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Alt 08.07.2001, 23:54   #1
Otfried
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Hallo,

im „alten" Forum wurde das Thema „Tropische Fische in heimischen Gewässern" kurz angesprochen, wo ich im Mai schrieb, das ich mich nach der MM und Urlaub einmal aufmachen werde, um an der stelle welche mir berichtet wurde, die Tiere zu fangen. Angeblich handele es sich um eine Aequidens Art.

Gestern war ich nun an der Stelle. Nach einer Flußbiegung und Schilf liegt eine Sandbank in ca. 50 - 80 cm Wssertiefe die ins eigentliche Flußbett abfällt und nach ca. 3 ½ - 5 Metern erneut zu einer Sandbank ansteigt, hinter welcher ein See liegt {bis 12 Meter Tief}.

Auf beiden Sandbänken „schwimmen" barschähnliche Fische über ca. 20 cm Runden Mulden, welche sie in den Sand gegraben haben.

Wer nun einmal Versucht hat, Fische zu fangen erkennt das Problem. Vom Ufer her keine Chance, die Fische verschwinden in den Fluß ca. 2 bis 3 Meter Tief oder den See ca. 12 Meter.

Versuche in den nächsten Wochen Fische auf „hinterhältige" Art zu fangen. {der Jagdpächter ist informiert}, wenn ich Glück habe darf ich mein Boot zu Wasser bringen.

Werde über das Ergebnis schreiben. Hat jemand eine Idee was es sein könnte.

 
Sponsor Mitteilung 08.07.2001   #1 (permalink)
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Alt 09.07.2001, 00:40   #2
Mario, Mainz
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Ich tippe mal ganz spontan auf den gemeinen Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus) oder eine ähnliche Art.
Diese Fische kommen aus Nord-Amerika und sind hier durch Fischzucht sowie ausgesetzte AQ-Exemplare eingebürgert worden. Die Temperaturen sowie die Biotope kommen den Fischen sehr entgegen, da in ihren Ursprungsgebieten zumindest die gleichen Verhältnisse herrschen. Zur Vermehrung graben die Männchen Gruben in den schlammigen oder sandigen Boden und laichen mit den Weibchen in diesen ab. Danach hat das Männchen noch die Aufgabe der Brutpflege.
Als Futter dienen u. a. die Gelege und Jungbrut anderer, grade einheimischer Fische.

Es sind allerdings trotz allem sehr schöne und interessante Aquarienfische, die nach einiger Zeit ihren Pfleger erkennen und handzahm werden.

Mario, Mainz
 
Alt 09.07.2001, 02:45   #3
Walter
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Hi, wie wär´s denn mit Angelhaken und Wurm?
 
Alt 10.07.2001, 04:34   #4
Otfried
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Hallo Walter,

das mit dem angeln ist eine Radikallösung. Die Fische sollten nach dem Fang friedlich weiterleben. Außerdem ist der Tatbestand der Wilderei zu beachten. {Welcher auf für den "normalen" Fang gilt, der jedoch nicht so "auffällig" ist}

 
Alt 10.07.2001, 17:50   #5
Michael Stache
 
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Hallo an Alle,

zu diesem Thema,

hat jemand zufällig letzte Woche, ich glaube es war Dienstag, auf N3 die Sendung

"Tierische Eroberer oder was macht der Piranha im Rhein "

gesehen bzw. vielleicht sogar aufgezeichnet ???

Otfried,
wenn Du die Genehmigung vom Jagdpächter hast, hol am besten doch die Angel raus, anders dürfte es sehr schwierig werden,
ich sehe Dich schon "tauchen" :grin:.

Michael Stache ist offline  
Alt 11.07.2001, 00:38   #6
Walter
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Besser Angel als Harpune :wink:
 
Alt 11.07.2001, 06:21   #7
Mario, Mainz
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Ottfried,

wenn Du angelst, dann schau, daß Du Haken ohne Wiederhaken nimmst, ist für die Fische nicht ganz so schlimm, als wenn sie die "Mundhöhle" aufgerissen kriegen.

Mario, Mainz
 
Alt 15.07.2001, 04:57   #8
Otfried
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Hallo,

heute Morgen bin ich zur Tat geschritten und habe die Sache zu Ende gebracht. Die Beute waren 4 kleine Welse, ca. 7 cm lang, welche Untersucht werden, ein Kaulkopf, sowie sieben Barsche, welche sich auf den ersten Anschein als Lepomis hunilis herausstellen. {Wurde von meinem Zoohändler bestätigt}
Somit wäre geklärt wieso „Tropische Fische" dort überleben konnten. Jedoch ist klar, das diese Tiere wohl aus einem Aquarium stammen. Im Moment sitzen die Fische in einem Eternitbecken. Werde weiteres berichten.

 
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