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Alt 17.03.2016, 11:44   #11
NebelGeîst
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Ja, ich kannte das schon, allerdings poste ich solche Sachen nicht mehr in Foren, da kurz drauf wie zufällig es plötzlich Futtermittel mit eben diesen Inhaltsstoffen gibt. Nicht dass ich was dagegen hab, wenn sowas produziert wird, ich hab aber etwas dagegen, wenn ich mir Gedanken mache und jemand daraus Kapital schlägt.
Lieber arbeite ich dann direkt mit einem Futtermittelhersteller zusammen wenn mir was im Kopf rumspukt, wie dem Bernhard von Dennerle. Oder behalte es für mich, bis ich dazu komm, sowas gar selbst zu produzieren.
Ich hab da auch eine Idee für ein gegen Mykobakterien wirksames Medikament. Aber ich werd den Teufel tun, sowas öffentlich zu diskutieren, damit irgend eine Firma ein Patent auf meine Idee anmeldet und Geld scheffelt.

Pospholipide findest nicht im Kaffee
Die normalen Fette und Öle sind Triglyceride. Eine Ausnahme ist beispielsweise das Krillöl. Aber auch die Lecithine gehören zu den Phospholipiden.Der Piperingehalt im schwarzen Pfeffer ist mit 5 oder 5% so gering, dass das wenig ausmachen dürfte.
Aber auch nicht resorbiertes Curcumin hat sehr positive Auswirkungen, nämlich auf die Darmwand.

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Alt 17.03.2016, 12:22   #12
Hannah
 
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Hallo,

ist ja schon ein interessantes Thema und ich hoffe der Platy ist dauerhaft geheilt.

Allerdings find ich schon gefährlich bei manchen Dingen nur auf Gewürze zu vertrauen.
Bei Krebs würde ich auch nicht nur auf Kräuter und Vitamine setzen, sondern auf die Chemie.

Bin aber der Überzeugung dass viele Gewürze, wie Ingwer, Süßholz, Aloe vera, Cranberrie etc., gibt tausende... unterstützend wirken können bei Krankheiten und Beschwerden und die "Seele" und an etwas "Glauben" auch eine große Rolle spielt (u.a. Plazebo).

Kurkuma hab ich noch nicht ausprobiert, vielleicht sollt ich es einfach mal machen

Im Fall vom Platy erstmal eindeutig, dass es keine Glaubenssache ist!

Man sagt doch immer "der Regenwald ist eine Apotheke".
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Alt 20.03.2016, 23:04   #13
Platy78
 
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Wow, Sonnentänzerin! Dem Platy geht es wieder gut und das nur mit Kurkuma.

Ich glaube schon, dass dieses Mittel geholfen hat. Nur mit Wasserwechsel hätte man den Fisch wahrscheinlich nicht mehr retten können, dafür war er zu angeschlagen und hatte zu viele kranke Stellen am Körper.

Habe ebenfalls schon von Kurkuma gelesen und benutze es ab und an zusammen mit Kokosöl und Klinoptilolith als Zahnputzmittel. Macht die Zähne weiss. Im Moment bin ich eher der Zimtfan und nehme jeden Morgen einen TL zu mir. Ist ebenfalls antbakteriell und entzündungshemmend dazu hilft es bei der Fettverbrennung.

Dachte mir auch schon die Fische alternativ zu behandeln, da ich ja selber fast nie zum Arzt gehe, höchstens zur Diagnosestellung und schon ewig keine Medis mehr nehme. Sonst macht alles meine HP oder ich selbst. Aber Globuli reingeben? Und MMS kann wegen des Chlors auch keine Lösung sein. Gewürze und Kräuter sind sehr gute Heilmittel. Leider geht das ganze Wissen (gewollt oder ungewollt) mit der teuren Schulmedizin verloren. Ist halt lukrativer den Mensch krank zu halten und die Symptome zu bekämpfen, statt die Ursache zu behandeln.

Zu deinem Darmproblem fällt mir spontan Flohsamen und Klinoptilolith (Vulkanmineral, saugt Gifte auf). Oft sind Darmprobleme hervorgerufen durch Gifte und Übersäuerung durch falsche Ernährung. (Milch, Weizen, Zucker) Vielleicht hast du davon auch schon gelesen. Basenbäder sind auch was schönes und entsäuern. Kolloidales Silber soll ein Geheimtipp sein, soll quasi gegen fast alles helfen, aber damit habe ich mich bis jetzt noch nicht weiter beschäftigt.

Liebe Grüsse
Platy
Platy78 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2016, 09:34   #14
Sonnentänzerin
 
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Hi zusammen

ich muss ab heute wieder Fotos machen, das ist ja alles in der Gegenwart, deshalb bin ich mit dem "geheilt" noch abwartend.

