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Alt 18.04.2018, 20:23   #11
DEUMB
 
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Zitat:
Zitat von Otocinclus2 Beitrag anzeigen
Dort fand ich folgende Ausführung im Abschnitt "Lebensweise" bemerkenswert:

"Nach Freilandbeobachtungen lebt der Pucallpa-Zwergbuntbarsch dicht unter der Wasseroberfläche, verborgen im dichten Schwimmpflanzenbewuchs. Er ist ein Substratlaicher, der sein bis zu 80 Eier umfassendes Gelege bevorzugt an der Decke von Höhlen ablegt."
Wikipedia habe ich deshalb nicht angeführt, da Wikipedia z.B. für Arbeiten an FHs etc als nicht zitierfähig gilt, da dort Jeder Alles schreiben kann. Inhaltlich stimmt die von Dir benannte Textstelle, sie ist auffällig ähnlich mit den Ausführungen von Dr. Staeck.
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Alt 23.04.2018, 22:31   #12
DEUMB
 
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Hier noch einige Fotos der Pucallpa. Ich konnte heute endlich wieder einige davon machen. Die Fischlein sind immer noch sehr scheu.

Allerdings gefällt mir das Männchen nicht, ich habe den Eindruck dass er einen eingefallenen Bauch hat. Oh man - nicht das ich wieder Pech habe.....

Geändert von DEUMB (23.04.2018 um 22:43 Uhr)
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Alt 24.04.2018, 20:50   #13
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Zitat:
Zitat von DEUMB Beitrag anzeigen
Allerdings gefällt mir das Männchen nicht, ich habe den Eindruck dass er einen eingefallenen Bauch hat. Oh man - nicht das ich wieder Pech habe.....

Hallo DEUMB,

ja, vor allem auf dem 6. Bild sieht derBauch etwas eingefallen aus.

Allerdings: Das muss (noch) kein Alarmzeichen sein. Ich habe selbst keine eigenen Erfahrungen mit Pucallpas, aber ich habe mir noch einmal alle Fotos angesehen, die ich im Web finden konnte, natürlich auch die von dir verlinkten. Und da sollten dich gerade auch die Fotos auf der Seite von my-fish etwas beruhigen, und hier vor allem die, die von Aquarium Glaser stammen. Auf den 5 Fotos von Glaser haben die Tiere auch einen sehr flachen bis leicht eingefallenen Bauch.

Aquarium Glaser gehört seit vielen Jahren zu den renommiertesten Großhändlern und Importeuren von Zierfischen. Die könnten es mit ihrem über Jahre hinweg erworbenen guten Ruf wohl kaum vereinbaren, Fotos von Importen zu veröffentlichen und damit zu werben, auf denen die Tiere nicht in guter Verfassung sind.

Zur Sicherheit frag einfach nochmal bei deinem Züchter nach, wenn du das nicht schon eh gemacht hast.


Gruß
Otocinclus2
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Alt 24.04.2018, 21:48   #14
DEUMB
 
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Mit dem Züchter habe ich gesprochen, der meint auch er hätte etwas wenig Fleisch auf den Knochen/ Gräten. Ich werde morgen mal Lebendfutter holen, anscheinend kommt der WF-Nachzucht mit Frostfutter nicht so ganz klar, zumindest der Kerl nicht. Sie sieht ja ganz gut aus finde ich.
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Alt 27.04.2018, 07:50   #15
DEUMB
 
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Die letzten zwei Tage stänkert die Dame des Hauses mit ihm heftig umher. Sie sitzt in einer Höhle und lässt sich kaum blicken, aber wenn er er sich mal auch nur in der Ferne zeigt, kommt sie raus und verpasst ihm eine kleine Abreibung. Der Züchter hat sich die Fotos der beiden angesehen, meint aber ein Gelege/ eine Eiablage hat sie noch nicht hingelegt, daran könnte es nicht liegen.

