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Alt 11.04.2020, 20:47   #31
Otocinclus2
 
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Die neue Ausgabe der aquaristik ist erschienen.


Titelthema: Zwerggarnelen
Subtitel: Algen von A - Z und Grüne Kugelfische


Eines vorab:


Das Heft kommt diesmal mit zwei kostenlosen Zugaben daher. Die eine steuert der Verlag selber bei; es handelt um ein Poster mit den Maßen 42 cm (Breite) x 59 cm (Höhe). Dieses Poster setzt sich aus 19 (teils unterschiedlich großen) Einzelfotos zusammen, wobei jedes der Bilder eine Farbform von Garnelen zeigt. Die (sehenswerten!) Fotos hat Chris Lukhaup gemacht - unter Garnelenliebhabern kein Unbekannter. Bei jedem Bild ist auch der Name des Züchters vermerkt.


Die zweite Zugabe kommt von Tropical - natürlich als Werbemaßnahme gedacht, aber warum auch nicht. Wenn ein Hersteller die (potenziellen) Kunden mit Gratisproben zu überzeugen versucht, finde ich das allemal lobenswerter, als noch so ausgefeilte Marketingsprüche.
Bei der Gratisprobe handelt es sich um einen auf Seite 5 des Heftes eingeklebten kleinen Plastikbeutel (ca. 8 x 13 cm). Der Beutel ist (da bedruckt) lichtundurchlässig, luftdicht versiegelt und auch nach dem Öffnen mit einer Art „Reißverschluss“ wieder verschließbar, wie man das ja auch von einigen Gefrierbeuteln kennt. In diesem Beutel befinden sich 10 g soft line AMERICA sinking sticks, also eine Futterprobe, in der Größe S.
Wer mehr über dieses Futter wissen möchte, kann hier nachschauen:

https://tropical-deutschland.de/suesswasser/fischfutter/cichliden/1046/soft-line-america-size-s

Natürlich reicht die Menge dieser Gratisprobe nicht aus, um die Wirkung des Futters auf seine Fische bezüglich Gesundheit, Farbverstärkung etc. feststellen zu können. Aber die Akzeptanz des Futters kann man damit allemal testen. Und wer sich für Tests interessiert, kann hier mal nachschauen:


https://www.youtube.com/watch?v=dqUA0mz16ts


So, nun aber los:
Auf den ersten Seiten des Heftes kommen die üblichen Kurznachrichten. Durchaus alle interessant, gleichwohl überspringe ich die mal, sonst werde ich heute nicht fertig mit diesem Beitrag.
Aber eine muss/möchte ich doch hervorheben (Seite 8):
Wolfgang Jäger ist am 13.02.2020 im Alter von 83 Jahren verstorben.
Er hat bekanntlich im letzten Jahrhundert den regelbaren Stabheizer erfunden und mit seiner Firma über Jahrzehnte zu den Marktführern in diesem Segment gehört - bevor die Firma dann im Jahr 2002 von EHEIM übernommen wurde.


Jetzt zu den Fischen:Ingo Seidel präsentiert auf den Seiten 10 und 11 Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal sind es:
  • Goldschuppen-Saugbarbe (Garra sp. „Sunset Goldscale“)
  • Halbbinden-Federsalmler (Hemiodus semitaeniatus)
  • Gebänderter Messerfisch (Steatogenys elegans)
  • Viktoria-Orangebrustbuntbarsch (Paralabidochromis sp. „Rock Kribensis“)
  • Harlekin-Stachelwels (Bagroides melapterus)
Der Letztgenannte ist wirklich spektakulär gefärbt, wie man z.B. hier sehen kann:
https://www.planetcatfish.com/common/species.php?species_id=766


Allerdings wird er recht groß (ca. 30 cm) und ist mehr oder weniger territorial, weshalb er sich nur für entsprechend große Becken eignet.


Nun startet ab Seite 12 das Titelthema.
Schöne Garnelen - auch für Einsteiger. Ulli Bauer zeigt auf 6 Seiten prächtig gefärbte Garnelen und beschreibt deren Haltung und Zucht.


