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Alt 28.07.2018, 19:15   #111
DEUMB
 
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Zitat:
Zitat von Otocinclus2 Beitrag anzeigen
....Und auch wenn mich Manche für ziemlich hartgesotten halten (ich mich selbst gelegentlich auch), geht es mir nicht am A... vorbei, was auf die zukommt. Und das schneller und heftiger, als die früheren Voraussagen prophezeit haben.


Nun geht es ja beim Naturschutz nicht unbedingt darum, die Natur vor uns zu schützen. Die überlebt uns allemal. Ameisen und Kakerlaken könnten auch Atomkriege überleben. Es geht vor allem darum, die Natur in einem Zustand zu erhalten, in dem auch wir überlebensfähig sind. Und dabei scheinen wir kläglich zu versagen.

Nun könnte man ja sagen, dass es ein Segen für die Welt wäre, wenn das "gefährlichste Ungeziefer" verschwindet. Und allgemein auf die Welt bezogen könnte ich dem auch zustimmen. Aber da sind nun mal meine kleinen Großnichten und -neffen, die mich das anders sehen lassen. Bei allerdings schwindendem Optimismus.

Das war jetzt etwas offtopic, musste aber sein.

Gruß
Otocinclus2
Na wenn es denn sein musste und Du Dich jetzt besser fühlst....

Geändert von DEUMB (28.07.2018 um 20:22 Uhr)
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Alt 01.08.2018, 17:26   #112
DEUMB
 
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Standard Juli Rapport

Hallo liebe Mitleser,

hier kommt der Bericht zum Monat Juli, der ja insgesamt doch sehr wärmeintensiv war, trotzdem tat die Solarpumpe ihre Dienste. Das Wasser ist klar und außer dem normalen Aufwuchs gibt es keine erwähnenswerten Algenvorkommen.

Der Vermehrungsfreude der Platys und der Endlerhybriden hat die Hitze anscheinend keinen Abbruch getan, ich würde hier langsam von einem Fruchtbarkeitskübel sprechen wollen. Ich blicke langsam mit Sorge in Richtung Überwinterungsbecken - ich weiß nicht ob das alle Fische ausreichend Platz finden. Hoffentlich kann ich etliche Tiere abgeben.

Die Temperaturen des Juli wiesen ja doch immense Unterschiede auf. So betrug die kälteste Lufttemperatur am Anfang des Monats noch 11,6°C und die kälteste Wassertemperatur 13°C, allerdings an einem anderen Tag. Die wärmste Wassertemperatur betrug mehrfach 30,5°C, die höchste Lufttemperatur 35,2°C. Was für Unterschiede – wirklich erstaunlich. Die durchschnittliche Wassertemperatur des Kübels lag bei 21,7°C.

Und alle haben es scheinbar gut weggesteckt. Das heißt das Borellipaar habe ich schon einige Zeit nicht gesehen. Und ja, Paar ist richtig. Ich habe von einer Züchterin ja nochmal zwei Weibchen bekommen, eins für den Kübel und eins für das Techniklose (es gibt beim erneuten Scheitern definitiv keinen weiteren Versuch).

Bei den Pflanzen läuft es wie gewohnt und ich weiß jetzt schon dass das Weiss-Grüne Schilfrohr ebenso wie das Große Fettblatt wieder in den Kübel kommen. Aber auch der Kleinohrige Schwimmfarn wird wieder mit von der Partie sein.
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Alt 31.08.2018, 13:06   #113
DEUMB
 
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Standard August Rapport

Hier kommt der Bericht zum August, einem Monat der Wetterextreme. Ich muss gleich vorweg klarstellen, dass meine Temperaturaufzeichnungen für diesen Monat unvollständig sind, da ich zwei Wochen außerhalb unterwegs war.

Ich habe in der ersten Augusthälfte fast dauerhaft Wassertemperaturen von 26°-27°C verzeichnen müssen. In der zweiten Monatshälfte hingegen lagen die Wassertemperaturen auf Grund des abrupten Temperatursturzes um die 16°C, wobei der negative Rekordwert bei 9,4°C lag°. Dadurch habe ich in der ersten Monatshälfte durchschnittliche Wassertemperaturen im Kübel von 24,2°C und Ende der zweiten Hälfte von 20,9°C zu verzeichnen.

Das Wasser ist weiterhin klar, aber ich habe kaum noch Aufwuchs zu verzeichnen, deshalb füttere ich etwas zu. Die Pflanzen wachsen weiterhin gut, die Wasserminze blüht auch.

