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Alt 13.12.2020, 20:47   #41
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 01/2021

Die aquaristik 1/2021 ist da.

Titelthema: Tropheus - Farbwunder aus Afrika
Subtitelthema: Triops Urzeitkrebse

Das Heft kommt (gewissermaßen als Weihnachtsgeschenk) mit einem dicken Schmankerl daher:

Der Verlag hat von den Zeitschriften aquaristik und caridina jeweols die Jahrgänge 2016 bis 2020 und von der Zeitschrift terraristik die Jahrgänge 2013 bis 2015 online gestellt. Dort muss man ein Passwort eingeben, um die Hefte lesen zu können. Das Passwort ist im aktuellen Heft abgedruckt - also kein individuelles, sondern für alle Leser das gleiche.
Das Schöne daran: Man kann die Hefte nicht nur im Browser anschauen, sondern sich jedes Heft auch als PDF-Datei in wirklich guter Qualität herunterladen und auf die Platte bannen. Davon sollte man auch reichlich Gebrauch machen, denn die Hefte sind nur bis zum 31.03.2021 online gestellt.
Schon allein wegen dieser Zugriffsmöglichkeit auf insgesamt 60 Hefte mit über 4.500 Seiten lohnt sich der Kauf des Heftes!

So, nun zum aktuellen Heft selbst:

Die Kurzmitteilungen zu Beginn des Heftes überspringe ich bei der Vorstellung ja meistens. Diesmal nicht ganz, denn hier ist wirklich Interessantes zu berichten, wenn auch nicht nur Schönes:
So müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass in Brasilien nicht nur der Regenwald an vielen Stellen brennt, sondern jetzt auch der Pantanal.

Die Firma Söll ist von der Firma Oase übernommen worden. Erkennbar daran, dass das bekannte ORGANIX-Fischfutter nun unter dem Namen Oase angeboten wird. Vermutlich wird auch bei den anderen Produkten von Söll (z.B. Wasserpflege) der alte Name verschwinden.

Tropische Gewässer werden in drei Wassertypen unterteilt: Schwarz-, Klar- und Weißwasser. Brasilianische und amerikanische Wissenschaftler haben nun nach einer groß angelegten Untersuchung herausgefunden: Weißwasser ist artenreicher.


Auf den Seiten 10 und 11 präsentiert Ingo Seidel wieder Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal im Angebot:
  • Blaustrich Keilfleckbarbe (Trigonostigma truncata)
  • Orange-Panzerwels (Corydoras eversi)
  • Yucatan-Schwertträger (Xiphophorus hellerii „Yucatán“)
  • China-Steinbeißer (Cobitis cf. sinensis)
  • Gefleckte Saugbarbe (Garra spilota)
Zum Auftakt des Titelthemas wird der Lebensraum Tanganjikasee von Erwin Schraml vorgestellt (Seiten 12 - 15).

Und in eben diesem See lebt die Gattung Tropheus. Erwin Schraml berichtet auf den folgenden 8 reich bebilderten Seiten über Arten, Formen, Haltung und Zucht.

Die Pflanzenfreunde müssen Neue Namen für alte Bekannte lernen. Stefan Hummel von der Firma Dennerle hilft dabei (Seiten 24 - 27).

Bakterielle Unverträglichkeiten durch Infektionen Im Volksmund auch Kreuzverkeimung genannt waren ja auch bei uns im Forum immer wieder mal Thema. Michael J. Schönefeld erklärt uns auf drei Seiten, wie man dem durch Quarantäne und andere vorbeugende Maßnahmen entgegenwirken kann und was zu tun ist, wenn es doch einmal eintritt.

Ingo Seidel stellt uns auf den Seiten 32 bis 35 Panzerwelse aus Surinam in Wort und Bild vor. Da finden sich sowohl relativ unscheinbare als auch ausgesprochen attraktive Exemplare.

Jetzt kommt das sehr interessante Subtitelthema: Triops - Schildkrebse. Kai A. Quante stellt uns diese lebenden Fossilien auf insgesamt 8 Seiten vor, mitsamt ausführlicher Anleitung zur Haltung und Zucht dieser wirklich interessanten Tiere.

Wusstet ihr eigentlich, dass es auch Lebendgebärende Welse gibt? Ich hatte das, bevor ich auf diesen Artikel (Seiten 46 - 49) stieß, nicht so auf dem Schirm.
Ingo Seidel klärt uns über Duringlanis - spannende kleine Trugdornwelse auf. Dabei lernen wir, dass sie nicht lebende Junge zur Welt bringen, wie z.B. Guppys. Allerdings werden die Eier noch im Körper der Weibchen von den Männchen mit einen Gonopodium, das dem der lebendgebärenden Zahnkarpfen sehr ähnlich sieht, befruchtet. Und diese befruchteten Eier werden dann von den Weibchen in einer Höhle abgelegt und bewacht.

Nun kommt wieder die Rubrik, mit der ich immer noch ein wenig auf Kriegsfuß stehe: Influencer. Farschad Farhadi wird diesmal vorgestellt.
Ich finde: Mal wieder 4 Seiten verschwendet, die man besser und gewinnbringender hätte nutzen können.

Corona wird auch kurz erwähnt. Ulli Bauer teilt uns auf Seite 54 mit, dass wir dieser Seuche Ein Jahr ohne Messen zu verdanken haben.