Auch der nächste Artikel stammt aus ihrer Feder: Bienengarnelen, Tigergarnelen & Co.
Und da bekommen wir teilweise wirklich spektakulär gefärbte Zuchtformen zu sehen, wie z.B. auf Seite 18 unten eine dreifarbige Caridina-Hybride mit Metallic-Schimmer.


Sie weist auch auf die Ansprüche der Caridina-Arten an die Wasserbeschaffenheit hin und dass sich deshalb die Verwendung von aktivem Soil als Bodengrund empfiehlt.
Nicht unerwähnt bleiben auch der zu empfehlende Einsatz einer Umkehr-Osmoseanlage und von Huminstoffen zur ph-Pufferung (Vermeidung eines Säuresturzes) und zur Reduzierung des Keimdrucks.


Sie warnt vor zu hohen Sommertemperaturen und gibt auch ein paar (wenn auch knappe) Tipps zum Einstieg in die Hybridzucht (Seiten 18 - 21).


Offenbar war Ulli Bauer die Tinte noch nicht ganz ausgegangen. Denn auch für den folgenden Artikel auf den Seiten 23 bis 25 hat sie den (wenn auch recht kurzen) Text geschrieben: Fächergarnelen - alles andere als Zwerge. Chris Lukhaup hat dazu 4 wirklich sehenswerte Fotos beigesteuert.


Wir erfahren u.a., dass es ein Alarmzeichen ist, wenn Fächergarnelen Futter am Boden suchen. Denn das deutet auf eine falsche Haltung hin. Wenn sie nicht genügend Futter aus der Strömung filtern können und gezwungenermaßen dazu übergehen, den Boden abzusuchen, werden ihre Fächer rasch abgenutzt - mit der fatalen Folge, dass sie dann erst recht nichts mehr aus dem Wasser filtern können. Allerdings werden die abgenutzten Fächer bei der nächsten Häutung wieder regeneriert; wenn es die Tiere denn bis dahin schaffen.


Soweit zu den Garnelen-Artikeln im Heft.
Ob der nächste (nämlich mein) Tipp für Garnelenliebhaber auch gut ankommt, oder ich vorsichtshalber das Weite suchen sollte...
Der ideale Snack für alle Garnelen-Liebhaber!
https://www.nordsee.com/at/produkte/garnelen-baguette/
https://www.nordsee.com/at/produkte/garnelen-wrap/


Vielleicht versuche ich besser, etwas abzulenken und anzuregen, den Blick wieder auf Fische zu richten.
Auf Seite 26 stellt Dr. W. Staeck in einem knappen Steckbrief den Schlangenkopf-Kampffisch Betta channoidesvor.


Kuss oder Kampf?Uwe Werner stellt auf den Seiten 28 bis 31 diese Frage. Und er erläutert uns Das Maulzerren südamerikanischer Buntbarsche. Die Fotos zur Veranschaulichung des Themas liefert er gleich mit.


Über Diskusfische aus Asien berichtet sodann der Chefredakteur Michael J. Schönfeld auf den folgenden 4 Seiten. Und da sind einige Farbschläge abgebildet, die ich hier bei noch keinem Händler gesehen habe.


Maike Wilstermann-Hildebrand hat sich ja schon seit einiger Zeit als Expertin für Wasserpflanzen etabliert. Vor allem auch als eine, die ihr Wissen verständlich vermitteln kann. So auch hier.
Wie man mit Pflanzen für die Mikroflora Algenprobleme in neu eingerichteten Aquarien vermeidet, erklärt sie uns auf den anschaulich bebilderten Seiten 36 - 39. Sie empfiehlt gute Starterpflanzen und beschreibt dann auch, wie man diese Startbepflanzung Schritt für Schritt durch die Wunschbepflanzung ergänzt oder ersetzt. Sofern man das denn wünscht, und nicht ohnehin schon mit den Starterpflanzen dauerhaft glücklich und zufrieden ist.


Nochmals zu den Fischen.
Der Wels-Experte Ingo Seidel bietet uns einen Blick auf die „inneren Werte“. Und da er - wie schon erwähnt - ein Wels-Experte ist, überrascht es nicht, dass es hier um Glaswelse geht. Er verrät uns auf 4 Seiten einiges über die Herkunft, Haltung und Nachzucht dieser „durchsichtigen Gesellen“.


