt auf den Seiten 46 - 50 über Tigergarnelen - Pflege, Herkunft, Zuchtformen. Unterstützt wird sie dabei von Chris Lukhaup, der die tollen Fotos beigesteuert hat.


Heiko Blessin berichtet wie gewohnt über Traumziele für Aquarianer.
Diesmal: Der Quallensee in Palau (Seiten 52 - 55).


Harro Hieronimus bringt uns auf den folgenden 3 Seiten Wissenswertes über Wasserflöhe näher. Unter anderem auch, wie man sie selber züchten kann.


Der Cichliden-Experte Dr. Wolfgang Staeck referiert sodann über Schneckenbuntbarsche. Auf den Seiten 60 - 63 stellt er einige Arten in Wort und Bild vor.


Dann folgt der oben schon angesprochene Sonderteil Die schönsten Aquarien der Welt.
Auf insgesamt 32 Seiten (67 - 98) werden sie vorgestellt, präsentiert von dem im Jahr 2015 leider verstorbenen Takashi Amano ins Leben gerufenen IAPLC (International Aquatic Layout Contest 2019.

Die Plätze 1 bis 7 werden auf je 2 Doppelseiten vorgestellt. Neben einem großformatigen Foto im oberen Teil der Doppelseite werden im darunter befindlichen Textteil die Bepflanzung und der Fischbesatz vollständig aufgelistet, nebst einer kurzen Beschreibung des jeweiligen Beckens.

Bei den Plätzen 8 bis 21 müssen sich je 2 Becken eine Doppelseite teilen. Zwar jeweils über die volle Breite einer Doppelseite, aber eben ein Becken oben und eines unten. Die Fotos immer noch groß, aber der Textteil deutlich reduziert - Auflistung der Pflanzen und der Fische fehlen hier.

Die Plätze 22 bis 27 müssen sich jeweils zu zweit eine Seite teilen. Obwohl die Fotos hier deutlich kleiner sind, gewinnt man gleichwohl einen guten Gesamteindruck des jeweiligen Beckens.

Der Beitrag ist eine Fundgrube und ein Augenschmaus für Freunde der Scape-Aquaristik.


Das war’s schon.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Heft!

Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Platys


Gruß
Otocinclus2

Danke: (2)
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Alt 15.02.2020, 21:29   #23
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 02/2020 Platys

Die aquaristik 02/2020 ist erschienen.


Titelthema: Platys – Faszinierende Farbenpracht im Aquarium


Subtitelthemen:Brasilien – Fisch-Paradies in Flammen
und Luftheber im Test




Auf Seite 6 des Heftes werden einige Kurzmitteilungen präsentiert. Eine davon ist besonders interessant, nämlich: Fischhaut als Pflasterersatz.
Lou Herrfurth berichtet, dass Tilapia-Haut sowohl in der Tier- als auch in der Humanmedizin eingesetzt wird und damit bemerkenswerte Erfolge bei der Behandlung von chronischen Wunden erzielt wurden.


Aber nun zur Aquaristik:


Wie gewohnt, kommt zunächst einmal Ingos Fischecke – Frische Fische fürs Aquarium (Seiten 10 und 11).
Ingo Seidel stellt uns diesmal vor:
  • Zebra-Netzschmerle (Botia striata x lohachata)
  • MetallblauerGuppy (Poecilia reticulata)
  • Vielfleck-Maulbrüter (Nimbochromis polystigma)
  • Kleine Segelflossenbarbe (Oreeichthys parvus)
  • Flaggenschwanz-Federsalmler (Argonectus longiceps)




Dann beginnt ab Seite 12 das Titelthema des Heftes mit dem Beitrag: Farbige Vielfalt – Platys im Aquarium
Auf 6 Seiten stellt uns Harro Hieronimus zahlreiche Zuchtformen mit den unterschiedlichsten Färbungen und Flossenformen vor.




Und er macht gleich weiter: Überraschung in Rot – Die Geschichte der Platys in der Aquaristik (Seiten 20 – 22)
Wir lernen, dass schon die Naturform des Platys eine sehr große innerartliche Variabilität aufweist. Und dass aufgrund der Vielzahl und Häufigkeit der Kreuzungen und Rückkreuzungen des Platys mit Schwertträgern vermutlich bei den heute im Handel erhältlichen Tieren die Gene von beiden vorhanden sind.