Hansjürgen Dieke schildert dann auf den 4 folgenden Seiten, dass Der Weißsaumkampffisch Ein idealer Pflegling auch für kleine Aquarienist.

Schließlich werden auf den Seiten 67 bis 98 Die schönsten Aquarien der Welt vorhestellt.

Fazit:
Der Kauf des Heftes lohnt sich nicht nur wegen der oben vorgestellten Zugriffsmöglichkeit auf die 60 Hefte im Internet, sondern auch wegen des interessanten Inhalts.

Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Maulbrütende Harnischwelse
Subtitelthemen: UV-C-Entkeimung im Aquarium
Von Chamäleonfischen und Topfguckern


Gruß
Otocinclus2

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Alt 19.02.2021, 18:19   #42
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 2/2021

Die aquaristik 2/2021 ist erhältlich.

Titelthema: Maulbrütende Harnischwelse


Zunächst aus den Kurzmeldungen am Anfang des Heftes für die Garnelenhalter unter uns eine knappe Notiz über ein neues Produkt von Dennerle:
Unter der Bezeichnung SchrimpKing Dadap Leaves bietet Dennerle die Blätter des Indischen Korallenbaums als Nahrungsergänzung für Garnelen und Krebse an.
Hier kann man mehr darüber erfahren:
https://dennerle.com/de/produkte/nan...g-dadap-leaves


Noch vor dem Start des Titelthemas präsentiert Ingo Seidel mal wieder Frische Fische fürs Aquarium.
Auf 2 Seiten stellt er uns mit je einem Bild und knappem, aber informativem Text die folgenden Kandidaten vor:

  • Rotflossenbarbe (Discherodontus ashmaedi)
  • Inka-Steinbuntbarsch (Tahuantinsuyoa makantzatza)
  • Schwarzkeil-Panzerwels (Corydoras brevirostris)
  • Flaggenschwanz-Salmler (Moenkhausia bonita)
  • Indische Fleckenbarbe (Pethia aurea)

Und nun startet das Titelthema Maulbrütende Harnischwelse.
Selbstredend, dass hier der Wels-Experte Ingo Seidel die Feder schwingt und das Titelthema ganz allein mit insgesamt 13 Seiten bewältigt. Auf den Seiten 12 – 15 berichtet er über die Verbreitung, Ökologie und Lebensräume dieser Welse.


Auf den nächsten 5 Seiten stellt er uns Eine artenreiche Fischgruppe vor, nämlich die insgesamt 16 Gattungen der maulbrütenden Harnischwelse, die auch Hexenwelse genannt werden. Auf den 14 Fotos (auch allesamt von Ingo Seidel) können wir sehen, dass es auch ausgesprochen attraktive Gesellen darunter gibt.


Ingo Seidel hat schon viele (wenn nicht gar alle) dieser Wels gehalten, und so kann er munter aus dem Nähkästchen plaudern, wenn er uns etwas über die Pflege und Vermehrung dieser interessanten Tiere erzählt. Natürlich auch wieder garniert mit tollen Fotos; die frisch geschlüpften Nasenharnischwelse sehen wirklich putzig aus (Seiten 21 – 24).


So, das Titelthema haben wir durch. Nun kommen die Pflanzenfreunde auf ihre Kosten.

Maike Wilstermann-Hildebrand dürfte den Meisten hier mittlerweile als ausgewiesene Sachkennerin bekannt sein. In ihrem Beitrag So wird das Aquarium zum Blickfang! zeigt sie uns auf 5 Seiten sehr anschaulich, dass die Bepflanzung ein wichtiger Aspekt bei der Aquariengestaltung ist. Und sie zeigt uns vor Allem, wie man es richtig macht.


Jetzt kommt ein Thema, mit dem die meisten von uns in der Praxis sicherlich noch nie zu tun hatten: Muscheln im Aquarium.

Und es wird wohl auch ein Thema für engagierte Spezialisten bleiben. Denn von Ulli Bauer lernen wir auf den Seiten 32 – 35, dass die Aquarienhaltung von Muscheln eine echte Herausforderung ist. Vor allem auch deshalb, weil die Ansprüche der Muscheln an die Fütterung nicht leicht zu erfüllen sind. Interessant ist es aber allemal, auch wenn es für die meisten für uns bei der Theorie ohne eine praktische Umsetzung bleiben wird.


Wieder zu den Fischen:

Von Chamäleonfischen und Topfguckern berichtet Hansjürgen Dieke auf den nächsten 4 Seiten.
Häh – von was? Wer bei dieser Überschrift stutzt, wird nicht lange im Unklaren gehalten. Schnell wird klar, dass Dieke hier Eine kleine Blaubarschplauderei zum Besten gibt. Und an den Fotos erkennen wir ebenso schnell, dass sie zwar Blaubarsche heißen, aber zumindest nicht immer nur Blau sind, sondern oft auch viel Rot dabei ist. Also wirklich attraktive Kerlchen.
Allerdings: Aus Diekes Schilderung über Haltung und Zucht lernen wir, dass sie Futterspezialisten sind. Lebend- und allenfalls Frostfutter muss es sein. Trockenfutter wird verschmäht.


Was Die richtige Filterung für mein Aquarium ist, will uns Harro Hieronimus auf den Seiten 42 und 43 beibringen.
8 (teilweise recht kleine) Bilder von Außen- und Innenfiltern, ein Diagramm und etwas knapper Text – sehr in die Tiefe geht das Ganze nicht. Nichts, was ein gestandener Aquarianer nicht schon wüsste. Aber zumindest Anfänger können etwas Gewinn aus diesem Beitrag ziehen.