Mit dem Verreisen ist es ja aktuell Dank Corona nicht so weit her. Nur der Sch***-Virus selbst ist ausgesprochen umtriebig.
Fassen wir es also als einen Tipp für hoffentlich bald bessere Zeiten auf, wenn Heiko Blessin in seiner Rubrik Traumziele für Aquarianer uns auf den Seiten 46 - 49 diesmal Kolumbien empfiehlt:
Weißer Sand - kein weißes Pulver.
Hmm... wie soll man das verstehen? No Dope, no Hope? Harte Zeiten!


Nun startet die neue Reihe Algen im Aquarium.
Kein Geringerer als Bernd Kaufmann springt uns hier bei, wenn es um den Umgang mit meist weniger beliebten Bewohnern unserer Aquarien geht.
Mit dem Hinweis, dass nicht alles so ist, wonach es aussieht, startet er den Teil 1 Von Algen und Bakterien. Die Meisten werden ahnen, was nun kommt: Blaualgen! Also keine Algen, sondern Bakterien.
Nun ist ja bekannt, dass Bernd Kaufmann ein recht entspanntes Verhältnis zu Algen hat. Selbst zu Blaualgen. So weist er u.a. darauf hin, dass mit den Cyanobakterien (= Blaualgen) vor rund 2,5 Milliarden Jahren (die Älteren unter uns mögen sich vielleicht noch erinnern) die Fotosynthese begann - und damit die Produktion von atmosphärischem Sauerstoff.
Und ohne diese Pionierleistung der Blaualgen mit der Generierung atmosphärischen Sauerstoffs hätten sich wohl kaum höhere Lebensformen entwickeln können (Das ist jetzt keine im Artikel formulierte Schlussfolgerung von Kaufmann, sondern meine). Also auch wir nicht. Womit ich uns jetzt mal ganz frech den „höheren“ Lebensformen zugeordnet habe. Woran man ja durchaus das ein oder andere Mal zweifeln könnte...
Sei’s drum! Diese Pionierleistung danken wir den Blaualgen nicht. Im Gegenteil - wir trachten danach, ihnen - jedenfalls in unseren Aquarien - den Garaus zu machen. Wie man das richtig machen kann, und was man dabei alles falsch machen kann - das beschreibt Bernd Kaufmann auf den Seiten 50 - 53. Lesenswert!


Es schließt sich die Rubrik an, deren Sinnhaftigkeit ich - zumindest in diesem Umfang - immer noch nicht einsehen mag: Influencer. Facebook, Youtube, Instagram & Co.
Diesmal: Tobias Gawrisch - Aqua Owner (Seiten 54 - 57).
Über diese Rubrik habe ich mich ja schon im Post # 23 ziemlich aufgeregt. Und nach wie vor zu Recht, wie ich meine.
Ich weiß: Tobias Gawrisch genießt bei Vielen (u.a. auch bei Balu) einen guten Ruf - wohl auch zu Recht. Das ist aber nicht der springende Punkt. Hier wird Werbung gemacht. Das muss nicht per se verwerflich sein. Auch Werbung kann willkommene Informationen enthalten. Ich rege mich auch nicht über die Werbeprospekte in meinem Briefkasten auf. Hier gibt es allerdings auch einen Unterschied:


Die Werbung sollte grundsätzlich der bezahlen, der wirbt - und nicht der Umworbene.
Bei der (als Werbeannonce erkennbaren und auch hoffentlich von den Werbenden bezahlten!) Werbung im Heft kann ich selbst entscheiden, ob ich sie zur Kenntnis nehme, vielleicht die Homepage des Werbenden besuche, oder ob ich sie ignoriere.
Gleiches bei den Werbeprospekten in meinem Briefkasten. Auch hier kann ich selbst entscheiden, ob ich sie ignoriere, oder in meinen nächsten Einkaufszettel einfließen lasse.
Natürlich weiß ich, dass ich beim Einkauf auch die Werbung des Händlers mittelbar über die Preisgestaltung mitbezahle. Aber auch erst dann, wenn ich wirklich dort einkaufe. Und nicht unabhängig davon!


