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Alt 19.08.2018, 21:15   #1
Otocinclus2
 
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Standard Fische düngen den Salat im Wohnzimmer

Dieser "herrliche" Sommer 2018 (der wohl den ein oder anderen Landwirt ruiniert haben dürfte) wird sich sicherlich noch einmal preislich in den Supermarktregalen abbilden.
Vielleicht für den ein oder anderen Aquarianer Grund genug, über eine zumindest partielle Selbstversorgung nachzudenken. Und das soll sogar für diejenigen möglich sein, die keinen Garten ihr Eigen nennen können:


https://www.ingenieur.de/technik/fac...im-wohnzimmer/


"Salat und Gemüse im Wohnzimmer anbauen? Diese Idee haben MIT-Studenten umgesetzt und ein Ökosystem von der Größe eines Buchregals entwickelt. Gedüngt werden die Pflanzen mit den Ausscheidungen der Fische, die im integrierten Aquarium leben."


Was meine Wenigkeit betrifft, werde ich diese Möglichkeit wohl eher nicht ausprobieren ("Fleisch ist mein Gemüse!" ).
Aber vielleicht will sich ja einer von uns Foris mal dran versuchen?


Gruß
Otocinclus2

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Alt 20.08.2018, 07:32   #2
radlhans
 
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Standard

Hi Oto,

"Aquaponik" lautet hier das Stichwort, wo Fische die Nährstoffe für die Pflanzenzucht liefern.
Einfach mal googlen, und schon findet man was dazu, wie z.B. hier!

Vor einiger Zeit habe ich mal ein einem TV-Bericht gesehen, dass es (irgendwo in China??!) eine Firma gibt, in dessen Kantine die Mitarbeiter "fischgezüchteten" Salat essen können. Ich glaube es war in demselben Bericht, dass eine Gebäudefront mit doppeltem Glas ausgerüstet war, in dem Wasser durch die Sonneneinstrahlung erwärmt wird, welches dann als Gießwasser für die Pflanzen verwendet wird.

Grüße,
Gerd

Nachtrag:
(gerade in meinem Link gelesen)
interessant, es gibt Rosé-Barsche. Ob die zu einem guten Rosé schmecken :-)

Geändert von radlhans (20.08.2018 um 07:34 Uhr)
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Alt 10.11.2019, 15:25   #3
Otocinclus2
 
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Ein kleines Update zur Aquaponik, auch wenn es sich nicht auf die heimische Anwendung in unseren Wohnzimmern bezieht, sondern auf die im industriellen Maßstab betriebene Aquaponik:

https://biooekonomie.de/5-fakten-zu-aquaponik

Ein besonders interssantes Zitat:

"Die Tomatenfisch-Anlage in Berlin kann auch bei der Ressourceneffizienz punkten: Das von den Pflanzen über die Blätter ausgeschiedene Wasser in der Gewächshausluft wird von sogenannten Kühlfallen angesaugt und abgekühlt. Dabei kondensiert der Wasserdampf und fließt als reines Wasser in die Fischtanks zurück. So müssen nur 3% des Wassers am Tag ausgetauscht werden. Insgesamt entstehen nur 220 Liter Abwasser je Kilogramm Tilapia. Zum Vergleich: Bei der Anzucht von Forellen in herkömmlicher Aquakultur sind es bis zu 200.000 Liter je Kilogramm Fisch."

Die Produktion von 1 kg Forelle in herkömmlicher Aquakultur verbraucht also dir rund 1.000-fache Menge an Wasser! Das ist eine Hausnummer.

Aus dem verlinkten Artikel geht auch hervor, dass man z.Z. noch daren "bastelt", die Aquaponik wirtschaftlich zu betreiben. Das ist allerdings ein ebenso bezeichnender wie ernüchternder Hinweis: Solange es immer noch billiger ist, Ressourcen gnadenlos zu verschwenden, als nachhaltig zu wirtschaften, wird ein echter Fortschritt wohl noch auf sich warten lassen.


Gruß
Otocinclus2

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Alt 10.11.2019, 16:13   #4
carpenoctemtom
 
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Wow, die Jungs (falls es die gleichen sind) sind ja richtig groß geworden. Ich durfte sie mal zu ihren Anfangstagen (2000er) in Charlottenburg, glaube ich, besuchen. Damals waren es Bio-Studenten die auf dem Dach ein Gewächshaus betrieben und das aufgefangene Wasser in eine Guppyzuchtanlage im Stockwerk drunter leiteten, das Wechselwasser wurde wieder zu gießen verwendet. Ich glaub ihr Ziel damals war gar kein Abwasser. Interessantes Konzept, mist das ich kein Gründergen habe, die haben nämlich Finanzierung gesucht...
Tom
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