Von der Technik wieder zu den Tieren:

Schachbrettmuster im Aquarium – Buntbarsche der Gattung Dicrossus. Àngel Cánovas und Marc Puigcerver stellen uns einige dieser Schachbrettcichliden vor und bringen uns ihre Bedürfnisse bezüglich Haltung und Zucht im Aquarium näher. Und wir lernen, dass sich Rote Neon gut als Beifische eignen, leben sie doch auch in den heimischen Biotopen oft zusammen (Seiten 44 – 47).


Der Chefredakteur Michael J. Schönefeld stellt auf den nächsten 4 Seiten in der Rubrik Influencer Oliver Knott vor.
Dass man diese 4 Seiten der Rubrik gewinnbringender mit anderen Themen füllen könnte, schreibe ich hier nicht das erste mal – aber auf mich hört ja keiner...


Nun eine neue Rubrik, die in loser Reihenfolge erscheinen soll: aquaristik Expedition.

In der ersten Folge berichtet uns Burkhard Schmidt über eine Unheimliche Begegnung im Urwald.
Was war da geschehen? Nun ja – eigentlich nicht viel. Schmidt befand sich mit Begleitern in Französich-Guyana. Eines Nachts lagerten sie im Wald an einem Fluss, hörten dann Geräusche wie Bootsmotoren, Stimmengewirr mit fremden Sprachbrocken...sie befürchteten alles Mögliche, um dann bei Tageslicht festzustellen, dass Indianer in ihrer Nähe übernachtet hatten und schon bald weiterzogen. Diese für mein Empfinden wirklich herzlich langweilige Geschichte wird auf sage und schreibe 4 Seiten (!) ziemlich langatmig ausgebreitet.
Meine Meinung: Hier wurde wieder einmal in einem umfangmäßig begrenzten Heft viel Platz vergeudet, der mit echten aquaristischen Themen besser hätte genutzt werden können!


So, Schluss mit dem Gemecker! Ein paar gute Sachen kommen ja noch.

So werden auf den Seiten 58 – 61 von Michael J. Schönefeld UV-C-Klärer unter die Lupe genommen. Da werden verschiedene Modelle vorgestellt und deren Funktionsweise erläutert, einschließlich der relativ neuen, im Pumpenkopf der Außenfilter integrierten Modelle von Sera.


Die nächsten 4 Seiten gehören wieder den Fans von Takashi Amano: Naturaquarium nach Takashi Amano. Wie gewohnt werden zu dem mit den Fotos gezeigten Becken detaillierte Angaben zu Technik, Wasserwerten, Bepflanzung und Besatz gemacht.


In der Rubrik aquaristik Kompakt wird uns von Sandra Preis auf 8 Seiten erklärt, wie man ein Kleines Meerwasseraquarium einrichtet und betreibt.
Wer nach dieser reich bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung vorgeht, dürfte wohl gute Chancen haben, das Ganze auch erfolgreich zu meistern.


Nach diesem Abstecher ins Meerwasser wieder zurück zur Süßwasser-Aquaristik.
Jeder kennt sie, die meisten von uns hatten sie schon mal (oder haben sie noch): Bunte Kobolde im Aquarium. Wolfgang Kochsiek stellt uns etliche farbenprächtige Zuchtformen des Platy Xiphophorus maculatus vor. 13 der bekanntesten Zuchtformen werden mit Foto und kurzem Steckbrief präsentiert (Seiten 74 – 79).


Fazit:
Viel Licht, aber auch etwas Schatten (= vergeudeter Platz)


Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Schnecken im Aquarium
Subtitelthemen: Sandwasserfall und Kleine Regenbogenfische für Liebhaber


Gruß
Otocinclus2

Danke: (2)
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Alt 10.04.2021, 20:43   #43
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 3/2021

Die aquaristik 3/2021 ist erschienen.

Titelthema: Schnecken-Gesellschaft im Aquarium
Subtitelthemen: Prachtflossensauger, Zwergfadenfische und Regenbogenfische


Im Editorial auf Seite 3 teilt der Chefredakteur Michael J. Schönefeld uns mit, dass er eben dies nicht länger sein wird, sondern den Staffelstab an Oliver Mengedoht (den Lesern auch kein Unbekannter) weiterreicht.


Aus den Kurzmitteilungen auf den Seiten 6 - 9 möchte ich eine herausgreifen:

Es gibt eine Neue Variante des Rotmaulsalmlers (Petitella bleheri). Und zwar eine albinoitische. Die ist allerdings erfreulicherweise nicht farblos. Vor allem die rote Kopffärbung blieb erhalten. Die schwarze Schwanzzeichnung ist ins Weiße verkehrt und dadurch kaum weniger auffällig.
Kleine Anmerkung: Der deutsche Name Rotmaulsalmler hat sich eigentlich für Petitella rhodostomus eingebürgert, während Petitella bleheri als Rotkopfsalmer bezeichnet wird. Ich hab hier aber einfach die (insoweit also nicht ganz richtige) Überschrift aus dem Heft übernommen.