Bei der als redaktionellem Beitrag getarnten (und nichts anderes ist das hier) Werbung für Aqua Owner bezahle ich seine Werbung, ob ich will, oder nicht. Das ärgert mich!


Gut, jetzt mag so manch einer hier denken: Was regt sich der alte Zausel so auf! Berechnet auf den Gesamtpreis von 6,30 € für das Heft machen die 4 Seiten für Aqua Owner mal gerade 0,30 € aus.
Immerhin: Für 30 Cent kann ich mir ein Brötchen kaufen. Das kann ich ich essen. Aber diese Werbung, die ich nicht will...?


Einmal anders herum betrachtet:
Macht Gawrisch in seinen Beiträgen eigentlich auch Werbung für Printmedien, wie Fachbücher oder Fachzeitschriften und insbesondere aquaristik? Ich kenne zugegebenermaßen nur einige seiner Beiträge auf youtube, habe es aber bislang noch nicht bemerkt. Falls es doch so sein sollte - bitte her damit!


Nochmals:
Wenn ein Printmedium vom Umfang her (4 Seiten!) exzessiv Werbung für Internetauftritte macht, ohne dass von dort entsprechende „Gegenwerbung“ kommt, schafft es sich über kurz oder lang selber ab. Und ich finde es einfach ärgerlich, wenn die Käufer des Printmediums dies unfreiwillig mitfinanzieren müssen!


So. Nun wieder runterkommen.
Es gibt ja auch noch Erfreuliches.
Wie z.B. der Artikel von Frank Schäfer: Grüne Kugelfische (Seiten 64 - 71).
Hier erfahren wir viel Interessantes über diese drolligen Gesellen, die aber nie als „Funktionsfische“ z.B. als Schneckenvertilger (was leider immer noch viel zu häufig passiert) gekauft werden sollten. Vielmehr sollten sie im Artenbecken und idealerweise in Brackwasser gehalten werden.


So. Jetzt reicht’s.
Ich glaube, ich habe hier noch nie so viel „an einem Stück“ geschrieben. Meine Tastatur sieht ziemlich ramponiert aus. Ich auch.


Ach ja - eins fehlt noch:
Die Vorschau auf das nächste Heft:
  • Panzerwelse
  • Koi-Guppys
  • Gesellschaftsfähige Barben
Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.04.2020, 21:38   #32
dumdi65
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Oto, machst du jetzt unbezahlte Werbung für mich?

Aber Scherz bei Seite. Du hast von deiner Betrachtungsweise der Sache her vollkommen recht mit deiner Meinung und Kritik, und da unterstütze ich dich auch voll und ganz.die meisten Influenzer scheren sich einen feuchten Kehrricht um die Printmedien, dabei haben die dabei geholfen die Aquaristik dahin zu bringen wo sie heute ist.
dumdi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2020, 17:38   #33
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 4/2020

Die aquaristik 4/2020 ist da.

Titelthema: Panzerwelse
Subtitelthemen: Neue Zuchtformen KOI-GUPPYS und Axolotl


Auf den Seiten 6 bis 9 gibt es einige Kurzbeiträge/-nachrichten, von denen ich zwei herausgreifen möchte:

1. Es wird darauf hingewiesen, dass zur Zeit Importbeschränkungen für Tiere bestehen, die auf der Corona-Krise beruhen. Denn die Importe von Fischen und Wirbellosen werden ganz überwiegend mit Passagiermaschinen nach Deutschland gebracht. Und die bleiben nun mal schon seit Wochen zu rund 95 % am Boden. Besserung ist also erst mit der Normalisierung des Flugverkehrs in Sicht.

2. Oliver Knott will noch in diesem Jahr im Odenwald ein Tierheim für Zierfische eröffnen.
Bleibt zu hoffen, dass es diesem Projekt besser ergehen wird, als den Vorgängern. Denn es gab schon in Aurich und in Zürich solche Einrichtungen, die aber 2018 bzw. 2019 ihre Pforten schließen mussten.


