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Alt 10.07.2001, 23:07   #1
damar
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Ich möchte in meinem 112l Becken Zwergbuntbarsche halten und eventuell auch züchten. Ich kann mich aber nicht recht zwischen Apistogrammabuntbarschen vorallem A.borelli oder Schmetterlingsbuntbarschen entscheiden. Deshhalb sollt ihr mir mal helfen. Welche Fische sind pflegeleichter und leichter zu züchten???
Das Becken hat Sandboden, Wurzeln und auch etliche Höhlen für meine paar Antennenwelse und Corys. Außerdem sind noch 10 Neons drinnen. Wenn es nötig ist kann ich über Torf filtern.
Ich habe vorallem bei Schmetterlingsbuntbarschen schon oft über durch Massenzucht degenerierte Fische gelesen, ähnlich wie bei Skalaren, die dann kein Brutpflegeverhalten mehr zeigen oder sehr anfällig sind. Kommt das Apistogramma Arten nicht vor?

Schonmal danke
 
Alt 10.07.2001, 23:13   #2
Walter
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Hi,
Apistogrammas fressen zwar auch manchmal ihre ersten Gelege, sie müssen halt noch lernen :wink: . Aber sonst gibt es bei den häufig zu erhaltenden Arten kaum derart ausgeprägte Zuchtprobleme wie bei den Südamerikanischen SBB´s.
Ich würde Dir jedenfalls Apistogrammas empfehlen :roll:
 
Alt 11.07.2001, 03:59   #3
Tim
 
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Ich kann mich Walter nur anschliessen: wenn Du keine WF oder WFNZ der SBB bekommst, wird´s echt schwierig mit der Zucht; ich hab´s schon des öfteren versucht, da ich diese Fische einfach unglaublich finde, aber mittlerweile hat sich doch etwas Frustration breitgemacht. Mit den A. borelli hingegen hat es wunderbar geklappt; die haben Junge aufgezogen, ohne dass ich den Kleinen zufüttern musste. Es waren zwar immer nur ganz wenige, aber dafür waren die dann ziemlich gesund. Lass einfach immer irgendwo etwas Mulm liegen, da finden die Kleinen dann was. Allerdings musst Du zur Zucht unbedingt weiches Wasser verwenden; ich hab mein Leitungswasser mit dest. Wasser runterverdünnt, bis ich Weichwasserwerte (1°KH und 3°GH) hatte; der pH Wert pendelt sich normalerweise an der richtigen Stelle ein; mit Torf oder Erlenzäpfchen wäre ich vorsichtig bei solchen Wasserwerten, ich würde das Wasser in einer Tonne oder so vorher ansetzen und nicht im AQ rumpanschen, das geht zu schnell schief (ich sprech da aus eigener Erfahrung ).
Viel Erfolg!
Tim
Tim ist offline  
Alt 11.07.2001, 21:06   #4
Michael Wolfstädter
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Bei Borelli hab ich mit den Wasserwerten andere Erfahrungen. Die Tiere brüteten bei 13dGH, PH 7, KH 4 erfolgreich. Sie sind nicht sehr empfindlich.


<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Michael Wolfstädter am 2001-07-11 16:07 ]</font>
 
Alt 12.07.2001, 00:15   #5
Walter
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Hi,
aber KH 4 ist doch eh sehr niedrig, und bei den meisten Weichwasserfischen ist die KH viel entscheidender für´s Wohlbefinden, als die GH.
 
Alt 12.07.2001, 00:15   #6
Fabian Fischer
 
Registriert seit: 05.06.2001
Ort: Linz, Oberösterreich
Beiträge: 66
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Hallo,

A. borellii hat bei deinen Bedingungen einige Vorteile:
- er ist leichter zu züchten; neutrales, mittelhartes Wasser reicht aus
- Du kannst zwei Paare pflegen
- sie können die Gelege besser gegen die Ancistrus verteidigen (Höhleneingang)
- problemlose Brutpflege

Ob allerdings Jungfische durchkommen, bei den Neons und Panzerwelsen, ist fraglich. Kann aber gut möglich sein.
Schmetterlingsbuntbarsche sind größtenteils kümmerliche Fische, die kaum mehr richtige Brutpflege zeigen. Oft muss man daher - wenn man Jungfische haben möchte - zur künstlichen aufzucht greifen, wodurch dieses Problem aber noch verstärkt wird. Ich persönlich kann Dir auch nur die borelliis wärmstens empfehlen; ihnen reicht übrigens eine Temperatur um 22°C; Werte bis 16°C werden auch problemlos überstanden (ob das allerdings auch bei den Opal der Fall ist?).

Grüße

Fabian
Fabian Fischer ist offline  
 

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