Auf den Seiten 10 und 11 finden wir dann – wie gewohnt – Ingos Fischecke. Ingo Seidel präsentiert uns wieder einmal Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal:
  • Schlanke Pferdekopfschmerle (Acantopsis ioa)
  • Tucano-Salmler (Tucanoichthys tucano)
  • Prashads Zwerghummelwels (Akysis prashadi)
  • Zweistreifen-Zwergbuntbarsch (Apistogramma bitaeniata)
  • Lujans Zwergschilderwels (Peckoltia lujani)
Den Tucano-Salmer möchte ich hier mal herausgreifen. Den kannte ich bislang gar nicht. Und dabei ist er ein richtig schmuckes Kerlchen, wie man z.B. auch hier sehen kann:
https://www.aqualog.de/blog/tucanoichthys-tucano/




So, nun geht es mit dem Titelthema los:

Alexandra Behrendt fragt: Wer passt zu wem? Schnecken im Gesellschaftsaquarium.
Auf 6 reich und attraktiv bebilderten Seiten stellt sie uns eine ganze Reihe von Schnecken vor, wie wir unfreiwillig (über Pflanzen) oder freiwillig (über teils teuren Erwerb) an sie geraten und vor allem auch, welche Schnecken eigentlich in welches Becken "passen".




Und sie macht dann gleich weiter mit dem Beitrag: Schneckenplage – Ungebetene Gäste im Aquarium (Seiten 18 - 20). Sie klärt uns auf, wann man überhaupt von einer Schneckenplage reden kann, was die Ursachen dafür sind und was man dagegen tun kann.



Und schon geht es zum ersten Subtitelhema des Heftes:
Gesellige Prachtflossensauger
Von Ingo Seidel erfahren wir, dass die attraktiven Schmerlenartigen der Gattung Sewellia durchaus auch für Anfänger geeignet sind. Und dass sie sich bei guten Haltungsbedingungen ganz von allein vermehren, und dass sogar produktiv. Jedenfalls dann, wenn keine Fressfeinde im Becken sind (zu denen die Elterntiere nicht gehören, die lassen ihre Jungen unbehelligt). 4 Seiten mit schönen Fotos – u-a. auch von den Lütten.



Auf der folgenden Doppelseite (26/27):
Ein wirklich beeindruckend schönes Foto von Hristo Hristov. Türkiser Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri) Zwei Männchen im Imponierduell. So anrüchig ihr wissenschaftlicher Name auch klingen mag (), so prächtig sehen sie aus. Hier sieht man, woher der deutsche Name kommt.



Sodann stellt Harro Hieronimus die Frage, die sich wohl jeder hier wenn schon nicht täglich, so doch sicherlich immer wieder mal stellt:
Wasserwechsel – warum überhaupt?
Gleich zu Beginn stellt Hieronimus klar, dass es prinzipiell auch ohne Wasserwechsel geht (ohne dabei allerdings den Begriff "Altwasserquaristik" zu verwenden), wenn denn alles passt.

Sodann erklärt er, welchen Sinn regelmäßige (Teil-)Wasserwechsel machen, wie man die am besten durchführt, wann es zu viel des Guten sein kann...
Nur 2 Seiten, aber die haben es in sich!



Nicht ganz unpassend zum vorangegeangenen Thema, vor allem aber passend zur Jahreszeit, schließt sich Lou Herfurth mit seinem Beitrag Frühjahrsputz im Aquarium an.

Auf den Seiten 30 - 32 stellt er uns einige Geräte (vor allem Mulmglocken) vor, die uns den Frühjahrsputz erleichtern sollen. Und er weist darauf hin, dass man es mit dem Mulmsaugen nicht übertreiben soll, um das biologische Gleichgewicht nicht zu stören.



Jetzt kommt ein ganz wichtiger Beitrag der ausgewiesenen Pflanzenexpertin Maike Wilstermann-Hildebrand für alle Pflanzenfreunde, insbesondere die Freunde von Cryptocorynen: Mysterium Cryptocorynen-Fäule.
Auf den Seiten 34 - 37 lernen wir, dass es sich bei der von vielen zu Recht gefürchteten Cryptocorynen-Fäule nicht etwa um eine Krankheit handelt, und schon gar nicht um eine ansteckende Krankheit, obwohl das äußere Erscheinungsbild das nahelegen mag. Nein, es sind die Haltungsbedingungen, die immer wieder dazu führen können, dass ganze Bestände von Cryptocorynen innerhalb kurzer Zeit (manchmal nur wenige Stunden!) vernichtet werden.
Zu starke Änderungen in der Beleuchtung, zu viele Nährstoffe (Nitrat!), zu viel CO2, ein zu großzügiger Wasserwechsel... all dies kann dazu führen, dass ganze Bestände von Cryptocorynen absterben. Sie sehen aus, als würden sie verfaulen, aber es sind keine Krankheitserreger wie Bakterien, sondern die vorgenannten Gründe, die bewirken, dass die Zellen der Cryptocorynen platzen und die Blätter sich auflösen.
Ein Trost: Meist sind nur die Blätter betroffen. Die Rhizome überleben oft und treiben wieder neu aus.



Zu einem erquicklicheren Thema, eines für Ästheten: Unterwasser-Wasserfall im Aquarium
Hallo? Ein Wasserfall unter Wasser? Wie soll das denn gehen?
Nun ja, das Wasser ist in diesem Fall kein Wasser – sondern Sand. Und hier in diesem Fall Sansibar WHITE von JBL. Und das sieht richtig gut aus!

Michael "Michy" Richter zeigt uns in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung auf 4 Seiten mit vielen Bildern, wie es geht.