Auf den folgenden 2 Seiten präsentiert Ingo Seidel wieder Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal:
  • Sattelfleckschmerle (Homaloptera orthogoniata)
  • Gebänderte Tüpfelgrundel (Mogurnada cingulata)
  • Rotpunktsalmler (Pseudochalceus kyburzi)
  • Doppelstrich-Rasbora (Rasbora cephalotaemia)
  • Endlerguppy „Red Chest Saddleback“ (Poecilia wingei x reticulata)

Und es wird wohl niemanden wundern, dass es Ingo Seidel ist, der dann das Titelthema eröffnet. Ist er doch ein international anerkannter Wels-Experte.
Auf den Seiten 12 - 17 stellt er Pflegeleichte Panzerwelse für Anfänger vor. Und das sind so einige, die mit 10 Fotos vorgestellt werden. Unter anderen auch die beliebteste Art, der Marmorpanzerwels (Corydoras paleatus).
Noch informativer als die Fotos ist der Text: Hier erfahren wir nicht nur Grundlegendes zur Haltung von Panzerwelsen, sondern auch, dass zumindest die vorgestellten Arten selbst für Anfänger leicht zu züchten sind. Ingo erklärt natürlich, wie das geht.


Ingo Seidel macht dann auch gleich weiter. Auf den nächsten 5 Seiten berichtet er über Aspidoras - die etwas anderen Panzerwelse. Diese Panzerwelse werden mittlerweile nur noch selten gepflegt.


Auch Erik Schiller weiß uns Interessantes über Panzerwelse zu erzählen. Auf den Seiten 24 - 28 stellt er uns eine Reihe von Corydoras-Raritäten in Wort und Bild vor.


Nun übernimmt Ingo Seidel wieder die Regie. Er zeigt uns auf den nächsten 3 Seiten nicht nur anhand schöner Fotos, dass Smaragdpanzerwelse der Gattung Brochis Ein wahrer Hingucker sind. Er berichtet auch ausführlich über Herkunft, Pflege und Zucht dieser attraktiven Panzerwelse.


In der Rubrik Influencer wird diesmal Chris Lukhaup vorgestellt (Seiten 32 - 35). Den Freunden von Garnelen & Co. wird er aber ohnehin kein Unbekannter sein.


Dass Chris Lukhaup nicht nur ein herausragender Sachkenner von Garnelen und anderen Wirbellosen, sondern auch ein begnadeter Fotograf ist, können wir auf der Doppelseite 38/39 sehen. Und wir erfahren, dass er nicht nicht nur Garnelen ablichtet. Denn dort können wir das großformatige Foto eines spektakulär gefärbten (rot/orange in vielen Schattierungen mit metallischem Blau und weißen Kiemendeckeln) Kampffisch Galaxy Koi Halfmoon (Betta splendens) bestaunen.


Die Scaper werden natürlich auch wieder bedient.
Die Firma ADA stellt auf den Seiten 40 - 43 ein Iwagumi-Layout mit kreisförmig angeordneten Ryuoh-Steinen vor. Und für die, die dieses Becken vielleicht „nachbauen“ wollen, wird auch gleich eine „Zutatenliste“ mit Pflegeanleitung mitgeliefert.


Dass Ingo Seidel nicht nur zu Welsen, sondern auch zu Lebendgebährenden etwas sagen kann, erfahren wir auf den folgenden 4 Seiten. Dort stellt er Koi-Guppys vor. Es handelt sich hierbei um neue Zuchtformen aus Südostasien.


Von Südostasien nach Mittelamerika. Denn von dort kommen (zumindest ursprünglich) die nächsten Protagonisten her. Gleich 3 Autoren, nämlich Dr. Werner Hoedt, Maite Schneider und Dr. Friederike Weinzierl (alle drei Tierärzte für Exoten) haben auf den Seiten 48 - 55 so ziemlich alles zusammengetragen, was man über Kleine Wassermonster - Axolotl wissen muss, um sie erfolgreich halten und züchten zu können.


Jetzt kommt der bekannte Algenexperte Bernd Kaufmann zum Zuge.
In seiner Reihe Algen im Aquarium sind diesmal im 2. Teil Kieselalgen und Grünalgen an der Reihe (Seiten 58 - 61).


Heiko Bessins Traumziele für Aquarianer gehört ebenfalls zu den ständigen Rubriken der Zeitschrift. Heute erzählt er uns, wo es Bunte Grundeln statt Sushi gibt, nämlich in Südjapan.