Platys und Endlershybriden sincd weiterhin munter, wobei ich den Eindruck habe, dass die Fortpflanzung nicht mehr so stark läuft wie in den Vormonaten. Die Borellis/ Apistogramma borelli habe ich seit einigen Wochen nicht mehr gesehen, ich befürchte dass sie die extremen Wechsel nicht so gut bis gar nicht verkraftet haben.

Da ich nicht weiß, wie sich die Luft- und Wassertemperaturen weiter entwickeln, werde ich das Keller-/ Winteraquarium vorbereiten, sobald meine Beinverletzung das wieder hergibt. Den bei dem verrückten Wetter in diesem Jahr sind sowohl ein warmer September/ Oktober aber auch ein a….kalter September/ Oktober möglich und ich möchte im Falls der Fälle die Fische zügig umsetzen können. Ich überlege aber die Platys/ Xiphophorus maculatus und Endlers/ Poecilia wingei x reticulata kostenlos abzugeben und nächstes Jahr Kardinalfische/ Tanichthys albonubes einzusetzen. Wer also Interesse an den Platys und Endlershybriden hat kann sich gerne melden. Und wer zu den Kardinälen etwas zu sagen hat - ich bin für sachdienliche Vorschläge und Hinweise offen. Meine Hauptbedenken bezüglich der T. albonubes beziehen sich vor allem auf die Höchsttemperaturen die ich dieses Jahr über doch einen längeren Zeitraum im Wasser festgestellt habe.

Freundliche Grüße vom Freund der Zwergbuntbarsche, kleinen Salmler und Bärblinge
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Alt 31.08.2018, 15:25   #114
Mattenpaule
 
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Hallo, DEUMB,

die Bandbreite der Wassertemperaturen, die Du für Deinen Kübel angibst, sollte für die draußen gepflegten Apistogramma borellii eigentlich noch nicht im (absolut) kritischen Bereich sein.

Sollten diese Fische es denn tatsächlich nicht geschafft haben, kämen meines Erachtens andere Faktoren für deren vorzeitiges Ableben in Frage (z.B. die Art der Vergesellschaftung in Relation zum zur Verfügung stehenden Raum).
Das ist jetzt aber nur eine vage Mutmaßung meinerseits aus der Ferne.

Beim Abfischen wirst Du mehr erfahren! ...

Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (31.08.2018 um 16:15 Uhr)
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Alt 31.08.2018, 17:54   #115
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Hallo Frank,
es stimmt natürlich, dass diese Temperaturen A. borelli nicht an ihre Grenzen bringen. Am Anfang schrieb ich ja mal, dass diese Fische in der Natur bei Temperaturen nahe der 0°C Grenze gefunden wurden - lebend natürlich . Aber die extremen und schnellen Schwankungen der Wassertemperatur können durchaus ein Problem für die Tiere werden. Denn Wassertemperaturen von 27°C, am nächsten Tag 16°C, dann wieder 26°C um dann auf 10°C zu stürzen, das ist schon heftig. Auch bei den Platys und Endlershybriden gab es (vermutlich deshalb) Verluste. Nicht Viele, aber es gab sie. Und 111 Liter sollten bei den beiden A. Borelli reichlich sein, auch wenn einige Endlers und Platys mitschwimmen und sich vermehren.

Aber Du hast natürlich recht, beim Abfischen werde ich mehr erfahren, also bleibt nur Eins: abwarten, so lange ist es ja nicht mehr.


Freundliche Grüße vom Freund der Zwergbuntbarsche, kleinen Salmler und Bärblinge

Geändert von DEUMB (31.08.2018 um 19:08 Uhr)
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Alt 31.08.2018, 18:24   #116
Mattenpaule
 
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Hallo, DEUMB,

ich muß gestehen, den "Borellii" selbst noch nie gepflegt zu haben, und insgesamt noch recht wenig über ihn zu wissen.

Nach meinem allgemeinen und natürlich subjektiven Erfahrungshintergrund würde ich ihn in grob 100 l Volumen nicht mit einem solch quirligen und vermehrungsfreudigen - und darüber eine gewisse "Dauer-Dominanz ausübenden" - Fisch wie dem Platy vergesellschaften wollen.
Vielleicht eher mit einer überschaubar klein gehaltenen Gruppe von Zwergkärpflingen.

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Borellii?
Würdest Du ihn als rundum geeignet auch für ein kleineres Gesellschaftsaquarium bezeichnen?
(Ich lerne gerne dazu.)

Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (31.08.2018 um 18:27 Uhr)
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Alt 31.08.2018, 18:35   #117
DEUMB
 
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Zitat:
Zitat von Mattenpaule Beitrag anzeigen
Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Borellii?
Würdest Du ihn als rundum geeignet auch für ein kleineres Gesellschaftsaquarium bezeichnen?
(Ich lerne gerne dazu.)
Mit einem Wort: Ja

Ich habe Borellis im besagten 111er Kübel, in einem 130er Becken mit Trauermantelsalmlern (die sind so etwas von quirlig und dominant ) und Honigguramis und in einem 45er techniklosen Becken, dort aber 2 Borellis alleine. In allen Fällen läuft es gut. Einziges Problem, ich habe Pech mit den Weibchen. Während im 130er ein Paar munter miteinander lebt, habe ich im 45er und im 111er die Weibchen verloren, ohne erkennbaren Grund. Das Problem war bei mir, in meinem Umfeld neue und gesunde Weibchen zu bekommen. Das ist gelungen. Eines davon zog in den 111er, das Andere lebt noch im Eingewöhnungsbecken und geht hoffentlich bals in das 45er.

Fazit meinerseits: Bis 60 Liter, bei entsprechendem Besatz für ein Paar keine Probleme, darunter nur als funktionierendes Paar ohne Beibesatz. Wobei ich die 45 Liter des Techniklosen als absolute Untergrenze ansehe. Allerdings ist auch das wie so oft auch eine Frage der Beckenform und -struktur.
Und natürlich gibt es zu Allem immer verschiedene Meinungen und Erfahrungen.


Freundliche Grüße vom Freund der Zwergbuntbarsche, kleinen Salmler und Bärblinge

Geändert von DEUMB (31.08.2018 um 19:08 Uhr)
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Alt 31.08.2018, 18:41   #118
Mattenpaule
 
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A) Hast Du die Borellii in der Vergangenheit bereits erfolgreich vermehren können?


B) Sollte man den Borellii im Gesellschaftsbecken die Bodenzone alleine gönnen, oder sind die, obwohl aus der Gattung Apistogramma, sozial ziemlich verträglich?
Mattenpaule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2018, 19:08   #119
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Zitat:
Zitat von Mattenpaule Beitrag anzeigen
A) Hast Du die Borellii in der Vergangenheit bereits erfolgreich vermehren können?
Nein, aber viele im Forum wissen mittlerweile, dass ich auch nicht züchten will. Deshalb habe ich auch zumeist einen Beibesatz der das „Problem“ Nachwuchs für mich regelt. Hintergrund dafür ist, ich wüsste nicht wohin mit dem Nachwuchs, das geht schon bei dem Problem der Aufzuchtbecken los. Ich habe einfach einen Platz für noch mehr Aquarien – leider.
Zitat:
Zitat von Mattenpaule Beitrag anzeigen
B) Sollte man den Borellii im Gesellschaftsbecken die Bodenzone alleine gönnen, oder sind die, obwohl aus der Gattung Apistogramma, sozial ziemlich verträglich?
Ich würde ihnen den unteren Wasserbereich immer alleine überlassen, namentlich in kleineren Becken. Wenn Du zielgerichtet züchten möchtest würde ich ein 60er-Artenbecken empfehlen und ein Aufzuchtbecken. Und ja A. borelli sind wirklich sehr friedlich, ich bezeichne sie immer als Friedensfisch.

Aber falls hier fälschlich der Eindruck entstanden sein sollte ich wäre ein Borelli-Experte muss ich klarstellen, dass bin ich nicht!

Freundliche Grüße vom Freund der Zwergbuntbarsche, kleinen Salmler und Bärblinge

P.S.
Zitat:
Zitat von Mattenpaule Beitrag anzeigen
Ich lerne gerne dazu.
Ich auch.

Danke: (1)

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Alt 31.08.2018, 19:19   #120
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Hallo Deumb.

Zu den Kardinälen, Tanichthys albonubes, kann ich dir wegen Temperaturen soviel sagen, das sie bei mir über 2 Wochen ohne Probleme zwischen 26 und 27,6 Grad poblemlos überstanden haben. Sie sind dann zwar nicht mehr so agil bei höheren Temperaturen, auch zeigen sie weder Laichansatz noch Balzverhalten, aber die Fresslust ist dann immer noch so wie immer.

Ich hoffe das hilft dir weiter.

Danke: (1)
dumdi65 ist gerade online   Mit Zitat antworten
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