Wer zwei linke Hände hat und Linkshänder ist, der wird das wohl mit Links machen. () Aber bei der ausführlichen Anleitung dürfte es auch dem ein oder anderen Rechtshänder gelingen. ()



Jetzt kommt ein Wunderschöner Schaumnestbauer, nämlich Ein Pionier der Aquaristik: der Zwergfadenfisch
Hansjürgen Dieke berichtet auf den folgenden 4 Seiten über dieses Urgestein der Aquaristik. Wir erfahren alles, was wir wissen müssen, um diese herrlichen Tiere zu halten und zu vermehren.

Nur: Merkwürdigerweise verliert er kein Wort dazu, was in unserem Forum immer wieder Thema war: Die zunehmende Krankheitsanfälligkeit dieser Tiere, die wohl auf die Bedingungen der kommerziellen Vermehrung zurückzuführen ist.



Die Fans von Takashi Amano werden auf den Seiten 48 - 51 auch wieder bedient.



Die Rubrik Influencer überspringe ich jetzt ganz bewusst.

Begründung: Siehe meine vorangegangenen Rezensionen.



Johannes Graf stellt uns auf den Seiten 56 - 59 Kleine Regenbogenfische für Liebhaber vor.



Nun kommt ein recht umfangreicher (immerhin 8 Seiten) Beitrag, dem ich recht ambivalent gegenüberstehe. Michael J. Schönefeld versucht, uns Fancy-Goldfische im Aquarium näherzubringen. Bei mir gelingt ihm das nicht, auch wenn der Beitrag sicherlich fundiert ist.
Warum? Nun, es handelt sich vor allem um diese "kugelförmigen" Zuchtformen der Goldfische, die ich persönlich allesamt zumindest in den Grenzbereich zu den Qual-Zuchten verorten möchte. Aber da mag sich jeder sein eigenes Urteil bilden.



Dark Start, guter Start!
Sagt euch nichts? Mir bislang auch nicht.
Philip Schwarz erklärt uns auf den Seiten 68 - 70, wie die Einlaufphase eines neuen Beckens ohne Licht, ohne Pflanzen und ohne Tiere (außer ein paar Schnecken) zuverlässig gelingen kann.



Harro Hieronimus berichtet über einen alten Bekannten (den aber gerade deshalb viele neue Aquarianer gar nicht kennen): Der etwas andere Südamerikaner. Es handelt sich um den Keilfleckbuntbarsch (Uaru amphiacanthoides).


Fazit:
Ein wirklich gelungenes Heft. Klare Kaufempfehlung!

Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Kleine Fische für Nanaoaquarien
Subtitelthemen: Blaue Malawiseebuntbarsche, Proteine und Fette

Gruß
Otocinclus2

Danke: (2)
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Alt 11.04.2021, 18:32   #44
David Teichfloh
 
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Zum Thema:
Schnecken
- gut gelungen.
Doch vor der Empfehlung Raubschnecken möchte ich warnen. Auch die können eine Plage sein. Und sie legen ihre weißen Eier an jeder Ecke ab!
Die beste Abhilfe wurde genannt: einfangen oder absammeln.


Wasserwechsel – warum überhaupt? möchte ich etwas sagen. Es enthält leider einen recht grobe Fehler. Beginnt gleich im Bild 2. Nicht das Frischwasser verursacht die Gasblasen, sondern Leitungswasser, frisch aus der Leitung!
Eigentlich schade, da hätten man wohl nochmals drüber lesen sollen.
Der Autor verwechselt ständig Frischwasser (also das Wasser, was ins Aqua kommt) mit Leitungswasser - frisch aus der Leitung (mit den unter Druck darin gelösten Gasen). Dabei steht im Text, dass er ganz genau weiß, was was ist!
Auch das alte Thema der Gasblasenkrankheit (wie es immer noch im Wiki steht) wird wieder aufgewärmt. Das diese Krankheit, die es tatsächlich gibt, nichts mit dem Vorgang beim Wasserwechsel mit "nicht entgastem" Leitungswasser zu tun hat, weiß er offensichtlich, verquirlt das leider zum Schluss wieder.
Zum Glück wird die Grundaussage davon nicht beeinflusst - aber enttäuscht war ich schon.


Besonders gefallen hat mir das Thema Flossensauger. Da bekommt man doch gleich mal Lust, sich mit diesen Tierchen zu befassen!

Auch der DARK START ist etwas zu kurz gekommen. Mir war er bekannt, genutzt habe ich ihn noch nie. Hier wäre eine Seite mehr besser gewesen.

Kaufempfehlung: aber ja, das Helft ist, trotz kleiner Mängel gut gelungen.

Geändert von David Teichfloh (11.04.2021 um 18:34 Uhr) Grund: schlechtReibung ... oder so
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Alt 12.06.2021, 22:56   #45
Otocinclus2
 
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Standard aquaristik 4/2021

Die aquaristik 4/2021 ist erschienen.

Titelthema: Kleine Stars Fische fürs Nano-Aquarium
Subtitelthemen: Arowana und Weißpünktchen-Krankheit richtig behandeln.

Im Vorwort des Heftes erfahren wir, dass der Chefredakteur wechselt. Michael J. Schönefeld gibt den Staffelstab an Oliver Mengedoht weiter.