Von Marc Puigcerver und Àngel Cánovas werden uns auf den Seiten 68 - 72 Kleine und gesellschaftsfähige Barben in Wort und Bild vorgestellt.


Anschließend gibt der Chefredakteur Michael. J. Schönefeld auf 3 Seiten eine Marktübersicht über Außenfilter mit integrierter Heizung. Es werden 3 Filter von EHEIM, Oase und JBL vorgestellt, und zwar für ein Wasservolumen von 250 bis 350 Litern. Es ist also nur ein Ausschnitt, und keine vollständige Marktübersicht.


Für die Pflanzenfreunde gibt es auch noch etwas:
Der Dreiteilige Wassernabelvon Harro Hieronimus. Auf 4 reich bebilderten Seiten erfahren wir alles Wissenswerte über diese Pflanze.


So, das war’s.
Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Prachtschmerlen
Subtitelthemen: Garnelenkrankheiten vorbeugen und Verstecke im Aquarium


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2020, 17:45   #34
DEUMB
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Ich habe die Aquaristik im Abo (wird mir jedes Jahr geschenkt ). Sie ist durchaus lesenswert und hat immer wieder mal für mich interessante Themen. Ich denke das für fast jeden Aquarianer mal etwas dabei sein dürfte.
DEUMB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2020, 19:39   #35
David Teichfloh
 
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Zitat:
Zitat von DEUMB Beitrag anzeigen
Ich habe die Aquaristik im Abo ....
Dito....
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2020, 20:33   #36
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 5/2020

Die aquaristik 5/2020 liegt bei den Zeitschriftenhändlern aus und wartet auf Käufer. Und Eines vorab: Der Kauf lohnt sich.

Titelthema: Prachtschmerlen
Subtitelthemen: Das pflegeleichte Aquarium und Zwergkrallenfrösche


Nach dem Inhaltsverzeichnis und einigen Kurznachrichten präsentiert uns Ingo Seidel wieder einmal Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal präsentiert er uns auf den Seiten 10 und 11 insgesamt 5 Fische, nämlich:
  • den Rosenkärpfling (Brachyrhaphis roseni)
  • den Ninja-Tatia (Tatia musaica), einen wirklich interessanten Wels, der auch ausgesprochen attraktiv ist, wie man z.B. hier sehen kann: https://my-fish.org/fishothek/zierfi...a-ninja-tatia/ , https://www.aquariumglaser.de/fischa...ia_musaica_de/
  • den Borneo-Leuchtaugenbärbling (Brevibora exilis)
  • den Augenfleck-Flossensauger (Hemimyzon nanensis)
  • und die Blaubauch-Klettergrundel (Lentipes ikeae) - wobei ich mal trotz des lateinischen Namens dieses Fisches vermute, dass man ihn nicht selbst mit einem ohnehin nie vorhandenen Imbus-Schlüssel zusammenschrauben muss.
Frank Schäfer startet dann mit dem Hauptthema:
Prachtschmerlen - Die wichtigsten Arten fürs Aquarium und ihre Pflege
Auf 6 reich bebilderten Seiten stellt er uns so gut wie alle im Handel erhältlichen Prachtschmerlenarten vor. Natürlich einschließlich wertvoller Tipps zur Haltung.


Und da er mal gerade dabei ist, berichtet er auf den folgenden 2 Seiten noch über Die eigentliche Prachtschmerle. Nämlich Chromobotia macracanthus.
Und er weist zurecht darauf hin, dass dieser Fisch wegen seiner Farbenpracht zwar oft von Anfängern gekauft wird, er aber partout kein Anfängerfisch ist.

Hans-Georg Evers zeigt uns dann auf den Seiten 20 bis 23 Die Lebensräume der Prachtschmerlen. Damit endet das Titelthema in diesem Heft.


Ulli Bauer befasst sich nun mit Fischen und Wirbellosen, die Rückzugsmöglichkeiten im Becken benötigen. Und auf 4 Seiten mit etlichen Beispielfotos zeigt sie uns, welche Verstecke im Aquarium im Handel angeboten werden. Da wird auch manch Bastler Anregungen finden, solche Verstecke selbst zu fertigen.