In das Aquarium kommen nun fast täglich lebende, weiße Mückenlarven (weil er ja doch ein Dünnling ist, auf anraten des Züchters) aber die Einzigen die sich voller Gier auf die MüLas stürzen sind die Mitbewohner (Feuertetras). An den beiden WF-Nachzuchten schwimmen die MüLas von vorne nach hinten vorbei oder tanzen vor ihrem Gesicht - aber zuschnappen? Na ja manchmal dann doch. Also abwarten wie es sich weiter entwickelt.
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Alt 27.04.2018, 19:54   #16
Otocinclus2
 
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Hallo DEUMB,

Zitat:
Zitat von DEUMB Beitrag anzeigen
Die letzten zwei Tage stänkert die Dame des Hauses mit ihm heftig umher. Sie sitzt in einer Höhle und lässt sich kaum blicken, aber wenn er er sich mal auch nur in der Ferne zeigt, kommt sie raus und verpasst ihm eine kleine Abreibung. Der Züchter hat sich die Fotos der beiden angesehen, meint aber ein Gelege/ eine Eiablage hat sie noch nicht hingelegt, daran könnte es nicht liegen.
...na ja, verstehe einer die Frauen...

Zitat:
Zitat von DEUMB Beitrag anzeigen
In das Aquarium kommen nun fast täglich lebende, weiße Mückenlarven (weil er ja doch ein Dünnling ist, auf anraten des Züchters) aber die Einzigen die sich voller Gier auf die MüLas stürzen sind die Mitbewohner (Feuertetras). An den beiden WF-Nachzuchten schwimmen die MüLas von vorne nach hinten vorbei oder tanzen vor ihrem Gesicht - aber zuschnappen? Na ja manchmal dann doch. Also abwarten wie es sich weiter entwickelt.

Richtig, probier erstmal alles das aus, was bei deinem Züchter schon geklappt hat.

Gleichwohl:
Da die "Informationsdichte" über Pucallpas im Web zumindest beim ersten Suchen so dünn ist, hab ich nochmal "nachgeprockelt" und das hier gefunden:

https://www.interaquaristik.de/tiere...ensis/a-84101/

Zitat:

"Pucallpa-Zwergbuntbarsche benötigen Aquarien ab 60 cm Länge mit Sand oder sehr feinem Kies als Bodengrund, ein dunkler Boden ist von Vorteil."


Auf deinen Bilden sieht der Bodengrund recht hell aus. Nun macht es ja (schon allein wegen dem massiven Eingriff) keinen Sinn, den Bodengrund zu tauschen. Aber wie wäre es mit dem Einbringen von getrockneten Blättern? Müssen ja nicht die teuren Seemandelbaumblätter sein. Das würde nicht nur den Bodengrund abdunkeln, sondern hätte auch die bekannten und erwünschten "Nebenwirkungen": antibakterielle Wirkung, leichte Senkung des ph-Wertes...Und schön natürlich wild wie im Regenwald sieht's dann auch noch aus!

Noch zwei Zitate:

"Apistogrammoides pucallpaensis kann nach Gewöhnung meist auch mit normalem Zierfischfutter gefüttert werden, feines Frost- und Lebendfutter wird allerdings bevorzugt angenommen. Besonders gern werden Kleinkrebse wie Cyclops gefressen."

Vielleicht zusätzlich zu den weißen Mülas auch mal kleine Daphnien, Cyclops oder Artemien geben?
Diese Filtrierer bieten als Lebendfutter einen gewaltigen Vorteil:
Wenn man sie (was ja wohl die Meisten tun - wer hat heute noch die die Möglichkeit zum Tümpeln?) beim Zoohändler kauft, sind sie meist ausgehungert. Man kann den Nährwert dieser Tiere aber gewaltig aufwerten, indem man sie einige Zeit vor dem Verfüttern selber füttert. Zum Beispiel mit Liquizell oder Mikrozell von Hobby.

http://www.dohse-aquaristik.com/de/p...iquizell-50-ml
http://www.dohse-aquaristik.com/de/p...ikrozell-20-ml

Mit beiden Produkten (waren früher von Brustmann, bevor sie von Hobby/Dohse übernommen wurden) habe ich nicht nur Artemien großgezogen (die sich im Zuchtansatz soger weitervermehrten!), sondern auch Daphnienkulturen betrieben.
Wenn man zusätzlich auch noch ein Vitaminpräparat wie JBL Atvitol dazu gibt, werden die Futtertiere zur "Vitaminbombe". Als Daueransatz natürlich zu teuer, aber bei geschwächten Fischen kann es Wunder wirken.