Die Kurz-Mitteilungen am Anfang des Heftes überspringe ich ja meist. Diesmal nicht ganz. Denn hier gibt es auf Seite 11 zwei Berichte, die ich erwähnenswert finde. Beide haben mit Panzerwelsen zu tun:

  • Nicht nachmachen wird empfohlen. Einige Teilnehmer einer Party hielten es im Suff für originell, lebende Fische aus einem Aquarium zu schlucken. Mit den Goldfischen klappte das noch ganz gut. Als sich ein 28-jähriger dann einen Metallpanzerwels griff, lernte er dessen Morphologie und seine Verteidigungsstrategie gegen Raptoren kennen. Der Wels verriegelte die Stacheln seiner Brustflossen und blieb in der Kehle stecken. Fazit: Notaufnahme, Intubation, Intensivstation. 2 Wochen dauerte der Krankenhausaufenthalt.
  • Piranha-Bisse überstehen. Panzerwelse heißen nicht von ungefähr so. Das mussten auch Rotbauch-Piranhas feststellen, die Forscher in einem kalifornischen Labor gegen Panzerwelse antreten ließen. Bei den Welsen handelte es sich um nur 1 cm lange Jungtiere von Corydoras trilineatus aus dem örtlichen Fachhandel. Die meisten Welse überstanden selbst mehrfache Attacken.
Nach den Kurzmitteilungen kommt wie gewohnt Ingo Seidels Rubrik:
Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal stellt er uns vor:
  • Iriri-Zwergantennenwels (Ancistrus sp. L 352)
  • Grundel-Hechtbuntbarsch (Teleocichla sp. "Xingu III")
  • Burma-Stichling (Indostomus paradoxus)
  • Rotschwanz-Streifenschmerle (Aborichthys elongatus)
  • Rotflossen-Zwergbärbling (Rasbora robrodorsalis)
Nun beginnt das Titelthema. Frank Schäfer stellt auf den Seiten 14 –18 Juwelen für das Nano-Becken vor.
Es handelt sich durchweg um Zwergbärblinge der Gattung Boraras, deren Attraktivität natürlich auch mit zahlreichen Fotos dokumentiert wird.
Erstaunlich: Obwohl die Tierchen kaum länger als 1,5 bis 2,0 cm lang werden, können sie ein Alter von bis zu 10 Jahren erreichen!

Frank Schäfer macht gleich weiter. In seinem Artikel Nano-Aquaristik in den 2020ern ereklärt er uns auf den folgenden 3 Seiten, warum für viele Miniaturfische und Wirbellose Becken unter 20 l unverzichtbar sind.

Über Garstige Winzlinge und friedliche Schwarmfische berichtet sodann Ingo Seidel auf den Seiten 22 – 25. Wir lernen, dass sich nicht alle Zwerge für kleine Aquarien eignen – etwa weil sie Reviere bilden und diese „garstig“ verteidigen. Kleine Statur heißt also nicht zwingend "Nano-Fisch".

Es folgt der Beitrag von Hans-Georg Evers: Kein Hexenwerk: Pflege von Zwergpanzerwelsen. Auf 5 Seiten werden die Zwerge in Wort und Bild vorgestellt.

So, das Titelthema haben wir mit den vorgenannten Beiträgen hinter uns. Widmen wir uns also anderen Themen.

Das Scapen ist ja mittlerweile eine eigenständige Form der Aquaristik geworden. Und gerade in diesem Bereich werden immer wieder Wettbewerbe veranstaltet. Logisch, dass auch da nach Anleitungen gesucht wird.
So schaffst du ein Gewinner-Scape wird uns von ADA auf den Seiten 36 – 39 in einer bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung gezeigt. Natürlich mit ausführlichen Listen für Hardscape, Pflanzen und Fische.

Dass es Mehr Fische in der Wüste als gedacht gibt, erfahren wir von Dr. Sandra Kirchner. Sie berichtet aus dem Oman, u.a. über einige Arten der Gattung Garra. Nur eine Seite (40), aber sehr interessant.

Dr. Andreas Spreinat berichtet sodann auf den Seiten 42 – 47 über Die Malawisee-Krabbe.
Die Blaue Malawisee-Krabbe (Potamonautes orbitospinus) sieht (wie ihr Name schon vermuten lässt) sehr attraktiv aus. Dass sie gleichwohl in unserem Hobby noch keine signifikante Bekanntheit erreicht hat, mag daran liegen, dass sie eine enorme innerartliche Aggressivität aufweist.

Nun etwas zur Technik. Schläuche für jeden Zweck stellt uns Harro Hieronimus auf den folgenden 2 Seiten vor.

Jetzt kommt in der Rubrik aquaristik Kompakt das Subtitelthema Arowana.
Ronny Wartenberg bringt uns auf den Seiten 50 – 57 diese wirklich beeindruckenden Tiere näher. Und man kann diesen Beitrag durchaus als Konterpart zum Titelthema sehen – denn mit einer Körperlänge von bis zu 90 cm sind die Arowanas wohl kaum für die Nano-Aquaristik geeignet. Hier muss sich der interessierte Aquarianer schon nach einem etwas großzügigeren Equipment umschauen.

Warum der beliebte Rote Neon ein Schwarmfisch ohne schlechtes Gewissen ist, erklärt uns Ingo Seidel auf den folgenden 4 Seiten. Abgesehen davon, dass Wildfänge den Bestand einer Art keineswegs gefährden müssen, weil die Fänger ein Interesse an ihrem Erhalt (und damit auch an dem Erhalt ihres Biotops) haben, werden Rote Neons auch in großem Umfang gezüchtet, z.B. in Israel.