Und Ulli Bauer macht gleich weiter.
Unterstützt mit Fotos von Chris Lukhaup referiert sie auf den Seiten 28 bis 31 darüber, wie man Garnelenkrankheiten vorbeugen kann. Dabei hebt sie u.a. den Einsatz von Huminstoffen hervor, und zwar sowohl in „natürlicher“ Form wie Blättern, als auch in Form von fertigen Huminstoffpräparaten, die sich leichter und sicherer dosieren lassen.


Arterhaltung im Zooaquarium ist das nächste Thema.
Prof. Dr. Thomas Ziegler vom Kölner Zoo berichtet auf 2 Seiten über die Erste europäische Nachzucht von Loiselles Buntbarsch.
Ich meine: Kaum ein anderer Barsch hat die Bezeichnung Buntbarsch so wenig verdient, wie dieser. Aber schaut selbst:
https://www.koelner.de/2020/04/02/hochseltener-fisch/


Dann wird die Frage Artenschutz oder Tierschutz? gestellt. Und zwar von Harro Hieronimus auf den Seiten 34 bis 36.
Wobei wir lernen, dass Artenschutz sich auf eine ganze Art bezieht und hier vor allem auf den Schutz des natürlichen Biotops, wohingegen sich der Tierschutz darauf bezieht, dass einzelne, individuelle Tiere artgerecht gehalten werden.


Auf den folgenden 4 Seiten wird ein Naturaquarium nach Takashi Amano vorgestellt. Und zwar Ein Flussbett-Layout mit Branch Wood.
Die Firma ADA präsentiert hier wie gewohnt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit jeder dieses oder zumindest ein sehr ähnliches Layout selber reproduzieren kann.


Und jetzt gibt es eine Jubiläumsfeier: 60 Jahre JBL
Der Chefredakteur schildert auf den Seiten 42 und 43 den Werdegang dieser Firma, die wohl jeder hier kennt. Da bleibt natürlich auch nicht unerwähnt, dass Joachim Böhme (der Vater des heutigen Inhabers) im Jahr 1968 das erste Medikament gegen Ichthyophthirius multifiliis entwickelt hat, und damit wohl das erste Medikament für Zierfische überhaupt.


Bernd Kaufmann präsentiert den 3. Teil seiner Reihe Algen im Aquarium.
Heute berichtet er über Hartnäckige Plagegeister, nämlich Rotalgen. Die bekanntesten dieser Rotalgen sind die Pinselalgen und die Bartalgen.
Aber er stellt auch einige neue, bislang in den Becken eher seltene Rotalgen vor, von denen einige sogar ausgenommen hübsch aussehen, wie z.B. Thorea hispida, wie man auch hier sehen kann:
https://www.garnelenhaus.de/wiki/rotalge-thorea-hispida
https://www.aquamax.de/index.php/neue-rotalgen.html

Einen Satz dieses Artikels möchte ich besonders hervorheben:
Algen sind, wenn überhaupt, nur ein optisches Problem. Sie leisten durch ihr Wachstum biologisch mindestens soviel wie höhere Wasserpflanzen.
Recht hat er!


Auf den Seiten 48 bis 51 schließt sich die (für mich durchaus verzichtbare) Rubrik Influencer an. Diesmal wird Sascha Hoyer vorgestellt.


Ist Das pflegeleichte Aquarium Wunschtraum oder Wirklichkeit? Harro Hieronimus geht auf 2 Seiten dieser Frage nach und stellt allerlei technischen Schnickschnack vor, einschließlich automatische Fütterung, automatisierter Wasserwechsel...

Meine Meinung: So hilfreich da so Manches auch sein mag, aber wer sich zu sehr auf Technik verlässt, verliert das Gefühl für das Biotop Aquarium (oder gewinnt es gar nicht erst).


Monika Rademacher erzählt uns nun (unterstützt durch Fotos von Oliver Mengedoht) auf den Seiten 56 bis 63 viel Interessantes und Wissenswertes über Zwergkrallenfrösche (Hymenochirus bottgeri).

Da erfährt man wirklich alles, was man zur Haltung und auch zur Zucht dieser Amphibien wissen muss. Rademacher führt zur Ernährung aus, dass Lebendfutter und Frostfutter gereicht werden kann. Ich kann mich allerdings noch sehr gut daran erinnern, dass meine Frösche (ich habe sie vor mehr als 40 Jahren mal gehalten) auch ganz anstandslos Flockenfutter fraßen.