"Die Zucht des Apistogrammoides pucallpaensis ist möglich und gelingt manchmal ohne weiteres Zutun des Pflegers, wenn sich die Fische wohl fühlen, sehr weiches und saures Wasser ist dafür allerdings unabdingbar, Beifische können jedoch die Zucht stören oder gar verhindern."

Vielleicht mal ohne Beifische versuchen?


Nochmals:

Du bist natürlich gut beraten, wenn du dich an die Tipps von deinem Züchter hältst. Interpretiere meine Hinweise deshalb bitte auch nicht als "Reinreden" in dein Projekt - obendrein auch noch von Einem, der keine eigenen Erfahrungen mit Pucallpas hat. Aber es kann Sinn machen, das Eine oder Andere auszuprobieren. Mit dieser Einstellung (mit der ich ganz gut gefahren bin) bin ich ganz bei Uwe J. Splett, dessen Seite http://www.afizucht.de/ meines Erachtens selbst für den "gestandesten" Aquarianer noch den ein oder anderen guten Tipp bereithält.


Ich wünsche dir weiterhin eine glückliche Hand mit diesen interessanten Tieren - und mir (und sicherlich auch vielen weiteren Foris) noch viele weitere interessante Berichte von dir!


Gruß
Otocinclus2
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Alt 29.04.2018, 13:23   #17
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Ich war heute sehr erfolglos tümpeln habe von dem bisschen "Jagdbeute" natürlich vorrangig die Pucallpas versorgt und bin wieder mal auf völliges Desinteresse gestoßen, so wie auch bei den weißen Mückenlarven. Die Feuertetras haben sich dick und rund gefuttert, das Paar Pucallpas sich nicht mal sehen lassen. Ich weiß nicht was ich mit denen noch machen soll. Aber da sie noch leben, müssen sie ja irgendwann etwas fressen.
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Alt 04.05.2018, 19:14   #18
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Standard Nach einem Monat

Nach einem Monat sind die Apistogrammoides pucallpaensis immer noch rechte Schisser. Manchmal sieht man sie, vor allem am Abend wenn die Aquariumbeleuchtung an und die Stube so ziemlich dunkel ist. Ich sehe sie auch so gut wie nie fressen, da sie aber (glücklicherweise) immer noch leben, sind sie entweder sehr genügsam oder kennen einen guten Lieferdienst. Soweit ich die Guten denn sehen kann, machen sie einen recht gesunden Eindruck, bei dem Männchen mit seinem sehr flachen Bauch hoffe ich das auch behaupten zu können.
Angehängte Grafiken
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Dateityp: jpg pucallpaensis 2018 Mai 004.jpg (63,2 KB, 13x aufgerufen)

Danke: (1)
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Alt 28.05.2018, 20:59   #19
Otocinclus2
 
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Hallo DEUMB,


wie geht's deinen Pucallpas?
Sind sie schon etwas mutiger geworden - oder immer noch die großen Schisser vor dem Herrn?


Gruß
Otocinclus2
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Alt 01.06.2018, 20:26   #20
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Standard Monatsrapport Mai

Hier mal wieder Bilder meines Pucallpa Pärchen. Sie sind immer die personifizierten Angsthasen , aber wenn man sie mal sieht, dann sind sie sehr hübsch. Sie sind unverändert im Erscheinungsbild und Verhalten, also Alles beim Alten. Ansonsten verfahre ich so weiter, wie ich schon geschrieben habe
Zitat:
Zitat von DEUMB Beitrag anzeigen
Ich werde hier nicht täglich schreiben, sondern nur wenn es aus meiner Sicht etwas zu berichten gibt. Also bitte nicht wundern, wenn mal etwas länger nichts geschrieben wird.
Angehängte Grafiken
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Danke: (1)

Geändert von DEUMB (01.06.2018 um 20:31 Uhr)
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apistogrammoides, pucallpa-zwergbuntbarsch, pucallpaensis

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