Dass die Qualität von Fischfutter sehr unterschiedlich sein kann, wissen wir.
Proteine und Fette – auf das Verhältnis kommt es an. Harro Hieronimus erklärt uns auf den Seiten 62 und 63 die Zusammenhänge.

Nun kommt das zweite Subtitelthema: Weißpünktchenkrankheit.
Auf 3 Seiten wird der Entwicklungszyklus sowie auch die Symptomatik von Ichthyophthirius multifiliis recht anschaulich dargestellt. Dass der Autor Dieter Untergasser bei der Firma Sera angestellt ist, wird u.a. daraus ersichtlich, dass die entsprechenden Medikamente eben dieser Firma sehr prägnant herausgestellt werden. Die Präparate anderer Firmen werden von ihm allerdings auch erwähnt, dies soll zu seiner Ehrenrettung nicht verschwiegen werden.

Auf den folgenden Seiten 68 – 71 ist Maren Gauke Auf der Suche nach dem Regenwald. Auf den Philippinen hat sie ihn gesucht. Ob sie ihn gefunden hat? Lest selber nach!

Auch wenn Michael J. Schönefeld nicht mehr Chefredakteur ist – so ganz ist er dem Magazin nicht verloren gegangen. Auf 2 Seiten bescheibt er Das Speerblatt der Aquaristik. Zur Vorstellung der verschiedenen Anubias greift er auf 10 Fotos der Firma Dennerle zurück.

Von denPflanzen wieder zu den Fischen:
Der Azurcichlide. Dr. Andreas Spreinat stellt uns auf den Seiten 76 – 79 Sciaenochromis fryeri aus dem Malawisee vor.

Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Blaue Salmler
Subtitelthemen: Der Blattfisch und Was tun bei Überbesatz?


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2021, 19:08   #46
Otocinclus2
 
Registriert seit: 11.07.2015
Beiträge: 2.546
Abgegebene Danke: 494
Erhielt: 1.664 Danke in 920 Beiträgen
Standard aquaristik 5/2021

Die aquaristik 5/2021 ist erschienen.

Titelthema: Blaue Salmler
Subtitelthemen: Der Blattfisch und Was tun bei Überbesatz?

In Ingos Fischecke präsentiert Ingo Seidel wie gewohnt Frische Fische fürs Aquarium.
Diesmal:
  • Axelrods Zwergbärbling (Sundadanio axelrodi)
  • Moliwe-Smaragdprachtbarsch (Pelvicachromis kribensis "Moliwe")
  • Liberty-Molly (Poecilia cf. salvatoris)
  • Eidechsensalmler (Iguanodectes spilurus)
  • Dreihornharnischwels (Hoplancistrus wolverine)
Nun kommt das Titelthema: So blau wie der Himmel.
Frank Schäfer breitet auf den Seiten 14 - 19 Kuriositäten rund um die acht beliebtesten blauen Salmlerarten aus.
Jeder dieser acht Salmler wird mit einem Foto und vom Umfang her zwar etwas knapp bemessenem, aber gleichwohl informativem Text vorgestellt.


Auf den folgenden 4 Seiten führen Peter und Martin Hoffmann aus, dass Laichschutz als Erfolgsgarantie bei der Zucht von Salmlern unerlässlich ist.
Seit rund 50 Jahren befassen sich beide mit der Haltung und der Zucht von Salmlern. Und an diesem reichen Erfahrungsschatz lassen sie uns mit diesem Artikel teilhaben. Sie geben eine praktisch umsetzbare Anleitung, wie der Laich vor den gefräßigen Eltern (oder auch vor anderen Beckenbewohnern) geschützt werden kann.


Auf den Seiten 24 - 27 machen die beiden weiter und schildern, wie Unser individuell gefärbter Blick durch die Salmlerbrille ausschaut.
Sie stellen eine ganze Reihe von Salmlern vor. Vor allem solche mit Blautönen in der Färbung.


Wer sich über Nachwuchs freuen kann, sei es durch gezielte Zucht oder einfach nur durch einen glücklichen Zufall, wird häufig feststellen, dass er Mikrofutter für die Kleinsten benötigt.
Hier hilft uns Harro Hieronimus weiter. Auf 3 Seiten zeigt er uns, wie einfach und unkompliziert Bananenwürmer gezüchtet werden können. Diese Würmchen, die zu den Fadenwürmern gehören, werden mal gerade 1 - 2 mm groß und können deshalb auch schon von sehr kleinen Jungfischen bewältigt werden.
Wer etwas über die Zucht erfahren will, ohne sich das Heft kaufen zu müssen. kann auch hier nachschauen:
https://www.zierfischzucht-wolf.de/bananenwuermer/



Aber nicht nur für das leibliche Wohl kleiner Fische wird gesorgt, nein, auf für die Aquarianer werden kulinarische Tipps geliefert.

Wasserlinsen das ganze Jahr - Zum Entsorgen sind die Pflanzen zu wertvoll meint Sophie Schreier (Seiten 31 - 34).

Und was soll man mit den Wasserlinsen (Lemna minor) anfangen, anstatt sie auf den Komposthaufen zu werfen? Der aufmerksame Leser ahnt es schon: Der Speiseplan der Aquarianer soll aufgepeppt werden!