Heiko Blessins Traumziele für Aquarianer wirken in diesen Corona-Zeiten schon geradezu doppelt exotisch - wo Urlaubsreisen kaum noch möglich sind. Ich vermute, dass er den Artikel wohl noch vor Corona zu Papier gebracht hat. Seis drum. Er berichtet auf den Seiten 64 bis 67 über Malaysia - ein Land, viele Inseln.


Auf Seite 68 stellt uns Harro Hieronimus in einem kurzen Steckbrief den Rautenflecksalmler (Hyphessobrycon anisitsi) vor. Ein hübscher Fisch, allerdings mit einer unsympathischen Unart: Zarte Pflanzen hat er zum Fressen gern!


Auf den Seiten 72 und 73 gibt sich Michael J. Schönefeld optimistisch:
Dortmunder Aqua EXPO Tage finden statt. Nun ja, als Veranstalter dieser Messe (02. - 04.10.2020) muss er wohl Optimismus zeigen. Ob es aber auch trotz wieder steigender Infektionszahlen wirklich klappt, muss man abwarten.


Nun meldet sich Ingo Seidel noch einmal zu Wort. In seinem Beitrag Geschlossene Gesellschaft berichtet er über größere Salmler aus Südamerika, die nicht alle gesellschaftstauglich sind (Seiten 76 - 79).


So, das wars.
Alles in Allem ein rundum gelungenes Heft. Klare Kaufempfehlung.

Vorschau auf das nächste Heft:
Mittelgroße südamerikanische Buntbarsche


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2020, 20:56   #37
carpenoctemtom
 
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Zitat:
Da erfährt man wirklich alles, was man zur Haltung und auch zur Zucht dieser Amphibien wissen muss. Rademacher führt zur Ernährung aus, dass Lebendfutter und Frostfutter gereicht werden kann. Ich kann mich allerdings noch sehr gut daran erinnern, dass meine Frösche (ich habe sie vor mehr als 40 Jahren mal gehalten) auch ganz anstandslos Flockenfutter fraßen.
Ich hab auch mal welche gehalten. In gelb, nur waren das keine Zwergkrallenfrösche, wie verkauft. Die waren toll. als sie größer wurden haben sie dann für mehr Platz im Becken gesorgt und für Nachwuchs. Selbst ist der Frosch...
Tom
carpenoctemtom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2020, 21:06   #38
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von carpenoctemtom Beitrag anzeigen
...nur waren das keine Zwergkrallenfrösche, wie verkauft.
Dann waren es wohl die hier?
https://www.biologie-seite.de/Biologie/Krallenfrosch

Gruß
Otocinclus2
Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2020, 21:41   #39
carpenoctemtom
 
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Ich hab eben auch mal gesucht. Es waren Krallenfrösche, aber die waren richtig gelborange mit roten Augen, im Netz habe ich diese auf die schnelle aber nicht gefunden. Ich glaube als die zwei nach etlichen Jahren das zeitliche gesegnet hatten, hatten sie 6-8cm nur Körper. Und quasi ein Artbecken. Guppies haben sie geliebt...
Tom
carpenoctemtom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2020, 14:37   #40
DEUMB
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Standard Aquaristik 06/2020

Schwerpunktthema Buntbarsche
  • Mittelgroße Buntbarsche aus Südamerika
  • Die Anfänge der Buntbarschpflege
  • Weder Zwerg noch Riese (Südamerikanische Buntbarsche für Aqurien ab 100 Liter)
  • Flaggenbuntbarsche
aquaristik KOMPAKT
  • Süßwassernadeln
Fische Pflanzen Wirbellose
  • Ottelien - imposante Raritäten
  • Buntbarsche des indischen Subkontinents
  • Das Habitat der Bienengarnelen
Praxis
  • Hart oder Weich? (Alles über Wasserhärte)
  • Unser Familienaquarium
  • Am Wegesrand eingesammelt
  • Kleine Fische für unbeheizte Aquarien
  • Naturaquarien nach Takashi Amano
Reportage
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