Hatte 12 Stunden Tagschichten, deshalb habe ich keine neuen Fotos gemacht, nur jeden Morgen 90% Wasserwechsel mit Wasseraufbereiter.
Und gefüttert.

Das mit dem alternativ: beim Fisch, wenn z.B Parasiten wie Fräskopfwürmer und co vorhanden sind, dann glaube ich nicht daran, dass Kräuter und co helfen können.
Vielleicht wäre er "in der Natur" nicht in diesen Zustand geraten, weil er wegschwimmen kann und nur ein paar Würmer beherbergt, mit denen er grad so zurecht kommt. Während er ihnen im Aquarium ständig neu begegnet.

Bei leichtem Pilzbefall, zu viel Bakterien sehe ich das persönlich positiver, wobei auch hier wieder das Ding ist, den Fisch aus dem Umfeld herausgenommen zu haben, das die Krankheit erst ermöglicht hat.
Im Fall dieses Platys evtl Schwächung nach grausamen Wasserwerten durch Defekt unserer Enthärtungsanlage mit Chlor, starken pH Schwankungen, dazu Darmschmarotzer seltener Art, durch Tierarzt behandlungspflichtig gewesen.
Und mit ca 20-25 Tieren in 50l wohl Überbesatz.
Sollen ja wie immer welche abgegeben werden, nur leider erst möglich, wenn zu 100% gesund, weil ich niemandem kränkelnde Fische weitergebe.

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen kann die Ernährung eine Rolle gespielt haben, andererseits Auslöser dann Autoimmunerkrankung, also das Richten des eigenen Körpers gegen sich selbst, dazu noch eine genetisch vermutete Ursache.
Naturheilmitteln können die Remissionszeit verlängern, aber es kommt zu 100% immer wieder. Gesichert ist wohl die Erkenntnis, dass man in dieser Ruhephase essen kann, wie man will, es wird nichts nutzen.
(außer in Deutschland wären endlich bestimmte Schweinewürmer zugelassen, die im menschlichen Körper nur für kurze Zeit Gast sein können, das Immunsystem sinnvoll beschäftigen und nebenbei noch Stoffe abgeben)
Aus einer akuten Phase kommt man ohne Chemie nicht raus, ich habe es 9 Monate lang versucht, Cortison hat mich innerhalb 3 Wochen endlich rauskatapultiert.

Sehr lukrativ sind auch Pillen, die bald die halbe Menschheit braucht, zumindest schluckt, wie Cholesterinsenker.
Schon komisch, vielleicht wurde ja einfach der Grenzwert etwas abgesenkt, denn wenn plötzlich fast alle drüber sind, ....

Beim Fisch sehe ich immer den Zwiespalt, dass man viele von ihnen so schnell wie möglich wieder hinbekommen muss, weil sie so schnell auszehren, dass sie tot sind, bevor eine langsame Wirkung einsetzen kann.
(bevor ich wieder pauschalisiere: gilt für manche Fischarten in Kombination mit manchen Erkrankungen)

Ein älterer Platy, der ausgemerkelt aussah, und den ich deshalb geopfert hatte, damit der Tierarzt sich ein komplettes Bild machen kann, hatte z.B nicht einmal mehr Hoden. Seine Organe waren teilweise kaputt.
Ein anderer hatte fast vollständig zerstörte Kiemen (Wasserenthärtungsanlage), ein anderer hatte keinen Krümel Nahrung im Darm (Kokzidienschaden)
Da hatten all meine Versuche mit der tollen Umgebung nicht genutzt, erst Bayers Medikament gegen Kokzidien. Und auch nur bei noch ausreichend gesunden Tieren.

Ich hatte in der alten Wohnung einmal neu selektiert, um in meiner Platyzucht voranzukommen.
Gruppe Männlein links, Gruppe Weiblein rechts.
Trenngitter dazwischen.
Hormonumnebelte drei Männchen quetschten sich durch, und zogen sich fast die Haut ab... Hatte schon das Messer in der Hand, da wollte ich ihnen eine Chance von drei Tagen geben.
Sie wurden wieder völlig gesund, NUR mit klinisch reinem Becken mit täglich frischem Leitungswasser. (waren aber auch noch recht junge, gesunde Tiere in allerbestem Zustand)

Einmal hatte ich vor Jahren einen Platy mit einem weißen Fleck, der durch Medikamente nicht weggehen wollte.
In meiner Verzweiflung nahm ich das Tier zwei mal innerhalb vier Tagen ganz kurz aus dem Wasser, und tupfte per Wattestäbchen Lebermoosextrakt auf die Stelle.
Lebermoose verpilzen niemals, weil sie einen Stoff produzieren.
Platy gesundete.
Aber vielleicht ja auch nur deshalb, weil ich sozusagen mit dem Watteträger manuell die weiße Schicht an diese Stelle beeinflusst hatte?