Zunächst gibt uns die Autorin den generellen Hinweis, dass die Wasserlinse ein wahres Superfood ist: Durchschnittlich nur 5 % Fett, dabei ein hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Protein und Antioxydantien. Die Zusammensetzung der Aminosäuren ist mit der von Sojabohnen vergleichbar, ebenso die enthaltenen Spurenelemente. Geschmacklich rangiert die Wasserlinse von neutral bis leicht würzig wie milde Kresse.

Nun wird man in den einschlägigen Kochbüchern nicht unbedingt haufenweise Rezepte mit Limnia minor finden, und auch in den vielen Kochshows im Fernsehen hat sich meines Wissens noch keiner so richtig an die Wasserlinse herangewagt. Damit wir aber nicht allzu lange im Trüben fischen müssen, hat uns die Autorin gleich 4 Rezepte mitgeliefert, für jede Jahreszeit eines:

  • Frühling: Rotes Pesto - für die Lieblingspasta
  • Sommer: Aquaristik-Smoothie - lecker und gesund
  • Herbst: Zitronen-Knoblauch-Butter - für Knobifans und die, die es werden wollen
  • Winter: Möhren-Kokos-Suppe mit Topping - würzig & bunt durch die teils trüben Tage
Alle Rezepte mit Bildern und genauen Mengenangaben.
Also, ihr Wasserlinsengärtner unter uns: Frisch ans Werk, und berichtet uns dann, wie es euch gemundet hat!



Jetzt geht es wieder „fischig“ weiter:
Meister der Tarnung: Der Blattfisch (Seiten 38 - 42). Wolfgang Staeck stellt uns Monocirrhus polyacanthus sowie seine Biotope in Südamerika vor. Zur Haltung in Aquarium und zur erfolgreichen Zucht gibt er natürlich auch Tipps.


In der Rubrik Aquaristik KOMPAKT bringt uns Xaver Wapelhorst auf 8 Seiten näher, wie die Gewöhnliche Moschusschildkröte Sternotherus odoratus gehalten werden kann. Er erklärt sehr ausführlich mit zahlreichen Bildern, wie man am besten vorgeht, von der Einrichtung angefangen bis zu allen möglichen Details.
Wir erfahren, dass eine ideale Haltung auch eine Überwinterung beinhaltet, die im Keller oder sogar im Kühlschrank (!) erfolgen kann. Allerdings geht es zur Not auch ohne eine solche Überwinterung. Und so liefert Wapelhorst auch zwei detaillierte Jahrespläne mit: Einer mit und einer ohne Überwinterung.


Vorsicht: fliegt! warnen uns Àngel Cánovas und Marc Puigcerver auf den Seiten 52 - 55. Sie erklären, warum Kielbauchbärblinge unbedingt gut abgedeckte Aquarien benötigen. Dass sie auch Flugbarben genannt werden, überrascht da nicht.


Nun kommen zwei Seiten, auf denen zwar knapp, aber gleichwohl einigermaßen gehaltvoll Ein ganz besonderer Wasserbestandteil erklärt wird. Nämlich: Nitrat: Die richtige Menge macht’s. Harro Hieronimus kann auch all denen, die mit der Wasserchemie sonst nicht viel am Hut haben, sehr verständlich erklären, was es damit auf sich hat.


Auf Humboldts Spuren begibt sich sodann Wolfgang Staeck auf den Seiten 62 - 65. Unter anderem berichtet er dort über Springende Fische am Rio Casiquiare.


Was ist die DCG ? Nun: Nicht mehr und nicht weniger als Der weltweit größte Aquarienverein!

Von Michael J. Schönefeld erfahren wir auf 2 Seiten viele interessante Details über die Deutsche Cichliden-Gesellschaft e.V..


Treibender Ast verfängt sich am „Wolkenberg“.
Da versteht doch jeder gleich, was damit gemeint ist, oder? Nämlich Ein Layout mit charakteristischen Unzan-Steinen und Wurzelholz. Spätestens beim Subtitel dieses Artikels ahnen es wohl die meisten, worum es geht: Richtig, um Aquascaping. Die Firma ADA gibt hier eine sehr ausführliche Beschreibung dieses „wolkigen“ Beckens. Natürlich mit Bildern und wie immer mit einer detaillierten Tabelle, die alle Angaben zur Technik, zum Besatz etc. enthält (Seiten 68 - 71).


Harro Hieronimus greift wieder zur Feder: Wann wird es zu viel? fragt er auf den folgenden 3 Seiten. Er referiert über Überbesatz und räumt mit dem Mythos auf, dass Fische sich der Beckengröße anpassen.


Ein Meilenstein auf dem fünften Kontinent stellt die Auswilderung von Rotflossen-Blauaugen dar.
Pete Wallis berichtet auf den Seiten 76 - 79 über das Nachzuchtprogramm für Australiens kleinsten Süßwasserfisch, das stark gefährdete Rotflossen-Blauauge (Scaturiginichthys vermeilipinnis).
Es überrascht nicht, dass die Gefährdung keine natürlichen Ursachen hat, sondern menschengemachte. So stellen eingeführte Moskitofische (Gambusia holbrooki) die größte Gefährdung dar. Bei der Auswilderung werden sowohl gezüchtete Blauaugen als auch Wildfänge in Biotope eingesetzt, die zuvor von den Gambusen befreit wurden.


So, wir sind durch.

Vorschau auf das nächste Heft:
Titelthema: Skalare
Subtitelthemen: Expedition Malawisee und Kleine Barben


Gruß
Otocinclus2

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