Ingo Seidel war in Israel und fand dort Jede Menge Platys. Auf den Seiten 23 und 24 berichtet er über die Professionelle Zucht in Israel.




Auf Seite 26 wird (ohne Nennung eines Autors) die Echinodorus „Reni“ vorgestellt – mit Angabe der erforderlichen Kriterien für eine erfolgreiche Haltung und Vermehrung dieser attraktiven Schwertpflanze.




So, genug von Platys. Von Lennard Lorenzen wird uns nun auf den folgenden 3 Seiten Der Blaue Neon vorgestellt. Paracheirodon simulans wird dabei auch seinen beiden Verwandten Paracheirodon innesi und Paracheirodon axelrodi gegenübergestellt.




Nun kommen die Schneckenliebhaber auf ihre Kosten:
Ein Aquarium für Schnecken.
Alexandra Behrendt zeigt uns auf den Seiten 30 – 33, wie's geht. Und zwar so, dass selbst Anfänger in der Lage sei sollten, ein solches Becken nur für Schnecken einzurichten und zu pflegen.
Mit einer bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung werden die hierzu erforderlichen Kenntnisse vermittelt.
In einer Tabelle werden die Kosten für ein Standartaquarium mit 84 Litern incl. Heizer, Filter und Beleuchtung und Erstbesatz mit Pflanzen und Schnecken (hier: 7 Tylomelania „orange“ - herrliche Tiere, die sich auch vermehren lassen) durchkalkuliert und wir erfahren, dass sich die Investition innerhalb eines Rahmens von 215,00 € bis 275,00 € bewegt.




Auch unschöne Themen werden angesprochen. Wie die aktuelle Situation in vielen Regenwaldgebieten: Regenwälder in Flammen (Seiten 36 – 40).
Der Bericht aus dem Amazonasbecken stammt vom Rettet den Regenwald e.V., und es wird nicht nur über die insgesamt wohl eher deprimierende Entwicklung vor Ort berichtet. Vielmehr wird auch verdeutlicht, dass jeder Aquarianer, der Wildfänge aus dem Amazonasbecken kauft, damit auch einen aktiven Beitrag zum Waldschutz leistet. Denn die Menschen, die vom Fischfang leben, haben ein Interesse, den Wald zu schützen.




Aus dem Amazonasbecken stammt auch Eine Gattung ohne Grenzen – L-Welse der Gattung Hypancistrus.
Und nein, diesmal ist es nicht der Wels-Experte Ingo Seidel, sondern Daniel Konn-Vetterlein, der uns auf den Seiten 42 – 45 einiges sowohl über die Naturformen, als auch die Zuchtformen dieser Gattung zu berichten weiß.




Habt ihr schon eure nächste Urlaubsreise gebucht?
Wenn nicht, dann wäre eine Kreuzfahrt vielleicht nicht die beste Empfehlung. Zwei Wochen Quarantäne auf der „MS Corona of the Seas“ vermitteln vermutlich nur begrenzte Urlaubsfreude.
Stattdessen sollte man besser Heiko Blessins Traumziele für Aquarianer ins Auge fassen.
Diesmal empfiehlt er uns Costa Rica – Biologische Artenvielfalt zwischen Pazifik und Karibik (Seiten 46 – 48).




Auf den folgenden 2 Seiten referiert Michael J. Schönefeld über Ernährung von Fischen – Haupt- und Ergänzungsfutter für Zierfische.
Hmm... Ich muss sagen, von diesem Beitrag bin ich schon etwas enttäuscht. Denn er ist doch sehr oberflächlich.
Dass es unterschiedliche Futtermittel wie Flocken, Granulat, Frost- und Lebendfutter gibt, wird selbst jeder Anfänger schnell bemerken. Aber wenn Schönefeld z.B. ausführt: „Bei Frostfutter ist sehr auf die Qualität zu achten, da es hier zu großen Unterschieden (herstellerabhängig) kommen kann.“, dann sollte er auch wenigstens ansatzweise andeuten, wie man das (vor allem als Anfänger ohne viel Erfahrung) denn bewerkstelligen kann. Tut er aber leider nicht.
Der praktische Nutzen dieses Beitrags tendiert m.E. gegen Null.
Schade! Diese 2 Seiten hätte man besser und für die Leser (und Käufer des Heftes!) gewinnbringender verwenden können.




Oliver Mengedoht will auf der Messe „Fisch & Reptil“ in Sindelfingen einen Aufschwung in der Aquaristik bemerkt haben (Seiten 52 und 53). Wollen wir mal hoffen, dass er Recht behält..