Gruß Sonne
Sonnentänzerin ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2016, 22:14   #15
Sonnentänzerin
 
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Standard Abschlussbericht

13 Tage Kurkuma

12l Becken, eine Höhle, Luftsprudler

Tag 1, 3, 5, 9 mit Kurkuma
Am ersten Tag halber Teelöffel Pulver in 6 l Wasser,
Tag 3, 5, 9 halber Teelöffel Pulver in 10 l Wasser

Tag 2, 4, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13 sauberes Leitungswasser
sauber gereinigte Scheiben, Höhle, Boden

Gefüttert: täglich

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Tag 1 und Tag 13 schräge Heckansicht

Tag 1
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Tag 13
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Tag 1 und Tag 13 linke Körperseite:

Tag 1
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Tag 13
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Tag 1 und Tag 13 rechts

Tag 1
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Tag 13
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Fisch bleibt zur Kontrolle noch für eine Woche im Quarantänebecken, weiter tägliche Fütterung, nur noch alle zwei Tage Wasserwechsel,
danach darf er zurück in sein Becken.
Das ist der 50l Scapers Tank, mein Platyaufzuchtbecken.

Mein Fazit:

Fisch zeigt deutliche Besserung.
Aber 13 Tage sind doch recht lang und es bleibt die Frage offen, ob reines Leitungswasser in diesem sehr sauberen Becken genauso genutzt hätte, ob der Fisch mit einem Medikament schneller genesen wäre als mit Kurkuma.

Kurkuma lässt sich schlecht in Wasser lösen.
Es wird schon richtig gelb, der Fisch nimmt auch zwangsweise davon auf und kuriert sozusagen auch gleichzeitig von innen,
Stoffwechselendprodukte ebenfalls gelb.

Setzt sich am Boden ab und in allen Silikonfugen. Trotz fast täglicher Entfernung aller Beläge und Schmierfilme vor 90% Wasserwechsel.
Nach wenigen Tagen fiel mir dabei ein muffiger, schimmliger Geruch auf, als das Becken leerlief und ich gerade die gelben Schmierfilme entfernte.
Auch die Höhle hatte diesen schmierigen Film, der anders war als reiner Biofilm.
Sie musste deshalb oft unter fast kochendem Wasser gereinigt werden.

ABSOLUTE Hygiene in einem Becken mit Kurkuma nötig.
Stresslevel für Patienten daher leider nicht viel geringer als Salzbehandlungen, bei der man das Tier z.B umsetzen muss.

Genau dies aber war die Idee: ein sanftes, natürliches Mittel ohne Nebenwirkungen, bei leichten Erkrankungen,
mit wenig eingreifen und damit wenig Stress.

Auf GAR KEINEN Fall, wiederhole NIEMALS im eingerichteten Becken anwendbar, das würde sich ähnlich verhalten, wie die Futterdose hineingekippt.
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Im Anhang noch einmal alle Bilder im möglichst gleichen Winkel,
linke Körperhälfte

von Tag 1 bis Tag 13

.

Gruß Sonne

.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 1.jpg (41,8 KB, 7x aufgerufen)
Dateityp: jpg 2 Pause.jpg (36,9 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: jpg 3 halber Tag.jpg (37,3 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: jpg 21.03.li.jpg (54,4 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: jpg 13 Tage später li.jpg (49,6 KB, 7x aufgerufen)

Danke: (2)

Geändert von Sonnentänzerin (26.03.2016 um 22:40 Uhr)
Sonnentänzerin ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2020, 16:39   #16
alisa
 
Registriert seit: 08.12.2020
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Zitat:
Zitat von NebelGeîst Beitrag anzeigen
Ich würde Curkumin eher mit der Nahrung zu führen. Ich nehme es für mich selbst übrigens ebenfalls.
Pfeffer an sich hat wenig mit der Resorption zu tun, das im Pfeffer enthaltene Piperin wirkt resorptionsfördernd (über den Darm). Einfach Pfeffer verwenden würde ich nicht.
Phospholipide wirken hier ebenfalls fördernd.

Ich würde Kurkuma auch eher in die Nahrung reingeben anstatt ins Wasser. Aber sher gute Idee und bin mal gespannt wie das Kurkuma meinen Fischen kommt.
alisa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2021, 16:50   #17
dumdi65
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Hi. Gute Idee mit dem Kurkuma, denn bei mir hilft es auch. Bin fast weg von Schmerzmitteln und Kortison gehört auch der Vergangenheit an
dumdi65 ist gerade online   Mit Zitat antworten
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kurkuma, kurkumin

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