In der Rubrik Influencer stellt sich Thomas Lönnig von ZOOBOX vor (Seiten 54 – 57).
Ich muss sagen: Mit diesem Artikel kann ich absolut gar nichts anfangen – außer dass er mich verärgert.
Immerhin 4 Seiten (!), auf denen allerdings nichts an konkretem aquaristischem Wissen vermittelt wird. Stattdessen wird da ein YouTube-Kanal sowie Auftritte bei Instagram, facebook und Konsorten beworben mit Formulierungen wie: „ZOOBOX – ein Begriff, der für Spaß, Witz, Power, fette Aquarien, geile Fische, krasse Hardscape und vieles mehr steht“ - und von „hart umkämpften Aquabattles“ (was immer das sein mag...) ist da die Rede.
Und das ganze ist nicht als Anzeige deklariert, aber trotzdem nur Werbung.
Mag ja sein, dass ich schon allein altersbedingt mit dieser fetten, geilen und krassen Sprache der Influencer nicht viel anfangen kann (und auch nicht mag!). Aber ich möchte mal behaupten, dass diese YouTuber, Instagrammer und Konsorten wohl kaum das Printmedium aquaristik kaufen.
Ich tu es (noch), und als zahlender Kunde, der für ein Heft immerhin aktuell 6,30 € berappt, erwarte ich schon, dass ich außer der wirklich ohne weiteres als solche erkennbaren Werbung (die ja wohl hoffentlich nur von den Werbenden bezahlt wird) fachliche Informationen erhalte. Und nicht auf 4 (!) Seiten vorgeblichem Fachbeitrag die Aufforderung, ich möge mich doch bitteschön ins Internet auf die dort beworbene Seite begeben.
Da schwillt mir jetzt wirklich der Kamm!
Zudem:
Wenn ein Printmedium mit einem derartig umfangreichen Aufwand Verweise aufs Internet betreibt, kann und sollte es sich doch gleich besser selbst abschaffen!




So. Jetzt erstmal genug Dampf abgelassen.
Es gibt doch noch auch erbauliche Beiträge. Wie z.B. der Luftheber im Härtetest.
Wolfgang Kochssiek hat hier insgesamt 5 Luftheber getestet – sowohl mit einem ganz simplen praktischen Test (Eimer leerpumpen), als auch mit von ihm teilweise selbst entwickelten Computersimulationen. Das hat echten Gebrauchswert!




Nun kommt Monika Rademacher.
Auf den Seiten 62 – 69 vermittelt sie uns (mit Fotos von Oliver Mengedoht), wie man erfolgreich Geosesarama-Krabben hält. Und hier speziell die Vampirkrabbe Geosesarama dennerle.
Auch hier:
Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Haltungsempfehlungen und Ernährungstipps. Dazu weiterführende Buchtipps. Und auch eine Kalkulation, wonach man mit knapp 100,00 € schon starten kann.




Fazit:
Trotz der ärgerlichen „Einsprengsel“, bei denen ich oben etwas Dampf abgelassen habe, ein insgesamt empfehlenswertes Heft.




Vorschau:
Zwerggarnelen und Algen im Aquarium






Gruß
Otocinclus2

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Alt 15.02.2020, 21:51   #24
dumdi65
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Hi Oto.

Der Thomas Lönnig hat letztens bei JBL ein Aquarium eingerichtet, wenn ich das noch richtig im Hinterkopf habe hatte das 25000 Liter. Ist also kein ganz unbekannter in der Aquaristikszene
dumdi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2020, 22:23   #25
David Teichfloh
 
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Hallo!

Zitat "In der Rubrik Influencer stellt sich Thomas Lönnig von ZOOBOX vor (Seiten 54 – 57)."

- das kann ich nur bestätigen. Und den anderen Ärgernis-Fall auch.
Ich hab die Zeitschrift im Abo und wundere mich immer wieder über die doch sehr unterschiedliche Qualität der Beträge....
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2020, 22:28   #26
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Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Ich hab die Zeitschrift im Abo
Ich auch Das Abo bekomme ich jedes Jahr von einem meiner Söhne zu Weihnachten geschenkt. Zumeist ist die Zeitschrift gut lesbar und wenn mal einige Beiträge dabei sind die aus meiner Sicht nicht so toll sind dann sage ich mir: Wer kann schon jedesmal 100%tig drauf sein.

Danke: (1)
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Alt 16.02.2020, 09:49   #27
dumdi65
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Mir ging es ja nur einfach um die Tatsache das der Name an sich schon geläufig ist in der Aquaristikszene, über seine Kentnisse in der Aquaristik oder die Quälität des Artikels wollte ich dadurch nichts aussagen. Leider lernen die Jungen heute Aquaristik nur noch über Sozial Media und nicht durch Learning bei doing

dumdi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2020, 11:51   #28
David Teichfloh
 
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" Leider lernen die Jungen heute Aquaristik nur noch über Sozial Media und nicht durch Learning bei doing "


... wenn es wenigstens "lernen" wäre! Mindestens 90% geben bei den ersten Problemchen auf...
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2020, 12:25   #29
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Ups! Warum ist die Schrift in meinem Post # 23 so groß geraten?
Egal. Ich sag jetzt einfach mal: Das hab ich extra so gemacht, damit David es auch lesen kann.

Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Ich hab die Zeitschrift im Abo und wundere mich immer wieder über die doch sehr unterschiedliche Qualität der Beträge....
Im Großen und Ganzen sind die Beiträge jedesmal schon durchweg auf einem recht hohen Level. Deshalb kaufe ich mir die Zeitschrift ja auch. Umso ärgerlicher, wenn es solche "Ausreißer" gibt.

Zitat:
Zitat von DEUMB Beitrag anzeigen
Zumeist ist die Zeitschrift gut lesbar und wenn mal einige Beiträge dabei sind die aus meiner Sicht nicht so toll sind dann sage ich mir: Wer kann schon jedesmal 100%tig drauf sein.
Da gebe ich dir grundsätzlich Recht: Keiner kann jederzeit gleichermaßen gut drauf sein. Das erleben wir ja alle jeden Tag.
Allerdings:
Die Zeitschrift wird ja nicht an einem Tag gemacht. Sie erscheint alle 2 Monate und jede Ausgabe wird schon erhebliche Zeit vorher vorbereitet. Also eine Vorlaufzeit von 2 Monaten plus x. Da ist mehr als genug Zeit, immer wieder mal draufzuschauen und "schlechte Tage" auszumerzen. Und dann finde ich es schon etwas ärgerlich, wenn das nicht gemacht wird.

Zitat:
Zitat von dumdi65 Beitrag anzeigen
Leider lernen die Jungen heute Aquaristik nur noch über Sozial Media und nicht durch Learning bei doing
Das mag sein. Aber diese Kids, die, wo auch immer sie gerade stehen und gehen, ständig nur auf ihr Handy schauen, kaufen sich wohl kaum Printmedien. Damit könen die ja auch gar nichts anfangen - da muss man blättern, mit wischen sieht man keine neuen Blder...
Schon aus diesem Grund kann dieserArtikel diese Zielgruppe gar nicht erreichen.
Natürlich ist es durchaus sinnvoll, die "altmodischen" Leser des gedruckten Wortes mal darauf hinzuweisen, dass es auch noch andere Medien gibt, die sich auch mit Aquaristik befassen. Aber dazu reicht ein angemessen knapper Hinweis, dafür muss man nicht 4 Seiten im Vollformat vergeuden. 5 Fotos in unterschiedlicher Größe (eines davon nimmt fast eine Doppelseite ein), alle zeigen Thomas Lönnig. Der verbleibende Platz dazwischen wird mit Text gefüllt, der zwar wenig Inhalt hat, dafür aber teilweise in "fetter geiler Rappersprache" abgefasst ist.
Sorry. Aber für mich kommt dieser Beitrag einfach nur wie eine selbstverliebte, narzistische Nabelschau rüber.
Weniger ist manchmal mehr.


Gruß
Otocinclus2

Danke: (2)
Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2020, 17:13   #30
David Teichfloh
 
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Hi,

ich finde Printmedien toll - da kann man ohne PC/Smartphone und Internet nachschlagen. Geht immer und überall.
Nee - du hast mehr als Recht, Otocinclus2 .
Die heutige Jugend ist zwar ganz stolz darauf, Google benutzen zu können - nur leider versteht sie nicht, zu lesen. Suchfunktionen, wo das Ergebnis nicht auf der ersten Seite, ganz oben steht, verstehen sie nicht. Sehe ich hier und im Nachtbarforum... immer wieder.

Danke: (1)
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
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